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Neuigkeiten, Tipps und Tricks

Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen. Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.

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aus unserem Archiv 11/2007

30.11.2007: Hilfe: Ständige Kennworteingabe bei Outlook unter Windows Vista

Versionen: Outlook 2007, 2003, 2002/XP und 2000
Frage: Ich habe meinen PC kürzlich von Windows XP auf Windows Vista aufgerüstet. Outlook läuft nach wie vor stabil. Nur ein überaus lästiges Phänomen hat sich eingestellt: Ich muss für alle eingerichteten E-Mail-Konten die Kennwörter eingeben, obwohl ich das Kontrollkästchen zum Speichern des Kennworts angekreuzt habe.
Outlook merkt sich das Kennwort nur so lange wie es geöffnet ist. Wenn ich Outlook beende und neu starte, muss ich die Kennwörter wieder aufs Neue eingeben. Haben Sie eine Idee, wie ich Outlook dazu bringe, die Kennwörter tatsächlich zu speichern?
Antwort: Ihre Fehlerbeschreibung deutet darauf hin, dass Sie mit Outlook 2002/XP arbeiten. Wir wollen Ihre Anfrage aber zum Anlass nehmen, einen versionsübergreifenden Blick auf den Betrieb von Outlook unter Windows Vista zu werfen.
Keine Probleme gibt es mit Outlook 2007 und Outlook 2003. Diese Versionen laufen auch unter Windows Vista ohne Einschränkungen. Outlook 2002/XP läuft prinzipiell auch unter Windows Vista. Sie müssen nur mit der von Ihnen geschilderten Einschränkung leben, dass die Kennwörter Ihrer E-Mail-Konten nicht gespeichert werden. Das Erstaunliche: Derzeit gibt es keine Abhilfe, denn der Ort in der Windows-Registrierungsdatenbank (Registry), an dem die Kennwörter hinterlegt werden, ist in Windows Vista nicht mehr vorhanden. Fraglich ist, ob Microsoft in absehbarer Zeit einen entsprechenden Patch für Outlook 2002/XP herausbringen wird. Wenn das nicht der Fall sein sollte, müssen Sie mit der Kennwort-Problematik leben oder auf Outlook 2007 bzw. 2003 aufrüsten.
Outlook 2000 läuft unter Windows Vista allenfalls im "Unternehmen oder Arbeitsgruppe"-Modus. Tests haben aber ergeben, dass bei jedem Programmstart der Einrichtungsassistent geöffnet wird. Nach Abschluss des Assistenten funktionierte Outlook prinzipiell so wie es sollte. Außen vor bleibt allerdings der "Nur via Internet"-Modus. Ihm fehlt in Vista die Unterstützung des Windows-Adressbuchs - der WAB.DLL. Da es von Microsoft definitiv keine weiteren Patches und Service Packs für Outlook 2000 geben wird, ist von einem Betrieb unter Vista abzuraten.......


30.11.2007: Outlook-Tipp: ServicePack 2 verfügbar - Feiertage für 2008 in Outlook 2003 eintragen

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, damit ist es an der Zeit, den Outlook-Kalender auf das neue Jahr vorzubereiten. Mit einem kostenlosen Update ergänzen Sie Outlook 2003 um die korrekten Feiertage von 2008 bis 2012. Dazu gehen Sie in diesen Schritten vor:
1. Laden Sie das Service Pack 2 mit allen Feiertagen bis 2012 herunter: Service Pack 2
2. Öffnen Sie Outlook und wählen den Befehl „Extras / Optionen / Kalenderoptionen“.
3. Klicken Sie auf „Feiertage hinzufügen“. Wählen Sie das Land aus und übernehmen mit einem Klick auf „OK“ die neuen Feiertage......


29.11.2007: MS-Powerpoint: Die Livevorschau abschalten

Eine neue Funktion in den Office 2007-Programmen ist die Livevorschau. Sie erlaubt es, die Wirkung einer Gestaltungsoption zu testen, wenn Sie nur mit der Maus darauf zeigen – also noch bevor Sie die Option per Mausklick wählen. Ein netter Komfort, aber manchmal lästig und zudem ressourcenhungrig.
Wenn Sie einen Computer mit weniger als 1 GB Arbeitsspeicher haben, sollten Sie die Livevorschau lieber abschalten.....


28.11.2007: Windows-XP hängt Vista im Benchmark-Test ab

Windows XP mit installiertem Service Pack 3 (SP3) hat sich in aktuellen Tests als mehr doppelt so schnell erwiesen wie sein Nachfolger Vista (selbst mit SP1).
Das SP1 für Vista ist für Anfang kommenden Jahres avisiert und soll das aktuelle Microsoft-Betriebssystem unter anderem auch beschleunigen. Den Testern von Devil Mountain Software in Florida zufolge ist der Leistungsgewinn durch das Service Pack allerdings alles andere als überwältigend.
Vista war sowohl mit installiertem SP1 als auch ohne deutlich langsamer als und brauchte für den virtuellen Testparcours von Devil Mountain 80 Sekunden; XP SP3 erledigte ihn in 35 Sekunden.
Vista werde durch das SP1 insgesamt nur rund zwei Prozent schneller, ermittelten die Tester einem Bericht des Branchendienstes "Cnet" zufolge. Das SP3 mache dagegen Windows XP gleich um zehn Prozent schneller.
Gemessen wurden die Betriebssysteme jeweils auf einem "XPS M1710" von Dell mit 1 Gigabyte Hauptspeicher. Auf dem Rechner musste jeweils Office 2007 eine Reihe von Produktivitätsaufgaben erledigen - mithin ein "Real-World"-Test.
Ein Microsoft-Sprecher kommentierte, er verstehe zwar das Interesse an den Service Packs, doch diese befänden sich noch in der Entwicklung und würden bis zum Erscheinen noch verbessert......


