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Neuigkeiten, Tipps und Tricks

Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen. Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.

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aus unserem Archiv 11/2006

30.11.2006: Datenbank soll für Scotland Yard potentielle Täter erkennen

Eine neue Technik zur Datenauswertung soll in der Lage sein, potentielle Mörder noch vor ihrer Tat zu entlarven. Damit will Scotland Yard einen Hauch dessen verwirklichen, was im Film "Minority Report" überzeichnet dargestellt wurde.
Es grenzt ein bisschen an den Hollywood-Blockbuster "Minority Report", was Scotland Yard vorhat, berichtet das österreichische Nachrichtenmagazin derStandard. Im Grunde ist es aber profane Software in PCs und Servern, die nur ihre Arbeit tut - um potentielle Verbrecher noch vor ihrer Tat zu entlarven.
Im Gegensatz zum Hollywood-Film gibt es hier keine Hellseher, die die Verbrechen voraussagen können, bevor sie geschehen. Bei dem britischen Modell ist es vielmehr ein Programm, das die aktuellen Fahndungsdaten mit Profildaten schon verhafteter oder toter Mörder abgleicht und daraus intelligent die Profile der 100 gefährlichsten Londoner Bürger zusammenstellt.
Um die Ergebnisse aus dem Computer kümmert sich die neue Einheit HPU (Home Prevention Unit) - sie soll im richtigen Moment einschreiten. Wie zuverlässig die Computer-Auswertungen sind, wid sich jedoch noch zeigen müssen.......


30.11.2006: Project-Management: Project Collaboration

Collaboration muss Teil des Wissens-Managements sein
Workspaces bieten den Mitgliedern eines Teams eine virtuelle Arbeitsumgebung für die Zusammenarbeit. Die Vorteile dieser Tools kommen erst richtig zum Tragen, wenn sie an den Informationsbestand des Unternehmens angebunden sind.
Kollaborative Workspaces kann man sich als geschützte virtuelle Orte vorstellen, an denen Mitarbeiter mit Partnern, Kunden oder Interessenten zusammenarbeiten. Sie bringen Projekte, Prozesse und Menschen zusammengebracht. Die Workspace-Nutzer greifen auf Dokumente, E-Mails, Web-Seiten oder Archive zu, die in einem solchen virtuellen Arbeitsbereich hinterlegt werden. Diese Informationen lassen sich organisieren, speichern, durchsuchen, veröffentlichen, weiterleiten und für späteren Gebrauch wiederbeschaffen.

Collaboration-Tools sollen keine Inseln sein
Bereits im Einsatz innerhalb eines Unternehmens bieten Collaboration-Tools viele Vorteile. So richtig spielen sie ihre Stärken aber erst im externen Austausch und integriert in ECM-Strukturen aus.
Viele Collaboration-Lösungen werden derzeit als eigenständige Anwendungen für einzelne Abteilungen oder kleine Arbeitsgruppen eingesetzt. Dabei erhalten alle Teammitglieder nach Einwahl ins Internet und Eingabe von individuellen Kennwörtern Zugang zu der gruppen- oder projektbezogenen Arbeitsumgebung. Darüber greifen sie jederzeit und eventuell auch von mobilen Systemen aus auf die neuesten Informationen sowie Dokumente in ihrer aktuellen Fassung zu. Daneben stehen ihnen Funktionen wie Kalender, Diskussionsforen oder Aufgabenlisten zur Verfügung. Diese geschlossenen Einzellösungen bieten bereits viele Vorteile für ein effizientes Teamwork. Problematisch wird es allerdings, wenn Daten aus den digitalen Arbeitsräumen entnommen werden....


30.11.2006: US-amerikanische Beamte dürfen Notebooks von Reisenden filzen

Die Notebooks von in die USA Einreisenden können aufgrund aktueller Gesetzgebungen vom Zoll gefilzt oder beschlagnahmt werden.
Nach einem Bericht der Berliner Zeitung haben die US-Zoll- und -Einwanderungsbeamten das Recht, Notebooks und Datenträger ohne Angabe von Gründen zu beschlagnahmen oder auch nur zu durchsuchen. Das könnte, so zitiert die Berliner Zeitung einen Verband der reisenden Geschäftsleute (ACTE), Tür und Tor öffnen für Industriespionage und Willkürlichkeit.
Die Zeitung beruft sich auf einen neuen Bericht des "Congressional Research Service" an den US-Kongress, der das Whitepaper der "Association of Corporate Travel Executives" (ACTE) vom Oktober zum Anlass nahm, eine Untersuchung der Vorwürfe durchzuführen.......


30.11.2006: MS-Powerpoint: Eine zielgruppenorientierte Präsentation erstellen

Das Prinzip ist ganz einfach: Sie wählen aus allen Folien nur die aus, die Sie einem bestimmten Personenkreis vorführen wollen und vergeben für diesen Foliensatz einen aussagekräftigen Namen. Auf diese Weise können Sie innerhalb einer Präsentation verschiedene Versionen anlegen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie müssen für verschiedene Zielgruppen und Anlässe nicht jeweils eine Datei anlegen und dann stets an deren Aktualisierung denken.
Und so gehen Sie vor:
- Wählen Sie Bildschirmpräsentation - Zielgruppenorientierte Präsentation und klicken Sie auf Neu.
- Vergeben Sie im folgenden Dialogfeld einen aussagekräftigen Namen.
- Markieren Sie links die Folien, die in der zielgruppenorientierten Präsentation erscheinen sollen und klicken Sie auf Hinzufügen.
- Beenden Sie den Vorgang mit Klick auf OK und Schließen. ........

So führen Sie eine zielgruppenorientierte Präsentation vor
Nach dem Anlegen einer zielgruppenorientierten Präsentation haben Sie führen Sie diese wie folgt vor:
- Rufen Sie die Befehlsfolge Bildschirmpräsentation - Zielgruppenorientierte Präsentation auf.
- Legen Sie fest, für welche Zielgruppe Sie Ihre Präsentation zeigen wollen.
- Klicken Sie auf Vorführen.
..........


29.11.2006: Windows-Explorer undokumentiert: Kopieren und Verschieben

Sie kopieren oder verschieben Dateien mit dem Windows-Explorer von einem Ordner in einen anderen. Dort liegen jedoch bereits Daten mit den gleichen Dateinamen. Diese Dateien möchten Sie aber nicht überschreiben, sondern nur jene Dateien kopieren oder verschieben, die der Ordner noch nicht enthält.
Lösung: Wenn der Windows-Explorer beim Kopieren und Verschieben im Zielverzeichnis Dateien mit identischen Namen findet, können Sie in einem Dialogfeld wählen, ob Sie die jeweilige Datei überschreiben möchten oder nicht. Ein Klick auf "Ja, alle" sorgt dafür, dass alle betroffenen Dateien ohne weitere Rückfragen überschrieben werden.
Eine Schaltfläche "Nein, keine", die für alle Dateien das Überschreiben verbietet, fehlt jedoch. Trotzdem kennt der Windows-Explorer diese Funktion, sie ist nur undokumentiert.
Halten Sie bei der Frage, ob Dateien überschrieben werden sollen, die "Shift"-Taste gedrückt, und klicken Sie auf "Nein". Danach überschreibt der Explorer keine Dateien und legt nur die Objekte im Zielordner ab, die er noch nicht enthält......


29.11.2006: Daten auf DVD sicherer als auf CD

Sie wollen in Zukunft regelmäßig ein Backup wichtiger Dateien erstellen. Die Menge beträgt insgesamt rund 400 MB. Sie möchten ein Medium verwenden, auf dem die Daten zuverlässig archiviert sind.
Greifen Sie besser zur DVD. Ihre Daten sind hier sicherer als auf einer CD. Denn beide Seiten einer DVD sind mit einer dicken Polycarbonat-Schicht überzogen. Sie schützt den dünnen Aluminiumfilm, der als Reflexionsschicht für den Laser dient, gut vor feinen Kratzern.
Bei der CD trägt nur die Unterseite eine Polycarbonat-Schicht. Die bedruckte Oberseite ist hingegen wesentlich empfindlicher: Unter dem Etikett befindet sich bei den meisten Rohlingen nur ein hauchdünner Lacküberzug. Darunter kommt bereits die Reflexionsschicht. Schon ein leichter Kratzer, etwa mit einem Kugelschreiber, kann die bedruckte Oberfläche und damit auch die Reflexionsschicht beschädigen. An dieser Stelle wird der Laserstrahl nicht mehr reflektiert. In der Folge lässt sich die CD (oder Teile davon) nicht mehr auslesen. Daher gilt insbesondere für CDs: Beschriften Sie die Medien nur mit geeigneten lösungsmittelfreien Filzstiften.
Übrigens: In puncto Licht- und Temperaturempfindlichkeit sind selbstgebrannte CDs und DVDs immer anfälliger als industriell gefertigte Medien. Bei selbstgebrannten Scheiben übernimmt ein lichtempfindlicher, organischer Farbstoff die Aufgabe als Informationsträger. Direkte Sonneneinstrahlung kann diesen Farbstoff schädigen. Daher sollte man selbstgebrannte Medien dunkel lagern und auf keinen Fall der prallen Sonne und großen Temperaturschwankungen aussetzen......


28.11.2006: Studie: Europa ertrinkt in den SPAM-Fluten

Die EU-Kommission veröffentlichte gestern eine Studie, nach der über 50 Prozent aller europäischen E-Mails mittlerweile aus SPAM-Werbebotschaften bestünden.
In der Spitze werden die Eingangspostfächer der Mail-Nutzer zu rund 80 Prozent mit Schrott gefüllt. Das bringt die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding auf die Palme. Sie sieht die Regierung in der Pflicht, den akuten SPAM-Trend ebenso wie Spyware und andere illegale Online-Aktivitäten mit allen Mitteln zu bekämpfen.
Ein erster Schritt wären neue EU-Bestimmungen für eine bessere Web-Sicherheit. Vor allem sollen die Absender und Verteiler leichter und schneller vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden. Reding beklagt, dass bislang nur die Niederlande und Finnland das Problem der Werbe-Mails aktiv angehen. Die empfindlichen Strafgebühren in Holland hätten bereits das SPAM-Aufkommen um 85 Prozent reduziert.
EU-Sprecher Martin Selmayr rügte in einer Presseveröffentlichung, dass etwa zwei Drittel der SPAMs in Europa außerhalb der Grenzen der Europäischen Union generiert würden. Der Schaden, der vor allem in der Wirtschaft entstehe (Kapazitäten, Arbeitszeit für Löschaktionen), belaufe sich laut EU-Berechnungen bereits auf etwa 39 Milliarden Euro pro Jahr.......


