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Neuigkeiten, Tipps und Tricks

Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen. Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.

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aus unserem Archiv 09/2007

29.9.2007: Auch bei LCD-TVs drohen Einbrenn-Effekte

Nicht nur bei Plasma-, sondern auch bei LCD-Displays sollte der Anwender permanente Standbilder vermeiden
Besitzer von modernen Flachbildfernsehern sollten vorsichtig sein: Nicht nur Plasma-TVs, sondern auch LCD-Displays neigen zu störenden Einbrenn-Effekten. Das berichtet das Fachmagazin "video". Einbrenn-Effekte entstehen, wenn Standbilder wie Videotext-Einblendungen oder Bildschirm-Menüs über viele Stunden oder Tage hinweg auf dem Bildschirm angezeigt werden. Im Gegensatz zu Plasma-TVs zeigt sich dieser Effekt bei LCD-Panels bei weitem nicht so rasch und kann meist wieder behoben werden.
Um störende Einbrenn-Effekte loszuwerden, rät das Magazin, sollte das LCD-Display erst einmal mehrere Tage ausgeschaltet bleiben. Verschwindet das Problem nicht von allein, kann eine längere Wiedergabe von Bildrauschen bei abgezogenem Antennenstecker helfen. Dieses Verfahren erfordert Höchstleistung von dem Flüssigkristall-Panel, das sich auf diese Weise regeneriert.
Um das Einbrennen von Bildinhalten von vornherein zu vermeiden, sollten Anwender die entsprechenden Schutzfunktionen an ihren Geräten nutzen. Eine davon ist die so genannte "Pixel-Shift"-Option. Ist diese aktiviert, verschiebt sich das Bild regelmäßig und kaum merklich um einige Millimeter, um die Belastung einzelner Pixel zu verteilen. Darüber hinaus schont eine gemäßigte Kontrasteinstellung das LCD-Panel und die Augen des Betrachters.........


29.9.2007: Windows XP bleibt länger im Handel

Computerhersteller dürfen Betriebssystem bis Juni verkaufen - "Gibt den Windows XP Nutzern mehr Zeit den Umstieg auf Vista in den Griff zu bekommen"
Cnet berichtet nun von einem weiteren Erfolg der Computerhersteller, die Lebensdauer von Windows XP erneut zu verlängern. Eine zuvor getroffene Vereinbarung - zwischen Microsoft und den Herstellern - besagte, dass Kopien von Windows XP bis zum 31. Jänner 2008 verkauft werden dürfen. Nun aber ist es den Firmen gelungen das Betriebssystem weitere fünf Monate auf eigenen Systemen anzubieten.
Die Freude ist sowohl unter Endanwendern als auch Computerherstellern groß, denn so sind weniger Leute zu einem Umstieg auf Windows Vista gezwungen. In Schwellenländern sei es den Konzernen sogar erlaubt bis Juni 2010 auf die Starter Edition des alten Betriebssystems zu setzen. Diese Verlängerung scheint den Misserfolg von Windows Vista und die Unzufriedenheit der Kunden zu unterstreichen, was Microsoft allerdings anders sieht. Kevin Kurtz von Microsofts Windows Client sagte: "Während die Verkaufszahlen von Windows Vista nach wie vor stark sind bemerken wir, dass es ein paar Kunden gibt die mehr Zeit benötigen." Man sehe den Schritt daher als eine Art Entgegenkommen........


28.9.2007: Freeware-Tipp: Kostenlose Sicherheit – Internet-Spuren löschen mit CCleaner

Insbesondere, wenn Sie mit unterschiedlichen Browsern im Internet unterwegs sind, kann das Löschen der Internet-Spuren lästig sein. Eine schöne, bequeme und sichere Lösung hierfür stellt das Programm „Crap Cleaner“ dar, das in der aktuell neuen Version auch unter Windows Vista lauffähig ist.
Der „CCleaner“ bereinigt Ihren PC und löscht sämtliche Internetspuren sowie auf Wunsch alte und unnötige Windows Registry-Einträge. Das Programm arbeitet neben dem Internet Explorer auch mit den Browsern Firefox, Opera und Netscape zusammen.
Wichtig: Bevor Sie CCleaner auch in Ihrer Windows-Registrierung reinigen lassen, sollten Sie in jedem Fall wie bei allen Programmen dieser Art ein Backup Ihrer wichtigen Dateien erstellen und einen Wiederherstellungspunkt in der Systemwiederherstellung setzen. Das Herunterladen der neuen Version
Den Download der Vista-fähigen, neuen Version von CCleaner (V2.00.500, ca. 2,5 MB) finden Sie unter www.ccleaner.com.........


28.9.2007:Freie Projektmanagement-Software erschienen

Auf der Webseite des ProjectPier-Projekts ist mit Version 0.8 das erste offizielle Release der gleichnamigen Projektmanagement-Software erhältlich. Das Web-basierte, unter der Open-Source-Lizenz HPL stehende ProjectPier legt besonderen Wert auf einfache Bedienbarkeit und kann mehrere Projekte und Nutzer verwalten. Über ein dreistufiges Rechtemanagement lassen sich die Befugnisse der Nutzer regeln. Die Software unterstützt insgesamt 14 Sprachen, unter anderem Deutsch, Englisch Französisch und Türkisch.
ProjectPier basiert auf ActiveCollab, das inzwischen als kommerzielles Projekt weitergeführt wird.......


