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Neuigkeiten, Tipps und Tricks

Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen. Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.

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aus unserem Archiv 05/2004

26.5.2004: Microsoft verlängert Produkt-Support

Microsoft verlängert ab Juni die Unterstützung für Business- und Entwicklerprodukte auf zehn Jahre. Bislang gab es fünf Jahre allgemeinen (Mainstream) und zwei Jahre erweiterten (Extended) Support.
Damit reagiert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auf die Wünsche seiner Kunden. Klare und zuverlässige Zeitvorgaben für den Support seien für Kunden entscheidend, um effektiv Implementierungen neuer Technologien zu planen.
Während der Mainstream-Support auch künftig auf fünf Jahre begrenzt bleibt, verlängert sich die Extended-Option auf ebenfalls fünf Jahre. Alternativ dazu gewährt Microsoft allgemeine Unterstützung bis zu zwei Jahre nach Erscheinen der Nachfolgeversion - wodurch sich die Support-Zeiten verlängern können. Kommt die Desktop-Version des Windows-XP-Nachfolgers "Longhorn" zum Beispiel 2006 auf den Markt, gilt der Mainstream-Support für das 2001 erschienene Windows XP bis 2008 - also sieben Jahre. Daran schließen sich die fünf Jahre erweiterte Unterstützung an, woraus sich insgesamt eine Support-Dauer von zwölf Jahren ergibt.......


25.5.2004: Microsoft.com geknackt

Für Webmaster gehört es zu den nervigsten - und wenn es dann wirklich passiert: Das Defacement einer der betreuten Seiten. Dabei wird das Aussehen einer Seite von Crackern verändert, um einen gelungenen Einbruch zu beweisen.
Ursache solcher Einbrüche sind meist vergessene Sicherheitsupdates, dass so etwas auch mal bei den Großen der Branche passieren kann, zeigt nun ein erfolgreiches Defacement von einer Unterseite des Webauftritts des Softwareherstellers Microsoft: Laut Neowin ist es einer portugiesischen Gruppe namens "Outlaw Group" gelungen die mit Windows Server 2003 und IIS/6.0 betriebene britische Microsoft Press Bücherseite des Unternehmens zu knacken.
Die Seite wurde schon recht bald nach dem Crack offline genommen, mittlerweile ist das alte Aussehen wieder hergestellt. Für das Image des Konzerns, der ja immerhin die eingesetzte Software selbst herstellt, ist das Ereignis freilich nicht sonderlich zuträglich...........


24.5.2004: Unsichere ActiveX-Controls in Norton Antivirus 2004

In Norton Antivirus 2004 ist ein fehlerhaftes ActiveX-Control enthalten, mit dem Angreifer Code ausführen oder den Virenscanner zum Absturz bringen können. Das Control überprüft externe Eingaben nicht richtig, sodass Skripte von manipulierten Webseiten darauf zugreifen können, um weitere Dateien zu starten. Laut Security Advisory von Symantec muss der Code allerdings bereits auf dem System des Opfers vorhanden sein -- sowie der Pfad dorthin bekannt sein, um ihn im Kontext des angemeldeten Benutzers auszuführen. In Kombination mit Sicherheitslücken in Webbrowsern und anderen Applikationen sollte dies einen Angreifer aber nicht vor eine allzu große Hürde stellen. Symantec hat Patches zur Verfügung gestellt. Anwender, die ihr System bereits über LiveUpdate aktualisiert haben, sollten nicht mehr verwundbar sein.
Die Hersteller von Antivirensoftware setzen in ihren Produkten mittlerweile häufig ActiveX-Controls ein, selbst wenn der Scanner völlig offline arbeitet. ActiveX-Controls stellen ein Sicherheitsrisiko dar, da -- sofern als "Safe for Scripting" markiert -- Webseiten auf sie zugreifen können. Sicherheitslücken in den Controls führen dann oftmals zum Zugriff auf das System. Fehlerhafte Controls in Produkten von Symantec wurden schon mehrfach gefunden. Auch McAfees Virenscanner installiert unsichere ActiveX-Controls.


