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Neuigkeiten, Tipps und Tricks
Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden
Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen.
Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.
Für weitere Infos, Ihre Anfrage oder Nachricht bitte mailto:
office@blaschka.at
aus unserem Archiv 04/2004
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27.4.2004: Update für Internet Explorer 6 ändert Scrollverhalten |
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Wenn Sie mit der Maus im Internet Explorer (IE) auf die Bildlaufleiste klicken, springt
der Browser seit neuestem immer gleich mehrere Seiten vor oder zurück. Kann das mit
Ihren letzten Besuch der Windows-Update-Seite zusammenhängen.
Dieser meist unerwünschte Effekt tritt stets nach der Installation des kumulativen
Sicherheits-Patches KB824145 auf. Es handelt sich dabei aber nicht um einen Bug, sondern
um ein undokumentiertes Feature: Nach dem Update interpretiert der IE die Position, auf
die Sie in der Bildlaufleiste klicken, und schiebt die Scrollmarke dorthin.
Um nur eine Seite vor zu springen, klicken Sie daher auf der Leiste knapp unter die
Scrollmarke. Je weiter Sie sich davon entfernen, desto weiter blättert der IE. Sie müssen
also zukünftig genauer darauf achten, auf welcher Höhe Sie auf die Leiste klicken.........
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27.4.2004: Bin Laden ist ein Virus |
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Neugier soll unvorsichtige Internet-BenutzerInnen in die Falle locken - Nutzt Lücke im
Internet Explorer aus
Der Antiviren-Hersteller Panda Software warnt vor einem neuen Virus, der versucht die
Neugier der Internet-BenutzerInnen für seine Zwecke auszunutzen. In einem Mail wird die
Gefangennahme von Osama Bin Laden verkündet und ein Link zu weiteren Informationen auf -
wahlweise - CNN oder BBC angegeben.
Der Link führt in Wirklichkeit auf einen Server von dem eine manipulierte
Windows-Help-Datei heruntergeladen wird. Diese nutzt eine Sicherheitslücke im Internet
Explorer aus, um einen Trojaner auf dem benutzten Rechner zu installieren.
Bei dem Trojaner handelt es sich um Trj/Small.B, der vor allem zur Verbreitung von SPAM
verwendet wird. Er sollte aber nach einer Aktualisierung der Signaturen von den gängigen
Anti-Virenprodukten erkannt und entfernt werden können........
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26.4.2004: Undokumentiert: Anmeldezeiten unter NT/2000/XP begrenzen |
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Problem: Auf Ihrem Familien-PC ist Windows XP installiert. Jedes Familienmitglied hat sein
eigenes Konto, so dass sich die persönlichen Einstellungen nicht in die Quere kommen können.
Damit Ihr Jüngster nicht jede freie Minute am Rechner verbringt, möchten Sie sein
Benutzerkonto zeitlich einschränken. Ist das möglich?
Lösung:
Zeitlich beschränkte Benutzerkonten sind ein Merkmal der Server-Versionen dieser
Windows-Systeme. Bei den Workstation-Versionen von Windows NT 4, 2000 beziehungsweise bei XP
Pro und Home funktionieren solche Zeitlimits zwar auch, jedoch ist die Funktion hier
undokumentiert und nur über die Befehlszeile zugänglich:
Melden Sie sich als Administrator an, und öffnen Sie zunächst eine Eingabeaufforderung
(CMD.EXE). Mit den Optionen des Kommandos "net user" können Sie den angegebenen Benutzer zu
bestimmten Zeiten aussperren.
net user sohn /times:Mo-So,18-20 Die Zeiten lassen sich genauer festlegen.
net user sohn /times:Mo,14-16;Di,14-16;Mi,14-16 ........
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25.4.2004: Falsche Versprechen bei Computer-Schnäppchen |
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Ob Hofer oder Lidl-PC, bei günstigen Preise ist Vorsicht geboten
Viele Verbraucher kaufen heute ihren neuen Computer bei Billig-Märkten oder im Supermarkt.
