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Neuigkeiten, Tipps und Tricks

Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen. Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.

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aus unserem Archiv 10/2005

26.10.2005: Profi-Trick: Gefahr an fremden PCs – Wie Sie Ihre Kennwörter löschen

Wenn Sie an einem fremden PC schnell mal Ihre E-Mails per Webmail lesen möchten oder eine kennwortgeschützte Internetseite aufgerufen haben, ergibt sich das Problem, dass der Besitzer des PCs Ihr Kennwort erfahren könnte.
Das können Sie wie folgt unterbinden:
Alle Einträge, die der Internet Explorer bei der Kennworteingabe speichert, können Sie auf der Registerkarte "Inhalte" unter "Extras" und "Internetoptionen" entfernen.
Klicken Sie dazu zunächst auf "Autovervollständigen" und dann auf "Kennwörter löschen". ......


24.10.2005: MySQL 5 ist fertig

Version 5.0 des freien Datenbankservers MySQL liegt seit heute auf den Servern zum Herunterladen bereit.
Sie enthält erstmals einige Funktionen, die für den Einsatz in Geschäftsanwendungen als unabdingbar gelten: Trigger, Stored Procedures und Views.
Zum Download.......


25.10.2005: MS-Excel: Liste mit allen Zellnamen und Referenzen automatisch erstellen

Häufig sammeln sich in einer Tabelle eine Vielzahl von unterschiedlichen Namen an, die Referenzen auf Zellen darstellen. Die Kontrolle dieser Namen ist aufwendig und kompliziert. Hier hilft die Aufstellung einer Namensliste mit allen Referenzen weiter. Wenn Sie eine Liste aller Zellnamen und -referenzen Ihres Arbeitsblattes benötigen, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Wählen Sie die Funktion "Einfügen – Namen – Einfügen"
- Aktivieren dort die Schaltfläche "Liste einfügen"
- Excel fügt dann an der aktuellen Position eine Liste mit allen Zellreferenzen aller Arbeitsblätter der aktiven Datei ein......


25.10.2005: MS-Excel: Komplette Zeilen und Spalten in Formeln ansprechen

Es gibt eine einfache Schreibweise, um einen Bezug auf eine gesamte Zeile oder eine gesamte Spalte einzusetzen.
Wenn Sie eine komplette Zeile als Bezug eingeben möchten, verwenden Sie die folgende Schreibweise (z.B. Zeile 1): 1:1
Durch diese Eingabe werden alle Zellen der Zeile 1 als Bezug verwendet.
Für den bezug auf komplette Zeilen verwenden Sie analog die Spaltenbezeichnungen: B:B

Wenn Sie also beispielsweise in einer Formel alle Zellen aus Spalte A addieren möchten, verwenden Sie die folgende Formel: =SUMME(A:A)
......


24.10.2005: Der Internet-Adressen-Tipp

Ob Sie einen netten Sinnspruch oder ein passendes Zitat für eine Glückwunschkarte, für eine Ansprache oder als Abschluss für einen Brief benötigen: Den richtigen Spruch zu finden, ist manchmal ganz schön schwer.
Ein wahres Feuerwerk an Zitaten finden Sie auf der Internetseite http://www.simplify-zitate.de/......


21.10.2005: Hardware-Tipp: Killer am USB-Port – externe Geräte können PC-Netzteil zerstören

Als Netzteil-Killer haben sich aktuell vielfach "unpowered" USB-Geräte gezeigt, die ihre Betriebsspannung über den USB-Bus und damit letztlich aus dem PC-Netzteil beziehen. Jedes angeschlossene USB-Gerät, beispielsweise Scanner oder Modem, darf pro Root-Hub / Hub maximal 500 mA beanspruchen, was sich bei mehreren Geräten in der Summe durchaus auswirken kann.
Manche USB-Hubs erlauben allerdings eine zusätzliche Spannungseinspeisung über ein Steckernetzteil, das nicht unbedingt im Lieferumfang enthalten sein muss. Kontrollieren Sie bei einer entsprechenden Konfiguration die Betriebshinweise des Herstellers Ihres USB-Hubs......


