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Neuigkeiten, Tipps und Tricks

Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen. Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.

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aus unserem Archiv...

29.3.2004: +++ Google bereitet personalisierte Suchdienste vor +++

Die beiden US-Unternehmen Microsoft und Google bereiten getrennt voneinander neue Internetsuchservices vor. Während Microsoft seine bislang vernachlässigte Suchmaschine MSN mit Zusatzfunktionen aufpeppen will, arbeitet Google an der Personalisierung der Suchergebnisse.
Microsoft will wie berichtet bis Ende 2004 eine komplett neue Suchmaschine aufbauen, wertet seinen Dienst MSN nun aber zunächst mit dem Blogbot als Extra-Suchfunktionen ab Mitte diesen Jahres auf.
Google dagegen arbeitet auf der Spezialseite an zwei Diensten, die noch in der Betaphase der Entwicklung stecken. Mit Web Alert soll sich der User informieren lassen, wenn die Suchmaschine eine vorher definierte Themenhomepage neu im Internet gefunden hat. Personalized Web Search dagegen übernimmt die Suche nach vorher fest definierten Themen für einen User. Auf der Google-Seite legt der Nutzer ein individuelles Profil an, und kann sich die Ergebnisse anzeigen lassen. Die Themen reichen von Kunst, Computer, Business, Kinder über Nachrichten bis hin zu Sport. Die einzelnen Themenbereiche können dann jeweils noch einmal unterklassifiziert werden. Über einen Regler kann bestimmt werden, in wie weit die thematische Prioritätenliste bei der Suche eingehalten werden soll. Google will damit dem User Internetseiten liefern, die genau seinen Interessen entsprechen......


29.3.2004: Quälgeister auf dem PC – "Spim" auf Wachstumskurs

Während der Kampf gegen Spam auf Hochtouren läuft – etwa durch gerichtliche Verfügungen und neue Filter-Techniken – laufen sich im Hintergrund schon weitere Quälgeister für die PCs warm: So genannte "Spim", unerwünschte Meldungen via Instant Messaging, befinden sich auf Wachstumskurs. Wie das englischsprachige IT-Magazin " Newscientist " berichtet, wird sich das Volumen dieser Werbeform im Jahr 2004 verdreifachen.
Demzufolge sollen etwa 1,2 Milliarden Spims im Jahr 2004 versandt werden – rund drei Viertel davon mit Bezug auf Pornographie. Die Anzahl versandter Spim wächst dabei im Vergleich zu Spam rund drei Mal so schnell.
Grund für den exorbitanten Wachstumskurs ist zum einen die gestiegene Anzahl an Anwendern in diesem Bereich. Zum anderen wird es von den Einzelnen wesentlich häufiger genutzt. Die so genannten Spimmer wissen dies.
Die für 2004 prognostizierte Flutwelle an Spims ist dabei eng mit der Anpassung der Tools & Techniken verbunden, die genutzt werden......


27.3.2004: Word: Fehler gewährt Zugriff auf geschützte Daten

Der Passwort-Schutz von Microsofts Textverarbeitung Word hat offenbar eine Sicherheitslücke. Den Experten der Computer Sciences Corporation zufolge lässt sich der Schutz-Mechanismus durch in Word 2000 und 2002 (XP) integrierte Funktionen aushebeln.
Auf der Sicherheits-Mailingliste "Bugtraq" wurden jetzt zwei einfache Methoden veröffentlicht, wie sich passwortgeschützte DOC-Files entsperren lassen:
Danach soll es genügen, in ein leeres, neues Word-Dokument mit dem Menübefehl »Einfügen | Datei« eine geschützte DOC-Datei einzubinden, um den Passwort-Schutz los zu werden. Nach dem Einfügen ist das eingebettete Dokument ungeschützt und kann geöffnet werden, ohne dass das Kennwort bekannt ist.
RTF-Konvertierung entsperrt DOC-Files
Außerdem soll sich ein Passwort-Schutz durch die Konvertierung eines gesperrten Dokuments in das "Rich Text Format" (RTF) entfernen lassen: Dazu muss das geschützte DOC-File in Word geöffnet und als RTF gespeichert werden.
Behält der Nutzer das RTF-Dokument nun in Word geöffnet, lässt sich die gleiche Datei im RTF-Format abermals mit der Microsoft-Textverarbeitung öffnen. Dabei fragt die Software, ob das bereits aktive Dokument erneut geöffnet werden soll, was der User zu bejahen hat. Nun kann im Menü »Extras« der Schutz der Datei entfernt werden, ohne dass die Eingabe des Passworts notwendig ist.....