28.11.2006: MS-Windows: Undokumentierte Autostart-Rampe

Sie möchten beim Start von Windows 2000 oder XP stets ein bestimmtes Programm laden. Sie suchen eine weniger bekannte Alternative zu üblichen Startrampen wie Autostart-Ordner oder die Registry-Schlüssel "Run" und "RunServices", um Manipulationen zu unterbinden.
Lösung: Im Registry-Schlüssel
"Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\ Windows NT\CurrentVersion\Winlogon"
erscheint eine Zeichenfolge "Userinit". Sie enthält standardmäßig den Eintrag "c:\windows\system32\userinit.exe,". Das kleine Programm USERINIT.EXE dient nur dazu, den Shell-Wert im gleichen Schlüssel auszulesen und das dort genannte Programm dann zu starten - im Normalfall also den Explorer.
Das Komma im Eintrag nach USERINIT.EXE weist darauf hin, dass theoretisch weitere Programmaufrufe folgen können. Tatsächlich akzeptieren Windows 2000 und XP hier weitere Einträge beliebiger Länge, auch mit Parameter. Sie können die Registry-Zeichenfolge also etwa so ergänzen:
c:\windows\system32\userinit.exe,c:\tools\myprog.exe
Künftig startet dann weiterhin die Standard-Shell, also der Windows-Explorer, zusätzlich aber auch noch die angefügte Myprog.exe.
Achtung: Wenn Sie die USERINIT.EXE aus der Zeichenfolge entfernen und nur Ihr Programm eintragen, startet Windows ohne Explorer-Oberfläche. Als Windows-Shell dient dann das von Ihnen eingetragene Programm.......


28.11.2006: Schreibverbot auf USB-Laufwerken

Sie haben einen Rechner, von dem kein Anwender einfach Daten kopieren darf. Das Netzwerk ist deaktiviert, CD-Brenner und Diskettenlaufwerke fehlen. Aber der USB-Port des PCs öffnet Datendieben Tür und Tor: Auf einen USB-Stick lassen sich immer noch Daten speichern. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Eine Möglichkeit wäre es, den USB-Root-Hub im Gerätemanager ganz zu deaktivieren. Das hat allerdings den Nebeneffekt, dass auch Peripheriegeräte wie Maus und Tastatur über USB nicht mehr funktionieren. Seit dem Service Pack 2 bietet Windows XP selbst eine Lösung, den Schreibzugriff auf externe USB-Datenträger zu verhindern:
Ein Registry-Eintrag steuert, ob Benutzer auf angeschlossene USB-Geräte schreiben dürfen.
Um diese Richtlinie zu setzen, starten Sie Regedit.EXE, gehen zum Schlüssel
Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Control
und legen hier den neuen Unterschlüssel
StorageDevicePolicies
an.
Anschließend öffnen Sie den Unterschlüssel und erstellen hier den neuen Eintrag "WriteProtect" vom Typ "DWORD". Wenn Sie diesen Wert auf "1" setzen, dürfen Benutzer nur noch lesend auf angeschlossene USB-Datenträger zugreifen.
Falls Sie diese Einschränkung auf mehreren PCs setzen möchten, hilft das kleine Script pcwUsblock.JS, das Sie einfach per Doppelklick aufrufen. Als Administrator können Sie damit den Schreibschutz schnell ein- und ausschalten.
Der Registry-Eintrag ist natürlich relativ wirkungslos, wenn keine Trennung zwischen dem Administrator-Account und den normalen Benutzerkonten besteht. Jeder Benutzer, der über Admin-Rechte verfügt, könnte den Registry-Eintrag entfernen und wieder auf USB-Datenträger schreiben....


28.11.2006: Patch-Tag bei SUSE: Update für verschiedene Pakete

SUSE hat umfangreiche Updates für sein ganzes Portfolio zur Verfügung gestellt.
Die betroffenen Schwachstellen decken die komplette Palette ab. Probleme wie das Umgehen von Sicherheitsrestriktionen, Datenmanipulation und Denial-of-Service-Attacken können auftreten. Die frischen Pakete können Sie entweder via YOU (YaST Online Update) oder vom FTP-Server von SUSE beziehen.
Folgende Produkte sind davon betroffen: SuSE eMail Server 3.x, SUSE Linux (10, 10.1), SuSE Linux (7.x, 8.x, 9.0, 9.1, 9.2, 9.3), SuSE Linux Connectivity Server, SuSE Linux Database Server, SuSE Linux Desktop 1.x, SUSE Linux Enterprise Server (9, 10), SuSE Linux Enterprise Server (7, 8), SuSE Linux Firewall on CD/Admin host, SuSE Linux Office Server, SuSE Linux Openexchange Server 4.x, SuSE Linux Standard Server 8.......


28.11.2006: Internet-Live-Übertragung aus US-Gefängnis gestoppt

In einem Gefängnis im US-Bundesstaat Tennessee wird nach fast sechs Jahren die Live-Übertragung des Knast-Lebens im Internet abgeschaltet. In den vergangenen Wochen seien verstärkt Sicherheitslücken und Belästigungen des Personals aufgetreten, sagte Paul White, Sheriff des Bezirkes Anderson nahe Knoxville, am Montag auf Anfrage. "Wegen der Sicherheitsprobleme im Gebäude habe ich gerade den Auftrag gegeben, die Kamera noch heute abzuschalten. Die Sicherheitslage in unserem Gefängnis hat sich verschlimmert."
Die Zeitung The Tennessean hatte zuvor in ihrer Internet-Ausgabe vom Missbrauch der Internet-Kamera durch Zuschauer berichtet. Nutzer hätten den Zeitablauf im Gefängnis notiert und auf diese Weise Gegenstände in das Gefängnis geschmuggelt. Besucher der Internetseite hätten nach der Live-Übertragung außerdem Gefängniswärterinnen am Telefon belästigt.
Fast neun Millionen Internet-Besucher haben nach Angaben des Sheriffs die Seite angeklickt. Besucher der Internetseite wie der Nutzer "Teemu" aus Finnland lobten die Webcam als "exzellentes Beispiel für die Offenheit in der westlichen Gesellschaft". Kenneth Anderson aus Pennsylvania bezeichnete das Angebot als "ausgezeichnet und zeitgemäß". "So oft haben wir Steuerzahler keine Ahnung davon, wie die Gesetzesvollstreckung funktioniert", schrieb Anderson.
Die Internetkamera ist an der Gefängniswache installiert. Sie zeigt mit exakter Zeitangabe, wann Angestellte und Inhaftierte an der Wache vorbeilaufen. Auf der Internetseite wird vor "kriminellen Vorgängen und sexuellem Fehlverhalten von Häftlingen" gewarnt. "Dies ist ein Gefängnis, keine Simulation", heißt es.
Sheriff White bedauerte die Abschaltung, weil die übertragenen Bilder nach seinen Worten eine gute "PR-Geschichte" zur Abschreckung vor dem Leben hinter den Gefängnismauern waren. Auch "Druck von außen" habe zur Abschaltung geführt. Eine US-Bürgerrechtsbewegung hatte dem Sheriff ein Protestschreiben geschickt und zur Demontage der Kamera aufgerufen.......


27.11.2006: Rückkehr der Paper Disk: 256 GByte auf A4-Blatt

Indischer Student entwickelt "Regenbogen-Codierung" zur Speicherung von Daten
Ein erst 24 Jahre alter Student aus dem südindischen Bundesstaat Kerala hat ein angeblich revolutionäres Verfahren für die Speicherung von Daten entwickelt. Die Informationen werden in farbigen Mustern auf Papier gedruckt, die dabei erzielbare Datendichte soll enorm sein.
Wie die englischsprachige Webseite "Arab News" berichtet, konnte der Student Sainul Abideen seine "Rainbow Technology" den Journalisten bereits persönlich vorführen. Er spielte einen 45-sekündigen Videoclip von einem Blatt Papier ab und führte auch vor, wie sich 432 Seiten Text auf vier Quadratzoll speichern ließen.
Erreicht hat der Student das über eine Codierung der Inhalte in farbigen Mustern: Kreise, Rechtecke und Dreiecke waren dem Bericht zufolge auf dem Papier zu sehen. Das Verfahren ähnelt damit der "Paper Disc" der längst eingestellten deutschen Computerzeitschrift "mc". Das Blatt hatte Programme in schwarz-weißen Mustern abgedruckt. Die Leser konnten die Daten einscannen, ein eigenes Programm wandelte sie wieder in Software um.
Sainuls Technik arbeitet neben den Mustern aber auch mit Farben - die Farbauflösung von Scannern hat sich in den vergangenen Jahren drastisch erhöht. Damit soll auch die Datendichte von auf Papier gespeicherten Informationen deutlich steigen. Bis zu 256 GByte auf einem A4-Blatt will der Wissenschaftler erreichen. In den PC sollen diese Daten über in Notebooks oder Handys eingebaute Scanner kommen.......


27.11.2006: MS-Word: Office 2007 kommt mit neuem Dateiformat – und der Konverter ist auch schon da

Bekanntlich kommt das neue Offie 2007 mit einem neuen Dateiformat einher, dem auf dem XML-Standard basierenden Format Open XML. Die alten Formate DOC und XLS werden nur noch unterstützt, um Abwärtskompatibilität zu gewährleisten.
Doch was, wenn Sie mit älteren Anwendungen Dokumente lesen müssen, die im neuen Format erstellt werden?
Dann müssen Sie die kürzlich erschienenen Konverter hier herunterladen. Sie integrieren sich nach der Installation in Ihr Office und erlauben das Öffnen der neuen Formate.
Mit einer langsamen Verbindung sollten Sie sich übrigens Zeit nehmen: Die Downloaddateien sind 27 MByte groß........


27.11.2006: MS-Word: So bestimmen Sie den Standard-Ordner für Ihre Grafiken selbst

Wie Sie schneller auf Ihre Grafiken zugreifen
Wenn Sie über das Menü EINFÜGEN-GRAFIK-AUS DATEI eine Grafik einfügen, erscheint im ÖFFNEN-Dialogfenster immer der Word-eigene Pfad, beispielweise C:\Eigene Dateien\Eigene Bilder.
Falls Sie die Grafiken aber auf dem Server gespeichert haben, müssen Sie jedes Mal erst umständlich Laufwerk und Ordner wechseln.
Ändern Sie den vorgegebenen Pfad ganz schnell wie folgt:
- Rufen Sie das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf und wechseln Sie auf die Registerkarte SPEICHERORT FÜR DATEIEN (Word 2003/2002/2000) bzw. DATEIABLAGE (Word 97).
- Führen Sie auf dem Listenfeld-Eintrag CLIPARTGRAFIKEN einen Doppelklick aus und wählen Sie dann in dem angezeigten Dialogfenster unter SUCHEN IN den gewünschten Ordner aus.
- Verlassen Sie die Dialogfenster mit OK, worauf Word die Einstellung dauerhaft speichert.
Ab sofort landen Sie beim Einfügen einer Grafik in dem soeben festgelegten Ordner.........