21.10.2005: Aktuell: Schmelzgefahr im Betrieb – HP ruft Notebook-Akkus zurück

Hatte Hewlett-Packard in der Vergangenheit nach der Übernahme von Compaq schon Qualitätsprobleme bei der Druckerproduktion, betrifft eine aktuelle Rückrufaktion nun 135.000 Notebooks.
Denn bei den Geräten der Serien HP Pavilion, Compaq Presario, HP Compaq and Compaq Evo deren Barcode mit GC, IA, L0 oder L1 beginnt, kann der Akku überhitzen und das Gehäuse des Notebooks zum Schmelzen bringen. Produziert wurden die betreffenden Geräte zwischen März 2004 und Mai 2005.
Wenn Sie ein betroffenes Gerät einsetzen, sollten Sie es nach einer Empfehlung von HP den Akku ausbauen und das Notebook nur noch am Stromnetz betreiben, bis Sie den kostenlosen Ersatzakku erhalten haben.......


19.10.2005: Neue Masche der Spammer: Spam-Blogs

Nach Mails und missbräuchlichen Kommentaren in Blogs entdecken Spammer zunehmend ein neues Betätigungsfeld: Blogs an sich.
Weblogs werden schon seit längerer Zeit von Spammern missbraucht, um das Suchmaschinen-Ranking ihrer eigenen Websites zu verbessern. Zu diesem Zweck fügen sie mittels entsprechender Software automatisch Kommentare in die Online-Journale ein, die Links auf zwielichtige Adressen enthalten.
Während sich Betreiber von Weblogs und die Suchmaschinen gegen solchen Link-Spam immer erfolgreicher wehren, haben die Übeltäter bereits neue und effektivere Methoden für den Missbrauch von Blogs entdeckt. Anstatt fremde Sites mit Kommentar-Müll zu verstopfen, legen sie ihre eigenen Weblogs an. Dabei kommt ihnen zugute, dass die großen Blog-Hoster aggressiv um Marktanteile kämpfen und potenziellen Kunden das Anlegen von neuen Online-Journalen möglich einfach machen. Dabei verlangen weder Google, Microsoft oder Yahoo Gebühren für die Nutzung ihrer Dienste.
Mittlerweile existieren bereits Programme wie etwa "BlogBurner", die Weblog-Konten bei den großen Hostern automatisch einrichten können. Spammer tun dies in großem Umfang. Die Betreiber der Blog-Suchmaschine Technorati schätzen, dass täglich etwa 70.000 solcher Spam-Blogs ("Splogs") angelegt werden. Sie enthalten eine Reihe von Texten, die auf Websites der Auftraggeber verlinken, um diese in der Gunst der Suchmaschinen zu heben. Typischerweise handelt es sich dabei um Online-Casinos, Porno- und Pharma-Sites.
Der Missbrauch von Weblogs bringt für Spammer aber noch zusätzliche Vorteile: Sie statten ihre Sites mit kontextabhängigen Werbeanzeigen aus, zumeist mit "Google Adsense". Die große Zahl an Sites, die mit einschlägigen Texten gefüllt werden, erhält von den Suchmaschinen zwangsläufig einen gewissen Besucherstrom. Ein bestimmter Prozentsatz davon klickt auf die Online-Werbung und lässt die Kasse der unseriösen Inhaber klingeln........


18.10.2005: MS-PowerPoint: Dateigröße nachträglich reduzieren

Wenn Ihre Datei bereits zu groß ist, gehen Sie wie folgt vor:
- Überprüfen Sie über die Befehlsfolge "Datei/Eigenschaften/Inhalt", ob Ihre Präsentation Hinweise auf ein Bildbearbeitungsprogramm als eingebetteten OLE-Server enthält.
- Entfernen Sie alle über die Zwischenablage eingefügten Bilder und fügen Sie diese erneut über den Menübefehl "Einfügen/Grafik/Aus Datei" ein.
Auf diese Weise reduzieren Sie die Dateigröße auf ein normales Maß.

Dateigröße nachträglich reduzieren
Ab PowerPoint 2002 können Sie die Auflösung eingefügter Bilder optimieren. Wurden diese im Format JPG eingefügt, nimmt PowerPoint darüber hinaus auch eine Komprimierung der Bilder vor.
Und so gehen Sie vor:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der Bilder in der Präsentation.
- Wählen Sie im Kontextmenü "Grafik formatieren" und klicken Sie dann in der Registerkarte "Grafik" auf die Schaltfläche "Komprimieren".
- Bestimmen Sie im Dialogfeld "Bilder komprimieren", ob die Bildoptimierung für den Druck oder für die Bildschirmpräsentation erfolgen soll.
- Löschen Sie zugeschnittene Bildbereiche, wenn Sie diese für die Bearbeitung nicht mehr benötigen.......