27.9.2007: Kostenlos Bildbearbeitungsprogramm von Corel herunterladen

Corel stellt MediaOne Plus vor, eine Weiterentwicklung von Corel Snapfire Plus. Mit dem Programm sollen die Besitzer von Hobby-Digitalkameras ihre Fotos und Videoclips auf einfache Weise bearbeiten, verwalten und austauschen können. Dabei helfen auch von Anfängern einfach zu bedienende Retuschierfunktionen und Features für die Videobearbeitung. So ist es ein Leichtes, Fotos, Videoclips, Übergänge und Musik zu kombinieren und attraktive und unterhaltsame Videoprojekte zu erstellen - einschließlich Albumseiten und Diashows. Zudem lassen sich Fotos und Videoclips online und per CD/DVD-Brennvorgang austauschen und archivieren.
Corel MediaOne ist in zwei Versionen erhältlich: Corel MediaOne Plus ermöglicht den Anwendern, ihre Fotos und Videos zu bearbeiten sowie Projekte und Diashows zu erstellen und auszudrucken. Außerdem liefert Corel MediaOne Plus nach Angaben des Herstellers eine große Auswahl an Foto- und Videovorlagen, unter anderem Fotorahmen, Bildstempel, Verzierungen und Make-Up-Werkzeuge, mit denen Unreinheiten und rote Augen entfernt, Zähne aufgehellt und Sonnenbräune verliehen werden können.
Die kostenlose Variante Corel MediaOne Starter enthält die grundlegenden Werkzeuge für das Bearbeiten von Fotos sowie das Erstellen, gemeinsame Nutzen und Drucken von Projekten und Diashows. Corel MediaOne Starter enthält aber auch eine 30-tägige Vorschau der zusätzlichen Funktionen, die in Corel MediaOne Plus enthalten sind.....


27.9.2007: MS- Word2000/XP Tipp:: Zwischen Hoch- und Querformat wechseln

Sie haben mitten in einem Word-Dokument einen Abschnitt, den Sie gern im Querformat drucken wollen, zum Beispiel eine Tabelle. Alles davor und danach soll im Hochformat bleiben.
Mit Hilfe manuell erzwungener Seitenwechsel können Sie festlegen, dass vor und nach dem quer darzustellenden Teil Ihres Dokuments eine neue Seite beginnen soll. Setzen Sie den Cursor unmittelbar vor den Teil, der im Querformat erscheinen soll, wählen Sie aus dem Menü "Einfügen" und danach unter Word 2000 "Manueller Wechsel", unter Word XP "Manueller Umbruch". Im folgenden Dialog markieren Sie die Option "Nächste Seite" und bestätigen mit "OK". Das Gleiche machen Sie noch einmal am Ende des Abschnitts.Unter "Datei, Seite einrichten" rufen Sie bei Word 2000 die Registerkarte "Papierformat" auf, bei Word XP heißt sie "Seitenränder". Stellen Sie die "Ausrichtung" auf "Querformat", und bestätigen Sie mit "OK". Über den Menüpunkt "Datei, Seitenansicht" können Sie nun das Ergebnis bereits vor dem Ausdruck sehen - der von Ihnen festgelegte Teil des Dokuments liegt quer.....


21.9.2007: MS-Word: Tipp: Word-Ausdruck variiert abhängig vom Drucker

Problem: Sie drucken dasselbe Word-Dokument von verschiedenen Computern auf unterschiedlichen Druckern aus. Dabei verändert sich immer wieder der Seitenumbruch. Mal erscheint eine Zeile am unteren Rand des Dokuments, mal steht sie am Seitenanfang. Ärgerlich ist das besonders bei Formularen und Dokumenten mit Überschriften, wo es auf eine exakte Position der Elemente ankommt.
Lösung: Abhängig vom Treiber und Modell bringen Drucker die Schriftzeichen in unterschiedlicher Größe und variierendem Abstand zu Papier. Beim Wechsel des Druckers entspricht daher das Druckbild in einigen Fällen nicht mehr der ursprünglichen Gestaltung. Der Grund: Fast alle Drucker verwenden eingebaute Schriftarten als Ersatz für gebräuchliche Windows-Truetype-Fonts. Da sich die Fonts etwas unterscheiden, kommt es zu Abweichungen im Druckbild.Wenn Sie nur denselben Drucker oder ein Gerät des gleichen Typs verwenden, lässt sich der fehlerhafte Ausdruck vermeiden, wenn Sie auf allen Rechnern mit dem gleichen Betriebssystem und der gleichen Version des Druckertreibers arbeiten. Bei unterschiedlichen Druckern schalten Sie die Verwendung der eingebauten Schriftarten ab. In den "Erweiterten Optionen" der Druckerkonfiguration aktivieren Sie dafür eine Option, die "Als Softfont in den Drucker laden" oder ähnlich lautet. Der Ausdruck dauert dadurch allerdings etwas länger, weil Windows dabei mehr Daten an den Drucker schicken muss.
Bringt auch diese Maßnahme keinen Erfolg, bleibt Ihnen als Notlösung nur noch das Konvertieren in das PDF-Format und der Ausdruck über den Adobe Reader......


