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Neuigkeiten, Tipps und Tricks

Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen. Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.

Für weitere Infos, Ihre Anfrage oder Nachricht bitte mailto: office@blaschka.at

aus unserem Archiv 01/2007

31.1.2007: Echtheitsprüfung nun auch für Office-Downloads nötig

Seit einiger Zeit wird für den Download einiger Zusatzprogramme und Patches für Windows XP bereits der so genannte "Windows Genuine Advantage" (WGA) Echtheitstest abverlangt, bei dem das Betriebssystems des Kunden auf seine Legitimität überprüft wird.
Zwischenzeitlich führte Microsoft die Echtheitsprüfung auch für sein Büropaket Office ein.
Bisher wurde der "Office Genuine Advantage" (OGA) Test aber nur beim Download bestimmter Dokumentenvorlagen abverlangt.
Dies ändert sich in den kommenden Tagen. Microsoft wird für die meisten Office-Downloads also in Zukunft ebenfalls eine Echtheitsprüfung voraussetzen.
Microsoft will mit den WGA- und OGA-Tests sicherstellen, dass nur Kunden Downloads beziehen können, deren Software zuvor auf ihre ordnungsgemäße Lizenzierung geprüft wurde.
Microsoft will so nach eigenem Bekunden nicht nur gegen illegal genutzte Produkte vorgehen, sondern auch Vorteile für Kunden schaffen, die die Software legal einsetzen........


31.1.2007: MS-Excel: Mengenangaben in Excel 97-2003 anpassen

Sie möchten in einer Zelle eine Mengenangabe verwenden, die für Einzahl und Mehrzahl unterschiedliche Schreibweisen erfordert. Excel soll beispielsweise „1 Palette“, aber „5 Paletten“ anzeigen, also zwischen Singular und Plural korrekt unterscheiden.
Lösung: Beim Unterscheiden der Mengenangaben hilft ein benutzerdefiniertes Zahlenformat: Markieren Sie die Spalte, in der die Mengenangaben stehen. Wählen Sie „Format, Zellen“ und als Kategorie „Benutzerdefiniert“. Unter „Typ“ tragen Sie folgende Zeile ein:
[=1]0 „Palette“;0 „Paletten“
Dabei steht in der eckigen Klammer die Bedingung, unter der Excel den ersten Text anzeigt – in diesem Fall also, wenn die Zelle den Wert „1“ hat. Nach dem Strichpunkt folgt die Formatierung für alle anderen Fälle.
Tipp: Die beiden Nullen stehen für das Zahlenformat, das Sie nutzen wollen. In diesem Beispiel soll Excel nur ganze Zahlen anzeigen, Dezimalzahlen werden für die Anzeige gerundet. Das Zahlenformat müssen Sie auf jeden Fall angeben, auch wenn Sie nur ganze Zahlen verwenden........


31.1.2007: Offizieller Wiener Internet-Stadtplan jetzt mit Luftbildaufnahmen

Farbfotos zeigen Details bis zu einer Größe von 50 Zentimetern
Wien aus der Vogelperspektive zu betrachten - das ist nun auch mit dem virtuellen Stadtplan auf der Homepage der Stadt Wien möglich. Er verfügt seit kurzem über farbige Luftbildaufnahmen. Abrufbar sind Fotos des gesamten Wiener Stadtgebiets.
Mittels Suchmaske kann auf "www.wien.at/stadtplan" nach einzelnen Straßen, Gebäude oder auch Parks gesucht werden.
Das neue Service nennt sich "Orthofoto". Laut einer Rathaus-Aussendung wurden Verzerrungen aus den Luftbildaufnahmen beseitigt. Dadurch werde eine maßstabsgetreue fotografische Abbildung der Erdoberfläche erreicht, hieß es. Einzelheiten werden bis zu einer Größe von 50 Zentimeter abgebildet.
Die zu Grunde liegenden Luftbilder stammen vom Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Aufgenommen wurden sie an einem einzigen Tag, nämlich am 24. Juni 2005 - und zwar aus einer Flughöhe von 6.500 Metern. Die Bilder sollen alle zwei Jahre aktualisiert werden........


30.1.2007: Online-Shopping: Idee des gemeinsamen Kaufs lebt wieder auf

Erinnern Sie sich noch an "Letsbuyit.com"? Vor einigen Jahren machte eine breit angelegte Werbekampagne mit Ameisen als Hauptakteuren auf dieses Online-Shopping-Angebot aufmerksam. Die Idee dahinter: Mehrere Anwender schließen sich zusammen, um gemeinsam ein Produkt zu erwerben. Durch die Großhandelsrabatte war es dann für die Händler möglich, die Güter günstiger anzubieten, als im regulären Handel. Letsbuyit.com ist zwar inzwischen Geschichte, die Idee des gemeinsamen Shoppings lebt nun aber wieder auf.
Die Shopping-Website Dealjager.de lässt die Idee des Gruppen-Shoppings wieder aufleben. Unter dem Namen "Dealjaeger.de-Treibjagd" sollen künftig regelmäßig ausgewählte Produkte zu einem äußerst günstigen Preis präsentiert werden. Der Preis gilt aber nur dann, wenn sich eine bestimmte Anzahl an Anwendern findet, die das Gerät erwerben möchten.
Beim ersten Angebot, das heute gestartet ist, handelt es sich um die Digitalkamera Fuji Finepix F30. Sollten sich 100 Käufer finden, kostet die Kamera 169 Euro inklusive Versand. Dies ist ein guter Preis, online kostet das Gerät gut 230 Euro.
Zu beachten ist allerdings, dass Dealjaeger.de nicht der eigentliche Händler ist, mit dem das jeweilige Geschäft zustande kommt. Bei dem genannten Angebot läuft die Abwicklung über die Website "schutzgeld.de ". Interessierte Anwender sollten aber nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch unbedingt vorab die Homepage des jeweiligen Händlers besuchen und sich mit den jeweiligen AGB auseinandersetzen, oder entscheiden, ob sie dem Händler vertrauen, oder nicht.
Wenn Sie sich an der "Treibjagd" beteiligen und sich für ein Angebot als Käufer eintragen, müssen Sie aber noch lange nicht das jeweilige Produkt kaufen. Nach Angebotsende erhalten alle Interessierten eine Mail mit einem Link zum Angebot des Händlers. Kaufen Sie das Produkt nicht innerhalb von 24 Stunden, rücken automatisch die nächsten Anwender auf der Warteliste nach.......


30.1.2007: Windows Vista: Diverse IT-Unternehmen schießen gegen Microsoft

Kurz vor dem Start von Windows Vista hat das European Committee for Interoperable Systems (ECIS) heftige Kritik an Microsoft geäußert und fordert die EU-Kommission zum Eingreifen auf.
Das ECIS ist der Ansicht, dass Microsoft mit Windows Vista versucht, seine Dominanz auf das Internet auszuweiten und fordert die EU-Kommission auf zu reagieren. Das ECIS hatte bereits im Februar 2006 wegen Windows Vista und Office 2007 Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. In der am Freitag veröffentlichten Mitteilung erneuert das ECIS seine Kritik und ist der Ansicht, dass Microsoft noch immer nicht die von der EU-Kommission im Jahr 2004 aufgestellten Regeln erfüllt. Die EU-Kommission wird von der ECIS aufgefordert zu handeln und auch über die im vergangenen Jahr eingereichte Beschwerde zu entscheiden.
Dem ECIS gehören diverse große und kleinere IT-Unternehmen an, darunter auch Corel, Adobe, IBM, Nokia, Realnetworks, Sun Microsystems und Linspire.
Zu den Knackpunkten in Vista gehören laut Ansicht der ECIS unter anderem Microsofts XAML, mit dem Microsoft versuche HTML abzulösen. XAML sei aber nur für Windows verfügbar. Ebenfalls kritisiert werden das Open XML-Format, das als Angriff auf das offene Format ODF gewertet wird. Während ODF aber auf allen Plattformen existiere, sei Open XML nur auf Microsofts Office Plattform reibungslos nutzbar, beklagt die Organisation.
"Mit XAML und OOXML versucht Microsoft seine Windows-abhängigen Standards durchzusetzen und die existierenden offenen plattformübergreifenden Standard, die eine weite Akzeptanz in der Industrie haben zu verdrängen", sagte Thomas Vinje, Sprecher der ECIS. Es drohe ein Marktmonopol, das dazu führen könnte, das Anwender keine Auswahl mehr an Produkten haben könnten und daher viel Geld für Produkte von Microsoft zahlen müssten.....


30.1.2007: MS-Excel: Datumansgaben sicher und richtig eingeben

So geben Sie zweistellige Jahreszahlen richtig ein
Wenn Sie in einer Tabelle ein Datum in der Kurzform schreiben (z. B. 29.5.26), macht Excel aus der Jahreszahl anstelle von 1926 automatisch 2026. Dies aber nur dann, wenn die Jahreszahl kleiner als 30 ist. Der 29.5.31 wird also korrekt mit 29.5.1931 interpretiert. Die folgende Abbildung zeigt dieses Phänomen:
Dieser vermeintliche Fehler ist die Lösung für das viel diskutierte Jahr-2000-Problem. Früher waren Computer nicht so üppig mit Speicher ausgestattet, wie das heute der Fall ist.
Aus diesem Grund speicherte man Daten immer nur mit zwei Stellen in der Jahreszahl. Folge: Ab dem 1. Januar 2000 wäre es mit den herkömmlichen Betriebssystemen nicht mehr möglich gewesen, zwischen dem 20. und dem 21. Jahrhundert zu unterscheiden.
Daher hat Microsoft eine Funktion in Windows integriert, die festlegt, wie zweistellige Jahreszahlen zu interpretieren sind. Voreingestellt ist, dass Jahreszahlen bis 29 eine 20 vorangestellt wird, Jahreszahlen über 29 eine 19. Aus dem 29.5.26 wird also 2026 und aus dem 29.5.31 wird der 29.5.1931.
Für den Fall, dass Sie häufig mit Jahreszahlen arbeiten, bei denen diese Vorgaben nicht hilfreich sind, können Sie die Einstallungen an Ihre Erfordernisse anpassen. Rufen Sie dazu in der Systemsteuerung die "Regions- und Sprachoptionen" auf. In der erscheinenden Dialogbox klicken Sie dann auf "Anpassen". In der dann angezeigten Box aktivieren Sie das in der folgenden Abbildung dargestellte Register „Datum“:
Über das Drehfeld können Sie in diesem Register die Datumsgrenze einstellen. Diese Einstellungen bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
Beachten Sie, dass sich die hier vorgenommenen Einstellungen nicht nur auf Excel auswirken, sondern alle Programme betroffen sind, die auf die Windows-Datumsoptionen zugreifen.
Noch ein Tipp: Wenn Sie nur hin und wieder mit Zahlen zu tun haben, die von den beschriebenen Einstellungen betroffen sind, müssen Sie die Anpassung nicht vornehmen. Bei der Eingabe eines Datums mit vierstelligen Jahreszahlen interpretiert Excel dieses immer richtig.......


29.1.2007: Microsoft: Neue Taktik gegen unlizenzierte Software in Unternehmen

Im Kampf gegen Unternehmen, die nicht lizenzierte Software von Microsoft einsetzen, ändert das Unternehmen in England seine Vorgehensweise. Firmen, die einer Überprüfung der installierten Software-Pakete nicht zustimmen, erhalten in Zukunft drei Warnschreiben, die schließlich damit drohen, die Business Software Alliance einzuschalten.
Nicht nur Privatanwender setzen Kopien von Software-Produkten ein, auch in Firmen ist nicht alles legal, was sich auf den jeweiligen Rechnern tummelt. Auf der Suche nach nicht lizenzierter Software baute Microsoft England bislang auf die Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Per Mail oder Telefon wurden Firmen kontaktiert und gebeten, die installierte Software zu überprüfen. Eine Zusammenarbeit hätte für die Firmen unter Umständen auch den positiven Nebeneffekt gehabt, dass die zuständigen Teams neben der Prüfung der Lizenzen auch nach Wegen gesucht hätten, durch effizienten Software-Einsatz Geld zu sparen, so Ram Dhaliwal, Microsofts Lizenz-Programm-Manager in England, gegenüber dem IDG News Service.
Dhaliwal zufolge habe auch der Großteil der Firmen einer Überprüfung zugestimmt, lediglich drei Prozent hätten diese verweigert. Und genau an diese drei Prozent richtet sich nun eine neue Vorgehensweise Microsofts. So sollen Unternehmen, die sich 14 Tage nach einer Anfrage immer noch nicht gemeldet haben, in Zukunft im wöchentlichen Rhythmus insgesamt drei Warnschreiben erhalten. Die letzten beiden Briefe werden dann die Warnung enthalten, die Sache an die Business Software Alliance weiter zu geben, die dann rechtliche Schritte einleiten kann, so Dhaliwal......