Doch trotz der meist sehr günstigen Preise ist Vorsicht geboten. Viele der wohlklingenden
Versprechen sind irreführend oder schlicht falsch. Oft werden wichtige Details weggelassen
und Schwächen ganz frech als Vorteil angepriesen. CHIP Online klärt auf, wie sich Lügen
und Halbwahrheiten entlarven lassen.
"Billig will ich", "Geiz ist geil" und bei der Mutter aller Schnäppchen gibt's ohnehin
"nur das Beste". Glaubt man den Werbeaussagen, gibt es bei Discountern nur top-aktuelle
Technik zum Schnäppchen-Preis. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, wird geklotzt und
nicht gekleckert.
Da erhält etwa eine Grafikkarte das Kürzel SE für "Special-Edition". Das soll dem Kunden
suggerieren, er kaufe ein besonders gutes Produkt. In Wirklichkeit aber ist die "Special
Edition" langsamer als eine Karte ohne das Kürzel. Richtig ärgerlich wird es dann, wenn
die abgespeckte SE-Variante teurer ist als die Standard-Version.
"Es ist schon abenteuerlich, welche Produkte in manchen Supermarktregalen als Knaller
verkauft werden. Bei näherem Betrachten entpuppen sich diese oft als minderwertiger
Elektronikschrott", sagt Christian Riedel, Chefredakteur von CHIP Online.
Wer sich also blind auf Werbeversprechen, große Zahlen und Namen verlässt, wird häufig
abgezockt.......
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23.4.2004: Warnung vor selbst ernannten Elektrosmog-Experten |
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Treiben laut dem Forum Mobilkommunikation auch in Österreich ihr Unwesen
In Österreich gibt es immer häufiger Berichte über selbst ernannte "Elektrosmog-Experten",
die ohne nachgewiesene fachliche Qualifikation Vorträge über angebliche gesundheitliche
Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder halten. Laut dem Forum
Mobilkommunikation (FMK) bieten sie auch - besonders im Umfeld von Mobilfunkanlagen -
teure, aber nicht fachmännisch durchgeführte Messungen und Gutachten im Straßenverkauf an,
die mit ihren durchwegs negativen Ergebnissen bei den Auftraggebern Verunsicherung und
Besorgnis auslösen.
Dahinter stecken sehr oft wirtschaftliche Interessen, was spätestens dann klar wird, wenn
die Problemlösung in Form von abschirmenden Schutzprodukten gegen elektromagnetische
Felder gleich mit angeboten wird. Dazu FMK-Pressesprecher Thomas Faast: "In einem Fall
wurden von einem solchen selbst ernannten Experten, der zur Zeit vor allem in Vorarlberg
sein Unwesen treibt, in Baden bei Wien Immissionen einer UMTS-Sendestation gemessen, die
noch gar nicht in Betrieb war." Den Schaden hat dann der Auftraggeber, der für einen
solchen in Wahrheit wertlosen Messbericht in gutem Glauben rund 2.500 Euro zahlt.......
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23.4.2004: Wie sicheren Sie ohne Backup-Programm nur die neueren Dateien auf CD? |
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Problem: Sie nutzen Ihren Brenner insbesondere zur Datensicherung. Dabei finden Sie es
unbefriedigend, dass die Brenn-Software keine Möglichkeiten vorsieht, bereits kopierte Daten
auszuschließen. Wie sicheren Sie ohne Backup-Programm nur die neueren Dateien auf CD?
Lösung:
Das Problem ist nur über einen Umweg lösbar: Sie müssen die neueren Daten in einen temporären
Ordner der Festplatte kopieren und können sie dann von dort auf CD bannen. Als Kopierprogramm
nutzen Sie am besten XCOPY.EXE auf der Kommandozeile.