26.3.2004: Hersteller erhöhen Speed im WLAN

Die Hersteller packen immer bessere Kompressions-Features in ihre WLAN-Accesspoints und –Adapter. Agere, US Robotics und Linksys haben allesamt neue Hardware mit mehr Power angekündigt. Die Kunden werden es danken, denn die Abwärts-Kompatibilität soll in jedem Fall bestehen bleiben.
Agere Systems hat letzte Woche einen neuen Software-Release angekündigt, welcher den Datendurchsatz der hauseigenen Wavelan 802.11a/b/g Multimodechips auf rund 150 Megabit pro Sekunde steigern soll. Die Software unterstützt Frame Bursting, Client-to-Client-Verbindungen mit Datenkompression und Overhead Management. Mit letztgenanntem können Geräte ihre Daten unter Umgehung des Access Points direkt untereinander austauschen. Agere wird auch zukünftig die IEEE WLAN-Standards unterstützen. Der Chipsatz soll ab März in Produktion gehen.
US ROBOTICS: VON 100 AUF 125 MEGABIT .....


26.3.2004: +++ Boeing: Internet-Preis in Jets steht fest +++

Die Boeing-Tochter Connexion by Boeing hat sich auf eine Preisstruktur für die Internet-Nutzung in Flugzeugen festgelegt. Umfangreiche Passagierbefragen gingen diesem Schritt voraus.
Connexion plant zwei Preismodelle. Passagiere an Bord von Flugzeugen, die mit der Internet-Technologie des Flugzeugbauers ausgestattet sind, können sich entweder für eine Flatrate oder für eine zeitgenaue Abrechnung entscheiden. Bei der Flatrate zahlt der Kunde abhängig von der Flugzeit 14,95 US-Dollar (weniger als drei Stunden Reisedauer), 19,95 US-Dollar (drei bis sechs Stunden) oder 29,95 US-Dollar (mehr als sechs Stunden). Nutzungsabhängig kostet das Startpaket für die ersten 30 Minuten 9,95 US-Dollar, jede weitere Minute wird mit 25 US-Cent berechnet.
In Befragungen hatten die Connexion-Verantwortlichen herausgefunden, dass 38 Prozent aller Vielflieger bereit seien, mindestens 25 US-Dollar pro Flug für einen vollwertigen Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet und in ihre Firmennetzwerke zu bezahlen. Im Frühjahr wird Lufthansa als erste Fluggesellschaft Connexion by Boeing im Serienbetrieb auf Flügen von und nach Deutschland anbieten. Der Entwickler des Flug-Internets hat außerdem Verträge unter anderem mit SAS, Japan Airlines und ANA abgeschlossen. Absichtserklärungen für den Einsatz des Systems gibt es von Singapore Airlines und China Airlines.....