27.11.2007: Strahlenwaffe auf dem Dach

Forscher bei der US-Firma Eureka Aerospace arbeiten an einem Gerät, wie man es bislang nur aus dem Kino kennt: Sie haben eine leistungsfähige Mikrowellen-Quelle gebaut, die Fahrzeuge aus der Ferne stoppen kann. Das System, das sich auf dem Dach eines Autos anbringen lässt, schießt einen gerichteten Impuls aus gebündelter Energie ab, um die Motorelektronik des Zielobjektes zu stören, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe.
Ein solches Gerät könnte beispielsweise von Polizisten verwendet werden, um Fluchtfahrzeuge aufzuhalten. An Checkpoints von Militärbasen und anderen sicherheitsrelevanten Bereichen wäre es ebenfalls einsetzbar, um Eindringlinge zu stoppen. Auch auf See könnte die Technik verwendet werden – beispielsweise, um unerwünschte Boote von Ölplattformen fern zu halten.
"Ich bezweifele nicht, dass man mit einem leistungsstarken, genau fokussierten Energiestrahl auf die Mikroprozessoren den Motor unterbrechen kann", meint der Physikprofessor Peter Fisher, Leiter der Abteilung für Partikel- und Nuklear-Experimentalphysik am MIT. Es stecke aber viel Arbeit darin, ein solches System auch sicher zu gestalten. So würde ein Fahrer die völlige Kontrolle über ein derart attackiertes Auto verlieren.
Die Leistungsspitze des Systems liegt bei ganzen zwei Gigawatt, regulär werden rund 100 Watt verwendet. Jeder Impuls dauert ungefähr 50 Nanosekunden. Die Motoren aller Testwagen schalteten sich danach laut Eureka Aerospace zuverlässig ab – bei einem Abstand von rund 15 Metern, was einem Energieoutput von 100 Joule entsprach. Die Firma arbeitet derzeit an einem kompakteren Mikrowellen-Impuls-System mit noch höherer Leistung. Es soll eines Tages auch Fahrzeuge aus einer Entfernung von 200 Metern stoppen können.......


26.11.2007: WLAN-Richtfunk mit Hausmitteln

Funknetz kilometerweit erreichbar - Etwas Elektronikzubehör, eine Dose und eine halbe Stunde Zeit reichen aus
Mit einer einfachen Selbstbauantenne reicht ein Funknetz mit DSL-Geschwindigkeit bis zum Bekannten ein paar Häuser weiter, bei freier Sicht auch einen Kilometer und mehr. Ein paar Kleinteile aus dem Elektronikzubehör, eine Dose und eine halbe Stunde Zeit reichen für den Selbstbau vollkommen aus, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 25/07.
Über die Funktechnik WLAN kann man in DSL-Geschwindigkeit im Internet surfen oder auch Datenpakete wie Musik- und Videodateien an ein Endgerät schicken. Immer wieder gibt es Bestrebungen, sich innerhalb der Nachbarschaft per WLAN zu vernetzen. Mitunter erreichen die eingebauten Antennen von WLAN-Adaptern oder Routern aber nicht einmal jeden Punkt in der eigenen Wohnung. Abhilfe schaffen kommerzielle Richtfunkantennen oder eine Bastelstunde mit Hausmitteln.
Zum Einsatz können Konserven-, Kaffeedosen oder ein Klobürstenständer aus Metall kommen. "Kommt es auf Wetterfestigkeit und Haltbarkeit an, ist eine Dose aus Edelstahl oder Aluminium sinnvoll", erläutert c't-Redakteurin Christiane Rütten. Beim Basteln muss man die Maße der Bauanleitung in c't nicht exakt einhalten, daher können auch WLAN-Nutzer ohne Mechanikerausbildung gut funktionierende Dosenantennen bauen.
Eine Richt- oder Dosenantenne nützt dem Betreiber nicht nur wegen der erhöhten Empfangsstärke, sie dämpft auch alle Funknetze ab, die nicht in Hauptrichtung liegen. Einen großen Teil der störenden Funknetze der Nachbarschaft blendet sie damit einfach aus......


26.11.2007: So versenden Sie Word-Dokumente direkt als E-Mail

Vielleicht gehören Sie auch zu den Word-Anwendern, die häufig Word-Dokumente per E-Mail versenden. Bislang haben Sie dazu die Word-Datei gespeichert, in Outlook eine neue E-Mail geöffnet, die Word-Datei als Anhang hinzugefügt und die E-Mail schließlich versandt? Dann erfahren Sie jetzt, wie Sie das noch schneller und einfacher erledigen.
Ist Outlook als E-Mail-Programm konfiguriert, können Sie das aktuelle Word-Dokument ganz einfach per E-Mail versenden:
- Rufen Sie das Menü DATEI-SENDEN AN auf.
- Klicken Sie auf den Befehl E-MAIL-EMPFÄNGER (ALS ANLAGE) (Word 2003 & 2002/XP), MAILEMPFÄNGER (ALS ANLAGE) (Word 2000) bzw. E-MAIL-EMPFÄNGER (Word 97).
- Jetzt öffnet sich das aus Outlook bekannte E-Mail-Versand-Fenster. Hier ist bereits das aktuelle Dokument als Anhang aufgeführt. Sie müssen nur noch Empfänger, Betreff und E-Mail-Text eintragen.
Mit einem Klick auf die Schaltfläche SENDEN wird die E-Mail mit der Word-Datei im Anhang versandt.

Beachten Sie: Für das Versenden Ihrer E-Mails direkt aus Word heraus gelten folgende Regeln:
- Für das Versenden der E-Mail muss Outlook zuvor nicht geöffnet werden. Word lädt automatisch alle benötigten Outlook-Programmbestandteile. Und zwar „unsichtbar“, sodass es den Anschein hat, dass Outlook nicht geöffnet wurde.
- Ist Outlook beim Versenden der E-Mail geschlossen, wird Ihre E-Mail im Postausgang von Outlook abgelegt. Der Versand erfolgt erst dann, wenn Sie Outlook öffnen (gemäß der in Outlook eingestellten Versand-Regel). Ist Outlook hingegen bereits geöffnet, erfolgt der Versand gemäß der Versand-Regeln sofort.
Als Dateiname für den E-Mail-Anhang wird der Dateiname übernommen, unter dem Sie Ihre Word-Datei gespeichert haben. Wurde das aktuelle Dokument noch nicht gespeichert, lautet der Name des Anhangs »Dok1.doc«, »Dok2.doc« etc.
- Als Betreff trägt Word automatisch den Namen der Datei ein.
- Word versendet immer den aktuellen Stand Ihres Dokumentes: Haben Sie die letzten Änderungen vor dem Versand noch nicht gespeichert, wird dennoch der aktuelle Stand versandt und nicht die zuletzt gespeicherte Version! Gewöhnen Sie sich deshalb an, vor dem Versand einer Datei diese immer zu speichern....