19.9.2007: Ascomp: Daten sicher löschen mit Secure Eraser 2.0

Der neue Secure Eraser 2.0 kümmert sich um das sichere Löschen von Dateien mit sensiblen Inhalten, bereinigt die Festplatte von überflüssigen Dateien und sucht nach fehlerhaften oder ins Leere weisenden Einträgen in der Registry.
Windows selbst löscht Dateien nicht wirklich, sondern gibt nur ihren Speicherplatz frei, sodass sie sich irgendwann von neuen Dateien überschreiben lassen. Solange dies aber noch nicht passiert ist, können andere Anwender mit der Hilfe verschiedener Tools die gelöschten Dateien wieder herstellen....
Der Secure Eraser 2.0 erlaubt es, Dateien oder ganze Ordner auszuwählen, um sie auf diese Weise für die finale Löschaktion vorzumerken. Das Programm unterstützt mehrere Löschmethoden, darunter auch den deutschen Standard, die amerikanischen Methoden US DoD 5220.22-M E und US DoD 5220.22-M ECE sowie den bekannten "Peter Gutmann Standard". Bei Verwendung der niedrigsten Sicherheitsstufe werden die Daten vor dem Löschen einfach nur mit Zufallswerten überschrieben.
Das Programm klinkt sich automatisch in die Kontextmenüs für Dateien, Ordner und vom Papierkorb ein. So lassen sich Dateien gezielt löschen, ohne dass es nötig wird, dafür erst das Programm zu starten. Außerdem bietet das Programm die Funktion "Festplatte bereinigen". Das Modul leert den Papierkorb, löscht alle Dateien in den temporären Verzeichnissen und kümmert sich dann auch noch darum, die temporären Dateien des Internet Explorers zu beseitigen.
Der Secure Eraser scannt überdies die Registry, um sämtliche Einträge aufzuspüren, die inzwischen ihre Bedeutung verloren haben und somit die Windows-Zentraldatenbank nur sinnlos aufblähen. Eine Prüfung bringt den aktuellen Status Quo in Erfahrung und nennt alle Treffer. So haben die Anwender die Möglichkeit, einzelne Treffer noch rasch vom Löschvorgang auszunehmen, bevor der Secure Eraser die Registry aufräumt.
Der Secure Eraser 2.0 wird in drei Editionen angeboten. Von der Homepage lässt sich die Standard Edition herunterladen. Sie darf von allen Privatanwendern dauerhaft kostenfrei eingesetzt werden. Sie weist nur eine einzige Einschränkung auf: Es ist nur eine einzelne Löschmethode freigeschaltet. Wer sich kostenfrei registrieren lässt, erhält sofort per Mail ein Update auf die Standard Edition PLUS. Sie bietet bereits drei Löschmethoden für Privatanwender an........


19.9.2007: Service Pack 3 für Microsoft Office 2003 erschienen

Microsoft schließt mit dem Service Pack 3 einige Sicherheitslücken in Office 2003. Dazu soll die Bürosuite nun besser mit Windows Vista zusammenarbeiten.
Microsoft hat auch die beiden vorangegangenen Service Packs noch einmal in die dritte Update-Sammlung integriert. Alle gefixten Lücken und Änderungen sind in der Knowledge-Base aufgeführt. Office-Anwender können die Neuerungen wahlweise über die Update-Funktion aus Word, Excel, Powerpoint und Outlook heraus einspielen oder komplett als Paket von Microsofts Website herunterladen. Auch für mehrsprachige Office-Umgebungen ist das Service Pack 3 bereits verfügbar. Microsoft weist darauf hin, dass mit dem Service Pack 3 die Schnellspeicher-Option aus Word 2003 entfernt wurde. Es sei nicht sichergestellt gewesen, dass aus einem mit der Fast-Save-Option gespeicherten Dokument vormals gelöschte Textbausteine tatsächlich verschwanden. Fragmente der entfernten Teile fanden sich oftmals in den Metadaten der Datei wieder und seien dann unbeabsichtigt ins Hauptdokument zurückgeschrieben worden......


13.9.2007: Wiener Linien verkaufen Fahrscheine ab sofort auch im Internet

Fünf Ticketarten im Online-Shop erhältlich - Service-Ausweitung für Frühjahr 2008 geplant
Als erstes österreichisches Nahverkehrsunternehmen bieten die Wiener Linien ihren Kunden ab sofort die Möglichkeit, Fahrscheine auch im Internet zu kaufen. Unter shop. wienerlinien.at können derzeit fünf verschiedene Zeitkarten online bestellt werden, wobei die personalisierten Tickets bei Fahrtantritt in ausgedruckter Form mitgenommen werden müssen. Im Frühjahr 2008 soll das Service ausgeweitet werden.
"Diese Innovation spart unseren Kunden Zeit und Wege", so Günter Steinbauer, Direktor der Wiener Linien, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Momentan sind die Einkaufskarte, die 24-Stunden-Karte, die 72-Stundenkarte, die Wochenkarte sowie die Wien-Karte im Online-Ticketshop erhältlich. Während letztere postalisch zugestellt wird, können alle anderen Tickets ausgedruckt werden. Bezahlt werden die elektronischen Fahrkarten mit Kreditkarte.
Wer das Angebot zum ersten Mal nutzt, muss sich mit seinen persönlichen Daten registrieren. Per E-Mail wird dann ein persönliches Passwort zugesandt, das bei künftigen Bestellungen eingegeben wird. Der Internetfahrschein gilt allerdings nur in Verbindung mit einem am Ticket angegebenen Lichtbildausweis. Einmal erworbene Karten können weder zurückgegeben noch umgetauscht werden.
Vizebürgermeisterin Renate Brauner bezeichnete das neue Ticket-Service als "wichtigen Schritt zur bestmöglichen Kundenbetreuung", wobei die Internetbestellung vor allem für Touristen sehr attraktiv sei. Bisher haben die Wiener Linien rund 60.000 Euro in den Online-Ticketshop investiert. Im Frühjahr 2008 soll das Angebot ausgeweitet werden.
Welche zusätzlichen Fahrscheine in das Angebot aufgenommen werden, entscheidet sich erst nach der Evaluierung einer Kundenbefragung, die zu Jahreswechsel durchgeführt wird. Auf jeden Fall wolle man aber die EURO-Tickets, die speziell für den Zeitraum der Fußball-Europameisterschaft 2008 eingeführt werden, auch online verkaufen, sagte Steinbauer.......