Xcopy bietet eine ganze Reihe von Filtermöglichkeiten. Beispielsweise sorgt der Schalter
/d: dafür, dass alle Dateien ab einem bestimmten Erstellungsdatum kopiert werden.
xcopy /s /d:01-01-2002 "c:\Eigene Dateien\*.*" c:\backup\
Dieser Befehl kopiert in den temporären Backup-Ordner alle Dateien, die in diesem Jahr neu
erstellt oder geändert wurden. Nach der Kopie können Sie in Ihrem Brennprogramm den Ordner
auswählen, auf CD brennen und danach wieder löschen. Weitere Filtermöglichkeiten zur
Datei-Auswahl zeigt Ihnen der Befehl "xcopy /? | more"........
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23.4.2004: Patch behebt Probleme vom Windows-Media-Player-Patch |
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Windows-Media-Player-Patch vom Februar 2004 macht Schwierigkeiten.
Ein im Februar 2004 erschienener Patch für den Windows Media Player macht offenbar
Schwierigkeiten, die nun ein weiterer Patch beheben soll. So kann es passieren, dass in
Form einer URL übermittelte Script-Befehle nicht umgesetzt werden, was der nun erschienene
Patch bereinigt.
Im Februar 2004 erklärte Microsoft in einem Knowledge-Base-Artikel, dass es sich bei der
Sicherheitslücke eigentlich gar nicht um einen Fehler handele, sondern dies eine spezielle
Funktion des Windows Media Player sei. Dennoch sah sich Redmond veranlasst, einen Patch
bereitzustellen, der einen neuen Eintrag in der Registry vornimmt, worüber ein
Administrator bestimmen kann, wie URL-Daten in entsprechenden Audio- und Video-Streams
verarbeitet werden. Der damalige Knowledge-Base-Artikel beschreibt, unter welchen
Umständen der Windows Media Player entsprechende URLs in Streaming-Daten
berücksichtigt.
Um die mit dem im Februar 2004 erschienenen Patch auftretenden Probleme im Windows Media
Player zu beseitigen, bietet Microsoft einen weiteren Patch für den Windows Media Player
zum Download an. Dazu gibt es von Microsoft drei verschiedene Patches für den Windows
Media Player 6.4, 7.1 sowie die 9er-Version für Windows Millennium, für den Windows Media
Player unter Windows 2000, XP und Server 2003 sowie einen weiteren Patch für Systeme mit
Windows NT 4.0 Server.....
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23.4.2004: Powerpoint 97 bis XP: Navigation nur per Hyperlinks |
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Problem: Sie wollen Powerpoint nicht nur für Präsentationen, sondern auch zum Erstellen von
Kurs- oder Trainingsunterlagen verwenden. Statt des einfachen Mausklicks zur nächsten
Folie benötigen Sie eine flexiblere Navigation.
Lösung:
Hyperlinks zu anderen Folien in einer Powerpoint-Präsentation erzeugen Sie einfach über den
Menüpunkt "Einfügen, Hyperlink". Im folgenden Dialog können Sie bestimmen, auf welche Folie
der neue Hyperlink verweisen soll.
Damit die Navigation künftig ausschließlich über die Links geschieht und nicht etwa ein
versehentlicher Klick außerhalb eines Links zur nächsten Folie wechselt, gehen Sie auf
"Bildschirmpräsentation, Folienübergang" und deaktivieren im Dialog die Klickbox "Bei
Mausklick".......
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23.4.2004: Word-Ausdruck variiert abhängig vom Drucker |
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Problem: Sie drucken dasselbe Word-Dokument von verschiedenen Computern auf unterschiedlichen
Druckern aus. Dabei verändert sich immer wieder der Seitenumbruch. Mal erscheint eine
Zeile am unteren Rand des Dokuments, mal steht sie am Seitenanfang. Ärgerlich ist das
besonders bei Formularen und Dokumenten mit Überschriften, wo es auf eine exakte Position der
Elemente ankommt.