24.11.2006: Uni-Professoren auf dem elektronischen Prüfstand

Wirtschaftsuniversität Wien nimmt Qualität der Lehre ins Visier - WU Wien entwickelt elektronisches Bewertungstool
Die Wirtschaftsuniversität Wien hat ein elektronisches Evaluierungstool entwickelt, das für mehr Transparenz bei der Beurteilung von Lehrveranstaltungen und Lehrinhalten sorgen soll. Vollständig IT-basiert ermöglicht es das Erstellen von individuellen Fragebögen, die nach vorgegebenen Parametern zentral vom System ausgewertet werden können. Anders als bei herkömmlichen Bewertungsprozessen, die einen einzigen standardisierten Fragebogen für unterschiedliche Lehrveranstaltungen vorsehen, ermöglicht das computerbasierte WU-Tool das Erstellen von maßgeschneiderten Feedback-Bögen für jede einzelne Vorlesung. Den Entwicklern zufolge kann das System auch zur Beurteilung von Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen eingesetzt werden.
"Das Bewertungstool ist nicht primär zur Kontrolle der Vortragenden gedacht. Vielmehr erhalten Lehrende dadurch die Möglichkeit, ein individuelles Feedback zu den Inhalten und der Gestaltung ihrer Lehrveranstaltung zu erhalten", erklärt Projektinitiator Oliver Vettori, Leiter der Abteilung Evaluierung und Qualitätsmanagement der WU Wien. Längerfristige Ziele seien natürlich auch das Aufdecken struktureller Defizite in der Studienplanung sowie eine Verbesserung der Lehrqualität im Allgemeinen. Durch das Zugänglichmachen der Ergebnisse für Studierende wolle man den gesamten Evaluierungsprozess noch transparenter und offener gestalten, so Vettori.
Das europaweit einzigartige Projekt, das seit Beginn des Semesters flächendeckend eingesetzt wird, ist Teil einer groß angelegten e-Learning-Strategie, die die Universität seit mehreren Jahren konsequent verfolgt. "Der Begriff e-Learning ist in diesem Zusammenhang vielleicht ein wenig irreführend, da er in der Öffentlichkeit zumeist mit dem computerunterstützten Lernen von zuhause in Verbindung gebracht wird", meint der technische Leiter des Evaluierungsprojektes, Bernd Simon, der auch als Geschäftsführer des universitären Spin-off-Unternehmens Knowledge Markets fungiert. "Wir prägen daher lieber den Begriff des 'technologieunterstützten Lernens', der das umfassende Angebot unserer e-Learning-Plattform für Studierende Learn@WU gut beschreibt", so Simon......


24.11.2006: Wenn der Arztkittel assistiert

Nicht alles, was technisch realisierbar ist, ist auch im ärztlichen Arbeitsalltag praktikabel
Wenn Frau Dr. A. im Jahr 2010 ihr Dienstzimmer im Krankenhaus betritt, wird sie von einem kleinen IT-System, das sie in ihrem Arbeitsmantel trägt, automatisch bei ihrem Computer angemeldet. Auf dem Monitor findet sie die aktualisierten Termine für den Tag: Ein Kontrolltermin in der Ambulanz ist hinzugekommen, dafür wurde eine angesetzte Endoskopie verschoben.
Bei der Morgenvisite in den Patientenzimmern liest die Ärztin auf dem am Bettende angebrachten Bildschirm die Fieberkurve ab. Das System informiert sie über den Operations- und Krankheitsverlauf und schlägt anhand neu vorliegender Untersuchungsergebnisse Medikamente zur weiteren Behandlung vor.
Untertags wacht das System darüber, dass Injektionen und Infusionen zum festgelegten Zeitpunkt verabreicht werden und dass das Medikament auch wirklich für den Patienten bestimmt ist, der in diesem Bett liegt.
Auch die Patienten tragen im Jahr 2010 ein uhrähnliches kleines IT-System am Arm. Dieses dient nicht nur zur Identifikation des Patienten, sondern misst zugleich Pulsfrequenz und Sauerstoffsättigungsgrad des Patienten und alarmiert selbständig, wenn sich ein Wert negativ verändert. Der Monitor am Bett dient übrigens nicht nur dazu, Informationen abzurufen oder dem Patienten Röntgenbilder zu erklären. Am Abend verwandelt er sich in einen unterhaltsamen Fernseher.
Noch ist die obige Schilderung Vision. Im Rahmen des EU-Projekts wearIT@work setzen sich Ärzte im Krankenhaus Steyr gemeinsam mit Spezialisten anderer Wissensgebiete und Unternehmen damit auseinander, wie diese baldmöglichst - und vor allem für die Betroffenen leicht bedienbar - in die Realität umgesetzt werden könnte. Ziel des gesamten EU-Projekts ist die Erleichterung von Arbeitsprozessen (im Gesundheitsbereich, Feuerwehr, Industrie) durch intelligente Assistenzsysteme. Konkret geht es dabei um "Wearable Computing", in die Kleidung integrierte IT-Systeme (siehe Webtipp). Krankenhausträger Gespag hat aufgrund interessanter Vorzeigelösungen etwa im Röntgenbereich die Verantwortung für den Gesundheitswesen erhalten......


24.11.2006: Visa Contactless: Zahlen ohne Berührung

Bis Ende 2007 will Visa seine berührungslose Bargeldalternative "Visa Contactless" nach Europa bringen. Mit den Karten sollen einfache Güter des täglichen Bedarfs aus dem unteren Preis-Segment - beispielsweise Zeitungen oder der morgendliche Kaffee - im Vorbeigehen bezahlt werden können.
Zunächst soll "Visa Contactless" in London starte und später auf ganz Großbritannien ausgeweitet werden. Alle Partnerbanken von Visa in Großbritannien sollen ihren Kunden entsprechende Karten ausgeben können, die zur Bezahlung mit einem kontaktlosen Gerät ausgelesen werden. Der Zahlvorgang mit "Visa Contactless" soll damit in rund einer halben Sekunde abgeschlossen sein. Visa will vor allem die Zahlung kleiner Beiträge abwickeln und verweist darauf, dass bei 75 Prozent aller Bargeldzahlungen Beträge von unter 10 Pfund beglichen werden. Nun geht es erst einmal darum, die Händler für das System zu gewinnen. Im März 2007 sollen dann weitere Informationen zur Einführung veröffentlicht werden.......


23.11.2006: Phishing: Betrüger rüsten auf

Anti-Phishing-Toolbars bieten nur bedingt Schutz
Das Security-Unternehmen RSA erwartet laut dem aktuellen Phishing-Bericht eine Diversifizierung der Angriffstechniken. Die Betrüger-Community sei derzeit dabei technologisch aufzurüsten, so das Unternehmen in einer entsprechenden Aussendung. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Banken dem kriminellen Treiben zunehmend wirkungsvolle, starke Authentifizierungs- und Anti-Fraud-Lösungen entgegen setzen würden. In den kommenden Monaten könnte laut RSA eine Reihe neuer Angriffstechniken zum Einsatz kommen.
Konkrete Szenarien konnte das Unternehmen auf Anfrage von pressetext nur wage beschreiben. So ist jedoch für 2007 zu erwarten, dass Angriffe auf beschränkte, kleinere Zielgruppen fokussiert werden. Aufgrund der schärferen Sicherheitsvorkehrungen der großen Banken würden sich Phisher künftig eher auf kleinere Finanzinstitute, aber auch auf Organisationen aus anderen Branchen verlegen, so RSA. Zudem ist ein Anstieg von Echtzeitangriffen mit Hilfe von Man-in-the-Middle-Trojanern zu erwarten, um die neuen Sicherheitsmaßnahmen beim Login zu brechen.
Zum Schutz vor Phishing greifen viele User mittlerweile zu Anti-Phishing-Toolbars. Zehn verbreitete Browser-Toolbars haben sich Forscher der Carnegie Mellon University in Pittsburgh vorgenommen und kommen zu einem ernüchternden Ergebnis. "Insgesamt lassen die untersuchten Anti-Phishing-Toolbars sehr zu wünschen übrig", so die Autoren. Den Ergebnissen zufolge erkannten selbst die besten Testkandidaten (Earthlink, Netcraft, Google, Cloudmark und IE 7) nur knapp 85 Prozent der Phishing-Seiten.....


23.11.2006: "Unversicherter Versand" bei eBay und Internetshops kann teuer werden!

Viele Internet-Händler, seien es die Betreiber eines Internetshops oder die Händler bei eBay wissen nicht, dass sie gegenüber Verbrauchern gemäß § 474 Abs. 2 BGB immer das Versandrisiko tragen. Dies hat zur Folge, dass bei der Beschreibung des Versandes im Rahmen des Internetangebotes einige Formulierungen beachtet werden müssen, da ansonsten eine kostenpflichtige Abmahnung droht.
Zu unterscheiden sind drei Konstellationen. Zum einen ist es höchst problematisch und führt zu einer Abmahngefährdung, wenn ohne weitere Erläuterung nur ein "unversicherter Versand" angeboten wird. In einer aktuellen Abmahnwelle wird die Ansicht vertreten, dass das Angebot eines unversicherten Versandes irreführend ist, da der Verbraucher darüber getäuscht wird, dass das Versandrisiko immer beim Verkäufer liegt. Dies gilt unabhängig davon, ob dem Shopbetreiber bekannt ist, dass er das Versandrisiko trägt und er im Fall, dass die Ware verloren geht oder beschädigt wird, unaufgefordert Ersatz leistet. Durch die Verwendung des Begriffes "unversichert" könnte beim Verbraucher der Eindruck entstehen, dass er keine Rechte hat, wenn die Bestellung nicht oder nur beschädigt bei ihm ankommt.
Das nächste Beispiel macht die ganze Problematik noch deutlicher. Es gibt, gerade bei eBay, Verkäufer, die für einen niedrigeren Betrag einen unversicherten und für einen höheren Betrag einen versicherten Versand anbieten. Der rechtskundige Verbraucher weiß natürlich, dass es keinen Grund gibt, den versicherten Versand zu wählen, da auch bei der preisgünstigeren Versandform der Verkäufer immer das Versandrisiko trägt. Durch die Wahl eines versicherten Versandes wird in erster Linie der gewerbliche Verkäufer im Internethandel entlastet, was an sich unproblematisch ist. Unproblematisch ist auch, dass ein versicherter Versand angeboten wird und entsprechende Mehrkosten ohne genauere Bezifferung dem Verbraucher in Rechnung gestellt werden. Unzulässig dürfte es jedoch sein, beide Versandformen, nämlich den preiswerteren unversicherten und den teureren versicherten Versand anzubieten.......


23.11.2006: Harry Potter: Siebter Band kann vorbestellt werden

Der siebte Band der Bestseller-Reihe "Harry Potter" kann ab sofort bei Amazon vorbestellt werden. Die englische Ausgabe kostet 25 Euro wird an Vorbesteller am Erscheinungstag versandkostenfrei geliefert.
Wann genau der Titel im kommenden Jahr zu haben ist, steht noch nicht fest. Trotzdem: "Harry Potter 7" rangiert bereits jetzt auf dem ersten Platz der Bestsellerliste von Amazon. Dem Internet-Händler zufolge haben bereits über 10.000 Fans das Buch vorbestellt......