29.1.2007: Microsoft will JPEG durch HD Photo ablösen

Seit über sechs Jahren entwickelt Microsoft ein neues Format für digitale Fotos. Ab morgen soll Windows Vista dabei helfen, "HD Photo" als Nachfolger des omnipräsenten JPEG zu positionieren.
Dieses Vorhaben ist allerdings vorsichtig ausgedrückt sportlich - selbst wenn der Redmonder Konzern dabei zumindest teilweise auf Schützenhilfe von Adobe Systems hoffen darf, das ein entsprechendes Plug-in für kommendes sein "Photoshop CS3" anbieten will.
HD Photo hieß früher "Windows Media Photo"; dieser Name wurde aber schon vor einiger Zeit zugunsten der neutraleren Bezeichnung fallen gelassen. Microsoft unterstützt das neue Format erstmals vollumfänglich mit Windows Vista, das Endkunden ab morgen kaufen können.
Doch selbst die Unterstützung durch ein marktbeherrschendes Betriebssystem bedeutet noch lange nicht, dass sich HD Photo am Markt wird durchsetzen können. Dem technisch überlegenem JPEG 2000 gelang dies in der Vergangenheit ebenso wenig wie PNG (Portable Network Graphics) GIF ersetzen konnte.
"JPEG ist ein Industriestandard mit mehreren Qualitätsstufen innerhalb seiner Architektur"; erläutert Sally Smith, Produkt-Managerin beim Kamerabauer Olympus. "Ein Ersatzformat bräuchte sehr breite Unterstützung von sowohl Hardware- als auch Softwareentwicklern, damit man es in Erwägung ziehen könnte."......


29.1.2007: Unkontrollierte Ausdehnung der Europol-Befugnisse befürchtet

Der britische Rechtsprofessor Steven Peers kritisiert scharf den Vorstoß der EU-Kommission, den Tätigkeitsbereich der europäischen Polizeibehörde deutlich zu erweitern und ihre vertragliche Grundlage aufzuweichen. In einer Analyse (PDF-Datei) für die britische Bürgerrechtsorganisation Statewatch schreibt das Mitglied des Human Rights Centre der Universität Essex, dass durch das Vorhaben "die Macht nationaler Parlamente zur Kontrolle der Europol-Entwicklung eingeschränkt und die Ausdehnung der Befugnisse und Kompetenzen Europols beschleunigt wird." Die in Den Haag ansässige Behörde würde in eine Art Bundespolizei für die gesamte EU verwandelt, die auf nationale Datenbanken frei zugreifen und die darin gespeicherten Informationen in eigene Systeme einbauen könnte. Zugleich würde Europol mehr operative Eingriffsmöglichkeiten erhalten.
Gemäß dem vom EU-Rat vorbereiteten Plan der Kommission soll statt dem von allen nationalen Parlamenten der Mitgliedsstaaten regelmäßig zu bestätigenden Europol-Übereinkommen ein einfacher Beschluss des Ministergremiums das künftige juristische Fundament des Polizeiamtes bilden. Gleichzeitig sollen die Europolizisten ihre Ermittlungen nicht mehr nur auf den Bereich des organisierten Verbrechens konzentrieren, sondern auch bei grenzüberschreitenden schweren Straftaten aller Art tätig werden sowie unter anderem die Internet-Überwachung forcieren. Schwerpunktmäßig soll Europol dabei gegen terroristische Bestrebungen und Kinderpornographie vorgehen.
Auf der formal-institutionellen Ebene würden den nationalen Volksvertreter mit diesem Vorschlag noch stärker als bisher Möglichkeiten aus der Hand genommen, etwa mit Aufträgen zum Einlegen eines Vetos gegen Befugniserweiterungen an ihre Regierungen Einfluss auf die Gestaltung der Polizeibehörde zu nehmen. Gerade die Bestimmungen zur Umsetzung entsprechender substanzieller Ratsbeschlüsse müssten im Gremium der Regierungsvertreter künftig nur noch mit qualifizierter Mehrheit beschlossen werden, sodass sich quer stellende Mitgliedsstaaten deutlich einfacher zu überstimmen seien.
Im materiellen Rechtsbereich sollen die Eurocops laut dem Kommissionsentwurf gemeinsame Ermittlungsteams mit den entsprechenden "kompetenten Behörden der Mitgliedsstaaten" bilden dürfen, die dann auch operational tätig werden. Allein für den Einsatz von nicht näher definierten "Zwangsmitteln" wären dabei weiter ausschließlich die nationalen Stellen verantwortlich. Die Einhaltung der "öffentlichen Ordnung" soll Europol jedoch durchaus mit überwachen dürfen. Eine verstärkte Kooperation ist ferner mit den Zollbehörden vorgesehen.
Zugleich ist geplant, dass das Polizeiamt neue Informationssysteme über das bisherige, von Datenschützern bereits immer wieder kritisierte Europol-Computersystem hinaus aufbauen darf. Die Regulierung dieser weiteren Datensammlungen wäre ein Fall, die der Rat mit Mehrheitsbeschluss festsetzen könnte. "Europol könnte so beispielsweise eine Datenbank mutmaßlich gewalttätiger Demonstranten schaffen oder eine mit verdächtigen Terroristen oder Päderasten", führt Peers aus. Nationale Strafverfolgungseinheiten wiederum hätten einfacheren Zugriff auf das bestehende Computersystem in Den Haag......


26.1.2007: Freeware: Download: PC Wizard 2007.1.72

Das kostenlose Systemdiagnose- und Benchmark-Tool liegt in einer aktualisierten Version auf den Anbieterseiten zum Download bereit.
Der PC Wizard untersucht die Hardware und Leistung des Rechners und zeigt dabei unter anderem das Mainboard, den Prozessor, den Arbeitsspeicher, die Festplatten und CD-DVD-Laufwerke an. Ebenfalls wird das Netzwerk mit analysiert. Mit den Benchmark-Tests können Sie die Leistung von Prozessor und Prozessor-Cache, dem RAM, der DirectX-Komponenten, Ihrer Festplatten und Wechsellaufwerke überprüfen.
In der aktualisierten Version werden unter anderem neuere Prozessoren von AMD und Intel, sowie neue Chipsätze unterstützt.
Zum Download.....


26.1.2007: Digitalkamera: So speichern Sie Bilder schneller ab

Ihre Digitalkamera benötigt seit kurzem mehr Zeit, um Bilder abzuspeichern. Sie haben auch den Eindruck, dass das Laden der Fotos für die Vorschau länger dauert als früher.
Lösung: Das Speichern oder Auslesen der Bilder dauert länger, wenn die einzelnen Dateien auf dem Speichermedium nicht am Stück vorliegen, sondern auf viele Fragmente verteilt sind. Speicherkarten sind nämlich aus Kostengründen so aufgebaut, dass sie nur blockweise auf Daten zugreifen können. Liegen Ihre Daten nicht in einem Block vor, muss die Karte auch Daten "anfassen“, die sie gar nicht braucht.
Das verhindern Sie, indem Sie für Ordnung auf der Speicherkarte sorgen. Löschen Sie jeweils nur das zuletzt gemachte Bild oder aber alle Fotos vom Speichermedium.
Ist die Karte bereits fragmentiert, müssen Sie sie neu formatieren, und zwar ausschließlich mit den Bordmitteln Ihrer Kamera. Alle Modelle besitzen dafür eine Option wie "Format“ oder "Formatieren“. Der Einsatz von Windows-Tools führt häufig zu Kompatibilitätsproblemen – egal, ob die Speicherkarte beim Formatieren in der Kamera oder in einem externen Kartenlesegerät liegt. Vergessen Sie aber nicht, zuvor die Bilder in Sicherheit zu bringen, da sie beim Formatieren natürlich gelöscht werden......


26.1.2007: MS-Excel: Mit Excel Vokabeln pauken

Sie lernen eine Fremdsprache und möchten Vokabeln trainieren. In Übungsbüchern die Übersetzungen zu verdecken, ist unpraktisch, denn beim Aufdecken bekommen Sie meist die gesamte Lösungsspalte zu sehen.
Lösung: Einfach und effektiv ist ein selbstgebauter Vokabeltrainer in Excel (Excel 97-2003). Öffnen Sie dazu eine neue Arbeitsmappe, und tragen Sie in Zelle A1 etwa "Deutsch" ein, in B1 etwa "Französisch", in C1 "Wertung" und in D1 "Lösung".
Nun geben Sie alle Wörter untereinander zunächst auf Deutsch in der Spalte A und dann auf Französisch in der Spalte D ein, also etwa in A2 "Mann" und in D2 "Homme", dann "Frau" in A3, "Femme" in D3 und so fort. Markieren Sie dann Spalte D, und verstecken Sie die Lösungsspalte über "Format, Spalte, Ausblenden".
Nun müssen Sie noch in Spalte C eine Formel eintragen, die Ihre Eingaben überprüft. Geben Sie dazu in C2 diese Formel ein:
=wenn(istleer(b2);"";wenn(istnv(vergleich(b2;d2;0)); "falsch";"richtig"))
Sie vergleicht den eingegebenen Wert in Zelle B2 mit dem der Zelle D2. Ist B2 leer, dann bleibt C2 auch leer. Wenn der Wert von B2 mit dem von D2 übereinstimmt, gibt die Formel in C2 "richtig" aus, andernfalls "falsch". Kopieren Sie diese Formel von C2 in der gesamten Spalte C nach unten. Wenn Sie nun in Spalte B die französischen Wörter eintragen, wissen Sie gleich, ob Sie richtig oder falsch liegen......


26.1.2007: "Wer mit Windows XP zufrieden ist, braucht nicht auf Vista umsteigen"

Ausführlicher Test berichtet von einem aufgewärmten XP mit Verbesserungen, sieht aber keinen zwingenden Umstiegsgrund
In der nächsten Woche startet Microsoft mit dem offiziellen Verkaufsstart mit dem neuen Windows Vista. In einem ausführlichen Test zeigt nun der bekannte US-Nachrichtendienst CNet die Vor- und Nachteile von Windows Vista auf.
Im CNet-Test erhält Windows Vista 7,8 von zehn möglichen Punkten und wird mit "Sehr gut" bewertet. Als gute Gründe für Windows Vista werten die TesterInnen, dass Windows Vista Ultimate einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängerbetriebssystem Windows XP biete. Zudem gäbe es weniger Systemabstürze und bessere integrierte Support-Optionen.
Aus Sicht der TesterInnen hat es Microsoft nicht geschafft die Suche auf die Desktops zu bringen. Die entsprechenden Optionen sind in Microsoft-Applikationen integriert und auch nur für das Microsoft Windows-Ecosystem optimiert - so werden zum Beispiel RSS-Feeds aus dem Internet Explorer 7 bevorzugt behandelt. Es gäbe zu viele Funktionen und nicht alle sind gut implementiert. Außerdem sei keine exklusiv für Windows Vista geschriebene neue Software vorhanden und es gäbe zudem zu viele Editionen des neuen Microsoft-Betriebssystems.
Die CNet-TesterInnen bezeichnen Windows Vista als ein "Im Wesentlichen aufgewärmtes Windows XP. Wer derzeit mit Windows XP SP2 zufrieden sei, für den gäbe es keinen zwingenden Grund für einen Umstieg. Auf der anderen Seite sei Vista aber stabil genug, um bei einem Rechnerneukauf installiert zu werden.
Anmerkung: Aufgrund unserer langjährigen Praxis hat es sich immer wieder bewiesen, dass neue MS-Betriebssysteme mindest erst nach zwei Jahren "Massenerfahrung" installiert werden sollten........


25.1.2007: Roboterkrankenschwestern schwirren ab 2010 durch die Gänge

EU fördert Forschungsarbeit
Die Überalterung der Gesellschaft und die massiven Einsparungen, die dem Gesundheitswesen auferlegt werden, werden nach Ansicht der EU dafür sorgen, dass sich künftig weniger Krankenhausmitarbeiter um noch mehr Patienten kümmern müssen. Den entstehenden Problemen will man nun mit Roboterpflegern begegnen, deren Entwicklung im Rahmen des EU-finanzierten Projektes IWARD gefördert wird.