24.5.2004: +++ Download-Erlös für einen guten Zweck +++

Die britische Hilfsorganisation Oxfam will mithilfe eines Trendthemas Geld sammeln. Von Mittwoch an startet das Unternehmen eine Musik-Downloadplattform, bei der ein Teil des Erlöses wohltätigen Zwecken zugute kommt.
Die Plattform unter dem Namen bignoisemusic.com soll vom Start weg über 300.000 Tracks verfügen. Zehn Prozent der Einnahmen werden direkt an Oxfam überwiesen.
Oxfam-Pressesprecher Adrian Lovett lobt in einem Statement die Idee von bignoisemusic in den höchsten Tönen. Musikliebhaber würden tolle Musik erhalten und die beteiligten Künstler würden durch die Spende eines Teils der Erlöse den Ärmsten der Armen auf der Welt helfen.
Den Besuchern von bignoisemusic wird dabei nicht nur die "2. Wahl" der Musikindustrie geboten. Zu den Künstlern, die mit Oxfam kooperieren, gehören George Michael sowie die Gruppe Coldplay. Einige Künstler stellen für das Projekt sogar exklusive Tracks zur Verfügung.
Für den technischen Hintergrund bei bignoisemusic sorgt OD2, der führende europäische Distributor für digitale Musik. Die Tracks werden mit dem DRM des WMA-Formats angeboten....


24.5.2004: Handytarife sinken weiter - Mobilkom vergünstigt Businesstarife

Reaktion auf den aggressiven Kurs der Mitbewerber Die Tarifschlacht im österreichischen Mobilfunkmarkt hat kein Ende. Die Telekom Austria-Tochter Mobilkom Austria senkt nun nach den Privatkundentarifen auch die Tarife für Geschäftskunden und private Vieltelefonierer. Zuletzt hatte der heimische Marktführer die Businesstarife Mitte Februar gesenkt.
Die Senkung der Tarife sei eine Reaktion auf den aggressiven Kurs des Mitbewerbs, sagte Mobilkom-Sprecherin Ursula Novotny zur APA. Zuletzt hatte sich vor allem One sehr aktiv um neue Geschäftskunden bemüht. Die neuen Tarife für Geschäftskunden würden künftig auf drei Tarifmodelle zusammengefasst und würden sich noch stärker als bisher am individuellen Telefonverhalten des Kunden orientieren.......


24.5.2004: Maustatur: Neue Genius-Maus mit zehn Tasten

Als "Maustatur" bezeichnet Genius seine neue optische Computer-Maus Netscroll+ Superior, die es wahlweise auch als "Wireless Netscroll+ Superior" in einer kabellosen Variante gibt. Grund für das freche Wortspiel: Die Maus besitzt satte zehn programmierbare Tasten, über die sich nicht zuletzt auch Gamer freuen dürften.
Die Programmierbarkeit erlaubt es, die Maustasten mit Tastatur-Shortcuts zu belegen, so dass im PC-Alltag so mancher Griff zum Keyboard entfallen soll. Darüber hinaus besitzt die Maus ein Scrollrad und einen optischen Sensor mit 800 dpi. Die Auflageflächen sind aus Perlmutt-Kunstoff; die Griffflächen sind gummiert. Unterstützt werden Windows ab Windows 98 und MacOS ab 8.6 (Mac nur Kabel-Maus).....


24.5.2004: Harry-Potter-Autorin Rowling startet erfolgreich Website

Harry-Potter-Fans bekommen jetzt auf der persönlichen Webseite der Autorin Joanne K. Rowling (38) die neuesten Informationen über ihren Lieblingszauberlehrling und seine Erfinderin. "Mit Buch sechs bin ich schon ziemlich weit", gibt die Schriftstellerin unter der Internetadresse www.jkrowling.com auch in deutscher Sprache bekannt, verrät aber noch nichts über dessen Inhalt.
"Der Schlüssel heißt Geduld", schreibt die Autorin unter Hinweis darauf, dass alle Texte auf ihrer Website von ihr persönlich verfasst wurden. Nach Angaben der "Times" vom Montag haben in der ersten Woche bereits 17 Millionen Menschen die Seite angeklickt....