18.10.2005: MS-PowerPoint: Vermeiden Sie das Einfügen von Bildern über die Zwischenablage

Wenn Sie ein Bild aus einem Bildbearbeitungsprogramm über die Zwischenablage auf eine Folie kopieren, dann speichert PowerPoint neben dem Bild auch Informationen zu dem Programm, mit dem es geöffnet und bearbeitet wurde. Dies führt zu einem sprunghaften Anstieg der Dateigröße.
Fügen Sie Bilder deshalb ausschließlich über die Befehlsfolge "Einfügen/Grafik/Aus Datei" ein......


18.10.2005: MS-PowerPoint: Deaktivieren Sie die Schnellspeicherung

Bei der Schnellspeicherung werden die aktuell geöffneten Dateien von PowerPoint nicht vollständig neu gespeichert, sondern es werden nur die seit dem letzten Speichern vorgenommenen Änderungen an die Datei angehängt. Das Ergebnis ist ein übermäßiges Anwachsen der Dateigröße, vor allem wenn Sie mehrere Stunden an einer Präsentation arbeiten.
Teilweise führt dieses "Aufblähen" der Dateien auch zu beschädigten Dateien. Schalten Sie deshalb die Schnellspeicherung wie folgt ab.
- Stellen Sie zunächst über "Extras/Optionen" auf der Registerkarte "Speichern" sicher, dass die Option "Schnellspeicherung zulassen" deaktiviert ist.
- Speichern Sie dann die PowerPoint-Datei unter einem anderen Namen. Beim diesem erneuten Speichern wird die Datei vollständig neu geschrieben und überflüssige Informationen werden entfernt.....


18.10.2005: Microsoft Acrylic: Profi-Bildbearbeitung gratis testen

Unter dem Codenamen "Acrylic" entwickelt Microsoft derzeit eine professionelle Bildbearbeitung. Die allererste Beta-Version hatte Microsoft im Juli veröffentlicht ( wir berichteten ). Im August folgte eine weitere Beta und auch im Oktober gibt es nun eine weiterentwickelte Fassung.
Die "Acrylic October 2005 Community Technology Preview (CTP)" enthält eine Reihe von Änderungen und Neuerungen, die aufgrund des Feedbacks der bisherigen Tester realisiert wurden. So wurde beispielsweise der XAML-Exporter aktualisiert und die Performance beim Bitmap-Zeichnen erhöht. Mit an Bord sind zahlreiche neue Beispieldateien und neue Icons.
Unterstützt wird neben dem Erstellen von Pixel-Zeichnungen auch das Erstellen von Vektorgrafiken. Das Zeichnen erfolgt auf Wunsch in Ebenen. Spezielle Werkzeuge sollen Web-Designern beim Erstellen von für das Internet optimierten Grafiken helfen. Mittels diverser Filter können Bilder aufgepeppt werden
Der Download von "Acrylic October 2005 CTP" beträgt 140 MB. Eine bereits installierte Vorgängerversion muss nicht deinstalliert werden. Die Testversion kann unter Windows XP (inklusive SP 2) eingesetzt werden. Vor dem Download ist eine kostenlose Registrierung notwendig.......


18.10.2005: Bürgerrechtler entschlüsseln Punktmarkierungen auf Farblaser-Ausdrucken

Der Electronic Frontier Foundation (EFF) ist es nach eigenen Angaben gelungen, die auf Ausdrucken eines Farblaserdrucker-Modells hinterlassenen Punkte zu entschlüsseln. Die Bürgerrechtler teilen heute mit, ein Forschungsteam habe herausgefunden, aus den Punkten sei Datum und Uhrzeit sowie die Seriennummer des Druckers ablesbar. Druckerhersteller wie Xerox und Canon würden diese Codes auf Veranlassung des US-amerikanischen Secret Service anbringen, um den Ursprung von Fälschungen ermitteln zu können.
Vier Punktspalten für die Uhrzeit, drei für das Datum und vier für die Seriennummer.
Die EFF hatte im Juli dazu aufgerufen, Ausdrucke vom eigenen Farblaserdrucker einzuschicken, damit sie diese dokumentieren und erforschen könne. Das Forschungsteam habe Ausdrucke mit Xerox-DocuColor-Druckern untersucht und nach Mustern und Abweichungen abgesucht. Daraufhin hätten sie einen Schlüssel gefunden, um die Punktmarkierungen auslesen zu können.
Auf der Dokumentationsseite der EFF können Besitzer eines DocuColor-Druckers die Entschlüsselung des Codes nachvollziehen. Nun gehen die Forscher davon aus, dass sie den Schlüssel für andere Druckermodelle ebenfalls finden werden und bitten weiterhin um Einsendung von Testausdrucken. Die Bürgerrechtler kritisieren, derlei Absprachen zwischen Herstellern und Geheimdiensten würden das Recht auf freie Rede untergraben.......