Lösung:
Abhängig vom Treiber und Modell bringen Drucker die Schriftzeichen in unterschiedlicher Größe
und variierendem Abstand zu Papier. Beim Wechsel des Druckers entspricht daher das Druckbild
in einigen Fällen nicht mehr der ursprünglichen Gestaltung. Der Grund: Fast alle Drucker
verwenden eingebaute Schriftarten als Ersatz für gebräuchliche Windows-Truetype-Fonts. Da sich
die Fonts etwas unterscheiden, kommt es zu Abweichungen im Druckbild.
Wenn Sie nur denselben Drucker oder ein Gerät des gleichen Typs verwenden, lässt sich der
fehlerhafte Ausdruck vermeiden, wenn Sie auf allen Rechnern mit dem gleichen Betriebssystem
und der gleichen Version des Druckertreibers arbeiten. Bei unterschiedlichen Druckern schalten
Sie die Verwendung der eingebauten Schriftarten ab. In den "Erweiterten Optionen" der
Druckerkonfiguration aktivieren Sie dafür eine Option, die "Als Softfont in den Drucker laden"
oder ähnlich lautet. Der Ausdruck dauert dadurch allerdings etwas länger, weil Windows dabei
mehr Daten an den Drucker schicken muss.
Bringt auch diese Maßnahme keinen Erfolg, bleibt Ihnen als Notlösung nur noch das Konvertieren
in das PDF-Format und der Ausdruck über den Adobe Reader. Zum Konvertieren können Sie
beispielsweise Free PDF 2.0 in Kombination mit Ghostscript 8.11 verwenden (alle gratis)......
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22.4.2004: Büchersuchportal im Internet recherchiert bei 20.000 Anbietern |
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Rechtzeitig zum "Welttag des Buches", der am Freitag (23.4.), gefeiert wird, steht den
weltweiten Lesefreunden eine neu designte Online-Datenbank zur Verfügung, von der aus sich
bei über 20.000 gewerblichen und privaten Anbietern nach 90 Millionen Buch-Titeln suchen
und bestellen lässt: eurobuch.com ersetzt das im Jahr 2000 eröffnete alte Suchportal
sfb.at. Die kürzlich online gegangene neue Version wird derzeit stündlich von bis zu
1.600 Suchern gleichzeitig genützt.
Auch längst vergriffene antiquarische Bücher oder wissenschaftlichen Arbeiten sollen mit
dieser Meta-Buchsuche nach Angaben der Betreiber über das Portal aufzustöbern sein.
Weiters gibt es die Möglichkeit eines Preisvergleichs von Neuerscheinungen bei
verschiedenen Anbietern. Über den Partner freikarte.at gibt es in einer eigenen Rubrik
Informationen und Freikarten aus dem österreichischen Kulturbereich.(APA).......
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21.4.2004: Wien und Telekom Austria möchten PC für Senioren "handzahm machen" |
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Gratisschulungen in ganz Österreich - Seniorkom als Internetplattform für ältere Menschen
Für die Mehrheit der älteren Menschen ist der Cyberspace noch eine Terra incognita. Dies
möchte die Stadt Wien in Zusammenarbeit mit der Telekom Austria mit einer Webplattform
namens "Seniorkom" ändern. In 120 Veranstaltungen sollen die Senioren außerdem den
virtuellen Raum erobern lernen. "Diese Zielgruppe ist wissensdurstig", versicherte
Vizebürgermeisterin Grete Laska am Mittwoch in einer Pressekonferenz.
Während in Österreich nur 25 Prozent der über 50-Jährigen das Internet nutzen, seien es in
den USA bereits doppelt so viele, berichtete Martin Schmutz von der Telekom Austria. Um
diese Anzahl auch in der Alpenrepublik zu heben, wolle man das Internet "vermenschlichen".
Dazu wurden in der ganzen Republik 120 Personen geschult, die ab April in Veranstaltungen
ihr Wissen der älteren Generation vermitteln wollen. So sind heuer mehr als 100
Veranstaltungen unter dem Titel "Seniorkom Tour" geplant, bei der sich die Senioren gratis
neue Wege in der Welt des Internets erschließen können.......