11.9.2007: Download: Stinger 3.8.0 - Gratis-Tool für die flotte Virenhatz

McAfee hat seinen McAfee Avert Stinger auf Versionsnummer 3.8.0 gehievt. Der kostenlose Malware-Scanner erkennt jetzt auch den auf Passwort-Klau spezialisierten Trojaner PWS-JA und damit verbundene Gefahren.
McAfee Avert Stinger ersetzt keineswegs einen vollwertigen Rundumvirenscanner, sondern unterstützt ihn. Das 1,9 MB große Tool ist sozusagen für den Scan zwischendurch gedacht.
Die Bedienung ist ausgesprochen simpel: Herunterladen, EXE-Datei starten, Laufwerke für den Scan auswählen und dann den Suchvorgang starten. Stinger durchforstet daraufhin die vom Benutzer festgelegten Laufwerke nach der bekanntesten und derzeit gängigsten Malware.
Für Version 3.8.0 ist der Trojaner PWS-JA neu dazu gekommen. Über das Scannermenü ist eine Liste der Malware anzeigbar, nach der Stinger sucht......


11.9.2007: Konkurrenz für Wikipedia: Mitschreiben beim Meyers-Lexikon-Online

Der Brockhaus-Verlag hat die interaktiven Möglichkeiten beim Meyer-Online-Lexikon ausgebaut. Jetzt kann jeder registrierte Benutzer an dem Lexikon mitschreiben, im Unterschied zu Wikipedia überprüft aber eine Redaktion die Inhalte.
Das Meyers-Lexikon-Online will offensichtlich Wikipedia Konkurrenz machen. Nachdem man seit August 2006 schon Schlagworte zur Aufnahme in das Online-Lexikon vorschlagen und vorhandene Artikel diskutieren konnte, kann man ab sofort auch selbst an bestehenden Artikeln mitschreiben oder Artikel komplett neu anlegen. Im Unterschied zu Wikipedia können sich aber nicht nur die Leser des Lexikons gegenseitig korrigieren, sondern auch eine Redaktion überprüft die Qualität der Artikel.
Sobald man einen Artikel um eigene Informationen ergänzt hat, existiert der Artikel in zwei Versionen: Als "geprüfter Artikel" und als "bearbeitbarer Artikel". Letzterer wurde noch nicht von der Redaktion von Meyers-Lexikon-Online auf Richtigkeit überprüft.
Die Meyers-Lexikonredaktion prüft die Beiträge nach dem Einstellen auf formale Richtigkeit und inhaltliche Korrektheit und prüft die Neutralität der Darstellung. Danach überführt die Redaktion die Artikel gegebenenfalls in den geprüften Artikelbereich. Diskussionen zu dem Artikel sind ebenfalls möglich, Bilder lassen sich auch hinzufügen.
Anders als bei Wikipedia muss man sich aber mit einer gültigen Mailadresse (an die der Aktivierungslink geschickt wird) sowie mit Vor- und Nachnamen anmelden. Damit soll willkürlichen Artikelkorrekturen durch anonyme Schreiber, wie es bei Wikipedia oft vorkommt, wohl ein kleiner Riegel vorgeschoben werden.
Der Brockhaus-Verlag definiert sein Ziel folgendermaßen: "Das Ziel von Meyers Lexikon online ist es, ein großes redaktionell geprüftes Internetlexikon mit lexikalisch relevanten und verlässlichen Inhalten zu schaffen." Über den Menüpunkt "letzte Änderungen" kann man sich alle bearbeiteten Artikel und deren Status anzeigen lassen. Außerdem kann man festlegen, welche Artikel man beobachten will.Alle von der Redaktion ausgewählten Einsendungen an Meyers Medien online werden bis 3. Oktober 2007 mit insgesamt 10.000 Euro prämiert......