25.3.2004: Bookmark Checker 1.0 - Freeware

Betriebssystem Windows 95/98/ME, NT, 2000, XP
Sprache Deutsch ; Dateigröße 384 KB
Beschreibung: Der Bookmark Checker überprüft die Favoriten- und Bookmarklisten der Browser Internet Explorer, Netscape Navigator, Mozilla und Opera auf nicht mehr erreichbare Links, stellt anschließend eine Liste der 'toten' Links zusammen und löscht die gefundenen Einträge auf Wunsch.....
zum Download


24.3.2004: Microsoft veröffentlicht mehrere Updates für Office-Produkte

Patches für Excel 2003, Outlook 2003, Access 2002 sowie Office XP Mit einem Schlag hat Microsoft Updates für die Office-Komponenten Excel 2003 und Outlook 2003 veröffentlicht, wobei der Outlook-Patch lediglich aktualisierte Spam-Filter-Definitionen umfasst. Als Weiteres wurden der Script Editor sowie das Text-Service-Framework aus Office XP aktualisiert und ein Problem in Access 2002 nach der Installation des Service Pack 3 für Office XP bereinigt....


24.3.2004: Excel/Open Office: Übersicht in Tabellen mit Spaltenüberschriften

Problem: Sie haben in Ihrer Tabelle in der ersten Zeile und/oder in der ersten Spalte Beschriftungen eingetragen. Bei größeren Arbeitsblättern geraten die Überschriften beim Scrollen nach unten oder nach rechts aus dem Blickfeld. Das macht die Kontrolle schwierig, ob Sie neue Eingaben in den richtigen Spalten oder Zeilen erledigen.
Lösung:
Sie können eine oder mehrere Zeilen und/oder Spalten in einer Tabelle festlegen, die immer angezeigt werden, egal wo Sie sich gerade im Arbeitsblatt befinden. Markieren Sie dazu die Zelle, die unterhalb oder rechts von den Beschriftungen steht.
Um etwa die Zeile 1 immer sichtbar zu halten, markieren Sie vor dem Menübefehl die Zelle A2. Um Zeile 1 und 2 im Blick zu haben, markieren Sie die Zelle A3, und um Zeile 1 und Spalte A zu fixieren, Zelle B2. Anschließend wählen Sie "Fenster, Fenster Fixieren" (Open Office: "Fenster, Fixieren"). Mit "Fenster, Fixierung aufheben" können Sie in Excel die Fixierung jederzeit wieder aufheben....


23.3.2004: e-learning spart Geld

Österreichs Eltern geben für Nachhilfe bei Lernschwierigkeiten ihrer Kinder bereits 120 Millionen Euro aus. Ein neues Projekt spart Geld. Seit Anfang des Schuljahres läuft in Wien ein Pilotprojekt: 5.000 SchülerInnen aus 17 Hauptschulen können Mathematik im Internet lernen. Bisher wurden über 7.000 Beispiele abgerufen und 1.500 Probe-Schularbeiten angefordert.
Rechnet man die Einheiten beim kostenlosen Mathe-Trainer zusammen, haben sich Wiens Eltern rund 100.000 Euro erspart. (Vergleich: Eine Nachhilfe-Stunde kostet sonst bis zu 60 Euro.) Schüler, Lehrer und teilnehmende Schulen sind begeistert. Ziel ist es, das Projekt flächendeckend in Wien und dann in ganz Österreich allen SchülerInnen zur Verfügung zu stellen.......