Die Roboter sollen in Schwärmen agieren und beispielsweise für Reinigungsaufgaben eingesetzt werden. Sie sollen aber auch Patienten und Objekte erkennen können und mit Ersteren kommunizieren sowie Transportaufgaben übernehmen. Hilfsbedürftigen Patienten und Besuchern des Krankenhauses sollen sie den Weg weisen.
Auch könnten die Krankenhaus-Roboter später Blut abnehmen und Fieber messen. Durch ihren Putzeinsatz ließen sich die hygienischen Verhältnisse in den Krankenhäusern verbessern und die Ausbreitung von multiresistenten Bakterienstämmen von Staphylococcus Aureus (MRSA) eindämmen. Zudem soll natürlich das Personal entlastet werden, das im besten Fall dann mehr Zeit für die Patienten hat.
Die Bauteile der "nursebots" sollen aus handelsüblichen Teilen bestehen, an die Module für besondere Aufgaben baukastenartig angebaut werden. So könnten sie für die unterschiedlichsten Aufgaben ausgerüstet werden bzw. sich selbst aus dem Regal bedienen. Das gewünschte Schwarmverhalten, das die Roboter ausführen sollen, erfordert nach Angaben der beteiligten Forscher noch grundlegende Arbeiten, damit das System zumindest teilweise autonom funktioniert.
Projektleiter Thomas Schlegl vom Fraunhofer Institut teilte mit, dass es nicht nur um mobile Roboter geht, sondern um ein System mit eingebauten Infoterminals und Führungssensoren. Damit ein vollständig dezentralisiertes Netzwerk entstehen kann, müssen die Roboter untereinander koordinieren, wie die anstehenden Aufgaben gelöst werden können, beispielsweise die Beseitigung von Schmutz oder der Transport von Medikamenten, so Schlegl weiter.
Um diese Kommunikation zu erledigen, über die beispielsweise auch Positionsangaben zur Kollisionsvermeidung und Aufklärungsergebnisse ausgetauscht werden sollen, könnten sich die Roboter Daten über WLAN, Bluetooth oder sogar Infrarot-Laser untereinander austauschen.
Das Projekt IWARD läuft bis Ende 2010. Die Teams stammen aus Forschungseinrichtungen aus Großbritannien, Frankreich, der Türkei, Italien, Irland, Spanien und Deutschland. Bis zum Ende der Laufzeit sollen funktionsfähige Prototypen entwickelt werden.......


25.1.2007: MS-PowerPoint: Das Foto proportional in den Hintergrund einbauen

Wenn Ihr Foto nicht das gleiche Seitenverhältnis wie die Folie hat, wird es beim Einfügen als Hintergrundmotiv verzerrt. Das vermeiden Sie wie folgt:
- Wählen Sie zum Einfügen des Fotos wieder den Menübefehl Format - Hintergrund, klappen Sie das Listenfeld für Farben auf, wählen Sie Fülleffekte und zeigen Sie die Registerkarte Grafik an.
- Suchen Sie per Klick auf Grafik auswählen das gewünschte Foto aus.
- Setzen Sie anschließend – und das ist der entscheidende Schritt – links unten ein Häkchen bei Bildseitenverhältnis sperren......


25.1.2007: MS-PowerPoint: Ein Foto als Wasserzeichen für den Hintergrund aufbereiten

Sie brauchen kein spezielles Bildbearbeitungsprogramm, sondern können das direkt in PowerPoint erledigen. Hier die Schritte:
- Platzieren Sie das Foto vollflächig auf einer leeren Folie und markieren Sie es. Die Symbolleiste Grafik wird automatisch eingeblendet (wenn Sie nicht erscheint, wählen Sie die Befehlsfolge Ansicht - Symbolleisten - Grafik).
- Klicken Sie in der Symbolleiste Grafik auf das zweite Symbol von links – es heißt je nach PowerPoint-Version Farbe oder Bildsteuerung.
- Klicken Sie im sich nun öffnenden Untermenü auf den Befehl Intensität bzw. Wasserzeichen (je nach PowerPoint-Version).
- Passen Sie anschließend je nach Bedarf noch die Helligkeit des Bildes an. Verwenden Sie dazu ebenfalls in der Symbolleiste Grafik die beiden Symbole Mehr Helligkeit bzw. Weniger Helligkeit.
- Speichern Sie die Folie als Grafik. Diese Grafik können Sie dann mit der Technik der Tipps aus der letzten Ausgabe der "PowerPoint-Secrets" als Hintergrund für alle oder einzelne Folien erscheinen lassen. Um die Folie als Grafik abzuspeichern, wählen Sie Datei - Speichern unter. Öffnen Sie in dem Dialogfeld ganz unten das Listenfeld Dateityp. Scrollen Sie dort nach unten und wählen Sie das Dateiformat PNG.
- Klicken Sie auf Speichern und legen Sie per Klick auf die Schaltfläche Nein bei der folgenden Abfrage fest, so dass nur die aktuelle Folie als Grafik gespeichert wird.
Wichtig: Merken Sie sich den Pfad, wo die Folie als Grafikdatei abgelegt wird.
Binden Sie anschließend das verblasste Foto – so wie in der letzten Ausgabe beschrieben – über Format - Hintergrund - Fülleffekte - Grafik als Hintergrundmotiv ein.......


25.1.2007: Open Office: Kapitel nur auf bestimmten Ebenen nummerieren

Sie wollen in einem Text, der mehrere Überschriften-Ebenen enthält, nur die Ebene 2 nummerieren, nicht aber die Ebene 1. Das klappt nur bedingt: Open Office beginnt nach jeder Überschrift der Ebene 1 mit der Nummerierung von Ebene 2 wieder bei "1". Die Nummerierung soll aber unabhängig von Ebene 1 durchlaufen.
Lösung: Wenn Open Office nur die Überschriften einer unteren Ebene durchlaufend nummerieren soll, müssen Sie die Eigenintelligenz der Software abschalten. Das erreichen Sie über das Menü "Extras" und dessen Unterpunkt "Kapitelnummerierung": Markieren Sie unter "Ebene" nacheinander jede übergeordnete Überschriften-Ebene, die Sie von der Zählung ausnehmen wollen. Wählen Sie jeweils unter "Absatzvorlage" den Wert "(keine)", der sich ganz oben in der Liste befindet. Ganz rechts in der Dialogbox sehen Sie, dass diese Ebene daraufhin aus der Vorschau ausgeblendet wird. Sobald Sie den Dialog mit "OK" bestätigt haben, sind die darunterliegenden Ebenen durchlaufend nummeriert.
Der Dialog ist etwas missverständlich: Man könnte annehmen, dass hier die Absatzvorlage für "Überschrift 1" gelöscht wird. Tatsächlich entfernt er aber nur die Nummern, und die Vorlage funktioniert weiter.......


25.1.2007: Explorer stets mit Ordnerleiste

Der Explorer (98, ME, 2000, XP) zeigt die Ordnerleiste nicht immer an. Wenn Sie über "Start, Ausführen" einen Ordner öffnen oder über "Start, Programme, Zubehör" den Explorer starten, ist die Ordnerleiste mit von der Partie. Bei einem Doppelklick auf "Arbeitsplatz" oder "Eigene Dateien" fehlt sie aber.
Lösung: Damit die Ordnerleiste standardmäßig eingeblendet wird, genügen ein paar Klicks im Windows-Explorer. Gehen Sie in der Menüleiste auf "Extras, Ordneroptionen, Dateitypen" (98: "Ansicht, Ordneroptionen, Dateitypen). In der Liste der Dateitypen wählen Sie "Ordner" aus. (Achtung: Verwechseln Sie diesen Eintrag nicht mit "Dateiordner", den es ebenfalls gibt.)
Falls Sie Windows 2000 oder ME einsetzen, finden Sie diesen Dateityp nicht auf Anhieb, denn bei diesen beiden Systemen lautet die Datei-Erweiterung "N. ZUTR" für "nicht zutreffend". Aber die Typenbezeichnung zeigt die gesuchte Beschreibung "Ordner".
Dort angekommen klicken Sie auf die Schaltfläche "Erweitert" (Windows 98: "Bearbeiten"), um den Dialog "Dateityp bearbeiten" aufzurufen. Unter den registrierten Vorgängen erscheint der Eintrag "open" fett, denn dies ist die momentane Standard-Aktion. Klicken Sie hier den Eintrag "explore" an und dann die Schaltfläche "Als Standard". Nun ist die Ordnerleiste bei jedem Explorer-Fenster mit dabei.......


25.1.2007: MS-Outlook: Alle Outlook-Kontakte einer Kategorie

Sie haben Ihren Outlook 2003-Kontakten Kategorien zugewiesen, etwa die Namen der Abteilungen. Jetzt wollen Sie mit Hilfe der Kategorien Verteilerlisten erstellen – zum Beispiel für die Abteilung „Einkauf“.
Lösung: Zunächst sortieren Sie über „Ansicht, Anordnen nach, Kategorien“ alle Kontakte nach ihren Kategorien. Dann markieren Sie alle Einträge, die zu „Einkauf“ gehören. Erstellen Sie nun über „Aktionen, Neue Nachricht an Kontakt“ eine neue Mail. Im Adressfeld dieser Mail finden sie alle zuvor markierten Kontakte. Kopieren Sie diese Adressen in einem Schwung in die Zwischenablage, und schließen Sie die Mail wieder. Öffnen Sie jetzt mit „Datei, Neu, Verteilerliste“ einen neuen Verteiler, klicken Sie auf die Schaltfläche „Mitglieder auswählen“, und fügen Sie unter „Zur Verteilerliste hinzufügen“ den Inhalt der Zwischenablage wieder ein. Wählen Sie ei-nen Namen für die neue Verteilerliste, und speichern Sie sie.
Übrigens: Wenn Sie in Zukunft die Verteilerliste verwenden, aber ein bestimmter Kollege die Mail nicht erhalten soll, können Sie den Verteiler in der aktuellen Mail anpassen. Wählen Sie dazu zunächst wie gewohnt den Verteiler als Empfänger für die Mail aus, und klicken Sie dann auf das Plus-Zeichen vor dem Namen des Verteilers. Sie müssen den Hinweis bestätigen, dass Sie den Verteilernamen anschließend nicht mehr verwenden können. Danach zeigt Outlook statt des Verteilernamens die einzelnen Adressaten an. Hier können Sie, wie gewohnt, einen einzelnen Empfänger wieder löschen........


24.1.2007: Sicherheits-Update für Quicktime

Apple hat endlich einen Patch für Quicktime bereit gestellt, der eine bereits länger bekannte Sicherheitslücke schließen soll. Windows-Benutzer werden allerdings stiefmütterlich behandelt.
Die bislang aktuelle Quicktime-Version 7.1.3 für Windows und Mac OS X enthält eine Sicherlücke , über die sich beliebiger Code einschleusen lässt. Apple hat in dieser Woche ein Sicherheits-Update für Quicktime bereit gestellt, das diese Schwachstelle beseitigen soll.......