22.11.2006: Winamp 5.32: Neue Version mit diversen Neuerungen

Der Mediaplayer Winamp steht ab sofort in der Version 5.32 zum Download bereit.
Winamp 5.31 war erst Anfang November erschienen. Nun legen die Entwickler erneut nach und haben die Version 5.32 zum Download bereitgestellt. Neu hinzugefügt wurde die Möglichkeit, bei ausgewählten Musik-Dateien die Metadaten erneut einzulesen.
Als weitere Neuerung wurde Winamp ein Transcodier-Tool spendiert, mit dem Dateien von einem Format in ein anderes konvertiert werden können. Außerdem werden neuerdings auch Windows-Mobile-Geräte unterstützt. Ansonsten wurden zahlreiche Bugs behoben, so beispielsweise ein Fehler beim Laden von Playlists und beim Brennen unter Windows 98/ME.
Zum Download.....


22.11.2006: Trojanische Container fürs perfekte IT-Verbrechen

Hat man früher noch die britischen Posträuber für ihren dreisten Raub bewundert, zeigen jetzt malaysische Mainboard- und Chip-Räuber, dass gut geplante Raubzüge auch in moderner Zeit funktionieren.
Wie TheInquirer unter dem vielsagenden Titel "Der große Chip-Raub" berichtet, haben sich dreiste Diebe mit der guten alten Methode aus Troja - aber moderner mit Containern - in einen Gebäudekomplex eingeschmuggelt und massenhaft Waren gestohlen.
Genauer gesagt verschwanden 585 Kartons und 18 Paletten mit Mikrochips und Hauptplatinen im Wert von 12,7 Millionen US-Dollar. Die Einbrecher, die die zwei Container-Trailer mitbrachten, trugen grüne Uniformen und erzählten den Zollbeamten, sie müssten illegale Arbeiter ausheben - man solle also niemanden informieren.
Die "Trojanischen Trailer" enthielten 20 Menschen, die 17 Mitarbeiter im Gelände im malaysischen Ort Bayan Lepas überwältigten - wo mehrere multinationale Unternehmen ihren Sitz haben. AMD, Intel, Motorola und andere haben dort ihre Niederlassungen, um preiswert in Asien produzierte Ware auf ihre Reise nach Europa oder den USA zu schicken.
Dort landet sie wohl nun als illegale Graumarkt-Ware. Die Lokalzeitung "The Star" vermutet den Job eines Insiders......


22.11.2006: Zusatz-Tipp: Brennerfunktion in Windows XP deaktivieren

Beim Kauf eines neuen Brenners bekommen Sie in der Regel eine leistungsfähige Brenn-Software dazu.
Eigentlich benötigen Sie dann die in Windows XP integrierte Brennfunktion nicht mehr.

In manchen Fällen bereitet der parallele Betrieb zweier Brennprogramme sogar Probleme.
Um das XP-Brennprogramm zu deaktivieren, öffnen Sie mit „Start“, „Ausführen“ und „REGEDIT“ den Registrierungseditor.
Wechseln Sie zum Schlüssel
“HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer“.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich im rechten Teilfenster und wählen im Kontextmenü den Befehl „Neu“.
Definieren Sie diesen Wert als „DWORD-Wert“ mit dem „NoCDBurning“.
Mit einem Doppelklick öffnen Sie den neuen Eintrag und tragen den Wert „1“ ein. Zum Abschluss ist ein Neustart erforderlich.........


22.11.2006: Profi-Tipp: Mit SHIFT-Taste den Autostart umgehen

Im Autostart-Ordner befinden sich die Programme, die bei jedem Systemstart automatisch geladen werden.
Vermuten Sie, dass eines der Programme die Stabilität des Systems beeinflusst, können Sie diese mit „MSCONFIG“ oder einem anderen Tool deaktivieren.
Schneller aber ist ein Start ohne Autostartprogramme:
Drücken Sie beim Neustart einfach die SHIFT-Taste.
Damit fährt Windows hoch, beachtet aber nicht die Programme der Autostart-Gruppe........


21.11.2006: Studie: Deprimierte fliehen ins Netz

Der Amoklauf in seiner ehemaligen Schule in Emsdetten würde ihn das Leben kosten – da war sich Sebastian B. so sicher, dass er der Nachwelt noch einen hasserfüllten Abschiedsbrief hinterließ. Seine letzten Zeilen veröffentlichte der 18-Jährige allerdings nicht auf Papier, sondern im Internet – der Ort, an den sich der junge Mann zuletzt immer weiter zurückgezogen hatte. Er habe nur noch vor dem PC gesessen, sagten seine Bekannten nach der Tat aus. Experten zufolge hätte diese Internetabhängigkeit bereits ein deutliches Warnzeichen sein können.
Gerade bei jungen Männern seien psychische Krankheiten oft Schuld daran, dass sie sich exzessiv ins Internet stürzen. "Die Betroffenen ziehen sich deprimiert in eine andere Welt zurück. Sie flüchten aus der Realität", sagt der Experte Bert te Wildt von der Medizinischen Hochschule Hannover, der gerade eine Studie zu dem Thema erarbeitet hat. Er untersuchte 23 Probanden, die sich über einen langen Zeitraum täglich mehr als sechs Stunden im Web aufgehalten hatten. Das Ergebnis: 80 Prozent der Untersuchten wiesen eine Depression auf, andere eine Angst- oder Persönlichkeitsstörung.
Ein Mensch wie Sebastian B. passe genau in dieses Bild, sagte te Wildt. Der 18-Jährige fühlte sich in der Realität zum "ständigen Verlierer" und als "Doofmensch" abgestempelt. Im Internet konnte er sich dagegen in Kampfvideos auf seiner Homepage als mächtiger Mann darstellen oder in Internetforen seine Meinungen äußern, ohne dass ihn jemand unterbrach oder auslachte.
Im Internet sehen die Betroffenen eine Möglichkeit, vor ihrer Krankheit wegzulaufen. "Es ist ein Lösungsversuch. Online finden sie oft, was ihnen im richtigen Leben fehlt: Kontakte, ein Gruppengefühl, vielleicht sogar eine Romanze", sagt te Wildt. Bei manchen Menschen führe das so weit, dass sie sich etwa mehr als 15 Stunden am Tag in Online-Rollenspiele zurückziehen und dabei verwahrlosen. "Ich kenne Fälle, da wurde bis zur Räumungsklage keine Miete mehr gezahlt, nicht mehr gegessen und nicht mehr ans Telefon gegangen."
Das erlebte auch der junge Mann, der in den Medien nur Herr M. genannt werden möchte. Als der Akademiker arbeitslos wurde, stieg er bei dem weltweit erfolgreichen Online-Rollenspiel "World of Warcraft" ein. Anfangs spielte er vier Stunden täglich, dann acht und am Ende oft mehr als 16. "Ich habe morgens den Computer angeschaltet, bevor ich die Kaffeemaschine anmachte. Gegessen habe ich höchstens ein Mal am Tag", sagt M., dessen Augen noch immer wirken, als würden sie ständig einen Monitor suchen. Die Welt der Orks und Elfen habe ihn nicht mehr los gelassen, er habe sich für nichts anderes mehr interessiert. Seine Freunde klingelten vergeblich an der Wohnungstür, er bekam ja genügend Anerkennung von Mitspielern im Internet. Seine Abhängigkeit hatte einen guten Grund: "Heute weiß ich, dass eine Depression bei mir vorliegt".
Der Schritt vom exzessiven Spielen der meist brutalen Spiele im Internet zur Gewalttätigkeit im Alltag, wie sie Sebastian B. an den Tag legte, sei dann manchmal nur noch ein kleiner, sagt te Wildt. Natürlich spielten viele verschiedene Dinge im Leben von jungen Amokläufern eine Rolle. "Aber es gibt den Nachweis einer emotionalen Abstumpfung." Der Kriminologe Christian Pfeiffer bezeichnet brutale Spiele gar als "Handlungsanleitung zum Töten", wenn die jugendlichen Spieler im Leben keinen Rückhalt haben.
Um den Internetabhängigen zu helfen und solche Fälle in Zukunft zu vermeiden, gebe es nur eine Lösung. "Wir müssen den Betroffenen helfen, ihre reale Welt von den Missständen zu befreien und sie wieder attraktiv zu machen", sagt te Wildt. Schließlich sei die Realität viel schöner: "Wir können im Internet nicht essen, keinen guten Sex haben und meist auch kein Geld verdienen."....


21.11.2006: Schiele-Schau der Albertina nun als virtuelles Erlebnis

Neu erschienene CD-ROM ermöglicht dreidimensionalen Museums- Besuch per Computer - Weitere Ausstellungen in der Reihe "interactive:visit" erhältlich
Wer die große Schiele-Ausstellung, die von 7. Dezember 2005 bis 19. März 2006 in der Albertina zu sehen war, verpasst hat und jetzt nachholen möchte, kann dies via Computer tun: Die soeben erschienene CD-ROM "Egon Schiele" ermöglicht dem Benutzer, die erfolgreiche Schau ab sofort virtuell und in 3D-Grafik am Bildschirm zu erleben. Durch zahlreiche Extras - von Audio-Guide über eine individuelle Führung bis zum Spaziergang durch die nachgebildete Albertina - soll die Atmosphäre eines "echten" Museumsbesuchs entstehen.
Die Silberscheibe, die in der Reihe "interactive:visit" bei "a:xperience" erschienen ist, stelle "einen neuen Weg abseits üblicher Museumskataloge" dar, heißt es in einer Aussendung des Wiener Verlages. Dank einer "neuen Technologie" könne man "nach Lust und Laune" durch die einzelnen Räume der virtuell nachgebildeten Albertina "wandeln" und dabei die einzelnen Werke des österreichischen Malers besichtigen. Per Mausklick lassen sich die einzelnen Bilder detailgenau heranzoomen und zugehörige Informationen als Lese-Tafel oder Audio-Guide aufrufen. Außerdem kann man sich seine eigene Führung zusammenstellen. Per Kamerafahrt und virtuellem Sprecher erfährt man Interessantes von Schieles Anfängen an der Wiener Akademie bis hin zu seinem frühen Tod 1918.
Seit kurzem sind außerdem die Ausstellungen von Rembrandt, Dürer und Rubens, die 2003 und 2004 in der Albertina gezeigt wurden, sowie die Schau "Rudolf von Alt" als CD-ROM erhältlich. Die über 800 Werke umfassende Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums gibt es seit Sommer 2006 auf DVD-ROM. Erhältlich ist die Reihe "interactive:visit" im Buchhandel, in den Museumsshops sowie im Online-Handel.....


21.11.2006: Australische Behörde will für WLAN-Patent kassieren

Ein texanisches Gericht hat einer australischen Regierungsbehörde die Gültigkeit eines Patentes auf drahtlose Datenübertragungen nach den 802.11a/g-Standards bestätigt. Der WLAN-Anbieter Buffalo Technology wurde in der Richtung weisenden Entscheidung zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt.
Die australische Forschungsbehörde Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) klagte im Februar des vergangenen Jahres vor einem texanischen Bundesgericht gegen Buffalo und dessen japanische Mutterfirma wegen der Verletzung eines Patentes auf "WLAN-Technik" und forderte Schadensersatz sowie Lizenzgebühren. Buffalos Verteidigung verlangte vom Gericht, das Patent für ungültig zu erklären. Der vorsitzende Richter, Leonard Davis, wies dies zurück und erklärte das Patent in vollem Umfang für gültig. Die Höhe der fälligen Lizenzgebühren wird in Kürze festgelegt werden. Aus der schriftlichen Urteilsbegründung geht hervor, dass das Gericht sich im Detail mit der WLAN-Technik und den Patentansprüchen auseinander gesetzt hat. Das US-Patent mit Nummer 5,487,069 ( "Wireless LAN") wurde 1993 von CSIRO angemeldet und Anfang 1996 vom US-Patentamt erteilt. Es beschreibt "ein drahtloses LAN, ein drahtloses Peer-to-Peer-LAN, einen dratlosen Sender/Empfänger und eine Methode zur drahtlosen Übertragung von Daten, die alle im Frequenzbereich oberhalb von 10 GHz [...] operieren können".......