19.3.2004: Besser "googeln" mit Tricks

Standardsuche im Internet-Explorer
Mit einem Trick bringen Sie den Internet Explorer dazu, automatisch über Google zu suchen:
So geht’s: Den "Suchen"-Knopf im Internet Explorer (IE) ignorieren viele Anwender, weil er für die Recherche auf die Microsoft-Site http://search.msn.de zurückgreift. Über ein paar Einträge in der Registry lässt sich aber erreichen, dass der IE über Google sucht. Den Eingriff in die Registrierdatenbank erledigt für Sie bequem GOOGLE.REG . Mit einem Doppelklick auf die Datei tragen Sie die nötigen Änderungen in die Windows-Registry ein. Das funktioniert für den IE ab Version 4. Die Standardsuche des Internet Explorers über MSN stellen Sie mit DEFAULT.REG wieder her............
Schnell übersetzen deutsch<->englisch
Google übersetzt Web-Seiten ins Deutsche. Ein Tool macht das noch einfacher.
So geht’s: Mit Google-Translator 2.0 nutzen Sie den Übersetzungs-Service per Mausklick. Das Tool platziert sich im Systray. Nach einem Rechtsklick wählen Sie je nach Bedarf "Text übersetzen" oder "Webseite übersetzen". Es übersetzt unter anderem die Sprachrichtungen Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch......
Links auf Ihre Website
Sie wollen herausfinden, welche Web-Seiten auf Ihre Homepage verlinken?
So geht’s: Für diese Aufgabe nutzen Sie die "Erweiterte Suche" von Google. Tragen Sie dort unter "Links" Ihre Web-Seite ein. Alternativ geht das auch über den Parameter "link:" (Kasten "Google-Hacks: Die wichtigsten Suchparameter")....
Website anmelden Ihre Website soll natürlich auch bei Google auftauchen. Melden Sie sie an.
So geht’s: Gehen Sie zum Anmelden Ihrer Website auf http://www.google.de/intl/de/addurl.html . Google übernimmt allerdings keine Garantie dafür, dass Ihre Website tatsächlich in den Index der Suchmaschine aufgenommen wird. Tipps, wie es dennoch klappen kann, finden Sie aber unter http://www.google.de/intl/de/webmasters/ . Dort erfahren Sie auch, wie Sie eine Site aus dem Index entfernen und dafür sorgen, dass sie künftig nicht mehr indiziert wird....


19.3.2004: WARNUNG vor dem UTA-Servicetool MyZone

Das Servicetool soll Benutzer über Downloadlimit informieren - UTA-Kunde wurde mit 40%iger Download-Nachverrechnung konfrontiert - unhaltbare UTA-Reaktion - Bei Nachverrechnung von Downloads wird generell ein Gebühreneinspruch empfohlen Mit Hilfe von MyZone verspricht die UTA die Kontrolle des monatlichen Downloadlimits. Darauf hatte sich ein UTA-Kunde verlassen und gezielt sein Limit von 1000 MB 'angesurft'. Nun wurde er mit einer Nachverrechnung von 439 MByte konfrontiert.
Erstaunliche UTA-Reaktion
ARGE liegt ein umfangreicher Briefwechsel vor, aus dem hervorgeht, dass das UTA-Tool 'MyZone' ja bloß unverbindlich sei, keineswegs zur Berechnung herangezogen werden dürfe und wenn man sich über seinen korrekten Downloadverkehr informieren wolle, 'halt ein entsprechendes Tool aus dem Internet downloaden müsse'......


19.3.2004: WARNUNG vor Lifestyle-Fragebogen 2004

Lifestyle Gmbh - eine Tochter der Schober-Gruppe geht wieder auf Datenfang - Fragebogen keinesfalls ausfüllen!
Wieder einmal verschickt die Firma Lifestyle einen sechsseitigen Fragebogen, bei dem neben einer detaillierten Erhebung der Konsumgewohnheiten und des Lebensstandards auch persönliche Beziehungen und finanzielle Verhältnisse ausgespäht werden. Die ARGE DATEN hatte in der Vergangenheit laufend über die dubiosen Aktivitäten dieses Unternehmens und seine Firmenverflechtungen berichtet.
Auch wenn der Fragebogen wie eine 'statische Konsumentenerhebung' wirkt, dient er einzig dem Zweck des personenbezogenen Datenhandels.
Wohin diese Daten tatsächlich gehen, schweigt die Firma Lifestyle. Jedenfalls wurden sie - zumindest in der Vergangenheit - für SPAM-Zwecke verwendet, auch eine Weitergabe an Inkassobüros oder dubiose Wirtschaftsauskunftsdienste kann nicht ausgeschlossen werden.......