24.1.2007: Heikles Projekt: Elektronische Gesundheitsakte

Umsetzung hängt an genauester Planung und Akzeptanz durch Nutzer - Extrem komplexe Materie
Österreich will - so wie andere europäische Staaten und die USA auch - in den kommenden Jahren die lebensbegleitende "Elektronische Gesundheitsakte" (ELGA) einführen.
Kernpunkt: Wichtige Gesundheitsdaten etc. jedes Menschen sollen mit dessen jeweiliger Zustimmung für Ärzte, Krankenhäuser und andere Leistungsanbieter jederzeit per EDV zugänglich sein. Die Industrie ist an dem Projekt enorm interessiert. Doch entscheidend wird die vorausgehende genaueste Planungsarbeit unter Beteiligung der Nutzer sein, wurde am Mittwoch bei einer Fachkonferenz (Con.ect) in Wien betont.
Während Telekom-, Software- und Hardwareanbieter in ELGA oder ähnlichen Projekten längst ein lukratives Geschäft orten, mahnt Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Dorda, Informationsspezialist an der MedUni-Wien zur Betonung der Interessen der eigentlichen Nutzer: "Wir reden über eine Unterstützung des Gesundheitswesens. Die Technik kann es in seinen Aufgaben unterstützen, sie ist nicht Selbstzweck."
Machte schon die Einführung der im Vergleich zu ELGA ziemlich unintelligenten E-Card in Österreich erhebliche Probleme, stellt das neue Projekt eine um Potenzen kompliziertere Materie dar:
- Das System muss ermöglichen, dass beispielsweise zwischen Ambulanzen, Krankenhäusern (stationäre Aufenthalte, Anm.) und den diversen niedergelassenen Ärzten (auch Labors, Röntgeninstitute etc.) standardisierte Nachrichten mit Patienteninformationen ausgetauscht werden können.
- Gleichzeitig müssen die wichtigen gesundheitlichen Grunddaten jedes Patienten - die Frage ist welche das wirklich sind - rund um die Uhr verfügbar sein. Da es keine zentrale Datenbank geben wird, muss wohl jeder Arzt seinen Computer 24 Stunden für Zugriffe von außen in Betrieb halten. Und das mit allen Sicherheitsrisiken.
- Um die Patientendaten wirklich nutzen zu können, müssen de facto alle Informationen in ELGA nach einem einheitlichen Standard dokumentiert werden. Wenn die Aufnahme der Daten beispielsweise bei einem Arzt in Vorarlberg anders erfolgt als in einer Spitalsambulanz in Wien, ist das Projekt gescheitert. Dafür müssen auch die entsprechenden Computer-Formular (Templates) entwickelt und approbiert werden.
- Es hat keinen Sinn, in ELGA alle möglichen Informationen zu speichern. Jeder Patient hat ein individuelles Gesundheitsproblem, viele Patienten aber einander ähnliche. In elektronischen Krankenakten muss also die Möglichkeit bestehen, problemorientiert Informationen zu speichern und abzurufen. Auch dazu müssen erst Systeme geschaffen werden.
Der Datenschutz kann gar nicht wichtig genug eingeschätzt werden. Dorda: "Es handelt sich zum außerordentlich sensible Patientendaten." Österreich werde wahrscheinlich ein eigenes ELGA-Gesetz zur Regelung der komplexen Materie benötigen. Doch wenn die Marktteilnehmer nicht mitmachen, kann das Projekt nur scheitern. Der Experte: "Die Nutzerakzeptanz ist problematisch." Vergangene Woche hat der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Reiner Brettenthaler, bei einer Pressekonferenz in Wien bereits betont, dass ELGA ohne intensive Planungsarbeit durch jene Institutionen, die damit dann arbeiten sollen, leicht zum "Eurofighter der Gesundheitspolitik" werden könnte. Die Ärzteschaft werde sich sicher nicht - wie bei der E-Card - an der Finanzierung beteiligen.
An der Entwicklung in Richtung ELGA geht allerdings auch kein Weg vorbei: In Großbritannien wird ein solches Projekt von unterschiedlichen Anbietern bereits etabliert. Dänemark führt eine Basis-Version mit problemorientierter Struktur ein. Die USA wollen für alle Bürger, dabei sind Dutzende Millionen nicht einmal krankenversichert, bis 2014 die elektronische Gesundheitsakte einführen. In Kanada ist das bis 2009 für 50 Prozent der Patienten vorgesehen.........


24.1.2007: Polen ist Europas größte Spamschleuder

Europas größte Spamschleuder ist Polen. Bislang kam der unerwünschte Werbemüll vorwiegend aus den USA und China, nun sind europäische Länder auf dem Vormarsch. Das hat Retarus in seinem Spambericht bekannt gegeben.
Polen verdrängte mit 9 Prozent am Spamaufkommen China von Platz 2. Als Spitzenreiter behaupteten sich nach wie vor die Vereinigten Staaten mit 16 Prozent. Spam-Herkunft in Deutschland:
Platz 1 USA 16 Prozent
Platz 2 Polen 9 Prozent
Platz 3 China 7 Prozent
Platz 4 Frankreich 7 Prozent
Platz 5 Spanien 6 Prozent
Platz 6 Südkorea 5 Prozent
.....


23.1.2007: Autoversicherung mit GPS-Kontrolle

Auto mit GPS: Für Navigation und Versicherung.
Die österreichische Versicherung Uniqa will im Herbst 2007 mit einem GPS-kontrollierten Tarif für Autofahrer starten. Der Beitrag wird abhängig von den Fahrtkilometern berechnet.

Dabei hat das Unternehmen besonders Wenigfahrer im Visier: Wer sich eine Navi-Box installieren lässt und weniger als 5.000 Kilometer im Jahr fährt, soll 35 Prozent seiner Versicherungsprämie sparen können. Bis 10.000 Kilometer Fahrleistung wird die Prämie fließend nach oben angepasst.
Die Navi-Box erfasst alle Bewegungen des Fahrzeugs – die zurückgelegte Strecke und ob auf Landstraßen, Autobahnen oder in Städten gefahren wurde. Außerdem erfährt das System, ob das Auto bei Tag oder Nacht bewegt wurde.
Österreichische Datenschützer befürchten eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung. Auch wenn die Daten gefiltert bei der Versicherung ankämen, würden sie dem Unternehmen tiefen Einblick in die Lebensgewohnheiten des Kunden liefern. Die Informationen könnten auch Begehrlichkeiten Dritter wecken, zum Beispiel könnte die Polizei im Rahmen von Ermittlungen darauf zugreifen......


23.1.2007: Microsoft-Freeware ändert Metadaten in Fotos

Direkte Einbindung in das Kontextmenü des Windows Explorer
Microsoft stellt mit Photo Info kostenlos eine Software bereit, um Metadaten in Fotos zu verändern.
Direkt im Windows Explorer lassen sich damit Metainformationen von Bildern hinzufügen, verändern oder löschen. Dafür wird ein Kontextmenü-Eintrag in den Dateimanager von Windows integriert.
Photo Info 1.0 nistet sich so in den Windows Explorer ein, dass im Kontextmenü der neue Eintrag "Photo Info" erscheint. Damit lassen sich so einzelne oder mehrere Fotos bearbeiten, um die Metadaten der Bilder zu verändern. Bei Bedarf lassen sich Einstellungen gleich auf mehrere Fotos anwenden.
Microsoft gibt Photo Info 1.0 kostenlos ab, verlangt aber eine Validierung der verwendeten Windows-Lizenz. Die englischsprachige Software ist für Windows XP mit Service Pack 2 sowie Windows Vista geeignet, läuft aber jeweils nur auf der 32-Bit-Ausführung der Betriebssysteme. Zudem muss Microsofts .NET-Framework 2.0 installiert sein......


23.1.2007: Google hat Nutzerdaten enthüllt

Anmeldedaten von Google-Nutzern waren frei zugänglich!
Wie das Sicherheitsunternehmen Finjan mitteilt, hatte Google Daten von Nutzern frei zugänglich gehabt, die Phishing-Seiten an den Suchmaschinengiganten geliefert haben. Auf der betreffenden Webseite sollen Login-Daten samt Passwörtern einsehbar gewesen sein.
Google soll den Fehler mittlerweile korrigiert haben.
Nach Finjan-Angaben wurde Google am 3. Januar 2007 informiert, dass eine Webseite des Suchmaschinengiganten Anmeldedaten von Google-Nutzern enthüllte. So waren Login-Daten einschließlich Nutzername und Kennwort frei zugänglich auf einer Webseite zu finden. Mit diesen Daten können eine Reihe von Google-Diensten genutzt werden. Wenn es sich um einen Gmail-Zugang handelt, könnten diese Informationen auch missbraucht werden, um Zugang zu fremden E-Mail-Postfächern zu erhalten. Die Anmeldedaten entstanden im Zuge der Meldung von Phishing-Seiten.
Betroffene Nutzer haben wohl die Google-Toolbar für Firefox verwendet, um verdächtige Phishing-Seiten an den Suchmaschinenbetreiber zu melden. Im Zuge dessen hat Google offensichtlich die Daten der Personen gesammelt, die verdächtige Phishing-Seiten sammeln. Diese Informationen wurden dann auf einer Anti-Phishing-Blacklist-Webseite veröffentlicht, die für jedermann frei zugänglich war.......


23.1.2007: Formatierungen in Word suchen und ersetzen

In einem Word-Dokument (Word 97-2003) möchten Sie bestimmte Textformatierungen, etwa Schriftgröße oder -art, durch andere ersetzen. Die zu ändernden Stellen sind zu zahlreich, um sie manuell zu bearbeiten.
Lösung: Wählen Sie "Bearbeiten, Ersetzen". Der Ersetzen- Dialog klappt per Klick auf "Erweiterung" aus. Per Klick auf den Button "Format" rufen Sie über "Zeichen" einen weiteren Dialog auf, in dem Sie einen Textstil als Suchmuster definieren.
Es lassen sich auch die Angaben aus der Format-Leiste von Word per Copy & Paste übernehmen. Das ist nötig, falls die Schriftart-Angaben im Dokument andere Bezeichnungen verwenden, die Sie in Ihrem Word nicht finden. Klicken Sie ins Feld "Ersetzen durch" und auf "Format, Zeichen", um den neuen Textstil anzugeben......


23.1.2007: USA und China die größten Computerverbrecher?

er Sicherheits-Experte SophosLabs hat eine Studie veröffentlicht, die belegt, dass ein Großteil der Webseiten mit Malware aus den USA und China stammt.
So sind die Vereinigten Staaten mit 34,2 Prozent der Schad-Seiten auf Platz eins. dicht gefolgt von China mit 31,0 Prozent. Auf dem dritten Platz rangiert weit abgeschlagen Russland mit lediglich 9,5 Prozent.
Auch in der Top-10 der größten Spam-Verbreiter finden sich die USA und China unangefochten auf Platz eins, erklärt der Sophos-Report.......


22.1.2007: Jeder Fünfte verliert sein Smartphone

Jeder fünfte Unternehmer, der ein Smartphone oder einen PDA benutzt, hat das entsprechende Gerät bereits einmal in seinem Leben verloren. Für die Informationssicherheit in Unternehmen stellen mobile Endgeräte eine ernstzunehmende Gefahr dar.
Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie über das Nutzungsverhalten europäischer Unternehmer mit Smartphones oder PDAs im Auftrag von Toshiba Mobile Communications. Als besonders brisant wertet die Studie, dass mehr als 90 Prozent der 502 befragten Unternehmer vertrauliche Geschäftsinformationen und Dokumente auf ihren Geräten speichern.
Deutsche Anwender gelten im europäischen Vergleich als verhältnismäßig vorsichtig. So gaben nur acht Prozent der befragten Unternehmer an, bereits einmal ein Gerät verloren zu haben. Im Gegenzug sind sich beinahe drei Viertel der deutschen Anwender der Sicherheitsgefahr bewusst, während der Vergleichswert in Großbritannien bei unter 50 Prozent liegt.
Zu den gespeicherten sensiblen Daten gehören unter anderem Firmenkontakte, Verträge, Strategiepläne und Geschäftspläne. Selbst äußerst sensible Informationen zu Produktentwicklung sind auf etlichen Geräten gespeichert. Das gilt als problematisch, weil mehr als 40 Prozent der Befragten auch Verwandte, Freunde und die eigenen Kinder die Geräte nutzen lassen.......


22.1.2007: AKNÖ warnt vor Telefondienst von Wahrsagern und Hellsehern

Mehrwertnummern verursachen hohe Telefonrechnungen
Die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) warnt vor Wahrsagern, die per Telefon Ratschläge erteilen.
Rund um den Jahreswechsel brachten Zukunftsfragen die Telefonleitungen von Sterndeutern und Hellsehern zum Glühen. Neben Antworten zu den Themen Liebe, Arbeit, Geld und Familie brachten die Anrufe allerdings vor allem eine hohe Telefonrechnung. Einer 32-jährigen Frau aus dem Bezirk Neunkirchen wurden dabei 3.000 Euro aus der Tasche gezogen, so die AKNÖ am Montag in einer Aussendung.
Laut AKNÖ startete die Wahrsagerbranche mit einem Boom ins neue Jahr. Durch die zunehmende Einspeisung in Kabelnetze berichteten Astro-Fernsesender von 5.000 Prozent Wachstum in den vergangenen fünf Jahren. Der Grund dafür: Es handelt sich um so genannte Call-In-Sendungen, bei der Rat Suchende sich über Mehrwertnummern an die Hellseher wenden, erklärte AKNÖ-Konsumentenschützerin Eva Schreiber. Pro Stunde werden für den Blick in die Zukunft 218 Euro verrechnet. Der am Bildschirm eingeblendete Minutenpreis täuscht über die tatsächlich entstehenden Kosten hinweg. "Die Wahrsagerei ist ein Millionengeschäft, die Auskünfte am Telefon völlig unverbindlich. Und ob sie stimmen oder nicht, steht erst recht in den Sternen", so Schreiber........