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21.4.2004: ICQ Lite 4.0 nun als Final-Version erhältlich |
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ICQ erhält über Xtraz Erweiterungsmöglichkeiten
Nach einer Beta-Phase bietet AOL den Instant Messenger ICQ Lite ab sofort in der Version
4.0 in der Build-Version 1646 zum Download an. Als wesentliche Neuerung lässt sich über so
genannte Xtraz der Funktionsumfang der Software per Internet erweitern, ohne dass eine
Neuinstallation der Software notwendig wäre. Allerdings gilt dies derzeit nur für Spiele,
Grußkarten und Ähnliches, nicht aber für wirkliche Veränderungen an der Software...
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20.4.2004: Integralis warnt vor neuer Sicherheitslücke in Bluetooth-Handys |
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Der IT-Sicherheitsspezialist Integralis warnt vor einer neu entdeckten Sicherheitslücke in
den populären Bluetooth-Handys "Nokia 6310i" (Firmware 5.50) und "Sony Ericsson T610"
(Firmware R1A081). Über eine Backdoor in diesen Geräten könne ein Angreifer unter anderem
Telefonate unterbrechen, beliebige Sprach-, Daten- und Faxverbindungen initiieren,
Lautsprecher und Mikrofon auf ein anderes Gerät umleiten oder Messages und
Adressbucheinträge auslesen und erstellen.
Das Leck habe nichts mit der bereits bekannten OBEX-Schwachstelle zu tun und betreffe nicht die Bluetooth-Technik als solche, erklärte
Integralis. Die Hersteller seien informiert. Bis das Problem behoben ist, sollten Anwender
Bluetooth nur bei Bedarf aktivieren, dabei das Gerät nicht "sichtbar" machen und bei der
Benutzung der Nahbereichs-Funktechnik möglichst öffentliche Räume meiden....
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19.4.2004: Windows-Explorer undokumentiert: Kopieren und Verschieben |
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Problem: Sie kopieren oder verschieben Dateien mit dem Windows-Explorer von einem Ordner in
einen anderen. Dort liegen jedoch bereits Daten mit den gleichen Dateinamen. Diese Dateien
möchten Sie aber nicht überschreiben, sondern nur jene Dateien kopieren oder verschieben, die
der Ordner noch nicht enthält.
Lösung:
Wenn der Windows-Explorer beim Kopieren und Verschieben im Zielverzeichnis Dateien mit
identischen Namen findet, können Sie in einem Dialogfeld wählen, ob Sie die jeweilige Datei
überschreiben möchten oder nicht. Ein Klick auf "Ja, alle" sorgt dafür, dass alle betroffenen
Dateien ohne weitere Rückfragen überschrieben werden.
Eine Schaltfläche "Nein, keine", die für alle Dateien das Überschreiben verbietet, fehlt
jedoch. Trotzdem kennt der Windows-Explorer diese Funktion, sie ist nur undokumentiert.
Halten Sie bei der Frage, ob Dateien überschrieben werden sollen, die -Taste gedrückt,
und klicken Sie auf "Nein". Danach überschreibt der Explorer keine Dateien und legt nur die
Objekte im Zielordner ab, die er noch nicht enthält......
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16.4.2004: Studie: Im Schnitt 28 Spyware pro PC |
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Laut einem Report von Earthlink und Webroot Software befinden sich im Schnitt 28
Spyware-Programme auf PCs. Viel beunruhigender ist eine weitere Erkenntnis der Studie, nach
der auf 30 Prozent der überprüften Rechner Trojaner und andere Schädlinge gefunden wurden, die
die Anwender ausspionieren.
Für den Report wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres rund eine Million am Internet
angeschlossene Rechner gescannt. Bei den insgesamt 29 Millionen Mal gefundenen
Spyware-Programmen handelte es sich in den meisten Fällen um "Adware", die gezielte
Werbebanner auf dem Bildschirm erscheinen lassen oder das Surfverhalten der Anwender
protokollieren.