18.10.2005: MS-Word: Attraktive Schatten für 3D-Effekte einfügen

Versionen: Word 97, 2000, 2002 und 2003
Über die Schaltfläche "AutoFormen" in der Symbolleiste "Zeichnen" können Sie bekanntlich viele fertige Grafiken wie spezielle Linien, Sterne, Banner oder Pfeile in Ihr Dokument einfügen. Weniger bekannt ist hingegen die Möglichkeit, diese Objekte mit einem Schatten zu versehen, der sogar individuell eingestellt werden kann. Damit verleihen Sie Ihren Dokumenten ein noch professionelleres Aussehen durch interessante Effekte:
- Blenden Sie zunächst über "Ansicht-Symbolleisten-Zeichnen" die Symbolleiste "Zeichnen" ein.
- Fügen Sie über "AutoFormen" die gewünschte Grafik in Ihr Dokument ein.
- Markieren Sie die Grafik, klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an, wählen Sie "AutoForm formatieren" aus dem Kontextmenü und stellen Sie die gewünschten Farben, Linien usw. ein.
- Achten Sie darauf, dass die Grafik weiterhin markiert ist und klicken Sie nun auf das Symbol "Schattenart" bzw. "Schatten". Wählen Sie zum Beispiel "Schattenart 5" für einen einfachen, nach links unten fallenden Schatten.
- Klicken Sie dann erneut auf das Symbol "Schattenart" bzw. "Schatten" und anschließend auf den Eintrag "Schatteneinstellungen" unter der Auswahl.
- Daraufhin wird eine weitere Symbolleiste angezeigt, in der Sie zum Beispiel über die Symbole für das präzise Ausrichten der Schatten den Schatten weiter nach unten und/oder links schieben können. So verstärken Sie noch den 3D-Effekt. Je nach Grafik ist es aber auch besser, den Schatten dichter an das Objekt heranzuziehen – experimentieren Sie hier einfach ein wenig, bis eine optimale Einstellung gefunden ist.
Tipp: Ein sehr interessanter Effekt besteht darin, den Text hinter der Grafik durch den Schatten schimmern zu lassen. Klicken Sie dazu auf den Pfeil des Symbols "Schattenfarbe", wählen Sie als Farbe ein helles Grau und klicken Sie auf "Halbtransparenter Schatten"....


17.10.2005: MS-Word: Neuen Standard in Word festlegen

Nach dem Start zeigt Word (97-2003) ein neues Dokument mit von Microsoft festgelegten Vorgaben. Als Schriftart ist beispielsweise "Times New Roman" und als Schriftgröße "12" eingestellt. Sie möchten in Ihren Dokumenten aber in der Regel andere Formatierungen verwenden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Nach dem Start zeigt Word (97-2003) ein neues Dokument mit von Microsoft festgelegten Vorgaben. Als Schriftart ist beispielsweise "Times New Roman" und als Schriftgröße "12" eingestellt. Sie möchten in Ihren Dokumenten aber in der Regel andere Formatierungen verwenden.
Die globalen Vorgaben für neue Dokumente speichert Word in der Vorlage Normal.DOT. Jedes neue Dokument ist standardmäßig damit verknüpft und erbt ihr Zeichen-, Absatz- und Seitenformat. Auch die Dokumentansicht - Normal, Seiten- oder Weblayout - sowie die Symbolleisten und die darin enthaltenen Schaltflächen sind in der globalen Dokumentvorlage gespeichert.
Wenn Sie andere Einstellungen für neue Dokumente benötigen, öffnen Sie die Normal.DOT und nehmen dann die gewünschten Änderungen vor. Wo die Datei auf Ihrem Rechner liegt, erfahren Sie, wenn Sie auf "Extras, Optionen" und die Registerkarte "Speicherort für Dateien" gehen (Word 97: "Dateiablage"). Der Pfad steht hier unter "Benutzervorlagen". Sie laden die DOT-Datei über "Datei, Öffnen" - wie andere Word-Dokumente auch. Danach wählen Sie beispielsweise "Format, Zeichen" und ändern Schriftart und Schriftgröße, oder Sie gehen auf "Format, Absatz", um den Zeilenabstand anders festzulegen. Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, speichern Sie die Normal.DOT. Wenn Sie nun über "Datei, Neu" ein neues Dokument erstellen, sind die Änderungen bereits enthalten.
Tipp: Wenn Sie nur selten vom Word-Standard abweichende Dokumente erstellen, verwenden Sie besser eine individuell angepasste Dokumentvorlage. Dazu speichern Sie die geänderte Normal.DOT einfach im Vorlagenverzeichnis unter einem beliebigen anderen Namen. Erstellen Sie dann ein neues Dokument über "Datei, Neu", und wählen Sie die gewünschte Vorlage aus......