19.3.2004: Excel 97/2000/XP: Relativen in absoluten Bezug umwandeln

Problem: Sie können in Excel Zellbezüge und Formeln mit Zellbezügen bequem in weitere Zellen übernehmen, indem Sie die Zelle mit dem gewünschten Inhalt nach unten oder nach rechts übertragen. Dieses "AutoAusfüllen" mit der Maus produziert aber immer relative Bezüge. Wie lassen sich diese in absolute Bezüge umwandeln?
Lösung:
Sie verwenden zunächst das bequeme "AutoAusfüllen" und erhalten damit relative Bezüge. Danach markieren Sie alle Zellen, die Sie gerade ausgefüllt haben, und wählen "Bearbeiten, Ersetzen". Es genügt beispielsweise, erst einmal jedes "F" für die Spalte F durch "$F$" zu ersetzen. Das Dollarzeichen dient bekanntlich als Kennung für absolute Bezüge.
Damit sind die Spalte F und die jeweils nachfolgende Zeilenangabe absolut gesetzt. Diese einfache Methode funktioniert natürlich auch umgekehrt, wenn Sie absolute Bezüge in relative umwandeln wollen...........


18.3.2004: +++ Download des Tages +++ HDCleaner 2.355

Rubrik: Utilities / Dateimanager+-Tools, 820 KByte
Bevor Sie aus Platzgründen eine neue Festplatte kaufen, sollten Sie zunächst den HDCleaner auf Ihre alte Platte loslassen. Das Programm durchstöbert Ihre Festplatte nach nicht mehr benötigten Dateien und löscht diese auf Wunsch. Das nett anzusehende Programm hat damit schon manchem Anwender überraschend viel Speicherplatz zurückgegeben und ist sogar der Speicherplatz-freigeben-Funktion von Windows XP überlegen. (Kostenlos, Deutsch).......
zum Download


18.3.2004: Polizei: Weltweit größte Razzia gegen Raubkopierer

Mit einer weltweiten Razzia ist Ermittlern ein Schlag gegen das organisierte Raubkopieren von Musik- und Filmträgern gelungen. Auch in Deutschland kam es in den vergangenen drei Tagen zu Durchsuchungen und Verhaftungen, teilte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) mit.
Bei der bislang weltweit umfangreichsten Aktion wegen Urheberrechtsverletzungen im Bereich Film- und Software seien bundesweit fast 800 Wohnungen, Firmenräume und Rechenzentren in München, Frankfurt am Main, Bremen, Köln und im Ruhrgebiet durchsucht sowie mehrere Personen verhaftet worden.
Durch mehr als zweijährige Ermittlungen der GVU hätten detaillierte Erkenntnisse und Beweise über die Piraterie-Szene zu den so genannten Release-Groups geführt, heißt es. Sie seien mutmaßlich für die illegale Herstellung und Veröffentlichung deutscher Fassungen von Filmen wie "Der Herr der Ringe", oder "Im Dutzend billiger" (Kinostart: 25. März) verantwortlich........


11.3.2004: +++ Update für WinZip +++

Mit dem Service Release 2 überarbeitet WinZip Computing sein gleichnamiges Produkt in der Version 8.1 und kündigt die neue Version WinZip 9.0 als deutsche Ausgabe in Kürze an.
In dem Service Release behebt der Softwarehersteller ein vor kurzer Zeit aufgetretenes Problem in älteren WinZip-Versionen. Dabei trat beim Öffnen einer MIME-kodierten Datei bei bestimmten Dateinamenerweiterungen durch ungültige Daten ein Buffer Overflow auf. Dadurch hätten Angreifer bösartigen Code durch WinZip auf dem betroffenen Rechner ausführen können.
WinZip behob das Problem bereits mit der englischsprachigen Version 9.0, repariert den Bug nun aber auch durch das SR-2 in den früheren Releases. In Kürze will WinZip dann auch die deutsche Version von WinZip 9.0 auf den Markt bringen........