21.11.2006: Download: Ebay-Calculator

Das Wichtigste, um mit Ebay-Verkäufen Geld zu verdienen, ist eine vernünftige Kostenkalkulation. Dabei können Sie sich von einem Freeware-Programm unterstützen lassen.
Der Baycalculator ermittelt für Sie anfallende Angebotsgebühren, Verkaufsprovisionen und sogar Versandkosten. Ruckzuck errechnen Sie damit Ihren Versteigerungsgewinn.
Berücksichtigt werden einmal die Auktionstypen, also beispielsweise ob es sich um normale oder -Festpreis-Auktionen handelt. Zudem können Sie festlegen, wie Sie Ihr Angebot präsentieren wollen, also beispielsweise ob es in mehreren Kategorien präsentiert werden soll.
Zum Download.....


21.11.2006: MS-Word: Dokumentlänge in Word anpassen

Sie haben in Word (97-2003) einen Brief geschrieben, der eigentlich genau eine Seite umfassen sollte. Nun ist der Text etwas länger geworden - die zweite Seite ist fast leer. Sie suchen nach einer möglichst einfachen Möglichkeit, den Text so zu formatieren, dass er auf eine Seite passt.
Lösung: In der Seitenansicht von Word ("Datei, Seitenansicht") finden Sie in der Symbolleiste die Schaltfläche "Größe anpassen". Ein Klick darauf genügt, und Word verkleinert die Schriftarten in Ihrem Brief so, dass er genau eine Seite kürzer wird. Bei längeren Texten können Sie den Befehl theoretisch auch mehrmals ausführen - jedes Mal benötigt das Dokument ein Blatt weniger. Wenn Sie diese Funktion auch in Ihrer Standard-Symbolleiste nutzen möchten, klicken Sie zunächst auf "Extras, Anpassen". Dort wählen Sie die Registerkarte "Befehle", markieren unter "Kategorie" den Eintrag "Alle Befehle" und ziehen unter "Befehle" den Eintrag "ExtrasGrößeAnpassen" bei gedrückter Maustaste auf eine freie Stelle der Symbolleiste......


21.11.2006: Haben Sie schon einmal das Datum des Weihnachtstages mit Excel errechnet?

Also zu einem gegebenen Jahr in Zelle A1 in einer anderen Zelle das Datum des 25. Dezembers für dieses Jahr erzeugt? Kein Problem, werden Sie sagen – und sie haben recht:
=DATUM(A1;12;25)
Die Berechnung von Weihnachten ist relativ einfach, weil es immer auf einen fixen Tag in einem fixen Monat fällt und nur die Jahreszahl variiert. Anders die Advents-Sonntage. Die fallen auf unterschiedliche Sonntage und liegen nicht unbedingt alle im gleichen Monat.Hier sind die passenden Excel-Formeln:
1. Advent =DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-21
2. Advent =DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-14
3. Advent =DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-7
4. Advent =DATUM(A1;12;25)- WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)
Wenn die Formeln so arbeiten sollen, dass sie immer die Feiertage für das aktuell laufende Jahr errechnen sollen, ersetzen Sie einfach überall den Bezug "A1" durch "JAHR(HEUTE())" (bitte ohne Anführungszeichen eingeben).
Und wer genau wissen möchte, wie viele Tage noch bis zum Weihnachtsfest verbleiben (und zwar so, dass Excel diese Zahl täglich aktulaisiert), der verwendet die folgende Formel:
=DATUM(JAHR(HEUTE());12;25)-HEUTE()
Ich wünsche Ihnen, dass diese Formel so viele Tage ermittelt, wie Sie für die Erledigung aller Dinge bis Weihnachten noch brauchen! ;-)......


20.11.2006: Irfanview 3.99 mit noch mehr Funktionen

Der kostenlose Bildbetrachter Irfanview steht seit kurzem in der Version 3.99 zum Download bereit. Passend zum neuen Irfanview wurden auch die Plug-ins aktualisiert.
Das kostenlose Bildbetrachtungs- und Verwaltungsprogramm Irfanview wurde auf die Version 3.99 aktualisiert. Das Update bietet eine Fülle von Neuerungen und Änderungen.
Man kann jetzt beispielsweise die Festplatte und angeschlossene Netzlaufwerke nach Dateien durchsuchen und Bilder im PDF-Format abspeichern (letzteres geht allerdings nur, wenn man die optionalen Plug-ins mitinstalliert hat). Im Diamodus kann man nun auch zoomen und scrollen. Außerdem kamen neue Effekte hinzu. Dateien können jetzt auch via FTP übermittelt werden. Unter "Optionen, Einstellungen, Andere 2" lässt sich ein beliebiger Startordner vorgeben. Über alle Änderungen informiert das mitinstallierte Changelog.
Bei den optional erhältlichen Plug-ins gab es ebenfalls zahlreiche Verbesserungen, unter anderem für den Flash-Support.
Bei der Installation können Sie festlegen, welche Multimedia-Dateien künftig mit Irfanview geöffnet werden sollen. Standardmäßig werden bei der Installation von Irfanview auch die Google-Toolbar und die Google-Desktop-Search mitinstalliert. Wenn Sie das nicht wollen, müssen Sie die betreffenden Häkchen entfernen.
Irfanview ist für private Anwender kostenlos (kommerzielle Anwender müssen zehn Euro für eine Lizenz zahlen). Die Software läuft unter Windows 9x/ME, NT 4, 2000 und XP. Nach der Installation präsentiert sich Irfanview zunächst auf Englisch. Unter "Options, Change language" können Sie die Software aber problemlos auf Deutsch umschalten.
Der Download von Irfan View 3.99 ist knapp 1 MB groß.
Download: Irfan View 3.99......


18.11.2006: Procmon: Wenn Sie wissen wollen, was wirklich in ihrem System vor sich geht

Sysinternals, mittlerweile zu Microsoft gehörend, hat ein Tool zur Verfügung gestellt, das ihnen genaue Informationen über die Aktivitäten ihres Windows gibt.
Procmon kombiniert im Prinzip die Fertigkeiten zweier älterer Tools (Filemon und Regmon) von Sysinternals und bringt zusätzlich ein paar Extras. Damit haben Sie einen genauen Einblick, was im Moment in ihrem System vor sich geht.
Sie erhalten detaillierte Auskünfte über das Real-Time-Dateisystem, Registry und Prozess-Aktivitäten. Damit eignet sich Procmon ausgezeichnet für Troubleshooting und das Aufspüren von Schadcode. Es läuft auf Windows 2000 SP4, Windows XP SP2, Windows 2003 SP1, Windows Vista und den x64-Varianten.
Herunterladen können Sie das Werkzeug direkt bei Microsoft........


18.11.2006: Mann nutzte MP3-Player, um sich in Geldautomaten einzuhacken

Laut theregister.co.uk nutzte ein Engländer einen MP3-Player, um Karteninformationen an Geldautomaten zu ergaunern.
Der 41-jährige Maxwell Parsons aus Manchester hat offensichtlich einen MP3-Player zweckentfremdet, um Geldkarten-Details an Geldautomaten zu stehlen. Mit diesen Informationen ist er dann angeblich einkaufen gegangen und hat Ahnungslose um 200.000 Pfund Sterling betrogen.
Parsons verband seinen MP3-Player mit einem freistehenden Geldautomaten und kam somit an die Informationen. Mit diesen Details war er fähig Plastik-Karten zu klonen. Gefasst wurde er durch einen Zufall. Die Polizei stoppte ihn wegen eines Verkehrs-Vergehens und fand eine gefälschte Bankkarte. Auf Grund dessen stellten die Behörden weitere Untersuchungen an. Parsons wurde zu 32 Monaten Gefängnis verurteilt........


17.11.2006: Microsoft startet Produktion von Windows Vista

Microsoft hat heute mit der Produktion von Windows Vista begonnen. Das neue Betriebssystem wird ab 30. Januar 2007 weltweit für alle Kunden erhältlich sein. Das "Release to Manufacturing" (RTM) beendet das bislang umfangreichste Testprogramm zur Entwicklung eines Betriebssystems von Microsoft. Durch die große Anzahl an Rückmeldungen und Anregungen von Beta-Testern und Kunden bietet Windows Vista hohe Qualität. Mit dem RTM können PC-Hersteller nun mit der Produktion von Geräten mit Windows Vista als Betriebssystem beginnen und unabhängige Software-Händler können die Produkte, die auf Windows Vista basieren, finalisieren.....


17.11.2006: Neues Microsoft-Tool: Office-2007-Dokumente in Vorgängerversionen bearbeiten

Microsoft hat ein Tool zum Download bereitgestellt, mit dem es Besitzern älterer Office-Versionen ermöglicht wird, in Office 2007 erstellte Dokumente zu öffnen und zu bearbeiten.
Microsoft hat das "Microsoft Office Compatibility Pack für Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007" zum Download bereit gestellt. Das Kompatibilitäts-Paket ist für die Anwender gedacht, die Office 2000, XP oder 2003 einsetzen und mit diesen Version Dokumente öffnen möchte, die mit Office 2007 erstellt wurden.
Laut Angaben von Microsoft kann das Paket auch für Office Word Viewer 2003, Excel Viewer 2003 und Powerpoint Viewer 2003 eingesetzt werden, um Dateien in den neuen Office-2007-Formaten anzusehen.
Die Downloadgröße des Pakets beträgt 27,2 MB.
Download: Microsoft Office Compatibility Pack .......