11.9.2007: Tipp: Excel: Monatsersten oder -letzten Ermitteln

Immer wenn Sie ein Datum eingeben, möchten Sie für eine Berechnung den ersten oder letzten Tag des betreffenden Monats ermitteln.
Lösung: Zu diesem Zweck setzen Sie am besten die Funktion „Monatsende“ aus den Analyse-Tools ein. Stellen Sie zunächst sicher, dass dieses Excel Add-in geladen ist. Starten Sie dazu über den Menüpunkt „Extras, Add-Ins“ den Add-in-Manager, und aktivieren Sie gegebenenfalls die Klickbox vor dem Eintrag „Analyse-Funktionen“. Wenn Sie diesen Eintrag nicht sehen, müssen Sie die Analyse-Funktionen zunächst über das Office-Setup nachinstallieren.
Geben Sie dann in die gewünschte Zelle beispielsweise die Funktion
=Monatsende(Heute();0)
ein, so zeigt Excel das Datum des letzten Tages des aktuellen Monats an – vorausgesetzt, Sie haben der Zelle das Datumsformat gegeben. Das zweite Funktionsargument zeigt die Zahl der Monate an, die vor oder nach dem angegebenen Datum liegen.
Ein positiver Wert für Monate ergibt dabei ein Datum in der Zukunft, ein negativer Wert ein Datum in der Vergangenheit. Folglich können Sie mit der Funktion „Monatsende“ auch den Monatsersten berechnen, indem Sie beispielsweise diese Zeichenfolge eintragen:
=Monatsende(Heute();-1)+1
Dabei ermittelt Excel zunächst den letzten Tag des Vormonats und addiert dann einen Tag......


10.9.2007: Arge Daten übt heftige Kritik an "Elektronischer Signatur"

"Derzeit ungeeignet für zeitkritische Behördenwege" - Kritik an A-Trust: Geldverbrennungs- maschine
Die Interessengemeinschaft Arge Daten geht mit der Praxistauglichkeit der "Elektronischen Signatur" - der rechtsgültigen Unterschrift im Internet - hart ins Gericht. Sie sei ungeeignet für rasche Behördenwege und die geplante Änderung lasse sie noch untauglicher werden. Die Folge sei, dass Österreich Firmen schon viele Millionen Euro an Verwaltungsersparnis liegen haben lassen, betonte die Arge Daten am Montag in einer Aussendung.
In mittlerweile 36 Gesetzen und Verordnungen werden unterschiedlichste Signaturverfahren geregelt. Mit Amtssignatur, Anwaltssignatur, Archivsignatur, Beurkundungssignatur, Bürgerkarten-Signatur, eBilling-Signatur, Notarsignatur, Verwaltungssignatur, Ziviltechnikersignatur, Serverzertifikat mit teilweise einander ausschließenden Eigenschaften, wurde eine Begriffsvielfalt geschaffen, die beim Bürger nur Rechtsunsicherheit und Verwirrung hervorruft", so die herbe Kritik.
Schwere Vorwürfe erheben die Datenschützer gegen die Wirtschaftskammer. Deren Signaturunternehmen A-Trust "hatte in den letzten Jahren den Charakter einer Geldverbrennungsmaschine, was auch eine Reihe von Unternehmen dazu bewog, aus dieser Gesellschaft auszusteigen", heißt es in der Aussendung. Was die Arge Daten besonders ärgert, ist, dass sie in den neuen Plänen bei der "Digitalen Signatur" wieder die Handschrift der Kammer liest.
"Nunmehr ließ offenbar wieder einmal die WKÖ alle politischen Muskeln spielen, und diktierte dem Bundeskanzleramt den neuen Entwurf. Ziel ist offenbar Österreichs Wirtschaft und die Bürger zur abgelehnten sicheren, nun qualifizierten Signatur hinzuzwingen und vielleicht doch durch gesetzlichen Zwang jenes Geschäft zu machen, das sie am freien Markt nicht geschafft hat", mutmaßt die Arge Daten......


7.9.2007: Freeware-Tipp: Kostenlos aus Korea – die Alternative zum Media Player

Viele PC-Anwender sind vom überladenen und teilweise mit unbeliebten Kontroll-Funktionen versehenen Media Player nicht wirklich begeistert. Eine kostenlose Alternative ist der „Gom-Player“, der beliebtesten Player in Asien. Der Gratis-Player bietet einige beachtenswerte Funktionen:
Der Gom-Player wird mit einer Vielzahl von Codecs geliefert, und ist daher von der installierten Windows-Plattform diesbezüglich unabhängig.
Der Player kann Untertitel anzeigen und bietet flexible Screenshot-Einstellungen.
Auch korrupte AVI-Dateien startet der Gom-Player und bietet Ihnen somit zumindest eine Ansicht über die intakten Dateibereiche.
Die Bedienung ist einfach und intuitiv, die Oberfläche hat ein angenehmes und freundliches Design.
Sie finden auf der Webseite zu dem Player die lange Liste aller internen Codecs des Programms. Fehlt für die Wiedergabe ein bestimmter Codec, sucht der Player automatisch im Internet danach und lädt einen passenden Codec nach.
Sie finden den Download des Gom-Player (ca. 4,1 MB) für Windows 98SE, Me, 2000, XP, 2003 oder Vista unter www.gomplayer.com/download.html.......


6.9.2007: Windows Live zum Download - Kampf gegen Google trägt Früchte

Inkludiert sind Mail-Client, ein Instant-Messenger, eine Photo Gallerie, ein Blogging-Tool und eine Sicherheitssoftware
Microsoft hat am Mittwoch ein Paket mit diversen Windows Live Online-Diensten in Form eines Downloads v eröffentlicht. Es ist der jüngste Schritt des Unternehmens, um gegen Googles schnell wachsendes Internet-Angebot vorzugehen.
Genau genommen handelt es sich dabei um eine Vorabversion des kostenlosen Softwarepakets. Inkludiert sind ein Mail-Client, ein Instant-Messenger, eine Photo Gallerie, ein Blogging-Tool und eine Sicherheitssoftware.
Die Produkte sind unter der Windows Live Webseite erhältlich und bringen sich durch automatische Update kontinuierlich selbst auf den neuesten Stand.
Microsoft betont, dass somit der Grundstein für zahlreiche weitere Applikationen in den kommenden Monaten gelegt wurde.
Der weltweit größte Softwarehersteller zielt mit dem neuesten Angebot darauf seine Desktop-Dominanz auf die Weiten des World Wide Webs auszubauen.
Der Konzern sieht sich dabei starker Konkurrenz seitens Google ausgesetzt, das seines Zeichens bereits auf ein breites Angebot von Web-Applikationen zurückgreifen kann.......