11.3.2004: Zweites Update für StarOffice 7

Für das plattformübergreifende Office-Paket StarOffice stellt Sun das zweite Patch-Paket für Windows, Linux und Solaris zum Download bereit. Das Update beseitigt zahlreiche Fehler, von denen das Readme-File im Paket rund 240 dokumentiert. Zahlreiche der Bugfixes sollen die Stabilität erhöhen sowie unter anderem den Import von Word-Dokumenten verbessern, der die Software gelegentlich zum Absturz bringt. Darüber hinaus beseitigt der Patch diverse Probleme, etwa Performance-Verluste nach dem Einfügen von Hintergrundbildern.
Je nach Plattform haben die Pakete einen Umfang zwischen 25 und 42 MByte. Laut Sun sind alle Bugfixes auch in der Open-Source-Variante OpenOffice 1.1.1 enthalten. Das Update für OpenOffice steht derzeit als englischsprachiger Release Candidate zur Verfügung und profitiert bereits von den Aktualisierungen.....


10.3.2004: Neue Patches für Microsoft-Produkte

Microsoft bleibt sich treu, auch im März gibt es am zweiten Mittwoch im Monat eine Reihe von Sicherheits-Bulletins für Benutzer von Microsoft-Produkten. Betroffen sind Office XP beziehungsweise Outlook 2002, Windows 2000 und der MSN Messenger.
Das Sicherheits-Bulletin für Office stopft ein als "wichtig" deklariertes Loch im Mailclient Outlook. Betroffen sind Office XP mit Service Pack 2 beziehungsweise Outlook 2002 mit Service Pack 2. Durch diese Sicherheitslücke kann ein Angreifer seinen Programm-Code auf einem betroffenen System ausführen..........


9.3.2004: Acrobat Reader 5/6: Mehrere PDFs in eigenen Fenstern öffnen

Problem: Sie möchten mehrere PDF-Dokumente gleichzeitig öffnen. Beim Doppelklick auf eine PDF-Datei lädt der Acrobat Reader diese aber immer nur ins selbe Fenster. In der Menüleiste können Sie über "Fenster" eines der geladenen Dokumente auswählen und mit "Anordnen" innerhalb der Anwendung nebeneinander darstellen. Sie möchten aber für jedes Dokument ein eigenes Programmfenster am Desktop.
Lösung: Damit der Acrobat Reader 5 und 6 jedes Dokument nach einem Doppelklick in einem eigenen Programmfenster darstellt, brauchen Sie den Befehlszeilenparameter /N. Allerdings müssen Sie dafür die Dateizuordnung unter Windows global anpassen.
Dazu gehen Sie bei allen Windows-Versionen ab 98 im Windows-Explorer auf "Extras, Ordneroptionen, Dateitypen". Suchen Sie in der Liste der registrierten Dateitypen den Eintrag für PDF. Am schnellsten gelangen Sie dorthin, indem Sie den Anfangsbuchstaben des Typs - also ein "P" - eintippen.
Ist der richtige PDF-Eintrag markiert, gehen Sie auf "Erweitert" (ältere Windows-Versionen: "Bearbeiten"). Im nächsten Dialog klicken Sie in der Liste auf "open" und dann auf "Bearbeiten". Falls Sie den Acrobat Reader 6 verwenden, heißt der Eintrag "Mit Acrobat 6.0 öffnen". Im Feld "Anwendung für diesen Vorgang" fügen Sie zwischen dem Pfad zum Acrobat Reader und dem Platzhalter "%1" den Parameter /N wie folgt ein (eine Zeile): "C:\Programme\Adobe\Acrobat 6.0\Reader\AcroRd32.exe" /N "%1"
Bei dieser Gelegenheit können Sie übrigens auch den Willkommensbildschirm des Readers abschalten. Dazu tragen Sie vor dem /N zusätzlich den Startparameter /S ein. Diese Option ist allerdings rein kosmetischer Natur, da sich der Programmstart dadurch nicht beschleunigt.........