16.11.2006: "Der Blechtrottel sitzt zumeist vor dem Computer"

"Der Blechtrottel sitzt zumeist vor dem Computer." So lautet eine der provokanten Aussagen des 86-jährigen österreichischen Computerpioniers Heinz Zemanek, die er gestern, Mittwoch, Abend im Rahmen einer Veranstaltung des Österreichischen Journalisten Clubs in Wien geäußert hat. Neben zahlreichen Anekdoten rund um seinen berühmten, in den fünfziger Jahren entwickelten Computer "Mailüfterl" drehte sich das Gespräch primär um das Thema "intelligente Computer".
"Keine große Leistung ist logisch. Zuerst kommt zumeist die Idee, erst dann folgt die Begründung. Daher kann ein Computer nicht intelligent sein", formulierte Zemanek provokant. In der Begründung stützt er sich dabei auf einen der grundlegenden Gedanken der Physik, welche ja die Basis für den Computer bildet: "Es gibt nichts ohne Grund."
"Führt man diesen Gedanken weiter, so gibt es auch keinen freien Willen. Die Ausnahme muss hier allerdings der menschliche Kopf bilden", argumentierte der Universitätsprofessor, der sich diesem Thema im Rahmen einer Vorlesung an der TU Wien widmet, obwohl er sich bereits im Ruhestand befindet.
Die Gefahr, dass eine Maschine, egal ob Roboter oder Computer, eines Tages intelligenter als ein Mensch sein wird, sieht Zemanek nicht. "Unsere Kunst ist es, Probleme zu erkennen und in Ja-Nein Schritte für den Computer zu zerlegen. Die Kunst der Technik ist es, eine einzelne Aufgabe sehr gut zu machen", erklärte der Computerpionier die Grenze zwischen Mensch und Maschine.
Zemanek gibt sich allerdings auch nicht unfehlbar. So gestand er unumwunden, dass er den Erfolg des PCs nicht vorhergesehen hat, obwohl er anhand seiner Version des Mooreschen Gesetzes - die Fähigkeiten des Computers vertausendfacht sich alle 20 Jahre - darauf schließen hätte müssen.
Probleme sieht Zemanek derzeit vor allem im Software-Bereich. Während die Hardware seiner Meinung nach problemlos funktioniert, fehle es in der Softwareentwicklung noch sehr an der Ingenieurskultur, "Sachen ordentlich zu machen und zu dokumentieren". Um diese Ingenieurskultur zu fördern, hält er ebenfalls einen Vortrag an der TU Wien.....


16.11.2006: Update Pack: Inoffizielle Patch-Sammmlungen in neuen Versionen

Winboard.org hat aktualisierte Fassungen der Update Packs für Windows XP & Co veröffentlicht.
Der Patch-Day im November ist vorbei und Microsoft hat diverse Sicherheitsupdates veröffentlicht, die zum Teil kritische Lücken stopfen. Winboard.org hat nun seine Update Packs aktualisiert. Die Pakete für XP, 2000 und 2003 enthalten alle von Microsoft veröffentlichten Sicherheitsupdates, so dass nach einer Neuinstallation bequem alle Flicken aufgespielt werden können, ohne eine Internet-Verbindung herstellen zu müssen.
Das Update Pack für Windows XP SP2 ist in der Version 2.21 erschienen. Im Vergleich zur Vorgängerversion wurden neun Updates hinzugefügt. Das Update Pack enthält alle für Windows XP veröffentlichten Sicherheitsupdates seit dem Service Pack 2.
Ebenfalls aktualisiert wurde die Update Packs für Windows XP SP 2 (englisch), Windows XP x64, Windows 2000 SP4 und Windows Server 2003 SP 1. Nachdem Microsoft seit Oktober keine Updates mehr für Windows XP Service Pack 1 ausliefert, hat auch Winboard.org die Weiterentwicklung des Update Packs für Windows XP SP1 eingestellt.
Download: Update Pack XP SP2 2.21
Download: Update Pack Windows 2000 SP4 1.29
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16.11.2006: Winzip 11.0 - Neu-Auflage des Klassikers

Winzip - Klassiker unter den Packprogrammen - geht jetzt in Version 11 an den Start.
Knapp ein Jahr ist es her, dass Winzip 10.0 veröffentlicht wurde. Nun steht die englischsprachige finale Version von Winzip 11.0 zum Download bereit. Winzip International LLC hat in allen Bereichen des Programms Hand angelegt - die meisten Änderungen an Winzip 11.0 sind dabei im Hinblick auf die Bedienung zu verzeichnen.
Anwender können nun bei Winzip per "Best Compression" automatisch die Kompressionsmethode auswählen lassen. Damit kommen die Entwickler Forderungen aus der Community nach, die der Firma nach Einführung von PPMd and bzip2 in der Version 10 reichlich Feedback zukamen lassen. Kopfschmerzen bereitete den Nutzern, dass es bei so vielen zur Auswahl stehenden Komprimierungs-Methoden doch manchmal eine recht haklige Angelegenheit sei, die richtige zu wählen. Die Einstellung "Best Compression" soll Abhilfe schafffen.
Was Musikdateien angeht, hat sich Winzip auch was einfallen lassen. Für Wav-Dateien hat Winzip International LLC einen weiteren Algorithmus integriert. Zum Einsatz kommt das Open-Source-Paket Wavpack. Nicht ganz so geschickt: Wavpack kann nicht manuell aus dem Menü angewählt werden, Winzip nimmt die Kompression mit dem Algorithmus nur automatisch vor (wozu Best Compression eingestellt sein muss).
Gut auch: Mit Winzip 11.0 wurde die Möglichkeit geschaffen, .BZ2- und .RAR-Dateien zu öffnen - ohne dass eine weiteres Tool für die Aktion hinzugezogen werden muss. Die komplette Liste mit allen Verbesserungen können Sie übrigens bei Winzip.com (englischsprachig) finden.
Der Download von Winzip 11.0 Final beträgt etwa 7,3 MB. Das Programm läuft unter Windows 2000 und XP und kann 45 Tage getestet werden, danach muss die Software lizenziert werden.
Download: Winzip 10.0 Build 7245 / 11.0 Final....


15.11.2006: Tödliche Roboterwächter

Ab nächstem Jahr plant die südkoreanische Regierung, an der Grenze zu Nordkorea Hunderte von stationären Robotersystemen zur Überwachung einzusetzen, die autonom entscheiden, ob sie nach einer Warnung feuern. Die Roboter können auch mit einem Joystick und einem Touchscreen-Monitor ferngesteuert werden. Ende nächsten Jahres sollen sie auf dem Markt zur Bewachung von militärischen Anlagen oder anderen sicherheitsgefährdeten Einrichtungen wie Flughäfen, Pipelines oder Staudämmen angeboten werden. Kosten wird er voraussichtlich pro Exemplar um die 200.000 US-Dollar.
Ausgestattet werden kann der Roboter, dessen „Kopf“ sich mit der jeweiligen Waffe und den Sensoren um 180 Grad drehen, mit einem leichten Maschinengewehr, aber auch mit einem Gewehr zum Abfeuern von nicht-tödlichen Gummigeschossen. Er lässt sich natürlich auch unbewaffnet als Wache verwenden, um bei verdächtigen Ereignissen Alarm auszulösen. Vorgestellt hatte den Intelligenten Überwachungs- und Schutzroboter Ende September Lee Jae-Hoon, der stellvertretende Minister für Wirtschaft, Industrie und Energie. Er pries den Roboter als System an, das beobachten, Ziele verfolgen und schießen sowie angeblich mit einer „Mustererkennung“ Menschen, Tiere, Fahrzeuge oder Bäume auf eine Entfernung von zwei Kilometern bei Tageslicht und mit einer Infrarotkamera Nachts bis zu einem Kilometer unterscheiden und verfolgen kann. Bewegte Objekte können tagsüber bis zu vier, nachts bis zu zwei Kilometer erkannt werden.
Als Sicherheitsmaßnahme wurde offenbar ein Stimmerkennungssystem eingebaut, das bis zu einer Entfernung von 10 Metern Freund und Feind anhand eines gesprochenen Kennworts unterscheiden kann. Wer sich dann nicht schnell genug erinnert oder Fehler macht....


15.11.2006: Europäische Firmen interessieren sich kaum für Windows Vista

Einer Studie von Forrester Research zufolge plant über die Hälfte aller europäischen Unternehmen kein Update auf Microsofts kommendes Windows Vista.
Und von denen, die Vista einsetzen wollen, werden 20 Prozent mindestens zwei Jahre nach dem Erscheinungstermin (für Firmenkunden Ende November) verstreichen lassen, bevor sie ihren Rollout beginnen. Gerade einmal sechs Prozent der von Forrester befragten 302 IT-Entscheider wollen Vista innerhalb des nächsten halben Jahres nutzen, immerhin weiter 18 Prozent innerhalb eines Jahres.
„Das liegt hinter der erwarteten Adoptionsrate in Nordamerika und zeigt größeren Widerstand gegenüber Microsofts Produktstrategie bei Nutzern auf dem europäischen Markt“, schreibt Forrester in seinem Bericht „State of the Enterprise Infrastructure 2006“. Aus der Studie geht im Übrigen auch hervor, dass in den befragten Unternehmen noch mehr als ein Drittel (genauer: 35 Prozent) der PCs noch unter Windows 2000 oder noch älteren Versionen des Microsoft-Betriebssystems laufen....


15.11.2006: Patch Day - Kritische Lücken in Windows und IE

Jeden zweiten Dienstag im Monat ist Patch Day im Hause Microsoft. Im November gibt es insgesamt sechs Updates. Zusätzlich liefert Microsoft den Internet Explorer 7 mit aus.
Nach zehn Bulletins im Oktober ist es diesmal wieder ruhiger. Fünf kritische und eine wichtige Sicherheitslücken wollen gepatcht werden. Betroffen ist auch diesmal wieder das Dauer-Sorgenkind Internet Explorer. Die restlichen fünf Updates beziehen sich auf Windows selbst.
Dennoch kann dieser Patchday für zusätzlichen Ärger sorgen - der Internet Explorer 7 wird automatisch ausgeliefert. Das sich der Browser in einigen Punkten massiv von seinem Vorgänger unterscheidet, kann das zu Problemen auf einigen Webseiten führen.......


14.11.2006: Gag-Bildschirmschoner: Blue Screen of Death für Windows

Für alle Anwender, die den Blue Screen of Death (BSOD) vermissen, hat Microsoft einen Bildschirmschoner zum Download bereitgestellt. Mit BSOD ist der gefürchtete blaue Bildschirm gemeint mit den Fehlermeldungen, der früher auftauchte (und manchmal auch heute noch), wenn was wirklich schief gelaufen ist und das System neu gestartet werden muss.
"Eine der am meisten gefürchtete Farben in der NT-Welt ist blau", heißt es im Beschreibungstext zu einem Bildschirmschoner, den Microsoft unter dem Namen "Bluescreen-Screensaver" zum Download anbietet. Der Bildschirmschoner wurde von Sysinternals entwickelt, das seit einigen Monaten zu Microsoft gehört.
Der BSOD-Bildschirmschoner besitzt eine gewisse Intelligenz: Der Bildschirmschoner berücksichtigt das System, auf dem er installiert ist und blendet im blauen Bildschirm zum System passende Fehlermeldungen ein. Nach 15 Sekunden initiiert der Bildschirmschoner einen fingierten Neustart des Systems, bei dem sowohl das Bootlogo als auch eine Fortschrittsanzeige eingeblendet wird. Anschließend wird wieder der BSOD eingeblendet. Dem Spuk kann ein Ende bereitet werden, indem einfach die Maus bewegt oder eine Taste auf der Tastatur gedrückt wird. "Nutzen Sie den blauen Schirm, um ihre Freunde zu begeistern und ihre Feinde zu ängstigen", erläutert Microsoft.
Der BSOD-Bildschirmschoner läuft auf allen Windows-Betriebssystemen ab Windows 9x. Die Downloadgröße beträgt 63 KB. Der Bildschirmschoner steckt als scr-Datei in einer Zip-Datei. Um ihn zu installieren, entpacken Sie die Datei, klicken dann mit der rechten Maustaste darauf und wählen im Kontextmenü "Installieren" aus.
Download: BSOD-Bildschirmschoner (von Microsoft)....