6.9.2007: Symantec aktualisiert Sicherheitsprogramme

Die 2008er Version von Norton Antivirus und Norton Internet Security bringen einige neue Sicherheitsfunktionen mit und dürfen auf drei Rechnern installiert werden.
Symantec hat Norton Antivirus 2008 und Norton Internet Security 2008 vorgestellt. Beide sollen die Systemressourcen spürbar weniger belasten als die Vorgänger und noch unbekannte Schädlinge durch die verhaltensbasierte SONAR-Technologie aufspüren.
Zu den neuen Features gehören der Browser Defender, der Drive-by-Downloads über Browser-Sicherheitslücken verhindern soll, und der Identity Safe, der Zugangsdaten und verschiedene Identitäten für unterschiedliche Online-Aktivitäten verwaltet, etwa eine für das Surfen und eine fürs Online-Banking oder -Shopping.
Beide Sicherheitsprogramme dürfen neuerdings auf drei Rechnern installiert werden. Eine neue Funktion erstellt eine Übersicht aller Geräte im Netzwerk und überwacht deren Sicherheitsstatus. Bei Problemen kann nun wie in Norton 360 direkt aus dem Programm heraus Kontakt zum Support via Mail, Chat oder Telefon aufgenommen werden.
Anmerkung: Systemanforderungen - Windows XP/Vista........


6.9.2007: Unternehmen schlampen beim Risikomanagement

Risikomanagement für die IT-Sicherheit soll dafür sorgen, dass das Unternehmen auch im Fall X nicht komplett lahmliegt. Trotzdem wird dieses Wort in deutschen Unternehmen klein geschrieben, erklären Experten auf einer aktuellen Fachkonferenz.
Nur 33 Prozent von 533 IT-Managern und Sicherheitsverantwortlichen aus deutschen Unternehmen haben ein entsprechendes System eingerichtet, das die Anforderungen der verschiedenen deutschen Gesetze vollständig abdeckt.
"Ernüchternd wenig", sagt Frank Sautner von research+consulting bei der Vorstellung der Studie "IT-Security 2007" auf der Fachkonferenz "Live Security 2007" in Berlin.
Nachbessern können Unternehmen auch bei der Definition von Sicherheits-Policies oder beim Identitäts- Management.
Herumgesprochen hat es sich, dass Verfahren zur Sicherung vertraulicher Daten nützlich sind: 71,7 Prozent der Befragten setzen entsprechende Verfahren ein, nur die öffentliche Verwaltung hinkt mit 53,7 Prozent hinterher.
Anmerkung: Es kann angenommen werden, dass in Österreich ähnliche Werte erreicht werden........


5.9.2007: Stammdatenpflege braucht Kennzahlen

Sind die Stammdaten konsolidiert und harmonisiert, müssen Anwender die dazugehörigen Prozesse laufend prüfen.
Viele Unternehmen sehen heute in konsistenten, hochwertigen Stammdaten wesentliche Erfolgsfaktoren für ihr Geschäft. Gerade in jüngerer Zeit wächst die Zahl der Projekte, die konsolidierte und harmonisierte Stammdaten schaffen sollen. Damit einhergehend werden Organisationen und Prozesse optimiert und in den entsprechenden IT-Systemen implementiert. Doch damit ist nur der Pflichtteil in puncto Stammdaten-Management abgedeckt. Ebenso wichtig ist es, die Qualität der implementierten Prozesse nachfolgend zu messen und kontinuierlich zu verbessern. Anwender können hierzu Controlling-Werkzeuge für ein Process-Performance-Management (PPM) einsetzen. Diese messen und steuern anhand zuvor definierter Kennzahlen die neu implementierten Stammdatenpflegeprozesse und helfen weitere Verbesserungsmöglichkeiten aufzudecken. Die gewonnenen Erkenntnisse können dann zu Maßnahmen zur Anpassung und Korrektur bisheriger Prozesse führen.
Vor der Konzeption und Implementierung eines solchen Controlling-Werkzeugs müssen jedoch alle Organisations-, Prozess-, Daten- und IT-Konzepte für Stammdaten definiert und implementiert sein und angewendet werden. Im Normalfall folgt daher ein solches Vorhaben auf ein klassisches Konsolidierungs- und Harmonisierungsprojekt. Wichtig ist, dass ein PPM für Stammdaten nicht nur die unmittelbaren Aktivitäten der Stammdatenpflege in den jeweiligen IT-Systemen betrachtet, sondern alle Prozesse, die Auswirkungen auf Stammdaten haben. So sind beispielsweise der Ort der Stammdatenentstehung, die Schnittstelle zum eigentlichen Pflegeprozess der Stammdaten in den Systemen sowie die spätere Stammdatennutzung zu beachten.
Ein PPM lässt sich weder "nebenher" erledigen noch spontan konzipieren und umsetzen. Vielmehr muss es einen Verantwortlichen geben, der sich dessen annimmt......