26.11.2007: Nach 7 Jahren Experimenten muss Projekt "Bürgerkarte" als endgültig gescheitert angesehen werden

- weniger als einer von zehntausend Behördenwegen wird mittels Bürgerkarte erledigt
- SPÖ versprach 2006, "sobald sie etwas zu sagen hätte", Beendigung des Bürgerkartenunfugs
- Förderaktionen bisher erfolglos
- Spielwiese einer kleinen Technikertruppe zu Lasten des Steuerzahlers
- Neuorientierung im eGovernmentbereich vordringlich
Österreich hat rund 25.000 Behörden und Körperschaften öffentlichen Rechts, etwa 470.000 Bedienstete, etwa 50 Millionen Rsa/Rsb-Briefe jährlich, rund 200 Millionen weitere Poststücke, knapp eintausend unterschiedliche Behördenabläufe sind allein auf help.gv aufgelistet, täglich werden etwa 1,5 Millionen Verwaltungsakte durchgeführt (Amtsdeutsch: "vollzogen").
Seit 2001 hat sich eine winzige Technokratengruppe im Bundeskanzleramt mit Beihilfe einiger Beamter der Länder in den Kopf gesetzt, mittels eines komplizierten elektronischen Systems den Bürgern den Zugang zu den Behörden drastisch zu reglementieren und zu erschweren.
Mit dem 2004 in Kraft getretenen eGovernment-Gesetz wurde eine ganze Nation auch gesetzlich in Geiselhaft genommen. Innerhalb von drei Jahren sollten alle Behördenwege elektronisch mittels einer Bürgerkarte "einfacher" und "billiger" abgewickelt werden können, so die euphorische Selbstbeweihräucherung anläßlich der Beschlussfassung. 2007 läuft diese Übergangsfrist aus. Die "Bürgerkarte" ist ja eine geradezu geniale Orwellsche Wertschöpfung und sollte eigentlich "Bürokratenkarte" heißen.
Während in allen anderen Bereichen elektronische Anwendungen und Internetdienste boomen und heute nicht mehr wegzudenken sind, dümpeln die Bürgerkartenanwendungen dahin. Onlinebanking nutzen drei Millionen Kunden, selbst eCommerce und Online-Shoppng wurde 2006 laut einer KMU-Studie von ca. 1,8 Mio. Österreichern genutzt.
Anlässlich der im Parlament geplanten Prolongierung des eGovernment-Gesetzes ist es Wert ein wenig Ankündigungen und Ergebnisse zu vergleichen.
http://help.gv.at, die offizielle eGovernment-Plattform der Bundesregierung, listet etwa 1000 verschiedene Behördengänge auf, etwa das 2-3 fache gibt es zusätzlich in Österreich. Nur knapp mehr als 100 Behörden, darunter etwa 70 Gemeinden (von 2350), bieten überhaupt irgendeinen Bürgerkartendienst an.
Österreichweit werden nur 6 Anwendungen angeboten, 36 weitere Anwendungen nur in bestimmten Orten.
Die bundesweiten Dienste betreffen Pensionsanträge, ZMR-Meldebestätigung, Kinderbetreuungsgeld, FinanzOnline und zwei Dienste für Heeresangehörige.
Die dramatisch gescheitert die Bürgerkartenlösungen sind, wird am Beispiel FinanzOnline deutlich. Finanzonline wird sowohl klassisch, mit Benutzerkennung und Passwort, als auch als Bürgerkartenlösung angeboten. Nach einer Auskunft des BMF nutzen 2006 mehr als eine Million Menschen FinanzOnline, diese stellten seit 2003 rund 15 Millionen Anträge und führten 23 Millionen Transaktionen durch, gerade 3.500 Teilnehmer hatten auch einen Einstieg mit Bürgerkarte versucht. "Auf Grund der Erfahrungen", so das BMF, "wird es auch nach 2008 den Zugang ohne Bürgerkarte geben."
Der Anteil an Bürgerkartentransaktionen an allen Behördenanwendungen liegt bei weniger als einem Promille. Wobei die Österreicher als durchaus aufgeschlossen gegenüber Online-Behördendiensten zu bezeichnen sind........
Auch vom Standpunkt der IT-Sicherheit weist das Konzept schwere Mängel auf.
So können signierte Amtsdokumente nicht von unabhängiger Software geprüft werden, die Daten für die der Benutzer verantwortlich ist, bleiben ihm verborgen. Er muss sich darauf verlassen, dass undurchschaubare Zusatzinstallationen auf seinem Computer richtig funktionieren, er selbst hat keine unabhängigen Verifizierungsmöglichkeiten.
Installiert man das Bürgerkartensystem, dann ist man mit einer Fülle von Fehlermeldungen und Warnhinweisen konfrontiert. Die verwendeten Zertifikate werden von vielen Internet-Browsern nicht richtig erkannt, trotz angeblich verschlüsselter Seiten werden Daten unverschlüsselt übertragen und es müssen eigene Internet-Ports (3495/3496) geöffnet werden, dies bietet weitere Angriffsmöglichkeit.
Hans G. Zeger: "Vom Bürger wird das genaue Gegenteil von dem verlangt, was in allen Sicherheitsbroschüren empfohlen wird. Er kann entweder alle Warnungen ignorieren, dann weiß er nicht mehr, ob das System sicher ist oder er muss sofort wieder die Bürgerkarte deinstallieren. Der Benutzer wird entmündigt, er kennt nicht einmal alle Daten, die er bei der Bürgerkartennutzung verwenden muss, insbesondere ist ihm die Datei zur Erstellung der eigenen Signatur unbekannt."
Die Bürgerkarte emtpuppt sich auch als die klassische Einstiegsmöglichkeit für den berüchtigten Polizeitrojaner. Es passt ins Bild, dass sich das Innenministerium für die Verbreitung der Bürgerkarte stark macht.
Es passt auch ins Bild, dass die Basisprogramm-Module nicht offen gelegt werden und dieselben Personen, die diese Programme entwickelt haben und zu BMI und BKA ein außergewöhnliches Nahverhältnis haben, auch gleichzeitig als "unabhängige" Prüfstelle für eGovernment-Anwendungen fungieren......