16.10.2005: Windows-Patch könnte PCs schädigen

Patch blockiert möglicherweise Firewall - Microsoft meldet "ernsthafte Schwierigkeiten"
Ein Microsoft-Patch, das Sicherheitsschwachstellen von Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 beheben soll, hat bei einigen Usern zu weiteren Problemen geführt, berichtet Microsoft. Der Patch MS05-051 wurde am Dienstag veröffentlicht um vier Windows-Schwachstellen zu korrigieren, eine davon soll besonders gefährlich sein, warnen Experten. Die von Microsoft als kritisch eingestufte Schwachstelle ist eine Komponente zur Dialogverarbeitung, der so genannte Microsoft Distributed Transaction Coordinator (MSDTC).
Microsoft hat bekannt gegeben, dass das Installieren des Patches "ernsthafte Schwierigkeiten" verursachen kann. Das Patch könnte unter anderem Usern den Zugriff auf ihren PC verweigern, die Windows-Firewall und andere Anwendungen blockieren oder Netzwerkverbindungen löschen. Die Probleme sollen nur auftreten, wenn die Zugriffs-Bestimmungen im Windows-Datenverzeichnis geändert wurden, so Microsoft. Der Software-Gigant habe "nur eine beschränkte Anzahl von Berichten erhalten", man untersuche das Problem nun weiter. Auch wenn das Patch auf einem PC Probleme verursacht, sind die User noch immer vor Attacken, die die Sicherheitsschwachstellen nutzen, geschützt, so Microsoft.....


13.10.2005: Weblog schreiben als Therapie

Psychologen wollen jetzt einen neuen Sinn für das Schreiben von Weblogs gefunden haben. Wer seine Gefühle im Internet veröffentlich, schreibt sich seine Sorgen von der Seele und erfährt eine regelrechte Katharsis.
Die virtuellen Tagebücher des Internets sind nicht unumstritten. Zwar findet man durchaus die eine oder andere Perle und wertvolle Informationen in Weblogs – jüngstes Beispiel waren die Einträge von Hurrikan-Opfers aus New Orleans – aber es gibt auch viel Schrott in Weblogs zu lesen. Und manche Weblogs dienen schlicht der Selbstdarstellung geltungssüchtiger Zeitgenossen.
Von einer Cyber-Katharsis sprechen dagegen Psychologen, wenn sie Weblogs meinen. Und sehen darin einen Therapieansatz für Menschen, die etwas belastet. So berichtet die Washington Post, dass beispielsweise ein bis dahin an Weblogs völlig desinteressierter Mann regelmäßig online zu schreiben anfing, nachdem er erfahren hatte, dass seine Frau schwer erkrankt ist. Zunächst schrieb der Hobby-Autor nur über die Untersuchungen im Krankenhaus, über Diagnosen und Therapieversuche. Doch allmählich entwickelte sich daraus ein regelrechtes Tagebuch. Mit dem Ergebnis, dass sich der 39-jährige Verfasser deutlich erleichtert und besser fühlte, weil er sich seine Sorgen und Ängste von der Seele schreiben konnte. Ein anderer Weblogger war jahrelang alkoholabhängig. In seinem Weblog verkündete er jetzt stolz, sei drei Jahren völlig trocken zu sein......


12.10.2005: Gratis-Tool: Allzeit Atomzeit synchronisiert Systemzeit mit Atomuhr

Das Tool "Allzeit Atomzeit" synchronisiert über das Internet die PC-Zeit mittels des NTP Protocols mit dem Zeitserver der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB, www.ptb.de) in Braunschweig. Die gesetzliche Zeit wird mit Cs-Atomuhren bestimmt.... Download "Allzeit Atomzeit"