5.9.2007: Ratgeber: Excel-Zellteilung aufheben: Inhalte zusammenführen

In einer Tabelle haben Sie Informationen in zwei Spalten aufgeteilt, die Sie nun lieber in einer einzigen Spalte vorliegen hätten. Aus zwei Zellen in einer Zeile müssen Sie jeweils eine Zelle machen.
Lösung: Wenn Sie mit einer Hilfsspalte arbeiten, können Sie zwei Zellen mit einer einfachen Formel zu einer zusammenfassen. Angenommen, alle Zellinhalte in den Spalten B und C sollen zusammenkommen. Klicken Sie in diesem Fall auf die oberste Zelle einer noch leeren Spalte, und geben Sie für die Zelle folgende Formel ein.
=B1 & " " & C1
Die Leerstelle zwischen den Anführungszeichen ist in diesem Fall der Separator – wird also jeweils die Inhalte der zwei Zellen voneinander trennen. Sie können hier auch ein beliebiges anderes Zeichen verwenden.
Dann markieren Sie diese Zelle und ziehen die Markierung mit der Maus so weit nach unten wie nötig.
Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, brauchen Sie die Spalten B und C eventuell nicht mehr. Sie dürfen diese aber nicht einfach löschen, da sonst die Formeln in der Hilfsspalte den Bezug verlieren. Markieren Sie stattdessen die ganze Hilfsspalte, und drücken Sie Strg-C, um den Inhalt in die Zwischenablage zu befördern. Mit dem Menü "Bearbeiten, Inhalte einfügen" und der dort angebotenen Option "Werte" holen Sie die puren Zellwerte ohne Bezüge in eine Spalte Ihrer Wahl. Danach können Sie die Originalspalten löschen......


5.9.2007: Tool-Tipp: "Free-Commander", der kostenlose Dateimanager

Mit Windows 95 führte Microsoft den Windows Explorer ein und schickte den alten Windows-Dateimanager aufs Altenteil. Damit verabschiedete man sich offiziell von der bis dahin üblichen Technik, in zwei unabhängigen Fenstern Laufwerke und Ordner darzustellen.
Statt dessen wird nun links die Ordnerstruktur und rechts der Ordnerinhalt angezeigt. Viele Dateioperationen wie etwas das Verschieben oder Kopieren von Dateien zwischen verschiedenen Ordnern oder Laufwerken ist über eine Zweifensterdarstellung allerdings leichter zu realisieren.
Mit dem Free-Commander steht ein solcher Dateimanager mit Zweifenstertechnik zur Verfügung. Wie der Namen schon andeutet orientiert sich das kostenlose Programm im Funktionsumfang und Aufbau am (kostenpflichtigen) Speed-Commander.
Das Tool ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Sollte es Ihnen gefallen, freut sich der Programmierer über eine kleine Spende........


5.9.2007: Ebay: Preissenkung und neuer Internet-Auftritt

Ebay-Deutschlandchef Stefan Groß-Selbeck kündigte am Dienstag "die bislang weitreichendsten und grundlegendsten Veränderungen" auf dem deutschen Marktplatz an. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören neben dem inhaltlich und grafisch überarbeiteten Online-Auftritt neue Suchfunktionen und ein "Verkaufen-in-drei- Minuten"-Formular. Kundenanfragen sollen zudem verstärkt über die Telefonhotline beantwortet werden. Die Kapazitäten dort würden vervierfacht.
Ein neues Community-Angebot solle die Kommunikation zwischen den Ebay-Nutzern der Plattform unterstützen. Der Preis für das Einstellen eines Artikels zum Startpreis von einem Euro Startpreis mit einem sogenannten Galeriebild wird auf 49 Cent gesenkt. Bisher wurden 25 Cent für den Artikel fällig und 75 Cent für das Bild, das in der Übersicht der Suchergebnisse auftaucht.Ebay hat in Deutschland nach eigenen Angaben rund 24 Millionen Mitglieder. Das seien rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte Groß-Selbeck am Unternehmenssitz Dreilinden bei Berlin......


5.9.2007: Alpha-Version von Opera 9.5 erschienen

Auf der Website von Opera steht nun die Version 9.5 Alpha des gleichnamigen Browsers zum Download für Windows, Mac OS X und Unix bereit – wobei Opera unter dem Label "Unix" Versionen für FreeBSD, Linux und Solaris anbietet. Opera 9.5 Alpha 1 soll laut Hersteller deutliche Verbesserungen im Hinblick auf die Geschwindigkeit und Standardkompatibilität sowie zahlreiche neue Funktionen aufweisen.
Das Changelog ist umfangreich und weist neben zahlreichen Bug-Fixes insbesondere bei der Unterstützung für CSS3 viele Verbesserungen aus. Die Engine für JavaScript wurde neu geschrieben; sie soll flexibler sein und weniger Speicher benötigen und zusätzliche DOM-Funktionen unterstützen. Im integrierten Mail-Client wurde vor allem die IMAP-Implementierung verbessert.
Auch an der Oberfläche hat sich einiges getan. Die Version 9.5 ermöglicht es etwa, einen Link in einem anderen Browser zu öffnen. Der Anwender kann versehentlich geschlossene Fenster oder Tabs wiederherstellen. Profile lassen sich zentral ablegen und so auf mehreren Computern synchronisieren. Über eine Suchfunktion kann nicht nur die History durchsucht werden, sondern auch die damit verknüpften Seiteninhalte......