Es wurden aber 300.000 Programme gefunden, die mehr Schaden bei den PC-Besitzern anrichten,
und beispielsweise persönliche Informationen stehlen oder den Zugriff auf die PCs durch Dritte
erlauben. 184.000 Trojaner wurden ebenfalls entdeckt und eine vergleichbar hohe Zahl an
Spionageprogrammen, wie beispielsweise Keylogger.
Einen guten Schutz vor Spyware bieten Programme wie Ad-Aware und Spybot Search & Destroy .
Beide Programme sind kostenlos und werden von den Herstellern regelmäßig aktualisiert, so dass
auch neue Spyware erkannt werden kann.....
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15.4.2004: Handy statt Bürgerkarte für Österreich |
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Eine heute veröffentliche Verordnung des österreichischen Bundeskanzlers erweckt um
Mitternacht die Verwaltungssignatur zu juristischem Leben. Bis Ende 2007 lässt sich diese
vereinfachte Variante der so genannten "sicheren Signatur" (Bürgerkarte) zur
elektronischen Abwicklung diverser Amtswege nutzen (C2G, Citizen to Government, sowie B2G,
Business to Government). Ebenso kann sie in den Bereichen C2B (Consumer to Business) und
B2B (Business to Business) zur Identifizierung und zur Signatur von übermittelten
Dokumenten eingesetzt werden.
Die auch "Bürgerkarte light" genannte Verwaltungssignatur
verzichtet im Unterschied zur Bürgerkarte auf ein qualifiziertes Zertifikat. Das macht sie
billiger und einfacher nutzbar, was den Weg zu E-Government-Diensten ebnen dürfte.
Bereits mit Inkrafttreten der Verordnung bietet Mobilfunk-Marktführer Mobilkom Austria den
Kunden aller österreichischen Mobilfunkbetreibr ab morgen Verwaltungssignaturen
(RSA-Key mit 2048 Bit) an. In Kooperation mit a.trust, dem bislang einzigen Anbieter von
User-Signaturen, wurde ein Verfahren entwickelt, das auf Karten und Lesegeräte verzichtet
und stattdessen auf Handy und SMS setzt.
Die "A1 Signatur" kann online beantragt werden;
Voraussetzung ist ein kostenloser A1.net-Account sowie ein Handy eines beliebigen
österreichischen Mobilfunkbetreibers. Danach muss man zwecks persönlicher Identifikation
mit Reisepass oder Personalausweis einen A1 Shop aufsuchen. In der Folge beurkundet die
Stammzahlenregisterbehörde die Personenbindung der elektronischen Signatur. Andere
Mobilfunkbetreiber arbeiten an ähnlichen Lösungen für die neue Verwaltungssignatur......
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15.4.2004: Ein modernes Archiv |
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Die britische Universität Keele hat ein unglaublich großes Sortiment an Luftaufklärungsfotos
aus dem Zweiten Weltkrieg digitalisiert und im Internet veröffentlicht. Ein Projekt, das auf
großes internationales Interesse gestoßen ist.
Hier der Link: http://www.evidenceincamera.co.uk/ ......
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14.4.2004: Vorsicht vor Viren auf dem Handy |
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Handys, die auf offenen Plattformen basieren, sind gegen Viren, Trojaner und andere
Schädlinge nicht gefeit. Solange Hardware- und Betriebssystemhersteller keinen wirksamen
Schutz anbieten, sollten Anwender nur nach sorgfältiger Prüfung Software auf ihrem Handy
installieren...
Die Angriffe reichen vom Stilllegen des Telefons über Anrufe bei kostenpflichtigen Nummern
und Änderungen in den abgelegten Daten bis zum Ausspionieren vertraulicher Daten.