25.11.2007: Premiere schlägt zu - Schwarzseher schlagen zurück

Pay-TV-Anbieter schloss illegale Seher per Update aus - Neue Schlüssel tauchten bereits 24 Stunden später im Internet auf
Der Wettlauf zwischen dem Münchner Pay-TV-Anbieter Premiere und Schwarzsehern nimmt kein Ende. Anfang des Monats meldete das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf interne Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dass dank leicht modifizierbarer Receiver mittlerweile Zehntausende das Angebot des Bezahlsenders illegal konsumieren.
Vergangenen Freitag änderte Premiere, nach Angaben des Branchenportals Sat und Kabel, die Auto-Update-Funktion. Die anschließend neu ausgesandten Entschlüsselungscodes empfingen dann nur noch die Original-Smartcards, modifizierte Karten wurden ausgeschlossen. Die Umstellung dauerte auch zum Ärgernis der legalen Seher mitunter mehrere Minuten, in denen kein Signal zu empfangen war.
Doch nur 24 Stunden später standen die aktuellen Codes bereits im Internet. Zusätzlich zeigte sich, dass Premieres Vorgehen nur eine begrenzte Wirkung hatte. Anscheinend handelte es sich bei den "neuen" Codes um ältere Versionen, wodurch manche manipulierten Settop-Boxen und Emulatoren erst gar nicht ausfielen.....


23.11.2007: Onlinedurchsuchung in Österreich: Es wird konkret

Arbeitsgruppe hat sich konstituiert - Vorschlag für Umsetzung soll bis Ende Februar 2008 stehen - Computerexperten mit am Tisch
Im Justizministerium hat sich am Freitag die interministerielle Arbeitsgruppe in Sachen Online-Fahndung konstituiert. Bis Ende Februar 2008 soll sie - gemäß dem Ministerratsbeschluss vom Oktober - einen Vorschlag vorlegen, wie der "Lauschangriff" auf private Computer in Österreich umgesetzt werden kann. Geprüft werden die technischen und rechtlichen - vor allem auch europarechtlichen - Voraussetzungen.
Der Arbeitsgruppe gehören Vertreter des Justiz-, Innen- und Verkehrsministeriums, des Verfassungsdienstes im Kanzleramt, der Richterschaft und der Staatsanwälte, Straf- und Verfassungsrechtler, sowie Computerexperten an. Den Vorsitz führt der Verfassungsrechtler Bernd-Christian Funk.
Der Ministerrat hat am 17. Oktober eine Grundsatz-Vereinbarung beschlossen, wonach die Online-Durchsuchung von e-Mails, Chats und Internet-Telefonaten bei "dringenden Verdacht" auf ein schweres oder terroristisches Verbrechen möglich sein soll. Dies allerdings nur mit richterlicher Genehmigung, nachträglicher Verständigung aller Betroffenen und Beschwerdemöglichkeiten, etwa auch für die Datenschutzkommission. Innenminister Günther Platter (V) hat wiederholt auf die Einführung der Online-Durchsuchung gedrängt, zuletzt angesichts des neuen islamistischen Drohvideos gegen Deutschland und Österreich......


23.11.2007: Freeware-Tipp: Datentresor zum Nulltarif – Steganos verschenkt „Safe One“

Ist Ihnen nicht manchmal auch mulmig beim Gedanken an die vielen sensiblen Daten auf Ihrer Festplatte? Da wäre doch ein „Datentresor“ eine feine Sache, in dem Ihre Daten weder über das Internet, noch mit direktem Zugriff oder beim Extremfall, dem Entwenden Ihrer Festplatte, zu entschlüsseln sind. Genau so einen „Daten-Safe“ bietet Ihnen Steganos derzeit mit der Verschlüsselungs-Software „Safe One“ kostenlos zum Download an.
Das einfach zu installierende Programm in der aktuellen Version 10.0 bietet Ihnen zwei Datensafes mit je 1 GB maximaler Kapazität. Ideal ist das besonders auch für Notebooks, auf denen Daten ein höheres Gefährdungspotenzial als auf Desktop-PCs haben.
Die Verschlüsselung findet mit einem „Advanced Encryption Algorithm“ (AES) mit einem 256 Bit langen Schlüssel statt. Das Programm hilft Ihnen zudem mit einem integrierten, mehrsprachigen Wörterbuch, besonders hochqualitative Passwörter zu verwenden. Besonderes Highlight: Sie können auch ein externes Gerät wie einen USB-Stick, Speicherkarten oder eine Digital-Kamera als Schlüsselgerät einsetzen.
Den Download (16,4 MB) für Windows XP/Vista finden Sie unter www.steganos.com/de/produkte/privatkunden/safe-one/uebersicht.....


23.11.2007: Windows XP-Tipp: Hintertür zur Reparatur – so gelingt Ihr Notstart in den "Abgesicherten Modus"

Der "Abgesicherte Modus" ist die Reparatur-Betriebsart in Windows. Der Aufruf geschieht, indem im Windows-Startmoment die Funktionstaste [F5] betätigt wird. Vielfach macht es jedoch Schwierigkeiten, im richtigen Augenblick die Taste zu erwischen, auch eine Fehlfunktion der Taste oder Tastatur kann den Aufruf auf diesem Weg unmöglich machen.
Doch es gibt einen Ausweg, indem Sie Windows so einstellen, dass es beim nächsten Systemstart automatisch in die "Notstart-Betriebsart" wechselt. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor:
- Klicken Sie auf "Start, Ausführen", geben in das Textfeld "msconfig" ein und klicken Sie auf "OK".
- Es startet das "Systemkonfigurationsprogramm". Im Register "Allgemein" aktivieren Sie "Diagnosesystemstart" und klicken auf "OK".
- Wenn Sie Ihr Windows neu starten, fährt es automatisch im "Abgesicherten Modus" hoch.
Nachdem Sie eventuelle Wartungsarbeiten durchgeführt haben, aktivieren Sie auf demselben Weg wieder "Normaler Systemstart"......