11.10.2005: Word XP: Übersetzen per Internet

Sie wollen einen Word-Text in eine andere Sprache übersetzen, beispielsweise vom Deutschen ins Englische oder umgekehrt. Dazu verwenden Sie einen kostenlosen Internet-Übersetzungsdienst wie www.systransoft.com oder www.worldlingo.com. Es ist Ihnen allerdings zu umständlich, den Text jedes Mal von Word in das Web-Formular und wieder zurück zu übertragen. PC-WELT erklärt Ihnen, wie Sie dieses Problem auch einfacher lösen können.
Für Word XP bietet Microsoft unter dieser Adresse das kostenlose Tool MTWLINGO.EXE zum Download an (120 KB). Das Tool nutzt den Übersetzungsdienst Worldlingo über das Internet. Nach der Installation öffnen Sie in Word das Dokument, das Sie übersetzen möchten, und gehen auf "Extras, Sprache, Übersetzen". In der Leiste am rechten Fensterrand aktivieren Sie unter "Was übersetzen?" entweder "Aktuelle Auswahl" oder "Gesamtes Dokument". In der Liste unter "Übersetzen via Web" wählen Sie anschließend die gewünschte Sprachkombination aus, beispielsweise "Deutsch (Deutschland) nach Englisch (USA)".
Nach einem Klick auf die Schaltfläche "Ausführen" startet der Internet Explorer und präsentiert Ihnen das Ergebnis der Übersetzung in einer Web-Seite. Zum Weiterverarbeiten kopieren Sie den Text aus dem Internet Explorer in ein neues Word-Dokument.....


11.10.2005: MS-Excel: Zellen blitzschnell mit Formeln ausfüllen

Grundsätzlich haben Sie bei der Arbeit mit Excel-Tabellen die Möglichkeit, Formeln in darunter liegende Zellen zu kopieren.
Dabei werden die Bezüge automatisch angepasst. Es gibt aber einen noch schnelleren Weg.
Stellen Sie sich eine Tabelle vor, in der in der dritten Spalte das Produkt der ersten beiden gebildet werden soll.
In dieser Tabelle tragen Sie nun in die Zelle C2 die entsprechende Formel (=A2*B2) ein.
Bewegen Sie nun den Mauszeiger in die rechte untere Ecke der Zelle C2. Der Mauszeiger verwandelt sich in ein dünnes Fadenkreuz.
Wenn Sie nun mit der Maus einen Doppelklick ausführen, füllt Excel automatisch die darunter liegenden Zellen bis zu der Zeile, die in den beiden ersten Spalten Zahlen enthält, mit der Formel aus Zelle C2 aus.
Selbstverständlich werden dabei wie beim Kopieren auf die bekannte Art und Weise die Bezüge angepasst.....


10.10.2005: Ordner im Systempfad prüfen

Alle ausführbaren Dateien, die sich im Systempfad ("Path") befinden, können systemweit (2000, XP) ohne Angabe des Pfades ausgeführt werden. Neu installierte Software erweitert diesen Systempfad häufig, setzt den Wert aber nicht zurück, wenn sie wieder deinstalliert wird. Dadurch wird der Systempfad zugemüllt und das System unnötig belastet.
"Path" ist eine Umgebungsvariable, die beliebig viele Ordner enthalten kann. Jedes Mal, wenn Sie eine Anwendung ohne Angabe eines Pfades aufrufen - also zum Beispiel "calc" unter "Start, Ausführen" eingeben - sieht das System in allen Ordnern des Systempfads nach, ob dort eine Anwendung mit diesem Namen existiert, und startet sie gegebenenfalls. Steht im "Path" ein Ordner, der auf dem System gar nicht mehr existiert, durchsucht Windows den Pfad bei jedem Anwendungs-Aufruf vergeblich. Das verbraucht unnötig Ressourcen.
Mit unserem Script pcwPfadFinder.VBS räumen Sie den Pfad ganz einfach auf. Rufen Sie das Script per Doppelklick auf. Wenn es einen Ordner des Systempfads auf dem System nicht findet, bietet es an, ihn aus dem "Path" zu entfernen. Eventuelle Löschaktionen gelten nach dem nächsten PC-Start. Sie möchten wissen, welche Ordner sich in Ihrem Systempfad befinden? Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz und öffnen die Registerkarte "Erweitert". Klicken Sie auf die Schaltfläche "Umgebungsvariablen", und suchen Sie dort im Fenster "Systemvariablen" den Eintrag "Path"......


8.10.2005: Google startet Online-Newsreader

Google startet einen webbasierten Newsfeed-Reader. Auf der Konferenz Web 2.0 in San Francisco stellte der Suchmaschinenriese der Öffentlichkeit den Google Reader zum Betatest vor. Ähnlich wie bei Newsreadern für den Desktop können eingeloggte Anwender ihre abonnierten Schlagzeilen lesen und einer Gruppe zuordnen. Eine in den Reader integrierte Blog-Suche führt schnell zu interessanten RSS- und ATOM-Angeboten. Mittels OPML-Katalogen können die Anwender ihre bevorzugten Nachrichtenkanäle importieren und exportieren. Der Dienst lässt sich mit einem beliebigen Google-Account (etwa für Google Mail) kostenlos nutzen.......