Mobiltelefone, die auf Plattformen wie Symbian OS, Palm OS oder Windows Smartphone
basieren, sind leichte Angriffsziele. Dies zeigte der von der iX-Redaktion zu Testzwecken
erstellte Trojaner für die Nokia Symbian OS / Series 60. Schnell und ohne besondere
Hilfsmittel mit öffentlich zugänglichen Informationen erstellt, versendete er vom Anwender
unbemerkt das komplette Adressbuch per SMS. Selbst die sonst übliche Kopie im
Ausgangsordner fehlte.....
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7.4.2004: Legale Online-Musik soll teurer werden |
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In den USA gerade einmal etabliert, droht dem zarten Pflänzchen Ungemach seitens der
Industrie. Die Rede ist von legaler Online-Musik. Die Industrie prüft nämlich derzeit, die
Preise für Musiktitel, die per Internet-Shop gekauft und herunter geladen werden können,
anzuheben, beziehungsweise hat dies bereits getan.
Bislang wurden komplette Alben in Online-Musicshops wie iTunes Musicstore oder Napster für
9,99 Dollar angeboten. Ein einzelner Song ging für 99 Cent über die virtuelle Ladentheke. Doch
ob des Erfolges der Geschäftsmodelle prüfen die fünf größten Label der Welt, wie sie den
Anwendern noch mehr Geld aus den Taschen ziehen können. Dies berichtet das " Wall Street
Journal " (WSJ).
So kostet das aktuelle Album "Fly or Die" (12 Titel) der Hip-Hop-Band N.E.R.D bei Napster
13,99 Dollar. Bei iTunes Musicstore werden gar 16,99 Dollar fällig. Das ist über 20 Prozent
mehr, als die CD bei Amazon kostet: 13,49 Dollar.
Laut WSJ sollen sich die Preise für einzelne Titel mittelfristig zwischen 1,25 und 2,49 Dollar
einpendeln. Diese so genannten Single-Downloads stellen den Großteil der herunter geladenen
Musik.
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7.4.2004: Sicherheitslücke im RealPlayer erlaubt Programmausführung |
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Sicherheitsloch im R3T-Plug-In; RealNetworks' Patches deinstallieren Plug-In
RealNetworks teilte mit, dass das R3T-Plug-In für den RealPlayer ein Sicherheitsloch
aufweist, worüber Angreifer beliebigen Programmcode auf einem fremden System ausführen
können. Zur Abhilfe des Problems behilft sich RealNetworks damit, das betreffende Plug-In
zu deinstallieren, anstatt den eigentlichen Fehler zu beheben.
Im Plug-In zur Wiedergabe von R3T-Dateien kann über speziell formatierte Befehle ein
Buffer Overrun ausgelöst werden, was einem Angreifer erlaubt, gefährlichen Programmcode
auf dem System des Opfers auszuführen. RealNetworks geht davon aus, dass das R3T-Plug-In
nur auf wenigen Systemen installiert wurde, da es nicht zum normalen Lieferumfang des
RealPlayer gehört.
Dennoch überrascht die Art der "Fehlerbehebung" von RealNetworks: Denn die für den
RealPlayer bereit gestellten Patches reparieren nicht etwa das Plug-In, sondern
deinstallieren es nur.
Wer also mit dem RealPlayer R3T-Dateien abspielen will, kann dies
nur machen, indem das Sicherheitsloch nicht beseitigt wird.....
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6.4.2004: WinAmp 5.03: Update schließt neues Sicherheitsloch |
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Im beliebten Media-Player WinAmp existiert angeblich ein gravierendes Sicherheitsloch.
Den Spezialisten von NGSSoftware zufolge ist es mit Hilfe einer speziell präparierten HTML-Seite
möglich, die Sicherheitslücke auszunutzen und beliebigen Programmcode auf einem betroffenen
Computer auszuführen.
NGSSoftware empfiehlt Nutzern der WinAmp-Versionen 2.91 bis 5.02, sich die neuste Ausgabe 5.03a
des Nullsoft-Players zu installieren. Die Entwickler haben nach dem Hinweis der Experten das
Sicherheitsproblem in der aktuellsten Variante des Players gelöst......