14.11.2006: Internet Explorer 7: Auslieferung per Autoupdate beginnt

Microsoft wird am Mittwoch mit der Auslieferung des Internet Explorers 7 für Windows XP per Autoupdate beginnen. Die Verbreitung erfolgt allerdings nicht auf einen Schlag, sondern soll sich über mehrere Monate hinweg ziehen.
Bisher stand der Internet Explorer 7 nur zum manuellen Download bereit oder wenn Anwender den Windows-Update-Dienst besuchen. Ab Mittwoch wird Microsoft damit beginnen, den Internet Explorer in den Sprachen deutsch, französisch, spanisch, finnisch, brasilianisch/portugiesisch und arabisch per Autoupdate auszuliefern.
Wer den Internet Explorer 7 sofort haben möchte, muss nicht auf das Autoupdate warten und kann - und sollte auch - den Browser manuell installieren. Das können wir nur empfehlen, denn der Internet Explorer 7 ersetzt und aktualisiert zahlreiche von Windows XP auch für andere Zwecke genutzte Komponenten. Im Großen und Ganzen fährt man auf der sichereren Seite, wenn auf dem System der Internet Explorer 7 installiert ist. Das gilt auch dann, wenn man bekennender Firefox- oder Opera-Fan ist und mit dem Internet Explorer gar nicht mehr surfen mag.
Zum Download.....


10.11.2006: Download-Tipp: Kostenlos mehr Sicherheit – VersionBackup in neuer Version verfügbar

"Datensicherung" gehört zu den heiklen Themen rund um den PC. Nur eine Minderheit der privaten Anwender macht wirklich regelmäßige Sicherungen, was teilweise auch daran liegt, dass für einen Großteil der PC-Anwender große Backup-Lösungen einfach nicht passend oder zu teuer sind. Bevor Sie jedoch einen üblen Datenverlust erleiden, sollten Sie sich eine Alternative zu den großen Lösungen anschauen. Eine solche Alternative ist das für private Anwender kostenlose Programm "VersionBackup", das nun in der neuen Version 4.0 verfügbar ist.
Es handelt sich bei VersionBackup nicht nur um ein Sicherungsprogramm, sondern auch um eine Backup-Archivverwaltung. Damit wird es Ihnen möglich, im Falle des Crashs nicht nur die Daten des Vortages, sondern auch den Datenbestand zu einem wählbaren Sicherungsstand wieder herzustellen. Trotzdem bleibt der Speicherbedarf der Sicherungen in Grenzen, da nur die geänderten Dateien gesichert werden.
VersionBackup läuft mit den Windows-Versionen NT/2000/XP. Die Downloads der Einzelplatz-Ausführung für Privatanwender sowie der kommerziellen Programmversion "VersionBackup Master" mit zusätzlichen Sicherheitsfeatures für den professionellen Einsatz finden Sie unter www.versionbackup.de/download.html........


10.11.2006: Windows-Tipp: Schneller zur Dateianzeige – lokale Laufwerke clever im Internet-Explorer öffnen

Die "Verwandtschaft" des Windows Explorers und des Internet Explorer ist auf den ersten Blick nach dem Start des jeweiligen Programms gar nicht so groß. Da erstaunt es, dass Sie um Zeit zu sparen gar nicht den Internet Explorer schließen brauchen, wenn Sie den Inhalt lokaler Laufwerke oder Verzeichnisse anzeigen möchten.
Es reicht, in die Adresszeile das gewünschte lokale Ziel einzutragen. Geben Sie zum Testen dieser praktischen Eigenschaft doch einfach einmal die folgenden Beispiele ein:
C:
D:
Eigene Dateien
C:\Windows\Fonts
Unter der Voraussetzung, dass das Laufwerk bzw. der Pfad existiert, zeigt Ihnen der Internet Explorer den jeweiligen Inhalt sofort an und Sie können die gewohnten Dateioperationen durchführen. Im neuen Internet Explorer 7 empfiehlt es sich, zu diesem Zweck vorher ein neues Tab aufzumachen, um die bestehenden Anzeigen nicht zu beeinflussen........


8.11.2006: BSA spannt Netz um Software-Raubkopierer enger

Neue Kampagne "Das Netz zieht sich zu" - 26 Prozent der in Unternehmen eingesetzten Software sind illegal - BSA rechnet mit leichtem Anstieg in Österreich
Obwohl der Anteil an benutzter illegaler Software in Österreich mit 26 Prozent europaweit immer noch am geringsten ist, rechnet die Business Software Alliance (BSA) für heuer mit einem leichten Anstieg der Piraterie-Rate. Um diesen Trend entgegen zu wirken, startet die Interessenvertretung zahlreicher großer Softwareunternehmen unter dem Titel "Das Netz zieht sich zu" eine Aufklärungskampagne über die rechtlichen Folgen des Einsatzes von Raubkopien.
"Mittlerweile geht es um den harten Kern der Unternehmen, die illegale Software ganz bewusst einsetzten. Mit unserer neuen Risiko-Aufklärungskampagne wollen wir diesen Unternehmen klar machen, dass der Einsatz illegaler Software teuer werden kann", beschrieb Georg Herrenleben, Zentraleuropa Manager der Business Software Alliance, im Gespräch mit der APA die Ziele der aktuellen Kampagne. "Natürlich erhalten auch Unternehmen, die vollkommen legal agieren unsere Aussendungen, aber wir richten uns primär an jene 26 Prozent, die trotz aller Aufklärung weiterhin nicht lizenzierte Programme einsetzten", präzisiert Herrenleben die Zielgruppe der Kampagne.
Bei ihren Aktionen setzt die BSA weiterhin auf Aufklärung, geht aber auch, falls es notwendig sein sollte, vor Gericht. Herrenleben erwartet bis Ende des Jahres eine Schadenersatzsumme in der Höhe von 300.000 bis 350.000 Euro. Das Hauptaugenmerk der BSA liegt aber laut deren Zentraleuropa-Manager nicht darin, möglichst viele Prozesse zu führen, sondern die Piraterie-Rate weiterhin zu senken. "Immerhin setzt noch jeder vierte Österreicher illegale Software ein", relativierte Herrenleben die im europäischen Vergleich guten Zahlen aus Österreich.
Neben den rechtlichen Gefahren beim Einsatz so genannter "Warez-Software" oder Schlüsselgeneratoren für Software warnt der BSA-Manager auch vor den Sicherheitsrisiken. Ein Großteil der heruntergeladenen Programme ist mit Malware wie Trojanern oder Keyloggern verseucht, die vertrauliche Daten wie Kreditkartennummern, etc. ausspionieren
Anmerkung: Es bleibt abzuwarten ob die BSA bei der "Aufklärung" -wie zuletzt- wieder auf "Angstmache" setzt. Daher Skepsis und Vorsicht......


8.11.2006: Internet Explorer 7 ab sofort auf Deutsch erhältlich

Wie bereits angekündigt, hat Microsoft den Internet Explorer 7 (Build-Nummer 5730.11.) für Windows XP mit SP 2 sowie Windows Server 2003 mit SP 1 und Windows Server 2003 IA64 veröffentlicht und zum Download freigegeben.
Hier die wichtigsten Neuerungen:
- Vereinfachte Benutzeroberfläche: Die Oberfläche wurde komplett neu gestaltet. Sie ist übersichtlicher, schlanker, aufgeräumter und bietet mehr Bildschirmfläche zum Anzeigen von Webseiten.
- Quick Tabs: Diese ermöglichen eine einfache Registerkartenauswahl und -navigation, indem Miniaturen aller in einem Browserfenster geöffneten Websites angezeigt werden.
- Verbesserte Druckfunktionen: Beim Drucken wird die Webseite automatisch an die Breite des verwendeten Papiers angepasst. Darüber hinaus erhalten Anwender die Möglichkeit, eine Druckvorschau für mehrere Seiten anzuzeigen, die Seitenränder anzupassen, die Textgröße zu verändern, damit der Text nicht abgeschnitten wird, und nur ausgewählten Text zu drucken.
- Toolbar-Suche: Begriffe für die Suche über die Lieblingssuchmaschine lassen sich in einem Suchfeld direkt in der Toolbar eingeben. Der Benutzer kann die gewünschte Suchmaschine in einer Dropdownliste auswählen oder weitere Suchmaschinen zur Liste hinzufügen.
- Favoritenfenster: Dieses Fenster bietet einen einfachen und schnellen Zugriff auf die Favoriten, Registergruppen, den Verlauf und die RSS-Feed-Abonnements. Der Anwender kann das Fenster einblenden oder an einer Stelle verankern, damit er schneller darauf zugreifen kann.
- RSS-Feeds: Feeds werden durch ein Symbol in der Toolbar automatisch angezeigt. Durch einen einfachen Klick auf das Symbol lässt sich eine Vorschau des Themas anzeigen und der RSS-Feed abonnieren. Danach wird der Abonnent automatisch benachrichtigt, wenn der Inhalt aktualisiert wird. Er kann RSS-Feeds direkt im Browser lesen, nach wichtigen Artikeln suchen und die Ansicht anhand von Suchbegriffen oder websitespezifischen Kategorien filtern.
- Registernavigation: Die neue Funktion ermöglicht es, mehrere Websites in einem einzigen Browserfenster anzuzeigen. Anschließend kann der Anwender einfach von einer Website zur anderen wechseln, indem er die entsprechenden Registerkarten oben im Browserfenster auswählt.
- Registergruppen: Registerkarten lassen sich zu Gruppen zusammenfassen und in logischen Kategorien speichern, so dass mit einem einzigen Klick mehrere Registerkarten auf einmal geöffnet werden. Eine Registergruppe kann der Anwender als Startseitengruppe festlegen, damit bei jedem Start des Browsers die gesamte Registergruppe geöffnet wird.
- Seitenzoom: Der Nutzer kann einzelne Webseiten vergrößern, um bestimmte Inhalte genauer zu betrachten.
Weitere Infos zum "Internet Explorer 7"
Download "Internet Explorer 7".......


8.11.2006: Firefox 2.0: Final steht zum Download bereit

Firefox steht ab sofort in einer neuen deutschen Version 2.0 auf den FTP-Servern von Mozilla.org zum Download bereit.
Die Final Version 2.0 bietet zahlreiche neue Features.
Neu sind:
Eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche, die auch an Windows Vista angepasst wurde, sowie mehr Sicherheit beim Surfen im Internet...
Weitere Infos zu "Firefox"
Download "Firefox 2.0" .......