22.5.2004: Haftung für virenverseuchte E-Mail

Auch wer unwissentlich elektronisches Ungeziefer verbreitet, kann dafür haftbar gemacht werden. Dies gilt vor allem für Unternehmen, da sie in besonderem Maße zur Sicherung der eigenen IT-Anlagen verpflichtet sind, schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Ausgabe 6/04.
Elektronische Schädlinge werden nicht selten automatisch über ahnungslose Dritte verbreitet. Da in diesen Fällen der eigentliche Versender weder vorsätzlich handelt noch ein vertragliches Verhältnis zwischen ihm und dem Empfänger besteht, kann man eine solche Haftung ebenso ausschließen wie die Strafbarkeit eines solchen Handelns. Doch auch wer fahrlässig handelt und dadurch andere schädigt, haftet dafür unter Umständen zivilrechtlich auf Schadensersatz.
Etwa dann, wenn Firmen kontaminierte E-Mails an Privatpersonen verschicken. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Unternehmen vom Virenbefall Kenntnis hatten oder nicht. "Dieser Rechtspflicht entgeht nur, wer nachweisen kann, ausreichende und tagesaktuelle Vorkehrungen gegen Virenbefall und -verbreitung durch entsprechende Soft- und Hardware getroffen zu haben", erklärt Joerg Heidrich, iX-Autor und Justiziar des Heise Zeitschriften Verlags.
Unternehmen sind in der Bundesrepublik per Gesetz zu einem IT-Risikomanagement und zur Schaffung sicherer Netzwerkinfrastrukturen verpflichtet. Dabei reicht eine technische Infrastruktur mit Firewalls und Antivirus-Software allein nicht aus. Vielmehr müssen die organisatorischen Maßnahmen des Betriebes diesen Schutzzielen entsprechen. Das gilt insbesondere für Mitarbeiter von EDV-Abteilungen, die sich stets über aktuelle Entwicklungen informieren und in der Lage sein müssen, auf diese zu reagieren.
Im reinen B2B-Bereich gelten derartige Verpflichtungen sowohl für das versendende als auch für das empfangende Unternehmen. Anders bei Privatpersonen: Hier besteht eine gesetzliche Verpflichtung zu einem Selbst- und Drittschutz nur sehr eingeschränkt. Allenfalls in Einzelfällen, in denen ein besonders leichtfertiger Verstoß gegen Sicherheitsgebote erfolgt, kann man von einem Mitverschulden ausgehen......
Anmerkung: Auch in Österreich ist ein Gesetz in ähnlicher Form in Vorbereitung...


22.5.2004: Napster startet in Großbritannien vor iTunes

Zumindest was Großbritannien betrifft, hat es die Roxio-Tochter Napster geschafft, vor Apples iTunes Music Store offiziell an den Start zu gehen. Seit gestern können Musikfans auf der Insel das Angebot von Napster nutzen. Verfügbar sind dort nach Angaben von Roxio bereits 500.000 Titel von allen fünf Majors, in einem Monat sollen es bereits 700.000 Songs sein. "Großbritannien ist ein Musikmarkt mit einem Volumen von zwei Milliarden Dollar. Das ist der drittgrößte Markt weltweit, ein sehr wichtiger Markt für uns", erklärte Roxio-Chef Chris Gorog.
Britische Napster-Kunden zahlen pro Song Download 1,09 Pfund (umgerechnet 1,93 Dollar), für Monatsabonnenten beträgt der Preis 99 Pence (1,76 Dollar). Ebenfalls möglich ist ein Abo zu 9,99 Pfund im Monat (17,71 Dollar) für unbegrenzte Streams, die sic allerdings nicht kopieren oder brennen lassen. Napsters wichtiger europäischer Wettbewerber OD2 hatte offenbar schon Lunte gerochen und ebenfalls am Donnerstag die Download-Preise für seine größten Vertriebspartner halbiert......


22.5.2004: Gartner: Die PC-Austauschwelle kommt in Schwung

Das Marktforschungsinstitut Gartner geht davon aus, dass der weltweite PC-Absatz in diesem Jahr gegenüber 2003 um 13,6 Prozent wachsen wird. Die Zahlen für das erste Quartal deuten an, dass die von Herstellern seit langem erwartete Austauschwelle voll im Gang ist, so Gartner-Analyst George Shiffer.
Laut Schätzungen der Auguren aus Stamford, Connecticut, werden bis Jahresende rekordverdächtige 186,4 Millionen Rechner abgesetzt. Knapp 100 Millionen davon ersetzen veraltete Vorgängermodelle. 2005 sollen sogar 120 Millionen betagte PCs abgelöst werden. In den beiden Jahren werden damit mehr alte Rechner ersetzt als in den Boomjahren 1998 und 1999. Während damals die Jahr-2000-Inkompatibilität (Y2K) der Lebenszeit der Rechner ein vorzeitiges Ende setzte, ist nun die betagte Technik schuld. So sind laut Gartner aktuell mehr als 30 Prozent aller Rechner über drei Jahre alt und arbeiten mit einer Version des Betriebssystem Windows, das bereits jetzt oder in Kürze von Microsoft nicht mehr unterstützt wird.
Die lange anhaltende Konjunkturkrise hat dazu geführt, dass sich der Austauschzyklus von Rechnern von drei auf vier Jahre verlängert hat, erklärten die Marktforscher. Damit muss nun in vielen Unternehmen auf einem Schlag fast der gesamte Bestand an Rechner erneuert werden, die vor der Jahrtausendwende angeschafft worden war...