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3.4.2004: Mit c't-Emailcheck den PC absichern |
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Mit MyDoom, Netsky und Bagle hat die Verbreitung von Computerschädlingen in den vergangenen Wochen
eine neue Dimension erreicht.
er neue
c't-Emailcheck
zeigt, wo die Gefahren lauern und wie man sich schützt. Dort
können Anwender nachschauen, ob das eigene System tatsächlich optimal eingerichtet ist.
Diverse Test-Mails führen die Tricks der Viren vor und helfen dabei, die verwendeten
Programme und das eigene Verhalten anzupassen. Zur Auswahl stehen unter anderem E-Mails
mit JavaScript, Web-Bugs und diversen Dummy-Viren. Alle Test-Mails sind völlig harmlos und
können keinen Schaden anrichten.
Für sicheres E-Mailen gelten vier Grundsätze: Man sollte
1. niemals unangeforderte Dateianhänge öffnen,
2. sein System immer auf dem aktuellen Stand halten,
3. die Einstellungen des E-Mail-Programms überprüfen sowie
4. ein regelmäßig aktualisiertes Antivirenprogramm einsetzen...
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1.4.2004: +++ Internet-Betrüger fällt auf Internet-Betrug herein +++ |
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Ein ehemaliger Professor aus Boston hat sich unter anderem über das Internet 600.000 US-Dollar
erschwindelt. Anschließend investierte der Betrüger das Geld beim so genannten Nigeria-Betrug.
Der 38-Jährige begann mit seinem illegalen Tun im Juli des vergangenen Jahres, schreibt die
Tageszeitung Boston Herald. Er sammelte bei Studenten, Freunden und über das Internet Geld, um
angeblich die Forschung zur die Lungenkrankheit SARS in China zu unterstützen. Dabei muss der
chinesischstämmige Professor äußerst überzeugend zu Werk gegangen sein. Ein Kollege soll sogar
eine zweite Hypothek auf sein Haus aufgenommen haben, um dem "Wohltäter" zu helfen.
Der allerdings hatte, so der Boston Herald, mit dem Geld anderes im Sinn. Er fiel auf den im
Internet inzwischen hinlänglich bekannten Nigeria-Scam herein. Bei dieser Betrugsmasche wird den
Opfern eine hohe Provision versprochen, wenn sie einen Millionenbetrag aus Nigeria kurzzeitig auf
ihren eigenen Konten zwischenlagern. Im Vorfeld wird allerdings eine Bearbeitungsgebühr für die
notarielle Absicherung des Geschäfts fällig.
Der Bostoner Betrüger wollte bei den Nigerianern einen Profit von 50 Millionen US-Dollar machen,
gab er nbei der Polizei zu Protokoll. Dass er dabei auf einen Betrug hereingefallen sein könnte,
wollte der Festgenommene nicht wahrhaben.........
Anmerkung: Zumindest zum Schmunzeln - oder doch Lachen ?!
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1.4.2004: Office-Suite OpenOffice 1.1.1 in Deutsch erhältlich |
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Das Open-Source-Office-Paket OpenOffice steht kurz nach Veröffentlichung der englischen
Version nun in deutscher Sprache zum Download zur Verfügung. Die neue Version bringt vor
allem Fehlerbereinigungen, was bereits die geringe Erhöhung der Versionsnummer verrät. Das
deutschsprachige OpenOffice-Projekt bietet zudem eine aktuelle Version der CD-ISO-Variante
namens Pro-Box mit zahlreichen Ergänzungen für das Office-Paket zum Download an.
Darüber hinaus lassen sich RTF-Dokumente nun als Standardeinstellung mit OpenOffice öffnen.
Schließlich bereinigten die Entwickler
zahlreiche Programmfehler, so dass OpenOffice nun mit erhöhter Stabilität und Zuverlässigkeit
zu Werke gehen soll......
Zum Download...
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