3.3.2004: SPAMs - Ein lukratives Geschäft !?

Während die tatsächlichen wirtschaftlichen Schäden schwer zu ermitteln sind, die Aussagen diverser Marktuntersuchungen schwanken bis zu einem Faktor 100, sind die Gewinnchancen für die Versender astronomisch.
Ein Versender von Massenpost gab an, er könne auch dann noch Gewinne erzielen, wenn die Antwortrate unter 0,0001% liege, also bloß einer von einer Million Angeschriebenen reagiert....
Aufgrund der derzeitigen Filtertechniken werden immer öfter legitime Nachrichten nicht zugestellt ('falsche positive') oder Mails schlicht nicht gelesen, weil sie wie SPAM wirken. In einer Umfrage gaben 25% der Teilnehmer an, dass sie aufgrund der massiven SPAM-Zunahme weniger Mails als bisher lesen...
Laut Pew Internet haben 7% der Benutzer auf Grund von SPAM-Zusendungen Bestellungen aufgegeben und 33% reagierten auf Links, die sie per SPAM erhielten...
Immer lukrativer wird der Geschäftszweig des 'erntens' von Mailadressen, oft durch Würmer provoziert oder auch durch das Angebot, durch Reagieren auf ein SPAM-Mail von weiteren SPAMs verschont zu werden.
Auch die Unsitte, Mails mit allen Empfängern im Header zu verschicken, begünstigt die Weiterverbreitung von SPAM. Die ARGE DATEN beobachtet dieses Phänomen ganz besonders intensiv bei der elektronischen Kommunikation einzelner Behörden, allen voran das Bundeskanzleramt.....


3.3.2004: Inode erstreitet günstigere Entbündelung für Telekom-Leitungen

Inode, nach eigenen Angaben zweitgrößter Internet-Provider Österreichs, hat eine erhebliche Senkung der Entbündelungskosten per 1. März erreicht. Der Anbieter gibt den erstrittenen Preisvorteil von 65,41 Euro (inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer) pro Neuanschluss an seine Kunden weiter. Bei einer Entbündelung wird die von der Vermittlungsstelle zum Endkunden führende Telekommunikationsleitung vom Ex-Monoplisten Telekom Austria übernommen und direkt mit dem Netz eines alternativen Betreibers verbunden......


3.3.2004: Regulierungsbehörde verbietet Inkasso für Festnetz-Dialer

Die Firma Hanseatische Abrechnungssysteme GmbH (HAS) darf nach einem Beschluss der Regulierungsbehörde keine Verbindungen nach dem 15. August 2003 berechnen oder ein Inkasso dafür betreiben. "Dies bedeutet, dass Rechnungen der HAS über die Frankfurter Festnetzrufnummer 0 69/42 72 69 98 nicht bezahlt werden müssen", so der Präsident der Behörde, Matthias Kurth. Bislang sei die Entscheidung der Regulierungsbehörde zwar noch nicht bestandskräftig, ein möglicher Widerspruch habe aber keine aufschiebende Wirkung, erklärte Kurth.
Das Unternehmen hatte Dialer verbreitet, die die genannte Festnetznummer anwählen und damit Sicherungsvorrichtungen wie Rufnummernsperren aushebeln. Die Firma verlangte von den Opfern, die in die Dialer-Falle getappt waren, 69,95 Euro für ein Monats-Abonnement eines Erotik-Angebots. Laut RegTP werde bei der Verbindung die Telefonnummer des Anwenders übertragen und die Daten des Benutzers ausspioniert. Mehr als 100.000 Rechnungen soll die Firma für den dubiosen Service versandt haben.
Die Regulierungsbehörde fordert Verbraucher, die Rechnungen oder Mahnungen über die Anwahl der genannten Rufnummer erhalten, auf, sich schriftlich an die Behörde zu wenden. Die Adresse lautet Tulpenfeld 4, 53113 Bonn......


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