23.11.2007: Hotmail-Erfinder startet Online-Office-Paket

Sabeer Bhatia, der das erste populäre Webmail-Portal mit gegründet hatte, tritt nun mit einem gehosteten Büropaket gegen Google und Microsoft an. Bhatia war dadurch bekannt geworden, dass er Hotmail im Jahr 1997 für geschätzt 400 Millionen Dollar an Microsoft verkaufte. Die von ihm mitgegründete neue Firma Instant Collaboration Software Technologies (InstaColl) hat nun ihre neue Lösung "ILive Documents" in einer Vorabversion vorgestellt.
Mit Live Documents könne Nutzer ihre Dokumente online ablegen und bearbeiten sowie in Echtzeit mit anderen teilen. Die Software funktioniert in jedem Browser mit Flash-Plug-in. Dokumente lassen sich zwischendurch auch offline weiterbearbeiten, zum Beispiel mit Microsoft Office, und werden bei der nächsten Internet-Sitzung wieder mit Live Documents synchronisiert. In Kürze soll dafür auch das quelloffene Open Office unterstützt werden. InstaColl plant darüber hinaus auch einen eigenen Offline-Client.
Privatpersonen sollen Live Documents kostenlos nutzen können (so soll die Software bekanntgemacht werden), Firmen müssen zahlen. InstaColl nimmt laut Bhatia dabei sowohl den Markt für Produktivitätssoftware als auch den für Dokumemten-Management und Collaboration-Software ins Visier......


21.11.2007: Profi-Trick: Nachrichtendienst deaktivieren

Spammer nutzen gerne den Windows-Nachrichtendienst, um Werbebotschaften abzusetzen. Die Meldungen werden dabei durch den Nachrichtendienst sofort eingeblendet, was sich während der Arbeit mehr als störend auswirkt.
Doch Sie können den Nachrichtendienst deaktivieren:
Wenn Ihr PC nicht an einem Netzwerk angeschlossen ist, benötigen Sie den Dienst sowieso nicht und auch sonst ist er nicht unbedingt notwendig.
- Öffnen Sie über „Start“ und „Ausführen“ durch Eingabe von „services.msc“ die Verwaltung der Dienste.
- Klicken Sie im linken Fenster auf „Dienste (Lokal)“.
- Suchen Sie im rechten Fenster den Eintrag „Nachrichtendienst“ und klicken diesen mit der rechten Maustaste an.
- Wählen Sie im Kontextmenü die „Eigenschaften“, betätigen den „Beenden“-Button und setzen den „Starttyp“ auf „Deaktiviert“.
- Speichern Sie die neuen Einstellungen mit einem Klick auf „OK“.
Damit ist der Nachrichtendienst deaktiviert und Sie werden nicht mehr durch Werbung belästigt.....


20.11.2007: Freeware-Television: Download: AnyTV 2.05

AnyTV bringt Ihnen eine große Anzahl an lokalen, und weltweiten Fernsehsender und Radiostationen direkt auf den Rechner.
Sie benötigen nur einen Breitbandanschluss, um 2630 Online Fernsehkanäle, 6910 Videos und 4750 Online Radio Stationen aus mehr als 100 Ländern empfangen zu können. Das Programm bringt Ihnen weltweite Sender ins Haus, darunter auch die deutschen Fernsehsender, die ihre Sendungen im Internet anbieten. Sie können sich selbst aus der Programmliste die gewünschten Sender als Favoriten zusammenstellen und sich so Ihre eigene Fernsehprogrammauswahl gestalten.
Zum Download......


20.11.2007: MS-Excel: Der eigene Adventkalender

Bald ist es so weit: unzählige Kinder sitzen wieder mit leuchtenden Augen vor ihrem Adventskalender. Viele Erwachsene tun es ihnen gleich und öffnen täglich im Büro oder zuhause ein Tor mit süßem oder besinnlichem Inhalt.
Am 24. Dezember wird dann das letzte Törchen geöffnet. Um mit Ecel zu sprechen, am:
=DATUM(JAHR(HEUTE());12;24)
Diese Formel liefert immer das Datum des 24.12 im aktuellen Jahr. Dazu kombiniert die DATUM-Funktion das aktuellen Jahr mit dem Monat 12 und dem Tag 24. Die Berechnung eines solchen Tages ist einfach, weil der Heiligabend ein fixer Tag in einem fixen Monat ist und nur die Jahreszahl variiert.
Aber wie sieht es mit den Advents-Sonntagen aus? Die können auf ganz unterschiedliche Daten fallen und liegen sogar nicht einmal unbedingt alle im gleichen Monat. Wenn das aktuelle Jahr in Zelle A1 steht (als Zahl, also beispielsweise 2007), ermitteln Sie mit den folgenden Funktionen die Daten der vier Adventssonntage:
1. Advent: =DATUM(A1;12;25)-WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-21
2. Advent: =DATUM(A1;12;25)-WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-14
3. Advent: =DATUM(A1;12;25)-WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)-7
4. Advent: =DATUM(A1;12;25)-WOCHENTAG(DATUM(A1;12;25);2)
Basis der Berechnung ist der 25.12. Über die WOCHENTAG-Funktion errechnet die Formel, auf welchen Wochentag der 25.12 fällt. Das Ergebnis wird vom Datum selbst abgezogen. So ergibt sich das Datum des Sonntags vor dem 25.12, also der vierte Advent. Für die anderen drei Adventssonntage werden die entsprechenden Wochen abgezogen (also die Vielfachen von Sieben).
....


19.11.2007: Hessen scannte eine Million Kfz-Kennzeichen

Kennzeichen: Gescannt. Die hessische Polizei hat nach einem Bericht des Magazins Focus seit März etwa eine Million Autokennzeichen fotografiert und mit ihrer Datenbank abgeglichen.
300 Ermittlungen - vor allem wegen Fahrens ohne Haftpflichtschutz - seien aufgrund des Scannens begonnen worden, so der Bericht.
Das Bundesverfassungsgericht wird morgen über das Scannen von Kfz-Kennzeichen verhandeln. Kläger aus Schleswig-Holstein und Hessen sehen das informationelle Selbstbestimmungsrecht von Autofahrern verletzt.
Außer in den verklagten Bundesländern werden zurzeit auch in Bayern, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern Autokennzeichen systematisch fotografiert......