22.5.2004: Finanz-Online wird besser

Hohe Zugriffszahlen, hohe Zufriedenheit, und demnächst noch mehr Funktionen: Das Online Finanzportal wird zum internationalen Vorzeigeprojekt. Eine Studie des Marktforschungsinstitutes Fessel/GfK bestätigt der E-Government Anwendung des Bundesministeriums für Finanzen nun Benutzerfreundlichkeit und hohe Akzeptanz bei Bürgern und Unternehmen.
380.000 User brachten bis April 1,8 Mio. Umsatzsteuervoranmeldungen und 250.000 Arbeitnehmerveranlagungen "Online" ein. Bis zu 600.000 Transaktionen gehen derzeit pro Tag über die Bühne. Von den Anwendern sind 270.000 Bürger, 100.000 Unternehmen, 2.300 Gemeinden, und 4.800 Wirtschaftstreuhänder, Rechtsanwälte und Notare mit insgesamt 880.000 Klienten.
MEHR FUNKTIONEN GEPLANT:
Der weitere Fahrplan: Mit 5. Mai 2004 wurde das Angebot für den unternehmerischen Bereich wesentlich erweitert – Dazu zählen die Übermittlung der ESt-, KSt. und Ust-Erklärung 2003. Ab dem zweiten Quartal werden auch ein Webservice und der Zugang mit Bürgerkarte möglich sein. Ab dem 4. Quartal folgt dann die Übermittlung des Familienbeihilfen-Antrags.......


22.5.2004: Selber schuld wer keinen aktuellen Viren-Schutz verwendet

Der britische Anti-Viren-Spezialist Sophos warnt vor einer neuen Variante des Sober-Wurms. Der Sober-G (W32/Sober-G) ist seit dem Wochenende aktiv und verbreitet sich, indem er die E-Mail-Adressen auf den infizierten Computern sammelt und sich selbst an diese Adressen verschickt. Dabei verwendet er eine ganze Reihe verschiedener Betreffzeilen, wie etwa "Mail Delivery failure", "Your Password" und "Registration confirmation".....
"Der neueste Spross der Sober-Familie scheint die Computer-User kalt zu erwischen, nachdem sie sich eben von Sasser erholt haben", kommentiert Gernot Hacker, Director of Technology bei Sophos. "Obwohl mittlerweile fast jeder über die Viren-Problematik bescheid weiß, gibt es immer noch PC-Besitzer, die ihre Rechner nicht mit aktueller Antiviren-Software schützen. Automatische Updates hätten diese neuerliche Vireninfektion leicht verhindern können", so Hacker. Anwender sollten die Auto-Update-Funktion ihrer Antivirus-Lösung mindestens auf "täglich" einstellen, da sie den immer neuen Mutationen der Würmer sonst schutzlos ausgeliefert sind.......


21.5.2004: AOL öffnet mit Musik Downloads sein Angebot für alle Internetnutzer

Der Internetanbieter AOL Deutschland öffnet seinen Musik Download-Shop für alle Netznutzer. Der Download-Service unter http://www.aol.de, der bisher allein Mitgliedern zur Verfügung stand, bietet nach Angaben des Unternehmens über 100 000 Titel. Mit wenigen Klicks könnten sich Anwender einzelne Songs oder ganze Alben auf den Computer herunterladen, um sie am PC zu hören, auf CD zu brennen oder auf einen mobilen Player zu überspielen, wirbt AOL.
Zum Angebot zählen Künstler der Labels Sony Music Deutschland, Warner Music Germany, BMG, Universal, Edel und Kontor. Parallel zur Öffnung des Angebotes erweitert AOL seinen Musik Download-Shop um Interpreten von Independent Labels. So sind nun auch Bands wie «Tocotronic», «Die Sterne» und «Franz Ferdinand» bei AOL zu finden.
Die Musikstücke bietet AOL im WMA-Format an. Die Dateien sind den Angaben nach zur Wahrung der Urheber- und Leistungsschutzrechte durch das Digital Rights Management von Microsoft gesichert. Die Preise für die Downloads liegen zwischen 0,79 und 1,79 Euro pro Einzeltitel. Die Bezahlung erfolgt über T-Pay. AOL Mitglieder bezahlen ihre Downloads über ihre monatliche AOL-Rechnung....