7.10.2005: Neuer Handy-Virus löscht Speicherkarten

F-Secure (www.f-secure.com) hat einen neuen Handy-Virus entdeckt, der auch Schaden anrichten kann. Cardblock.A muss vom Nutzer allerdings selbst aktiviert werden, ist dann aber in der Lage, MMC-Karten unbrauchbar zu machen. Er tarnt sich als gecrackte Version des kostenpflichtigen Tools InstantSis, einer Software, die zur Übertragung von installierten Spielen auf andere Smartphones dient. Betroffen sind Handys, die mit dem Betriebssystem Symbian laufen. Einmal aktiviert, wird die MMC-Karte gelöscht und mit einem neune Passwort versehen. Der Nutzer hat dann keine Zugriffsmöglichkeiten mehr.
Nach einer Meldung von F-Secure, sind die Modelle mit Symbian OS 7.0 oder älter, wie die Nokia-Handys 6670 oder 6660, nach einem Neustart wieder einsatzbereit. Die Daten auf der Speicherkarte sind jedoch gelöscht und können nicht wiederhergestellt werden. verloren. Modelle mit Symbian OS 8.1, wie zum Beispiel das Nokia 6630 ließen sich, so F-Secure, nach der Infektion nicht mehr starten. Da die Nutzer den Virus eigenhändig installieren müssen, besteht jedoch kaum Gefahr, dass sich Cardblock.A weit verbreiten wird.....


7.10.2005: DAU-Alarm – die schönsten Sündenfälle der Möchtegernprofis

Der Ur-PC ist von IBM entwickelt worden mit dem Ziel, eine offene Rechner-Architektur zu schaffen, die flexibel an alle Anforderungen des professionellen Einsatzes angepasst werden kann. Doch die "offene Rechnerarchitektur" findet auch speziell bei einer kleinen Gruppe von Hardware-Heroen Anklang, die sich zum Ziel gesetzt haben, jedes technische Geräte im Haushalt grundsätzlich selbst zu reparieren: Waschmaschine, Mikrowelle, Fernseher, Videorekorder – oder auch den PC. Dazu braucht man schließlich keinerlei Ausbildung, Kenntnisse, Anleitung oder gar passendes Werkzeug, der richtige Hardcore-Bastler erledigt das alles ohne einen durch Vorbildung verstellten Blick rein durch "Learning by Doing".
Dass solchermaßen "reparierte" PCs dann häufig ein Fall für eine Garantiereklamation werden, an der logischerweise die Hardware und der Hersteller und keineswegs der Selfmade-PC-Experte schuld sind, kann jeder Service-Techniker bestätigen. Eine Gruppe von PC-Service-Technikern hat daher auf der Webseite DAU-Alam (DAU = "Dümmster anzunehmender User") einmal zusammengetragen, was so alles als "defekte Hardware" reklamiert wird, nachdem Versuche, den PC besser, schneller und schöner zu machen, in einem technischen Desaster geendet sind......
Viel Vergnügen beim Lesen der Beiträge


5.10.2005: eBay: Neue Kennzeichnungspflicht für Verkäufer

Wer im Online-Auktionshaus eBay Waren verkauft, muss sich künftig als gewerbliches oder privates Mitglied zu erkennen geben.
Dazu Patrick Boos, Senior Director Category und Seller Management bei eBay in Deutschland: "Mit diesem Schritt entsprechen wir dem Wunsch unserer Mitglieder nach mehr Transparenz auf unserem Online-Marktplatz. Wer den besonderen Service eines gewerblichen Verkäufers sucht, kann diesen bei eBay jetzt genauso einfach finden, wie das klassische Angebot privater Anbieter." Innerhalb der kommenden Monate sollen alle Mitglieder, die bei eBay als Verkäufer auftreten, eine Selbsteinordnung in eine der beiden Verkäuferkategorien vornehmen. Jedes Mitglied kann dies mit einem Klick in "Mein eBay" vornehmen. Der Status wird unter "Angaben zum Verkäufer" angezeigt.
Alle Nutzer, die sich neu bei eBay anmelden, entscheiden bei der Anmeldung, ob sie als privates oder gewerbliches Mitglied handeln. Mitglieder, die bereits eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer bei eBay hinterlegt haben, erhalten automatisch den Status eines gewerblichen Mitglieds. Am PowerSeller- und am Verkaufsagenten-Programm können ab November nur noch Verkäufer teilnehmen, die sich bis dahin als gewerbliches Mitglied eingeordnet haben.
Gewerbliche Verkäufer können in Zukunft alle erforderlichen Angaben, wie Widerrufs- oder Rückgabebelehrung, Angaben zu ihrer Person wie ladefähige Anschrift und gegebenenfalls ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen bequem in "Mein eBay" hinterlegen. Diese Angaben können dann mit einem Klick allen zukünftigen Artikelbeschreibungen hinzugefügt werden.
Verkäufer, die unsicher sind, ob ihr Handel bei eBay bereits als gewerblich einzuordnen ist, werden von eBay mit Informationen unterstützt: www.ebay.de/verkaeufertyp. Allerdings darf eBay keine Rechtsberatung geben und empfiehlt seinen Mitgliedern, sich bezüglich dieser Fragen von einem Fachmann - wie zum Beispiel einem Rechtsanwalt, einem Steuerberater oder einer anderen Rechtsberatungsstelle - beraten zu lassen.......