9.11.2007: Tipp Download: Ad-Aware 2007 7.0.2.5

Nicht nur Freeware und Shareware, sondern auch kommerzielle Software kann Komponenten enthalten, die als Spyware unerlaubt Daten auf dem heimischen Rechner ausspähen. Die Freeware Ad-Aware 2007 dient dazu, solche Spyware auf der Festplatte aufzuspüren und vom System zu entfernen. Die aktuelle Version von Ad-Aware beinhaltet neben zeitgesteuerten Scans auch die Löschung von Cache-, Cookie- und Browser History.
Zudem schützt das Gratis Tool Ad-Aware vor Hijackern.
Der Nachfolger von Ad-Aware SE Personal Edition wurde optisch völlig überarbeitet. Daneben wurde auch der Funktionsumfang erweitert: Die kostenlose Version Ad-Aware 2007 bekam einen TrackSweep-Button zum Schutz der Privatsphäre spendiert.
Damit löschen Anwender per Knopfdruck die Surfspuren diverser Browser (Internet Explorer, Firefox und Opera). Per Häkchen kann dabei für jeden einzelnen Browser eingestellt werden, welche Bereiche gesäubert werden - beispielsweise Verlauf, Cookies oder Cache.
Zum Download.......


8.11.2007: So schmeissen Sie den Windows Messenger von Ihrem Rechner runter!

Microsoft versucht krampfhaft, jedem Windows-Nutzer den Windows Messenger als ultimatives Messenger-Programm unterzujubeln. Doch nicht jeder Anwender braucht überhaupt einen Messenger und nicht jeder Anwender möchte dann auch zwangsläufig den Windows Messenger nutzen. Doch die Deinstallation ist nicht ganz so problemlos möglich, wie Sie es von anderen Anwendungen gewohnt sind. Deshalb erfahren Sie jetzt, wie Sie den Windows Messenger trotzdem problemlos von Ihrem Rechner entfernen:
1. Rufen Sie als erstes den Text-Editor auf, indem Sie auf „Start/Programme/Zubehör/Editor“ klicken.
2. Navigieren Sie anschließend im Windows-Explorer zu dem Ordner „Windows\inf“. Dieser Ordner befindet sich normalerweise auf dem Laufwerk C:
3. Klicken Sie dort die Datei „sysoc.inf“ mit der linken Maustaste an und ziehen Sie diese Datei mit gedrückter linker Maustaste in den Text-Editor.
4. Halten Sie dort nach der Zeile „msmsgs=msgrocm.dll,OcEntry,msmsgs.inf,hide,7“ Ausschau.
5. Entfernen Sie in dieser Zeile das Wort „hide“. Beachten Sie dabei bitte, dass Sie lediglich dieses Wort entfernen und die beiden Kommas vor und hinter diesem Wort nicht löschen.
6. Speichern Sie anschließend Ihre Änderungen ab und rufen Sie über „Start/Systemsteuerung/Software“ die Software-Verwaltung auf.
7. Dort wählen Sie im linken Bereich die Schaltfläche „Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen“ mit einem Klick mit der linken Maustaste aus.
8. In dem Fenster, das sich daraufhin öffnet, scrollen Sie bis zu dem Eintrag „Windows Messenger“ und entfernen dort das Häkchen, das sich vor diesem Eintrag befindet.
9. Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche „Weiter“, um den Windows Messenger endgültig zu deinstallieren.....


7.11.2007: Erweitern Sie Windows XP um Funktionen, die Sie wirklich brauchen

Windows XP läuft zuverlässig und stabil, ist allerdings mittlerweile in die Jahre gekommen, genau wie die eingebauten Systemprogramme. Vor allem etwas mehr Komfort, Schnelligkeit und Cleverness wären im Alltag schön. Kein Problem : Mit minimalem Aufwand lässt sich XP funktionell auf ein aktuelles Niveau heben. Alles, was Sie dazu benötigen, steckt in unserer XP-2.0-Toolbox. Wir stellen Ihnen 27 Kompakt-Tools vor, die großen Nutzen bringen und keinen Cent kosten.
Einige der XP-Wehwehchen hat Microsoft selbst in Vista nicht nachgebessert. Dazu gehören die veraltete Bildbearbeitung, der fehlende Passworttresor und der wenig brauchbare Festplatten-Putzdienst. Dennoch brauchen Sie als XP-Nutzer auf diese Komfortfunktionen nicht zu verzichten. Die folgenden drei Gratis-Downloads von unserer Website helfen: Daten-Safe für Kennwörter
KeePass ist ein einfacher, aber solider Passwort-Manager. Er ist schnell gestartet und speichert eingegebene Informationen mit einem Master-Passwort chiffriert. Mit dem Tool lassen sich beliebige Kennwörter in einer Baumstruktur gruppieren und einfach abrufen. Als Extra kann KeePass als sicher geltende Passwörter generieren.
Flexibler Foto-Editor
Paint-Ersatz: Bei der Bildbearbeitung bietet Photofiltre deutlich mehr als das Windows-Tool.
Dank PhotoFiltre hat die Schmalspur-Bildbearbeitung Paint aus XP ausgesorgt: Das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm umfasst alle im Digitalkamera-Alltag anfallenden Routineaufgaben: automatische Bildkorrektur hinsichtlich Helligkeit, Kontrast und Farben, Korrektur rot geblitzter Augen, das Einfärben und Klonen von Bildbereichen, Auswahlwerkzeuge einschließlich Zauberstab und eine Textfunktion.
Festplatte aufräumen XP sammelt jede Menge Datenmüll an, den Sie von Hand nur mit Mühe wieder loswerden. CCleaner unterstützt Sie beim Entschlacken und beseitigt Dateischrott von den Laufwerken. Damit gewinnen Sie Speicherplatz auf der Festplatte zurück und verhindern, dass Dritte Ihre Nutzungsgewohnheiten ausspionieren können. Die Palette der berücksichtigten Daten ist umfangreich und umfasst Null- Byte-Dateien, temporäre Browser-Daten von Internet Explorer und Firefox, die Liste der zuletzt verwendeten Dateien sowie der Inhalt des Papierkorbs und des temporären Ordners.......