18.5.2004: Vorsicht: Deutsche Ebay-Anwender im Visier von Login-Phisher

Deutsche Ebay-Nutzer erhalten in diesen Tagen Mails, in denen Sie zur Herausgabe ihres Ebay-Logins und -Passworts aufgefordert werden. Innerhalb acht Stunden habe eine Antwort zu erfolgen, heißt es in der Mail. Notwendig seien diese Informationen, weil es im Rechenzentrum einen Wasserschaden gegeben habe. Natürlich gab es bei Ebay keinen Schaden und die Mails stammen auch nicht vom Online-Auktionshaus. Vielmehr sind die Mails, so die Sicherheitsspezialisten von Messagelabs, Teil einer Phishing-Welle, die nun nach Deutschland schwappt.....
Anmerkung: Es ist nicht anzunehmen, dass es nur deutsche Ebay-Nutzer betrifft..


18.5.2004: EU-Kommission gibt Flugpassagierdaten für USA frei

Die EU-Kommission hat heute dem Abkommen zur Weitergabe von Flugpassagierdaten an die USA formell zugestimmt. "Laut dieser Entscheidung geht die Kommission davon aus, dass die an die US-Behörden übermittelten Flugpassagierdaten 'angemessen geschützt' werden", heißt es in einer Mitteilung der Kommission. Demnach dürfen die USA demnächst über jeden EU-Passagier 34 Daten von der Kreditkartennummer bis zu Bonus-Meilen erfassen und dreieinhalb Jahre lang speichern. Die Regelung tritt kommende Woche nach der Unterzeichung in Washington in Kraft.
Das Europäische Parlament war mit der Einigung der EU-Kommission mit den USA im Dezember 2003 nicht einverstanden und wollte ursprünglich den Europäischen Gerichtshof anrufen. Dieser Schritt ist nun hinfällig.....


14.5.2004: CD-Verwaltung 1.00; Typ: Freeware

Betriebssystem Windows 95/98/ME, NT, 2000, XP; Sprache Deutsch
Die CD-Verwaltung ist ein einfaches Programm für die Erfassung und Verwaltung des eigenen CD-Bestandes. Zu jedem Datenträger lassen sich bis zu drei Coverbilder in die Datenbank aufnehmen. Mit dabei sind eine Suchfunktion sowie ein Listengenerator...
CD-Verwaltung 1.00


14.5.2004: Opera behebt klammheimlich Browser-Sicherheitslücken

Sicherheitslücken in Opera 7.23; auch Firefox, Konqueror und Safari betroffen
Erst nach dem Erscheinen von Opera 7.50 wurde bekannt, dass in Opera 7.23 zwei unterschiedliche Sicherheitslücken stecken, die mit der aktuellen Version behoben wurden. Unter besonderen Umständen wird eine URL auf Grund eines Fehlers falsch in der Adresszeile angezeigt. Eine weitere Sicherheitslücke betrifft die Nutzung von telnet, worüber ein Angreifer Daten anlegen oder überschreiben kann. Opera selbst machte keine Angaben zu den Sicherheitslücken. Die telnet-Sicherheitslücke soll auch in den Browsern Firefox, Konqueror und Safari stecken......


14.5.2004: Online-Plattform Geizhals.at mit über 100.000 Artikeln

Auf der Online-Einkaufsplattform Geizhals.at, Anbieter von Preisvergleichen im Internet, sind nach eigenen Angaben bereits über 100.000 Artikel gelistet. Der Handel setze im Durchschnitt monatlich rund 30 Mio. Euro auf Geizhals.at um, teilt das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit. Mittlerweile seien mehr als 950 Händler auf der Plattform mit ihren Produkten vertreten.
Laut Österreichischer Web-Analyse (ÖWA) verzeichne die E-Commerce-Plattform zwischen 1,2 und 1,4 Mio. "Unique Clients" pro Monat. Insgesamt würden sich bei Geizhals.at 1,8 Mio. Preise finden, die stündlich aktualisiert werden, so der Vorstand der Preisverleich Internet Services AG und Erfinder von Geizhals, Marinos Yannikos......