22.1.2007: Größter Online-Bankraub der Geschichte trifft Schweden

Knapp 900.000 Euro von 250 Kunden erbeutet - Geldinstitut nennt konkrete Zahlen bezüglich Schadenssumme
Im laut McAfee größten Online-Bankraub der Geschichte haben Kriminelle knapp 900.000 Euro von 250 ahnungslosen Kunden erbeutet. Im Mittelpunkt der Phishing-Aktionen steht die schwedische Bank Nordea, die mit den Zahlen nun an die Öffentlichkeit gegangen ist. "Ein offener und transparenter Umgang mit dem Problem sehen wir als einzigen richtigen Weg, um Kunden zu informieren und vor der Gefahr zu warnen", so Nordea-Sprecher Boo Ehlin im Gespräch mit pressetext. Einmal mehr gehen die Schadensfälle auf Phishing-E-Mails und Trojanerprogramme zurück. Als Zeitspanne, in der die Schadenssumme zusammengekommen ist, nannte Ehlin die vergangenen 15 Monate.......


22.1.2007: MS-Word: Wie Sie Schriften endgültig löschen

So räumen Sie Ihre Schriftenliste auf
Im Laufe der Zeit haben sich durch die Installation verschiedener Programme unzählige Schriften auf Ihrem PC angesammelt.
Wenn Sie die Schriftdateien mit Hilfe des Windows-Explorers aus dem Ordner \WINDOWS\FONTS löschen, ist lediglich die Schriftdatei verschwunden. Word zeigt aber nach wie vor die gelöschte Schrift an. Wie können Sie das ändern?
Beim Löschen der Schriftdatei mit Hilfe des Windows-Explorers wird lediglich die Schriftdatei entfernt. Sie löschen dabei nicht den Eintrag in der Windows-Registry, über die Windows alle Schriftarten verwaltet. Da Word die Informationen über installierte Schriften aus der Registry ausliest, erscheinen hier auch nach wie vor noch alle Schriften.
Um die Schriften korrekt zu entfernen, löschen Sie diese immer mit dem entsprechenden Symbol in der Windows-Systemsteuerung:
- Schließen Sie alle geöffneten Anwendungen.
- Wechseln Sie über die Windows-Taskleiste in die Windows-Systemsteuerung.
- Doppelklicken Sie anschließend auf das Symbol SCHRIFTARTEN.
- Jetzt erscheint ein Dialogfenster mit allen Schriften. Um eine Schrift zu löschen, klicken Sie diese mit der rechten Maustaste an und wählen im Kontextmenü LÖSCHEN.
- Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage.
Anschließend wird sowohl die Schriftdatei als auch der Eintrag in der Windows-Registry gelöscht........


21.1.2007: Homepage spürt Klassenkameraden auf

Schweizer Internetportal weitet Dienst auf Österreich aus
Eine Homepage spürt Klassenkameraden und Freunde aus alten Zeiten auf. Die Idee dazu hatte der Berliner Timo Lars Fühlbrügge, der in der Schweiz lebt und dieses Service nun auch in Österreich aufbaut.
Damit werden Wiedersehen längst verschollen geglaubter Freunde nach vielen Jahren leichter möglich.
Auf http://www.klassenfreunde.at kann sich jeder bei den Schulen, die er besucht hat, kostenlos eintragen. Als registrierter User hat er die Möglichkeit, sich auf die Suche nach ehemaligen Mitschülern zu machen. Die Chance, fündig zu werden, ist in Österreich derzeit zwar noch nicht sehr groß, weil der Internetauftritt hier erst im Aufbau ist. In der Schweiz jedoch ist das Service bereits ein begehrtes elektronisches Nachschlagewerk und eine kleine Erfolgsgeschichte......


19.1.2007: Excel-Patch hat Probleme beim Öffnen von Dokumenten

Microsoft aktualisiert Patch für Excel
Auch im Monat Januar 2007 hat Microsoft kein Glück mit seinem Patch-Day. Im vergangenen Jahr musste Microsoft mehrfach Patches korrigieren, weil diese fehlerhaft waren. Nun betrifft es einen Excel-Patch, der Microsofts Tabellenkalkulation so durcheinander bringt, dass sich Dokumente unter bestimmten Umständen nicht mehr damit öffnen lassen.

Der Fehler betrifft nur Excel 2000 und tritt nur dann auf, wenn Dokumente in einer Auswahl asiatischer Sprachen im Execute-Mode abgespeichert wurden. Wurde ein Excel-Dokument also mit phonetischen Informationen für die Sprachen Koreanisch, Chinesisch oder Japanisch erstellt, können solche Dateien nach Einspielung des Patches nicht mehr mit Excel 2000 geöffnet werden.
Der aktualisierte Patch für Excel 2000 steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.......


19.1.2007: Terrorgefahr: Google Earth löscht Bilder im Irak

Beim Konflikt um die Google-Earth-Darstellung britischer Truppenlager im Irak hat das Unternehmen nun eingelenkt. Das aktuelle Kartenmaterial wurde durch ältere Aufnahmen vor Ausbruch des Irakkrieges ersetzt.
Das behaupten zumindest mehrere Google-Earth-User und das britische IT-Portal The Register, das gleich auch entsprechende Kartenvergleiche mitliefert. Den Stein ins Rollen gebracht hatte der Daily Telegraph mit einem Bericht am Wochenende, wonach Aufständische mit Kartenmaterial von Google Earth Angriffe auf die britischen Lager planen würden. Entsprechende Unterlagen seien bei Hausdurchsuchungen sichergestellt worden, so die britische Zeitung, die sich auf Geheimdienstinformationen beruft.
Zeitungsberichten zufolge soll Google die weitere Vorgehensweise bereits mit den britischen Behörden diskutiert haben. Die britischen Militärs hatten sich besorgt darüber gezeigt, dass das Bildmaterial detaillierte Hinweise zu neuralgischen Schwachpunkten des Truppenlagers Preis geben würden. So waren auf dem Kartenmaterial unter anderem die Gebäude auszumachen, welche die Waschräume der Truppen beherbergen. Auch leicht bewaffnete Land Rover und behelfsmäßige Unterkunftszelte, die ein leichtes potenzielles Ziel für Angriffe darstellen, waren auf Google Earth ersichtlich gewesen.......


19.1.2007: Anmeldezeit unter Windows 2000/XP beschränken

Ihr Nachwuchs soll nicht die halbe Nacht vor dem Computer verbringen. Oder Sie wollen aus Sicherheitsgründen verhindern, dass Angestellte ihre Bürorechner außerhalb der Geschäftszeiten verwenden. Deshalb möchten Sie den Logon nur innerhalb bestimmter Zeitgrenzen zulassen.
Lösung: Eine Beschränkung der Anmeldezeiten hat Microsoft an sich nur für die Windows-Server-Versionen vorgesehen. Über die Benutzerverwaltung lassen sich hier die Zeiträume bestimmen, in denen sich Anwender am System anmelden dürfen. Diese Funktion ist jedoch auch in Windows 2000 und XP (Pro und Home) enthalten, allerdings versteckt. Mit Hilfe des Befehls „net user“ können Sie die Anmeldezeiten jedes Benutzers beschränken. Sie benötigen dazu Administratorrechte. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, und geben Sie folgendes Kommando ein:
net user "Name" /times:"Anmeldezeiten"
Statt "Name" verwenden Sie den Anmeldenamen des jeweiligen Benutzers. Nach „/times:“ kommen die erlaubten Anmeldezeiten in folgender Syntax: Am Anfang steht der Wochentag, der abgekürzt oder ausgeschrieben sein darf. Anschließend folgt, durch ein Komma ohne Leerzeichen abgetrennt, die Zeitspanne in ganzen Stunden. Ein Beispiel: Montag von 6 bis 14 Uhr entspricht in dieser Notation also dem Eintrag „/times:Mo,6-14“. Weitere Zeitangaben schreiben Sie, wenn gewünscht dahinter, und zwar jeweils durch ein Semikolon abgetrennt. Um also dem Benutzer „hugo“ zu gestatten, sich an jedem Tag außer am Wochenende von 7 bis 21 Uhr anzumelden, ist folgende Befehlszeile erforderlich:
net user hugo /times:Mo,7-21;Di,7-21;Mi,7-21;Do,7-21;Fr,7-21
Wenn Sie „net user“ nur mit dem Benutzernamen ohne weitere Parameter eingeben, erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Einstellungen für den jeweiligen Benutzer gelten. Die Anzeige verwendet dabei das amerikanische Zeitformat. Unter anderem können Sie auch sehen, ob die Einstellung der Anmeldezeitbeschränkung erfolgreich war oder ob Sie sich etwa vertippt haben. Sämtliche Zeitbeschränkungen für einen Benutzer heben Sie wieder auf, indem Sie den Befehl
net user "Name" /times:all
eingeben.......


19.1.2007: Ebay will Sicherheit verbessern

Die Internetbörse Ebay will in diesem Jahr die Sicherheit der Käufer und Verkäufer im Netz verbessern. So solle verstärkt gegen Anbieter von gefälschten Produkten und Betrüger vorgegangen werden, sagte Ebay-Nordamerika-Chef William Cobb in San Francisco.
2006 hatte das Unternehmen begonnen, die Identität seiner Kunden besser zu schützen, um zu verhindern, dass Schwindler unterlegene Bieter kontaktieren, um ihnen betrügerische Angebote zu machen.
"Während wir bislang vor allem auf Transparenz und Freiheit gesetzt haben, sind die Bedrohungen für die Sicherheit im Netz so groß geworden, dass wir unsere Kunden stärker vor Betrügern schützen müssen", sagte Cobb. Ebay zufolge sind weniger als ein Hundertstel Prozent der Angebote in betrügerischer Absicht eingebracht worden. Im dritten Quartal 2006 waren 583 Millionen Produkte bei Ebay angeboten worden. Darunter wären den Angaben von Ebay zufolge rund 58.300 betrügerische Angebote gewesen......


18.1.2007: Freeware Kalenderchen

Kalenderchen ist ein einfacher, aber sehr übersichtlicher Terminkalender.
Dieser Freeware-Kalender hilft Ihnen Ihre persönlichen und geschäftlichen Termine nicht aus den Augen zu verlieren. Tragen Sie einzelne oder wiederholende Termine sowie Jahrestage wie Namens- oder Geburtstage ein und lassen Sie sich per Alarmfunktion rechtzeitig daran erinnern.
Weitere Funktionen vom Kalenderchen: To-Do-Liste, Urlaubsplanung, Desktop-Darstellung, Farbmarkierung, Druckfunktion, Netzwerk-Synchronisation, Timer, Import/Export.
zum Download......


18.1.2007: Windows Tipp: Warnsignal bei aktivierter Feststelltaste

Im Eifer des Tippgefechts kann es immer wieder mal passieren, dass man aus Versehen die Feststelltaste erwischt und anschließend alle Buchstaben groß geschrieben werden. Was in Word und Co. schnell auffällt, treibt bei der Eingabe von Passwörtern schnell in den Wahnsinn, denn hinter den Sternchen fällt es nicht auf, dass alle Buchstaben groß geschrieben werden und das Passwort somit als falsch interpretiert wird – obwohl es doch eigentlich richtig getippt wird. Um sich diesen Ärger zu ersparen, können Sie sich von Windows akustisch darauf hinweisen lassen, wenn die Feststelltaste aktiviert ist:
- Klicken Sie dazu auf „Start/Systemsteuerung/Eingabehilfen“.
- Aktivieren Sie dort auf dem Register „Tastatur“ im Bereich „Statusanzeige“ die Option “Statusanzeige aktivieren“.
- Mit einem Klick auf die Schaltfläche „OK“ bestätigen Sie die vorgenommenen Änderungen und werden zukünftig mit einem akustischen Signal darauf hingewiesen, wenn die Großschreibtaste aktiviert ist...........