7.11.2007: Zusatz-Tipp: Boot-Dateien und Anwendungen optimieren

Regelmäßig weisen wir darauf hin, dass eine regelmäßige Defragmentierung für einen schnellen Zugriff auf die Daten der Festplatte erforderlich ist.
Die Defragmentierung gehört damit zu den wichtigsten Wartungsarbeiten.
Sie können die Defragmentierung in den Eigenschaften des Laufwerks jederzeit starten, doch es gibt noch eine optimierte Start-Option:
Geben Sie über „Start“ und „Ausführen“ den folgenden Befehl ein:
defrag c: -b
Der Schalter „b“ bewirkt, dass die meist genutzten Anwendungen in den äußeren Bereich der Festplatte verlegt werden, um einen schnelleren Zugriff zu ermöglichen......


7.11.2007: Profi-Trick: Retten Sie Ihre Wiederherstellungspunkte in XP

In regelmäßigen Abständen legt Windows Wiederherstellungspunkte an.
Bei Problemen mit Windows können Sie Ihr System in den Zustand zurück versetzen, an dem der Wiederherstellungspunkt angelegt wurde.
Doch das funktioniert nicht immer.

Wie von Geisterhand verschwinden die Systemwiederherstellungspunkte, die vom System oder vom Anwender selbst erstellt wurden.
Der Grund dafür ist die Desktopbereinigung von Windows XP, die alle 60 Tage eine Bereinigung durchführt.
Da die regelmäßigen Hinweise zur Desktopbereinigung sowieso nerven, sollten Sie diese Funktion abstellen:
- Klicken Sie auf „Start“, dann auf „Systemsteuerung“ und auf „Anzeige“.
- Nun klicken Sie auf die Kategorie „Desktop“ und auf den Button „Desktop anpassen“.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen „Desktopbereinigungs-Assistent alle 60 Tage ausführen“, wenn der Assistent nicht automatisch ausgeführt werden soll.....


7.11.2007: Vista: Sound-Aussetzer nicht behebbar

Gerade Musik- und Spielefans klagen schon seit der Markteinführung von Vista über sporadisch auftretende Aussetzer bei der Tonausgabe.
Microsoft hatte sich schon einmal zu dem Thema geäußert und gelobte Besserung, was aber schwieriger ist als ursprünglich angenommen.
Als Grund nennt Microsoft die Komplexität von Windows Vista.
Die Nutzer würden Windows häufig für eine Vielzahl von Aufgaben gleichzeitig nutzen, wodurch die Kombination zahlloser Dienste dazu führen kann, dass eben Aussetzer bei der Tonausgabe auftreten, wenn gleichzeitig mehrere Programme auf die entsprechenden Komponenten zugreifen wollen.
Da Microsoft keine Lösung anbieten kann, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, die Auslastung ihres Rechners durch das Schließen nicht benötigter Programme zu reduzieren.
Auch eine Erhöhung der Prozesspriorität der jeweiligen Multimedia-Software kann unter Umständen dafür sorgen, dass die Fehler verschwinden.......


7.11.2007: Berichte: Kamerun seit einer Woche offline

Seit vergangenen Mittwoch ist die Internetverbindung von und nach Kamerun offenbar gestört und zeitweise komplett unterbrochen. Agenturberichten zufolge macht Camtel, der nationale Telekommikationsanbieter, eine technische Störung am Übergabepunkt des Tiefseekabels etwa 40 Kilometer vor der Küstenstadt Douala für den Verbindungsabbruch verantwortlich. Technische Teams seien vor Ort und würden versuchen, das Problem zu beheben. Das SAT-3-Glasfaserkabel versorgt zahlreiche afrikanische Staaten, darunter Nigeria und Angola, mit Telefon und Internetzugang und verbindet den Kontinent über Portugal und Spanien mit dem europäischen Netz.
Erste Störungen sollen bereits am vergangenen Mittwoch aufgetreten sein. Entgegen anders lautenden Berichten vom Wochenende ist das Problem offenbar noch nicht behoben und dauerte auch am heutigen Dienstag an. Zahlreiche kamerunische Unternehmen, darunter Finanzdienstleister, Medien und Internet-Cafes, klagen weiterhin über massive Beeinträchtigungen und Totalausfälle, hieß es heute. Darüber hinaus rechnen Branchenkenner mit anhaltenden Störungen noch bis in die zweite Novemberhälfte, berichten örtliche Medien......


6.11.2007: Internet-Daten werden nicht gespeichert

Faymann verschiebt Pläne bis 2009 - Nur Telefon-Daten müssen aufbewahrt werden
Die massive Kritik zeigt Wirkung: Infrastrukturminister Werner Faymann (SPÖ) wird die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung nur teilweise umsetzen. Für das Erste müssen die Telefon-Anbieter nur speichern, wer mit wem wann und wie lang telefoniert hat. Die von der EU ebenfalls verlangte Speicherung von E-Mail- und Chat-Daten wird bis März 2009 verschoben, sagte ein Sprecher Faymanns zum STANDARD. Diese Pläne habe man auch bereits der EU-Kommission mitgeteilt - gemeinsam mit 14 anderen EU-Staaten.
Ursprünglich wollte Faymann die EU-Richtlinie bereits im Sommer umsetzen. Nach massiven Protesten von Datenschützern und der Telekomindustrie zog er aber einen ersten Gesetzesentwurf wieder zurück. Zuletzt hat auch der Präsident des Verfassungsgerichtshofes, Karl Korinek, Bedenken gegen die Vorratsdatenspeicherung angemeldet. Er regte sogar an, die Richtlinie nicht umzusetzen, damit der Europäische Gerichtshof prüfen müsse.
So weit will Faymann aber nicht gehen. Bei der Speicherung der Telefon-Daten - es geht dabei nicht um die Gesprächsinhalte - wird derzeit gemeinsam mit dem Justiz- und dem Innenministerium an einem Gesetzesentwurf gearbeitet. Strittig ist noch, wie lange die Daten aufbewahrt werden müssen. Das Innenministerium plädiert weiter für ein Jahr, sagte die Sprecherin von Minister Günther Platter (ÖVP) zum STANDARD. Faymann wollte ursprünglich nur eine Speicherdauer von sechs Monaten, will sich jetzt aber nicht festlegen.
Fix ist, dass die Materie in der Strafprozessordnung geregelt wird. Mit dem Justizministerium wird verhandelt, bei welchen Straftaten die Exekutive Zugriff auf die Telefon-Daten haben soll. In der EU-Richtlinie heißt es nur allgemein, die Daten müssten "zum Zwecke der Ermittlung, Feststellung und Verfolgung von schweren Straftaten" zur Verfügung stehen. Klar sei jedenfalls, dass die Daten von den Telekom-Unternehmen nur nach richterlicher Genehmigung an die Exekutive übermittelt werden dürften, heißt es im Faymann-Büro......