5.10.2005: Computer können zu schlechteren Noten in der Schule führen

Ein Computer im Kinderzimmer führt in den meisten Fällen zu schlechteren Noten in der Schule. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Münchner ifo Instituts, bei der die internationalen Daten der PISA-Studien noch einmal speziell ausgewertet wurden. Der Grund dafür: Der Computer werde sehr oft für Computerspiele statt lernfördernd genutzt.
Auch die intensive Nutzung von Computern in der Schule gehe in den PISA-Basiskompetenzen nicht mit besseren, sondern zumeist mit schlechteren Schülerleistungen einher, berichten die ifo-Bildungsexperten Ludger Wößmann und Thomas Fuchs. In den Schulen habe der Computer oft andere effektivere Unterrichtsformen verdrängt. "Wir benötigen nicht unbedingt mehr Computer, sondern ihren wirkungsvolleren Einsatz", erklärten die Forscher......
Zur PDF-Datei


5.10.2005: MS-Excel-Tipp: Tageszahl eines Datums ermitteln

Wenn Sie in einer Excel-Tabelle ermitteln möchten, der wievielte Tag eines Jahres sich hinter einem Datum verbirgt, können Sie dazu nicht auf eine vorgefertigte Funktion zurückgreifen. Doch es gibt einen einfachen Trick, um diese Aufgabenstellung zu lösen, nämlich durch eine Subtraktion des letzten Tages des Vorjahres vom Datum.
Dazu können Sie die Funktion DATEDIF() benutzen. Diese Funktion ist offiziell nicht dokumentiert, steht aber in allen Excel-Versionen zur Verfügung.
Wenn das Datum, zu dem Sie die Tageszahl ermitteln möchten, in der Zelle A5 steht, dann ermitteln Sie die gesuchte Zahl mit folgender Formel:
     =DATEDIF("31.12."&JAHR(A5)-1;A5;"d")
Für andere Zellen muss die Formel natürlich entsprechend angepasst werden......


4.10.2005: XP Antispy: Neue Version steht zum Download bereit

Das Anti-Schnüffeltool XP Antispy ist nach längerer Funkstille in einer neuen Version erschienen. XP Antispy 3.95 ersetzt die im Juni veröffentlichte Version 3.94-2.
Im Vergleich zur Vorgängerversion wurden Angaben des Entwicklers zufolge diverse kleinere Fehler behoben, die auf bestimmten Systemen auftraten. Das Installationsskript wurde überarbeitet. Das Tool besitzt neuerdings zwei Modi: Einen "Standard"- und einen "Behindertengerechten"-Modus. Letzterer soll sehbehinderten Anwendern die Bedienung des Programms vereinfachen.
Für die wichtigsten Funktionen wurden Shortcuts hinzufügt. So sorgt beispielsweise "Strg+Leertaste" dafür, dass die Einstellungen übernommen werden, ohne das der entsprechende Button gedrückt werden muss. Mit "F2" wird der "Standard"-Modus aktiviert und mit "F5" die Anzeige aktualisiert. Die Kombinationen "Strg+1", "+2", "+3" und "+4" sind die Abkürzungen zur Auswahl der Profile "Standard", "Empfohlen", "Windows Update" und "Systemstandard".
XP Antispy 3.95 liegt in deutscher Sprache und in zwei Versionen vor. Die eine Fassung enthält eine Installationsroutine und deren Downloadgröße beträgt 300 KB. Bei der zweiten Fassung befindet sich XP Antispy in einer Zip-Datei (260 KB). Entpacken Sie den Inhalt der Zip-Datei in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. XP Antispy starten Sie dann durch den Aufruf von "xp-AntiSpy.exe".
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