18.1.2007: MS-Excel: Nach mehr als drei Kriterien sortieren

Sie möchten eine Liste nach fünf Kriterien anordnen. Excel sieht aber bekanntlich im Dialog „Daten, Sortieren“ nur drei Kriterien vor. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Lösung: Wenn Sie eine Liste nach mehr als drei Kriterien sortieren wollen, können Sie das nicht in einem Arbeitsvorgang erledigen. Stattdessen müssen Sie in einem ersten Schritt nach dem vierten und fünften Kriterium sortieren, dann nach den ersten dreien. Wichtig ist, dass Sie mit den beiden am wenigsten wichtigen Kriterien beginnen.
Wenn Sie also eine Liste mit Rechnungen zuerst nach dem Besteller, dann nach dem Lieferanten, nach dem Artikel, dem Datum und als Letztes nach dem Preis sortieren wollen, geben Sie beim ersten Vorgang unter „Sortieren nach“ das Datum und bei „Anschließend nach“ den Preis ein.
Schließen Sie diesen Sortiervorgang ab, und starten Sie einen neuen. Diesmal geben Sie unter „Sortieren nach“ den Besteller, bei „Anschließend nach“ den Lieferanten und bei „Zuletzt nach“ den Artikel ein. Bei diesem Schritt sortiert Excel die Daten nach den drei genannten Kriterien. Kommen dabei Datensätze vor, bei denen die ersten drei Kriterien sich nicht unterscheiden, übernimmt Excel diese Datensätze bei diesem zweiten Sortiervorgang in unveränderter Reihenfolge – also in der des ersten Sortiervorgangs. Alles in allem ist die Liste also nach den beiden Durchgängen wie gewünscht nach allen fünf Kriterien sortiert.......


18.1.2007: Windows Zusatz-Trick: Mit SHIFT-Taste den Autostart umgehen

Im Autostart-Ordner befinden sich die Programme, die bei jedem Systemstart automatisch geladen werden.
Vermuten Sie, dass eines der Programme die Stabilität des Systems beeinflusst, können Sie diese mit „MSCONFIG“ oder einem anderen Tool deaktivieren.
Schneller aber ist ein Start ohne Autostartprogramme:
Drücken Sie beim Neustart einfach die SHIFT-Taste.
Damit fährt Windows hoch, beachtet aber nicht die Programme der Autostart-Gruppe..........


18.1.2007: Profi-Tipp: Windows-Sitzung blitzschnell sperren

Wenn Ihnen jemand bei geheimen Daten über die Schulter blickt oder Sie schnell kurz weg müssen ohne die Arbeit zu beenden, können Sie die aktuelle Sitzung über einen Link auf dem Desktop blitzschnell sperren.
Legen Sie dazu einfach eine neue Verknüpfung an:
- Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf einen freien Platz auf dem Desktop. Wählen Sie im Kontextmenü „Neu“ und „Verknüpfung“.
- Geben Sie im Dialog folgenden Befehl ein: „rundll32.exe user32.dll,LockWorkStation“
- Tragen Sie einen Namen für die neue Verknüpfung ein. Fertig.
Mit einem Klick auf diese Verknüpfung wird der PC sofort gesperrt.
Tipp: Auch mit der Tastenkombination "Win"+"L" wird der PC gesperrt.........


18.1.2007: MS-Outlook 2007 – Ein Rückschritt für alle Anwender

HTML-Mails in Outlook 2007 werden nicht mehr über die Rendering-Engine des Internet Explorer dargestellt, sondern nun mit Hilfe von Microsoft Word ausgegeben.
Durch die Änderung in der Darstellung von E-Mails lassen sich zahlreiche "Features", die in der Vergangenheit problemlos verwendet werden konnten, nun nicht mehr nutzen, weil ihre Darstellung nicht bei allen Anwendern in gleicher Weise gewährleistet werden kann.
Diese Entscheidung von Microsoft, Word für die Darstellung von HTML-Mails zu nutzen, bringt zahlreiche Einschränkungen mit sich:
- In Zukunft müssen Sie als Versender von HTML-basierten E-Mails auf Hintergrundbilder verzichten. Word kann nämlich keine Bilder im Hintergrund von Dividern und Tabellenzellen darstellen. Auch Farben lassen sich nur noch in beschränktem Umfang im Hintergrund von Tabellen platzieren.br> - Auch CSS-Layouts werden nicht mehr unterstützt - HTML-Mails können also nur noch mit Tabellen erstellt werden.
- Zwar sind HTML-E-Mails nicht sonderlich beliebt, unter Vermarktern und Newsletter-Versendern stellen sie jedoch ein wichtiges Werbewerkzeug dar. Insofern ist diese neue Vorgabe von Microsoft kaum nachvollziehbar........


16.1.2007: BA-CA verschärft Maßnahmen gegen Phishing-Attacken

TANs werden künftig aufs Handy gesendet - Knapp 500 Kunden gingen Phishern auf dem Leim - "Es gibt keine Bank, die Kundendaten per E-Mail abfragt"
Vier "Wellen" gab es im Vorjahr, heuer zu Jahresbeginn folgte eine weitere Phishing-Attacke auf Online-Banking-Kunden der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Knapp 500 betroffene Konten mussten vorübergehend gesperrt werden. Die BA-CA spricht von einem entstandenen Schaden in "sechsstelliger Höhe". In dieser Summe sind neben den abgezweigten Beträgen auch die Kosten für eine eigene Phishing-Hotline und Aufwendungen für die Rückholung des Geldes inkludiert.
Robert Zadrazil, IT-Vorstand der BA-CA, sprach am Dienstag von einem "Teilerfolg" bei der Bekämpfung der kriminellen Angriffe auf Bankkunden. In acht von zehn Fällen sei es gelungen das Geld zurückzuholen. Nach relativ erfolgreichen Angriffen im August 2006 - damals waren rund 250 BA-CA-Kunden betroffen - sei es durch eine massive Informationskampagne gelungen, die betroffenen Konten auf genau 16 bei einer weiteren Welle im Dezember des Vorjahres zu senken.
Beim Password-Fishing (Phishing) werden die Kunden in vermeintlich vom Geldinstitut stammenden E-Mails aufgefordert, persönliche Daten - insbesondere Passwörter und Transaktionsnummern (TANs) - bekannt zu geben. Meist werden als Grund für die Abfrage der Daten Sicherheitsmaßnahmen vorgetäuscht. Der beste Schutz gegen Phishing seien Sorgfalt und Misstrauen. "Es gibt keine Bank, die Kundendaten per E-Mail abfragt",........


16.1.2007: MS-Outlook XP, 2003: Leeren Kalender drucken

Sie benötigen – etwa für die wichtigsten Termine oder für die Urlaubsplanung Ihrer Abteilung – einen einfachen, leeren Kalender auf Papier.
Lösung: Den Weg in den Schreibwarenladen können Sie sich in diesem Fall sparen – drucken Sie dazu einfach mit Outlook einen Kalender ohne Einträge aus. Zu diesem Zweck erstellen Sie zunächst mit „Datei, Neu, Ordner“ einen neuen Ordner – etwa mit dem Namen „Ausdruck“. Legen Sie im selben Dialog den Typ „Kalender“ fest. Anschließend markieren Sie in der Ordnerliste (Outlook 2003: „Wechseln zu, Ordnerliste“, Outlook XP: „Ansicht, Ordnerliste“) den neu angelegten Kalender. Nun wählen Sie das Menü „Datei, Drucken“ und geben dort das gewünschte Anfangs- und Enddatum sowie das Anzeigeformat (Tag, Woche, Monat) ein. Nach einem weiteren Klick auf die Schaltfläche „Seite einrichten“ können Sie auf der Registerkarte „Papier“ noch die Größe des Ausdrucks festlegen......


12.1.2007: Freeware Download: Koma-Mail 3.58

Das kleine Mailprogramm muss nicht auf dem Rechner installiert werden.
Auf einem USB-Stick gespeichert, haben Sie das Mail-Programm überall zur Hand.
Koma-Mail bietet neben Text- und HTML-Mails Versandmöglichkeit an Gruppen, Signaturen für jeden Mailclient sowie individuelle Vorlagen. Ein einfacher Spam-Filter sowie IMAP-Unterstützung runden den Funktionsumfang ab.
Zum Download.....


12.1.2007: Frontpage-Nachfolger ist fertig

Die deutsche Version des Webdesignprogramms Microsoft Expression Web ist ab sofort im Handel erhältlich. Der FrontPage-Nachfolger für Webdesigner bietet professionelle Designwerkzeuge zur Gestaltung und Pflege moderner Websites auf Basis aktueller Standards wie CSS 2.1, XHTML und XML. Expression Web ist das erste visuelle Webdesignprogramm, das die moderne, leistungsfähige Servertechnologie ASP.NET 2.0 zur Entwicklung dynamischer Websites vollständig unterstützt. Es ist das erste Programm der neuen Microsoft Expression-Familie. Die komplette Expression-Linie wird im zweiten Quartal 2007 verfügbar sein. Ausführliche Informationen zu Expression Web, fünf deutschsprachige Einführungsvideos und eine deutschsprachige 60-Tage-Testversion sind unter www.microsoft.de/expression abrufbar.......


11.1.2007: MS-Poer Point: Ein Foto als Hintergrund für eine oder alle Folien verwenden

Wenn das Foto in ausreichender Größe vorliegt (Minimum 800 x 600 Pixel), dann können Sie es mit wenigen Mausklicks entweder für alle oder nur für einzelne Folien einer Präsentation als Hintergrundbild einbauen. Und so geht's:
- Rufen Sie über Format - Hintergrund das folgende Dialogfeld auf.
- Öffnen Sie dort das Listenfeld und klicken Sie auf den Befehl Fülleffekte.
- Wechseln Sie im folgenden Dialogfeld zur Registerkarte Grafik.
- Klicken Sie dort auf die Schaltfläche Grafik auswählen und stellen Sie Ordner sowie Dateinamen des gewünschten Fotos ein. Bestätigen Sie die Auswahl des Fotos mit einem Klick auf Einfügen.
- Schließen Sie mit einem Klick auf OK das Dialogfeld Fülleffekte.
- Zurück im eingangs gezeigten Dialogfeld Hintergrund klicken Sie nun auf die Schaltfläche Übernehmen, wenn das Foto nur auf der aktuellen Folie als Hintergrundmotiv erscheinen soll. Mit einem Klick auf Für alle übernehmen erhalten alle Folien der aktuellen Präsentation dieses Hintergrundmotiv.
.......


11.1.2007: Schlagartig 30 Prozent weniger Spam

Mysteriös: Für die erste Januar-Woche verzeichnen Sicherheitsexperten weltweit einen schlagartigen Rückgang des Spam-Aufkommens.
Der weltweite, rapide Spam-Rückgang ist laut E-Mail-Dienstleister SoftScan "äußerst ungewöhnlich" und sei bisher noch nie beobachtet worden. Bis letztes Jahr war der Anteil an Spam-Mails konstant gestiegen: Im Dezember 2006 erreichte das Aufkommen von Werbe-Mails ein Rekord-Hoch von knapp 90 Prozent.
Den ruckartigen Rückgang erklären Experten mit dem Ausfall eines Bot-Nets - unter Umständen ist er also nur temprorär. Botnets umfassen mehrere Tausende gekaperte PCs und werden für den Großteil des weltweiten Versands von Spam-Mails verantwortlich gemacht.
Ein weiterer Grund könnte der Ausfall von Teilen des asiatischen Internet durch ein Erdbeben Ende Dezember sein.......


10.1.2007: Handys drahtlos im Auto aufladen

Visteon hat auf der Consumer Elecronics Show in Las Vegas eine Technologie vorgestellt, die Mobiltelefone, MP3-Player oder PDAs während der Autofahrt drahtlos auflädt.
Der Anwender legt zum Beispiel sein Handy auf das im Fahrzeug installierte Ladegerät von Visteon, und es wird automatisch und ohne Kabel durch elektromagnetische Induktion mit Strom versorgt.
Das Ladegerät kann Objekte in der Nähe orten und unterscheiden, ob diese geladen werden müssen oder ob die Batterien bereits voll sind. Die Ladezeit ist laut Visteon ähnlich der Ladedauer mit Kabel......


10.1.2007: Updack Packs: Inoffizielle Patch-Sammlungen in neuen Versionen

Winboard.org hat kurz nach dem Patch-Day im Januar auch seine Update Packs für Windows in aktualisierten Versionen zum Download freigeben.
Die Update Packs von Winboard.org sind in neuen Versionen erschienen. Den inoffiziellen Patch-Sammlungen für Windows wurden die von Microsoft anlässlich des Patch-Days im Januar veröffentlichten Sicherheits-Updates hinzugefügt.
Das Update Pack für Windows XP mit SP2 trägt nunmehr die Versionsnummer 2.23 und enthält alle bisher veröffentlichten Sicherheits-Updates seit dem Erscheinen des Service Pack 2.
Ebenfalls aktualisiert wurden die Update Packs für Windows XP SP2 (englisch), Windows XP x64, Windows Server 2003 SP1 und Windows 2000 SP4. Die Update Pack CD steht neuerdings in der Version 1.16 zum Download bereit.
Update Pack XP SP2 2.22
Update Pack 2000 SP4
Die restlichen Update Packs (+ Update Pack CD)
......