8.11.2006: Neue Media Player-Version 11 von Microsoft

Microsoft hat den Windows Media Player in der Version 11 zum Download freigegeben.
Dieser bietet neue Möglichkeiten, um Ihre digitalen Medien zu verwalten und wiederzugeben. Sie können damit auf Ihre Musik, Videos, Bilder und TV-Aufzeichnungen auf dem Computer zugreifen.
Neu ist an der Medienverwaltung, dass Sie diese mit einem tragbaren Gerät sowie anderen Geräten zu Hause synchronisieren können - und das alles von einem zentralen Ort aus.
Windows Media Player 11 funktioniert mit allen Versionen von Windows XP mit Service Pack 2, einschließlich Windows XP Home Edition N und Windows XP Professional N.
Download "Media Player-Version 11".......


7.11.2006: Mobiltelefone verfälschen Gewichtangabe von Waagen

Durch Zufall festgestellt
Die Messergebnisse von Waagen können nach Erkenntnissen deutscher Behörden durch Mobiltelefone verfälscht werden. Auch beim Wiegen zu Hause solle man deshalb das Handy besser ausschalten, riet Eichdirektor Arnold Beumker vom Landesbetrieb Mess- und Eichwesen (LBME) Nordrhein-Westfalen am Dienstag in Köln. Das gleiche gelte für Kinderfunkgeräte und Babyfone.
Der LBME habe durch Zufall festgestellt, dass das Messergebnis von Waagen durch elektromagnetische Störstrahler beeinflusst werden könne, sagte Beumker. Eine Überprüfung von Industriewaagen etwa für Sand, Schrott, Edelmetalle oder Zucker habe ergeben, dass das Ergebnis in 40 Prozent der Fälle durch Mobiltelefone oder Funksprechgeräte verändert wurde......


7.11.2006: Microsoft veröffentlicht .NET Framework 3.0

Generationssprung bei Microsofts .net Framework. Die Redmonder Softwareschmiede hat die finale 3.0er-Version seiner Laufzeitumgebung zum Download bereit gestellt.
Microsoft .Net Framework 3.0 kann ab sofort heruntergeladen werden. Die neueste Generation des .net Frameworks wurde einst unter der Bezeichnung WinFX entwickelt.
Das .net Framework 3.0 bringt unter anderem Windows Presentation Foundation WPF (ehemals Avalon) mit. WPF ist eine auf DirectX basierende Programmierschnittstelle für Multimedia-Dateien wie 3D-Grafiken und Videos.
Ein weitere wesentliche Komponenten des .net Frameworks 3.0 ist die Windows Communication Foundation (einst als Indigo bezeichnet). Dabei handelt es sich um eine Kommunikationsplattform für Webdienste. Außerdem gibt es noch die Windows Workflow Foundation für die Implementierung von Workflows und Windows Cardspace für die Online-Identitätsverwaltung.
Das .net Framework 3.0 wird mit Windows Vista bereits mitgeliefert und wurde primär für Vista/Longhorn Server entwickelt. Es steht aber auch für Windows XP SP2 und Server 2003 SP1 zur Verfügung. Microsoft wird für seine .net-Entwicklungsumgebung Visual Studio 2005 Erweiterungen für die Features von .net Framework 3.0 anbieten......


6.11.2006: Nachschlag bei XP-Antispy 3.96-4: Fehler behoben

Anfang November erschien XP-Antispy in der Version 3.96-3. Doch nach Veröffentlichung dieser Version wurde in dem kostenlosen Tool ein Fehler entdeckt, der mit dem jetzt zum Download bereit gestellten XP-Antispy 3.96-4 beseitigt wurde.
Das Antischnüffel-Tool XP-Antispy steht ab sofort in der Version 3.96-4 zum Download bereit. Damit wird ein Fehler der Vorgängerversion 3.96-3 beseitigt.
Laut Entwickler hatte sich in der Einstellung "Keine automatischen Updates" in der Kategorie "Media Player" ein Fehler versteckt. Diese Funktion sollte jetzt einwandfrei funktionieren. Außerdem wurden laut Changelog noch die Anzeige der Kommandozeilenoptionen aktualisiert und die Einstellungen an den Microsoft Media Player 11 angepasst.
XP-Antispy hindert Windows XP daran, Informationen über den Anwender per Internet zu verschicken - etwa dann, wenn ein Programm abstürzt. Geschieht dies, erscheint normalerweise ein Fenster, das anbietet, Microsoft den Programmabsturz zu melden. Wünscht der Anwender dies nicht, kann er den Vorgang zwar abbrechen. In der Eile klickt man aber schon mal aus Versehen auf "Senden" und weiß nicht wirklich, welche Daten anschließend an Microsoft gesendet werden.
XP-Antispy gibt es mit Installer und ohne Installer als ZIP-Archiv. Letzteres müssen Sie entpacken, anschließend starten Sie die EXE-Datei.
Download: XP-Antispy 3.96-4 ......


3.11.2006: Microsoft liebäugelt mit Linux

Microsoft schüttelt Novell die Hand: Ronald Hovsepian, CEO Novell (li) und Steve Ballmer, CEO Microsoft.
Software-Gigant Microsoft will sich in Zukunft dafür einsetzen, dass Windows und Linux besser zusammenarbeiten. In einer Pressemitteilung verkünden die Redmonder heute Ihre Kooperationsvereinbarung mit Ex-Konkurrent Novell, der unter anderem für die SUSE-Linux-Distributionen verantwortlich ist.
In einer neu eingerichteten Abteilung sollen Experten beider Firmen für mehr Kompatibilität der Systeme sorgen. Zu den Kernelementen zählen dabei die Format-Kompatibilität der Office-Anwendungen, sowie engere Zusammenarbeit in den Bereichen Web-Dienste und Virtualisierung. Als Resultat rät Microsoft jetzt offiziell zum "SUSE Linux Enterprise Server", wenn Anwender Windows und Linux parallel einsetzen möchten.
"Das ist ein neues Modell und eine echte Weiterentwicklung unserer Beziehung", erläutert Microsoft-Chef Steve Ballmer. "Den praktischen Nutzen aus der Kombination von zwei der wichtigsten Plattformen, werden Kunden sicher sofort ansprechend finden.".....


3.11.2006: Download: PDFCreator

Mit dem PDFCreator können Sie leicht PDF-Dateien erzeugen.
Typ Freeware; Betriebssystem Windows 98, NT, 2000, XP; Sprache Deutsch
Während der Installation des PDFCreator wird ein virtueller Drucker auf Ihrem Rechner eingerichtet. Praktisch aus jeder druckfähigen Anwendung heraus können Sie also PDF-Dokumente erzeugen. Wählen Sie die entsprechende Option, wird der PDFCreator auch in das Windows-Kontextmenü eingebunden, das Sie per Rechtsklick auf eine Datei öffnen.
Wenn Sie möchten, können Sie bei der Installation auch eine Toolbar für den Internet Explorer einrichten. Dann können Sie auch Web-Seiten als PDF speichern.
Die erzeugten Dokumente können Sie auch gleich bequem per Mail versenden.
Zum Download....


3.11.2006: Auch Symantec bietet Gratis-Upgrade an

Besitzer einer gültigen Lizenz für die Generation 2006 der Sicherheitsprodukte aus der Norton-Familie können kostenlos auf die neue Version 2007 der jeweiligen Software umsteigen.
Wie bereit zuvor Gdata bietet nun auch Symantec Bestandskunden den kostenfreien Umstieg auf die neue Produktgeneration Norton 2007 an. Wenn Sie ein noch nicht abgelaufenes Abonnement für ein Sicherheitsprodukt der Generation 2006 besitzen, können Sie ohne Zusatzkosten zur neuen Produktversion wechseln. Das Abonnement verlängert sich allerdings dadurch nicht.
Die neuen Produktversionen Norton Antivirus 2007 und Norton Internet Security 2007 sollen weniger Systemressourcen verbrauchen als die dafür oft kritisierten Vorversionen. Weitere Verbesserungen betreffen die Erkennung von Rootkits und Spyware sowie von noch unbekannten Schädlingen. Norton Internet Security enthält zudem Norton Confidential , das vor Phishing und Datenspionage schützen soll. Die Personal Firewall konfiguriert sich weitgehend selbst und strapaziert die Nerven der Anwender nicht mit ständigen Meldungen und Rückfragen.
Das Upgrade auf die Version 2007 kann über das dafür eingerichtete Norton 2007 Update Center herunter geladen werden. Dazu müssen Sie allerdings den Internet Explorer bemühen - mit Firefox oder Opera ist bei Symantec nichts zu holen.....


1.11.2006:Internet Explorer 7: Deutsche Version ist erschienen

Microsoft hat einige Tage nach der Veröffentlichung des englischsprachigen Internet Explorer 7 nun auch die deutschsprachige Version zum Download bereitgestellt.
Der deutschsprachige internet Explorer 7 ist erschienen. Damit läutet Microsoft jetzt auch in deutscher Sprache die nächste Generation des Internet Explorers ein, nachdem erst kürzlich die finale englische Version zum Download bereitgestellt wurde.
Der Internet Explorer 7 ist in deutscher Sprache für Windows XP (mit SP 2) und 2003 verfügbar. In Windows Vista wird eine erweiterte Fassung integriert sein. Die Downloadgröße beträgt 15 MB.
Microsoft wird in den nächsten Tagen damit beginnen, den Internet Explorer 7 auch über Windows Update zu verbreiten. Bei der Installation des IE 7 wird die Echtheit der verwendeten Windows-Version überprüft.
Download: Internet Explorer .....


1.11.2006: MS-Excel-Tipp: Formeln unsichtbar kommentieren

Stellen Sie sich vor, Sie erstellen in Excel eine komplizierte Formel. Danach benutzen Sie diese Arbeitsmappe einige Zeit nicht mehr. Wenn Sie sie wieder öffnen, wissen Sie dann meist nicht mehr, was Ihre Formel eigentlich genau berechnet und warum sie überhaupt funktioniert.
Am besten wäre, wenn Sie eine Formel mit einem kurzen Kommentar als Gedächtnisstütze versehen könnten. Das hat Microsoft so direkt nicht vorgesehen, aber es gibt einen pfiffigen indirekten Weg, den der Excel-Berater in seiner aktuellen Ausgabe vorstellt.
Das praxisnahe Ratgeberwerk schlägt den Einsatz der Funktion N() vor. Dabei handelt es sich um eine eigentlich obsolete Funktion, die in der Praxis nicht benötigt wird und nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorhanden ist.
N() wandelt Zellinhalte in Werte um. Dabei werden Texte, die nicht als numerischer Wert interpretierbar sind, auf den Wert 0 gesetzt. In der Arbeitsmappe selbst erscheint dabei nur der berechnete Wert, der Text wird nur in der Eingabeleiste angezeigt.
Der Trick besteht nun darin, den Kommentar mit +N("Hier steht der Kommentar") anzuhängen. N() liefert hier den Wert 0, eine Addition von 0 hat keine Auswirkung auf das von Excel berechnete Ergebnis und verändert damit auch nicht die Anzeige der jeweiligen Zelle. Wählen Sie die Zelle dagegen aus, sehen Sie in der Eingabezeile sowohl die Formel als auch den Kommentar.
Ein einfaches Beispiel. Statt =3*12 können Sie auch
= 3*12 + N("Hier werden zwei Werte multipliziert") benutzen, ohne den Wert der Berechnung durch den Kommentar zu beeinflussen.......


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