6.11.2007: Risiko-Szenarien für das Disaster Recovery

Pläne für den Notfall zu selten getestet
Die meisten Unternehmen testen ihre Disaster-Recovery-Pläne zu selten. Und falls doch, versagt die Hälfte dieser Pläne. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Studie von Symantec.
Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass schon jeder zweite Betrieb in der Vergangenheit auf hausinterne Notfallpläne zurückgreifen musste.
Die meisten Unternehmen testen ihren Notfallplan jedes halbe Jahr. Acht Prozent vertrauen darauf, dass alles gut gehen wird.
Noch schwerer trifft eine Katastrophe allerdings Unternehmen ohne verfügbaren Notfallplan, warnt Symantec. 44 Prozent von ihnen waren schon einmal mit kritischen Vorfällen konfrontiert, bei rund einem Viertel waren es sogar zwei oder mehr und bei elf Prozent drei oder mehr Vorfälle.
Dabei können Unterbrechungen bei Anwendungen und Services für ein Unternehmen äußerst kostspielige Konsequenzen haben. Das ist den befragten Führungskräften auch durchaus bewusst. 69 Prozent der Teilnehmer äußerten ihre Besorgnis über eine mögliche Marken- oder Rufschädigung für die eigene Firma. Negative Auswirkungen auf die Kundentreue fürchteten 65 Prozent und 64 Prozent hatten Angst vor dem Verlust von Unternehmensdaten.
Die Mehrzahl der Befragten berichtete, dass die vorhandenen Disaster-Recovery-Pläne im Unternehmen geprüft werden. Gleichzeitig gaben jedoch 48 Prozent der IT-Fachleute an, dass ihre Tests wegen Problemen mit Technologien, Personen oder Prozessen fehlschlugen. Als häufigste Ursache für gescheiterte Tests war zu hören, dass die implementierten Technologien nicht die erwarteten Ergebnisse lieferten.
Die Umfrageergebnisse zeigen laut Symantec eindeutig, dass selbst bei erfolgreich verlaufenden Tests die dazugehörigen Verfahren sowie die Wahrscheinlichkeits- und Auswirkungsanalysen nicht umfassend genug sind. Während 88 Prozent der Unternehmen derartige Analysen für mindestens eine Bedrohung durchgeführt haben, ist dies bei weniger als der Hälfte aller Befragten für sämtliche Bedrohungen der Fall....


5.11.2007: Projekt-Teams mit externen Mitarbeitern erfolgreicher

Transfer von Methodenwissen und Problemerkennung besser
Gemischte Teams aus fest angestellten und externen Mitarbeitern sind laut einer Studie der Hays AG produktiver als rein intern besetzte Projekt-Teams
- sagen zwei Drittel der strategischen und operativen Entscheider aus Mittel- und Großunternehmen. In der von der Fachhochschule Ludwigshafen durchgeführten Studie bevorzugten vor allem operative Entscheider gemischte Teams. Interne Projekt-Teams eignen sich hingegen für strategische Unternehmensziele oder wenn die Identifikation des Projekts mit dem Unternehmen einen hohen Stellenwert hat.
Zwei Drittel der Befragten bewerten "Mixed Teams" im direkten Vergleich mit rein internen Teams eindeutig als produktiver.
Die Nase vorn haben einer neuen Studie der Hays AG zufolge Teams mit externen Fachkräften vor allem beim Transfer von Methodenwissen, der schnelleren Problemerkennung, der Wissensentwicklung im Projektverlauf und der Entwicklung tragfähiger Lösungsalternativen. Gemischte Teams seien weiterhin effizienter in Bezug auf den Transfer von Fachwissen, der Einhaltung von Zeitvorgaben und dem Erreichen der vorgegebenen Ziele. Diejenigen Teilnehmer der Studie, die gemischte Teams für effizienter hielten, gaben im Schnitt einen Produktivitätsvorteil von 26,6 Prozent an.
Fast drei Viertel (71,8 Prozent) der operativen Entscheider wie etwa Projektleiter bevorzugen gemischte Teams, bei den strategischen Führungskräften wie Vorstände und Geschäftsführer sind es 59 Prozent. Dies könnte laut den Verantwortlichen für die Studie daran liegen, dass operative Entscheider wesentlich enger in das Projektgeschehen einbezogen seien und daher die Unterschiede zwischen beiden Team-Formen klarer beurteilen könnten.....


2.11.2007: Netscape Navigator - Neue Version verfügbar

Aktuelle Version korrigiert Programmfehler
Der Netscape Navigator steht ab sofort in der Version 9.0.0.2 als Download bereit.
Die neue Fassung korrigiert einen Fehler in den Suchfunktionen des Browsers, der auf Firefox basiert.
Mit dem Update auf die Version 9.0.0.2 soll der Netscape Navigator Suchanfragen wieder korrekt umsetzen. Ein Fehler in den Suchfunktionen führte dazu, dass diese nicht einwandfrei liefen. Außerdem wurde der Knopf zum Berichten eines Programmfehlers aus der Browser-Oberfläche entfernt.
Die aktuelle Version des Netscape Navigator beruht nach den Programminformationen weiterhin auf dem Code von Firefox 2.0.0.8, so dass die Fehlerkorrekturen aus Firefox 2.0.0.9 darin noch nicht eingearbeitet wurden.
Netscape Navigator 9.0.0.2 steht für die Plattformen Windows, Linux und MacOS X als Download bereit.......


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