10.1.2007: Kopierschutz bei HD-DVD geknackt

Neben einer besseren Bild- und Tonqualität wartet das DVD-Nachfolgeformat HD-DVD auch mit einem neuen Kopierschutz namens AACS auf. Doch wer gehofft hatte, dieser Kopierschutz sei nicht so schnell zu knacken, sieht sich getäuscht.
Dann jedenfalls, wenn die Meldungen stimmen, die derzeit kursieren. Danach soll es ein Tool namens "Backup HDDVD" geben, mit dem es möglich sein soll, den Inhalt einer HD-DVD unverschlüsselt auf eine lokale Festplatte zu kopieren. Als Beweis wird ein Video auf You Tube genannt. Das Tool soll auch bei Blu-Ray-Laufwerken funktionieren......


10.1.2007: Windows Vista: Nicht jeder PC wird HD-DVD- und Blu-Ray-Filme abspielen können

Während zwischen HD-DVD- und dem Blu-Ray-Format ein Kampf um die Gunst der Konsumenten tobt, werden wohl beide Formate einen enormen Dämpfer erhalten, sobald Microsofts Windows Vista auf den Markt kommt. Auf den meisten derzeit im Einsatz befindlichen Rechnern wird es nämlich nicht möglich sein, HD-DVD- oder Blu-Ray-Filme abzuspielen!
Gegenüber der britischen Zeitung Times hat Dave Marsh, Program Manager for Video bei Microsoft zugegeben, dass Microsoft auf Druck der Unterhaltungsindustrie einen Anti-Piraterie-Schutz in Windows Vista integrieren musste, der dazu führt, dass auf den meisten derzeit im Einsatz befindlichen PCs es nicht möglich sein wird, HD-DVD- oder Blu-Ray-Filme abzuspielen.
Wie Marsh erläutert, wird bei einer digitalen(!) Verbindung vom PC zum Anzeigegerät (PC-Monitor, Fernseher) zur Wiedergabe der DVD-Nachfolgeformate der höchstmögliche Content-Schutz vorausgesetzt und dies ist HDCP. Sobald diese Voraussetzung nicht erfüllt ist, ist Vista nicht in der Lage, den Film abzuspielen. Nicht betroffen sind dagegen Computer, die analog an ein Anzeigegerät angeschlossen sind oder wenn herkömmliche DVDs abgespielt werden sollen. Die meisten Anwender besitzen allerdings mittlerweile einen LC-Monitor und laufen Gefahr, die HD-Inhalte nicht abspielen zu können.
Bei der Wiedergabe über eine digitale Verbindung setzt Windows Vista eine HDCP-fähige Grafikkarte und einen HDCP-fähigen Monitor voraus. Selbst wenn jemand Geld für solche Geräte ausgeben will, kommt erschwerend hinzu, dass beide in den Geräten zum Einsatz kommende HDCP-Schnittstellen zueinander kompatibel sein müssen, was beileibe nicht immer der Fall ist.
Letztendlich liegt es laut Angaben von Marsh an den Anbietern von HD-DVD- und Blu-Ray-Filmen, ob diese beim Abspielen unter Windows Vista HDCP voraussetzen oder nicht. Im Moment sei dies aber bei so ziemlich allen Filmen der Fall.
Im PC-WELT Testcenter konnten wir bereits folgende Erfahrung machen: Auf einem Windows-XP-Rechner ließ sich mittels des kürzlich erschienenen Power DVD Deluxe ( wir berichteten ) und über das HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 ein HD-DVD-Film problemlos abspielen. Unter Windows Vista war dies aber nicht möglich.
Gegenüber der Times betonte Marsh, dass mit der Zeit PCs mit integriertem HDCP auf den Markt kommen würden. Derweil sei Microsoft aber seitens der Unterhaltungsindustrie verpflichtet worden, dass die von den Filmstudios auf den Markt gebrachten Filme nur in einer abgesicherten Umgebung lauffähig sind.
Bleibt festzuhalten – auch wenn es die rein persönliche Meinung des Autors ist: Die Unterhaltungsindustrie und die Hersteller von Unterhaltungselektronik verursachen derzeit einen riesigen Kuddelmuddel, bei dem es dem Konsumenten schwer fällt, den Überblick zu behalten. Im wahrsten Sinne in die Röhre schauen PC-Besitzer. Allein Microsoft die Schuld an der Vista-Schwäche zu geben würde jedoch nicht den eigentlichen Schuldigen an dieser Misere treffen....


9.1.2007: Sicherheits-Update für Blogsoftware WordPress

Für die populäre Open-Source-Blogsoftware WordPress gibt es ein wichtiges Sicherheits-Update auf die Version 2.0.6.
Alle Nutzer von WordPress 2 sollten schnellstmöglich die gefixte Version 2.0.6 einspielen. Diese behebt einen von Stefan Esser gemeldeten, nicht näher spezifizierten Fehler, den Secunia als "hoch kritisch" bewertet.
Dazu kommen weitere Neuerungen. So funktionieren nun HTML-Quicktags auch im Safari-Browser von Apple, Kommentare werden gefiltert, damit sie nicht das Layout zerschießen, und last, but not least sollte WordPress nun auch PHP/FastCGI-Setups unterstützen.
Für Entwickler gibt es die neue Anti-XSS-Funktion (Cross-Site Scripting) "attribute_escape()" und den "query"-Filter, der jegliches SQL zur Laufzeit bearbeiten kann.
WordPress 2.0.6 wird vermutlich das letzte Bugfix-Update vor dem nächsten größeren Release 2.1. Dieses hatte Chefentwickler Matt Mullenweg gestern in den Betatest geschickt......


8.1.2007: Rettungsversuch für Pegasus Mail

Überraschend wurde kürzlich die Entwicklung von Pegasus Mail für beendet erklärt. Nun unternimmt der Macher von Pegasus Mail einen letzten Rettungsversuch. Er sucht nach Sponsoren, um die Software weiterhin anbieten und weiterentwickeln zu können.
David Harris hat als Kopf hinter Pegasus Mail Anfang 2007 das Ende des E-Mail-Clients verkündet. Noch Anfang Dezember 2006 ging Harris davon aus, das Produkt mit verminderter Entwicklungsleistung weiterhin anbieten zu können. Somit kam das Aus von Pegasus Mail sehr überraschend, weil das Überleben des E-Mail-Clients eigentlich bereits feststand.
Als Nachtrag zur Bekanntgabe Anfang des Jahres hat Harris veröffentlicht, dass er Pegasus Mail weiter führen werde, sofern sich Sponsoren finden, die das Projekt finanziell unterstützen wollen. Dann will David Harris überlegen, den Source-Code von Pegasus Mail offen zu legen. Fraglich ist derzeit, ob der Sponsoring-Aufruf von Erfolg gekrönt sein und Harris einen passenden Sponsor für Pegasus Mail finden wird......


8.1.2007: Download-Tipp: McAfee AVERT Stinger

Das Gratis-Tool "McAfee AVERT Stinger" löscht die gefährlichsten Würmer und Viren von Ihrem PC.
Die Freeware "McAfee AVERT Stinger" bietet zwar keinen allumfassenden Virus-Schutz, doch ist sie durchaus nützlich, wenn der Computer schon infiziert ist.
Zum Download.......


8.1.2007: Powerpoint XP, 2003: Präsentation mit dem Browser

Eine Powerpoint-Präsentation außer Haus kann sich aus den verschiedensten Gründen verzögern oder gar scheitern. Vielleicht fehlt die Software, vielleicht können Sie den Datenträger mit Ihrer Powerpoint-Datei nicht anschließen, vielleicht streikt das mitgebrachte Notebook ... Sie möchten Ihre Präsentation überall und jederzeit vorführen können.
Lösung: Eine Speicheroption der Powerpoint-Versionen XP und 2003 erspart Ihnen das Schleppen von Hardware – und auch die Präsentation müssen Sie nicht mehr mitnehmen. Einzige Voraussetzungen sind ein Internet-Zugang am Ort der Präsentation und der Internet Explorer (IE) 6 oder 7. In Powerpoint speichern Sie die Datei mit „Datei, Als Webseite speichern“ und im Folgedialog als „Webarchiv“ (XP) oder „Webseite in einer Datei“ (2003).
Es entsteht eine Datei mit der Endung MHT – die verkürzte Extension für das Format MHTML, das komplette Web-Seiten in einer Datei zusammenfasst. Die Präsentation steckt jetzt in einer „Webarchivdatei“. Diese stellen Sie dann auf Ihre Homepage oder auf die Ihrer Firma. Zum Start benötigen Sie nur noch die genaue URL der MHT-Datei und einen Browser, der solche Web-Archive unterstützt – derzeit tut das nur der IE 6 (und 7), aber der steckt in jedem Windows-System, auch wenn dort ein anderer Standard-Browser installiert ist. Für Firefox gibt es ein Plug-in, das aber nur mit Einschränkungen funktioniert.
Im Internet Explorer geben Sie die URL für Ihre MHT-Datei ein, schalten mit in den Vollbildmodus und präsentieren per Mausklick Folie für Folie. In der Statusleiste erscheint außerdem die Option „Bildschirmpräsentation“, die es Ihnen erlaubt, per Klick zum Vollbild zu wechseln. Je nach IE-Einstellungen müssen Sie eventuell beim Laden der Datei „Geblockte Inhalte zulassen“, um die Präsentation starten zu können. Das geht unter „Extras, Internetoptionen, Sicherheit, Stufe anpassen“.....


7.1.2007: Opera: Sicherheitspolitik im Schussfeld der Kritik

Kritische Sicherheitslücke war heimlich beseitigt worden - Lücke könnte Einstiegstor für eigene Anwendungen auf dem Nintendo Wii sein
Wie sich nun herausgestellt hat, hat der Browser-Hersteller Opera mit der vor einigen Wochen veröffentlichten Version 9.1 seiner Software auch eine kritische Sicherheitslücke geschlossen. Ältere Versionen des Browsers beinhalten einen Fehler, der zum Einschmuggeln von Code ausgenutzt werden kann.
Wie das Unternehmen in einem Security Advisory mitteilt liegt das Problem in der Verarbeitung von JPEG-Dateien. Mittels speziell präparierter Files lässt sich ein Heap Overflow erzeugen, in dessen Folge der Browser abstürzt und Schadsoftware auf dem Rechner platziert werden kann.
Für die Art der Veröffentlichung des Bugs muss sich Opera nun einige Kritik von Sicherheitsexperten anhören. So bemängelt etwa heise security, dass der Hersteller den Fehler in seinem Advisory gerade mal mit der Stufe "moderat gefährlich" versehen hat. Offenbar reiche es nicht aus, dass sich die BenuterInnen alleine durch das Ansurfen einer präparierten Webseite Spyware einfangen könnten, so die zynische Zusammenfassung der Sicherheitsseite. Der Sicherheitsdienstleiter Secunia stimmt dieser Einschätzung offenbar zu, dort bezeichnet man das Problem als "hoch kritisch"........


5.1.2007: Kirchenbeitrag per SMS eingefordert - Datenschützer sehen Gesetzesverstoß

SMS-Inkasso-Aktion der Diözese Graz-Seckau sorgt für Ungemach und Schlagzeilen
Der Diözese Graz-Seckau der katholischen Kirche sorgt für Schlagzeilen. Sie hat tausende Gläubige per SMS aufgefordert, ausständige Kirchenbeiträge zu bezahlen und dürfte damit gegen die Anti-Spam-Bedingungen des Telekommunikationsgesetzes verstoßen haben.
Zahlreiche Empfänger waren überrascht, woher die Kirche ihre Nummern hat. Laut Georg Plank von der Diözese wurden nur öffentlich zugängliche Nummern verwendet und es wurde "rechtlich alles genau abgeklärt." Dabei beruft sich der Kirchenmann auf Gutachten, wonach das Telekommunikationsgesetz für die Kommunikation innerhalb der Kirche nicht gültig sein soll.
Dem widerspricht ARGE Daten. Für die Datenschützer wurde gegen Paragraf 107 des Telekommunikationsgesetzes verstoßen, da die Betroffenen einer solchen SMS nicht zugestimmt haben. Und die ARGE ist sich sicher, dass das Telekommunikationsgesetz auch für die katholische Kirche gilt und die SMS-Aufforderung eine Verwaltungsstrafe nachziehen könnte.......