4.9.2007: Spyware-Jäger: Spybot Search & Destroy 1.5.1.15

Spybot - Search & Destroy 1.5.1.15 versteht sich als Ergänzung zu Virenscanner und Firewall. Das kostenlose Schutzprogramm spürt nämlich Spyware auf - also kleine Programme, die Ihnen unerkannt untergejubelt werden, um zu Werbezwecken Ihr Nutzerverhalten auszuspionieren.
In der neuen Version 1.5.1.15 wurde unter anderem die Windows 95-Kompatibiliät wiederhergestellt. Offensichtlich erschien das den Machern auch in Zeiten von Windows Vista noch wichtig, für das es allerdings auch einige Verbesserungen gibt. Außerdem soll Spybot - Search & Destroy 1.5.1.15 die Virtualisierungssoftware Wine besser unterstützen. Auch mit Hyperthreading soll es besser klar kommen.
Für Firefox und Mozilla kamen neue Immunisierungen hinzu. Opera-Anwender können sich ebenfalls über bessere Unterstützung freuen. Das vollständige Changelog ist noch deutlich länger. Der Download von Spybot - Search & Destroy 1.5.1.15 ist rund 7,5 MB groß. Die Freeware unterstützt eine Fülle von Sprachen, darunter auch Deutsch.....


4.9.2007: Gebrauchte Festplatten - Experten finden brisante und intime Daten

Computernutzer gehen einer aktuellen Studie zufolge zum Teil erschreckend leichtsinnig mit ihren persönlichen Daten um.
Für die am Montag vorgestellte Untersuchung hatte die Berliner Softwarefirma O&O über 18 Monate insgesamt 400 gebrauchte Datenträger bei eBay ersteigert und anschließend analysiert. Das Ergebnis: Rund zwei Drittel der Speichermedien enthielten zum Teil hoch brisante private Daten. Die Experten fanden Anschreiben an den Rentenbund, ausführliche Lebensläufe, aber auch intime Mails.
395 Datenträger wurden von den Experten untersucht, darunter Festplatten und 115 Speicherkarten, USB-Sticks und Digitalkameras. Lediglich 33 Prozent der noch funktionsfähigen Datenträger waren sicher gelöscht, so dass keine Daten wieder hergestellt werden konnten. Die übrigen Festplatten waren gar nicht gelöscht oder nur formatiert. Zum Vergleich ersteigerten die Experten auch in den USA 80 Festplatten, auf denen sich ebenfalls brisante Daten fanden, darunter militärische Informationen und Fotos aus dem Irak. "In den falschen Händen könnten diese Daten ebenfalls viel Schaden anrichten, zumal wir auch Web-Zugangsdaten der US Air Force fanden", sagt Diplom-Informatiker und O&O - Geschäftsführer Olaf Kehrer.
Kehrer sieht dringenden Aufklärungsbedarf: "Windows suggeriert beim Löschen der Daten und beim Formatieren der Festplatten, dass die Dateien endgültig und zuverlässig gelöscht werden. Das ist aber überhaupt nicht der Fall." In machen Fällen spiele sicher auch die Sorglosigkeit vieler Anwender eine Rolle. Auf der sicheren Seite sei der Nutzer mit spezieller Software zum Datenlöschen (die O&O natürlich anbietet, welch Überraschung) oder mit der physikalischen Zerstörung der Festplatte per Magnet oder Bohrer......


3.9.2007: Ratgeber: Ärger mit USB-Geräten im Firmennetz

Während Ihr USB-Stick oder die USB-Festplatte am privaten PC anstandslos arbeiten, kommen Sie beim Anschluss an den Bürorechner einfach nicht an die Daten. Dabei zeigt ein Soundsignal, dass das Gerät erkannt wurde, und auch das Symbol im Systray beweist, dass offenbar keine technische Störung vorliegt.
Lösung: Der USB-Treiber muss dem Gerät unter Windows einen Laufwerksbuchstaben zuordnen. Dabei prüft er die lokalen Laufwerke und nimmt dann immer den ersten folgenden, vermeintlich freien Buchstaben – etwa F: oder G:. Bei einem Stand-alone-PC kann dabei kaum etwas schiefgehen. Anders sieht es aus, wenn der PC in einem Netzwerk arbeitet und die folgenden Buchstaben an Netzlaufwerke vergeben sind. Das ist im privaten Netz selten, im Firmennetz besonders häufig der Fall. Dann ist etwa F: oder G: nicht frei, und das USB-Gerät bleibt unzugänglich.
Weitere mögliche Ursache: Es gibt fiktive, mit SUBST.EXE erstellte Laufwerke, die das USB-Gerät nicht abkoppelt.
Einfache Abhilfe: Sorgen Sie vor dem Anschluss eines USB-Laufwerks dafür, dass der erste freie Kennbuchstabe nach den lokalen Laufwerken frei ist. Ein störendes Netzlaufwerk trennen Sie mit dem gleichlautenden Befehl aus dem Kontextmenü im Windows-Explorer, ein fiktives Subst-Laufwerk G: entfernen Sie mit "subst /d g". Anschließend weisen Sie dem Laufwerk einen anderen Buchstaben zu......


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