5.1.2007: Windows XP-Tipp: Schluss mit dem Generve – so entfernen Sie den Windows-Messenger

Zu den nervenden Phänomenen in Windows XP zählt vor allem der Messenger, der hartnäckig dazu verleiten soll, sich bei Microsoft MSN anzumelden. Wenn Sie den Windows-Messenger jedoch entfernen möchten, bietet Windows XP Ihnen diese Möglichkeit im Gegensatz zu anderen optionalen Komponenten in der Systemsteuerung unter "Software" nicht an. Mit den folgenden Schritten tricksen Sie Windows aber aus:
- Rufen Sie "Start/Ausführen" auf.
- In die Textzeile tragen Sie diese Befehlszeile ohne die Anführungsstriche ein: "notepad %windir% \inf\sysoc.inf". Bestätigen Sie mit OK. Damit haben Sie die Datei "Sysoc.inf" im Editor geöffnet.
- Im Abschnitt "[Components]" sehen Sie bei einigen Software-Komponenten am Ende Parameter den "hide", was soviel wie "versteckt" bedeutet. Löschen Sie "hide", beachten Sie aber, die Kommas davor und danach zu belassen. Speichern Sie die veränderte Datei dann.
Dann wechseln Sie zu "Systemsteuerung/Software". Dort öffnen Sie "Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen". Nun sehen Sie auch die Komponenten, die Ihnen bislang nicht angezeigt wurden.
- Im letzten Schritt entfernen Sie bei den unerwünschten Komponenten das Häkchen und klicken auf "Weiter".
Auf diesem Weg können Sie nicht nur den Messenger, sondern auch andere möglicherweise unbenutzte Komponenten wie das Spiel "Pinball" von Ihrer Platte putzen.......


4.1.2007: So verschieben Sie den Ordner „Eigene Dateien“ auf eine andere Partition

Auf vielen Rechnern ist der Ordner „Eigene Dateien“ der Ordner mit dem meisten Platzbedarf. Auf Ihrem Rechner auch? Dann verschieben Sie diesen Ordner doch einfach auf eine andere, wenn der Speicherplatz auf Ihrer Systempartition eng wird: - Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste im Windows-Explorer oder auf dem Arbeitsplatz auf den Ordner „Eigene Dateien“ und wählen Sie „Eigenschaften“ aus dem Kontextmenü aus.
- Auf der Registerkarte „Ziel“ klicken Sie auf „Verschieben“ und geben dort den Namen des Ordners auf der anderen Partition an, auf die Sie den Ordner „Eigene Dateien“ verschieben möchten.
- Windows legt diesen Ordner dann an und verschiebt den Ordner „Eigene Dateien“ sowie alle Unterverzeichnisse dieses Ordners an den von Ihnen angegebenen Ort........


3.1.2007: Version 1.0 der freien Programmiersprache "D" veröffentlicht

Nach einer fast siebenjährigen Entwicklungszeit wurde nun der Version 1.0 der freien Programmiersprache "D" veröffentlich und für Windows und Linux zum Download bereit gestellt.
"D" ist eine objektorientierte Sprache und verspricht hohe Performance sowie sparsamen Umgang mit Ressourcen – die Syntax lehnt sich C++ an.......


3.1.2007: Profi-Trick: XP mit SP2 – Windows-Sicherheitscenter deaktivieren

Haben Sie unter Windows XP das SP2 installiert und benötigen die angebotene Firewall bzw. den Virenschutz nicht, da Sie eigene Produkte verwenden, so erhalten Sie regelmäßig eine Meldung, dass der PC ungeschützt ist.
Wahrscheinlich haben Sie einen Virenscanner oder eine Firewall im Einsatz, die vom Windows-Sicherheitscenter nicht erkannt wird.
Diese Warnungen lassen sich aber bequem abschalten.
- Öffnen Sie das Sicherheitscenter aus der Systemsteuerung heraus.
- Klicken Sie in der linken Seite auf den untersten Link „Warnungseinstellungen des Sicherheitscenters ändern“.
- Deaktivieren Sie anschließend je nach Bedarf die Optionen, deren Warnungen Sie nicht mehr sehen wollen, z. B. bei „Firewall“.
Hinweis: Falls Windows diese Einstellungen nicht speichert, stellen Sie sicher, dass Ihr Benutzerkonto genügend Rechte hat, um diese Optionen zu verändern........


2.1.2007: Neuer Routenplaner "Scotty" kennt 35.000 Öffi-Haltestellen

Kann sogar Fußwege mit unterschiedlichen Gehgeschwindigkeiten errechnen - Kooperation von ÖBB und Radiosender Ö3
Wie lange es wohl dauert, öffentlich von der Kärntnerstraße 11 in Wien nach Salzburg in die Getreidegasse 5 zu gelangen? "Scotty" hat die Antwort. Der neue Internet-Routenplaner kennt nicht nur 35.000 Haltestellen in ganz Österreich, sondern auch die Fußwege von sämtlichen Adressen des Landes zur nächsten Öffi-Station. Dabei können die User sogar ihre ganz individuelle Gehgeschwindigkeit auswählen. "Scotty" ist eine Gemeinschaftsproduktion von ÖBB sowie dem Radiosender Ö3 und wurde am Dienstag in Wien präsentiert.
Mit dem neuen und lückenlosen Routenplaner wollen ÖBB und Ö3 vor allem Autofahrer zum "Umsteigen" animieren. Der Radiosender will deshalb in Hinkunft auch alle großen und maßgeblichen Störungen im Bahnverkehr durchsagen. Nach rund eineinhalb Jahren Vorlaufzeit ist "Scotty" ab dem 2. Jänner 2007 verfügbar. Zu finden ist er übrigens auf der ÖBB-Homepage ÖBB.
Noch bestehende Mängel wollen die Kooperationspartner bis Mitte des Jahres beheben. So ist etwa derzeit der Grazer Stadtverkehr noch nicht integriert, die privaten Buslinien in Tirol fehlen ebenfalls noch.
Dafür beinhaltet Scotty's Datenbank schon jetzt nicht nur den ÖBB-Nahverkehr, Überlandbuslinien, Stadtverkehre und Schiffslinien bzw. Fährbetriebe in Österreich, sondern auch den europaweiten Schienenverkehr, den Regionalverkehr von Oberbayern sowie etwa 90 Prozent der Schweizer Busverbindungen. Bis zur Fußball-Europameisterschaft 2008 soll dann der gesamte öffentliche Verkehr der Schweiz mit dem von Österreich vernetzt sein.
"Scotty" stellt sich jedenfalls als kleiner Alleskönner dar. Er errechnet dynamische Straßenkarten, die ausgedruckt als nützliche Orientierungshilfen dienen, bietet die Auswahl der Verkehrsmittel, die Anzahl der maximalen Umstiege, die maximale Fußweglänge, die Wahl der Gehweggeschwindigkeit und gibt Auskunft über die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern oder behindertengerechte Rampen........


2.1.2007: Word 97–2003: Schriftarten im Dokument sichern

Wenn Sie komplett formatierte Word-Dateien an andere Benutzer weitergeben, kann es passieren, dass beim Öffnen des Dokuments auf dem Rechner die Seitenumbrüche an unerwünschten Stellen erscheinen, Bilder verrutschen und sonstige unschöne Satzfehler entstehen.
Lösung: Der Grund für solche Probleme liegt meist darin, dass auf dem Zielrechner nicht exakt die Schriftarten zur Verfügung stehen, die Sie im Dokument benutzt haben. Sie können die verwendeten Fonts jedoch im Dokument speichern. Das macht zwar die Word-Datei größer, bringt aber einen Vorteil: Der Empfänger Ihrer Datei kann diese exakt so betrachten und ausdrucken, wie Sie sie gestaltet haben.
Und so betten Sie in Ihr Dokument alle benutzten Schriftarten ein: Wählen Sie „Extras, Optionen“. Auf der Registerkarte „Speichern“ aktivieren Sie das Kontrollkästchen „True-Type-Schriften einbetten“.
Ab Word 2002 erscheint ein Stück darunter das Kontrollfeld „Allgemeine Systemschriftarten nicht einbetten“. Lassen Sie es deaktiviert. Andernfalls bettet Word die von Windows installierten Schriften nicht mit ein. Das führt erneut zu Darstellungsproblemen, wenn der Empfänger der Datei ein anderes Betriebssystem nutzt, etwa Mac-OS X. Die Fonts werden nur in die aktuelle Datei, nicht automatisch in alle Word-Dateien integriert....


1.1.2007: Zentimetergenaue Navigation - Galileo soll GPS Konkurrenz machen

"Galileo wird genauer sein als das amerikanische GPS"
Wenn Thorsten Rudolph vom neuen europäischen Navigationssystem Galileo spricht, strahlen seine Augen vor Begeisterung.
Unzählige Möglichkeiten fallen dem 41-Jährigen ein: "Wenn Sie in einer großen Menschenmenge - zum Beispiel auf dem Oktoberfest oder im Fußballstadion - jemanden suchen, können Sie sich direkt dorthin navigieren lassen." Unternehmen könnten ihre Fracht weltweit verfolgen und Verunglückte schneller geborgen werden, sagt der Geschäftsführer des Anwendungszentrums für Satellitennavigation in Oberpfaffenhofen bei München.
Mit dem milliardenschweren Projekt wollen EU und die europäische Weltraumorganisation ESA von 2011 an aber nicht nur Arbeit und Leben vereinfachen, sondern auch - vielleicht sogar in erster Linie - die Vormachtstellung der US-Variante GPS (Global Positioning System) brechen. "Galileo wird genauer sein als das amerikanische GPS", sagt Walter Päffgen (47), der im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen für den Galileo-Betrieb verantwortlich ist. Zudem werde es ständige Verfügbarkeit garantieren. Militärisch genutzte Systeme wie GPS oder das russische GLONASS könnten aus Sicherheitsgründen jederzeit für die zivile Nutzung gesperrt werden.
30 Galileo-Satelliten - drei davon in Reserve - sollen in naher Zukunft um die Erde kreisen und Signale an die auf allen Kontinenten verstreuten Bodenstationen senden. Bis auf wenige Zentimeter genau werde das System einen Nutzer an den gewünschten Ort führen, sagt Päffgen und verweist darauf, dass Galileo mit GPS und GLONASS kompatibel sein wird. "Galileo ist schon sehr genau. Gemeinsam mit GPS ist es sehr, sehr genau."
Um Fehler zu vermeiden und mögliche Anwendungen auszuprobieren, errichtet das DLR derzeit im bayerischen Berchtesgaden nahe der österreichischen Grenze eine Test- und Entwicklungsumgebung namens GATE. Auf sechs Bergen werden Antennen und Signalgeneratoren installiert, im Tal so genannte Monitoring-Stationen, welche die Signale überwachen. Die realen Bedingungen würden perfekt simuliert, sagt der Leiter des Technologiemarketing im DLR, Stephan Jacquemot. "Das Empfangsgerät kann nicht unterscheiden, ob das Signal aus dem All oder vom Berg kommt."
Den Testbetrieb will das DLR im Februar gemeinsam mit ausgewählten Unternehmen beginnen. Von Mai an soll das rund 65 Quadratkilometer große Gebiet dann für alle interessierten Firmen offen sein. Für eine Gebühr von bis zu 18.400 Euro pro Woche können sie testen, wie ihre Software, Geräte und Anwendungen mit den Galileo-Signalen zurecht kommen. "Dazu bekommen die Firmen eine Beratung vom DLR", sagt Jacquemot. Von der Qualität der Simulation ist der 30-Jährige überzeugt: "Wenn Sie in dieser Umgebung navigieren können, wissen Sie, dass es auf der ganzen Welt funktioniert."
Angst vor mangelnder Nachfrage an den teils kostenpflichtigen Galileo-Diensten haben die Experten nicht. "2010 soll es eine Milliarde GPS-Endgeräte geben. Es entsteht ein riesiger Markt noch bevor Galileo überhaupt da ist", sagt der Geschäftsführer des Anwendungszentrums Rudolph. Viele Kunden wünschten sich Navigation mit dem Handy. "Das ist der Wachstumsmarkt". Ob Galileo den Markt tatsächlich von 2011 an erobern kann, bleibt abzuwarten. Wegen technischer Schwierigkeiten sowie Streit um Geld, Einfluss und Aufträge wurde der Zeitplan bereits mehrfach korrigiert........


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