14.5.2004: XP-Clean Freeware Version 5.5

XP Clean säubert Windows 2000- und XP-Systeme von Benutzerspuren wie Verlaufslisten oder temporären Internetdateien. Darüber hinaus spürt das Programm Spyware und Dialer auf, kann Texte verschlüsseln und die Registry nach ungültigen Einträgen durchsuchen und sie gegebenenfalls auch entfernen...
Download: XP-Clean Freeware Version 5.5


14.5.2004: MS aktualisiert Sasser Worm Removal Tool

Das "Sasser Worm Removal Tool" von Microsoft gibt's seit kurzem in einer neuen Version 4.0. Sie erkennt neben den A- bis E-Varianten des Wurms ( wir berichteten ) auch die F-Variante.
Der Download des Tools kommt auf rund 115 Kilobyte. Das Tool läuft nur unter Windows 2000 und XP. Nach dem Download stimmen Sie der End-User License Agreement (EULA) zu, dann wird der Scanvorgang eingeleitet.
Microsoft empfiehlt den Einsatz der neuen Version des Worm Removal Tools auch dann, wenn mit einer vorherigen Version bereits gescannt wurde.
Download: Sasser (A-F) Worm Removal Tool (KB841720)


12.5.2004: Polizei ermittelt gegen Komplizen des Sasser-Autors

Im Zusammenhang mit der Verbreitung der Internetwürmer Sasser und Netsky haben die Ermittler jetzt auch Komplizen des 18 Jahre alten Urhebers im Visier. Am gestrigen Dienstag habe es fünf Durchsuchungen bei Bekannten des Berufsfachschülers aus Waffensen im Kreis Rotenburg/Wümme gegeben, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) heute in Hannover.
Bei den Durchsuchungen, die durch Kriminalbeamte und Spezialisten des Dezernates für forensische IuK-Technik durchgeführt wurden, sei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden. Zwei Beschuldigte sollen Angaben gemacht haben. Sie erklärten, den Netsky-Quellcode vom Urheber des Sasser-Wurms erhalten zu haben. Die Verbreitung von Netsky habe nur einer der Beschuldigten gestanden.
Der Hauptverdächtige bleibt der Berufsfachschüler. "Er war der Drahtzieher", betonte der Leiter der Staatsanwaltschaft Verden, Helmut Trentmann. Der Jugendliche hatte die Programmierung des Internet-Wurms Sasser gestanden. Auch Netsky soll von ihm stammen. Die Staatsanwaltschaft Verden rechnet damit, dass ein Prozess gegen den 18-Jährigen in einigen Wochen vor dem Jugendschöffengericht Rotenburg beginnen könnte. "Wir haben ja ein Geständnis", meinte Trentmann. Derzeit werde noch der Computer des Jugendlichen, der am Freitag festgenommen worden war, von Spezialisten des LKA untersucht.
Sasser-Geschädigte können sich zur Sicherung zivilrechtlicher Ansprüche und zur Strafanzeigeerstattung direkt an die Staatsanwaltschaft Verden wenden. Diese nimmt allerdings keine E-Mails in der Sache entgegen. Beschwerden können gefaxt oder postalisch zugestellt werden.......


12.5.2004: Zitate für jeden Anlass im Internet

Aussagen für jeden Anlass und jede Lebenssituation: Wem sonst nichts mehr einfällt, der kann sich mit einem Zitat aus der wortlosen Situation retten. Auf der Internetseite www.aphorismen.de haben User die Qual der Wahl aus 64.000 Aphorismen und Zitaten, die nach Thema, Inhalt oder Autor durchsucht werden können. Die Bandbreite der Themen erstreckt sich von Abendmahl und Bequemlichkeit über Intelligenz und Liebe bis hin zu Wohnungsnot und Zölibat und birgt das eine oder andere literarische Kleinod....


12.5.2004: Knackgeräusche bei Audio-CDs lassen sich vermeiden

So erstellen Sie sicher eigene CDs
Hässliche Knackgeräusche beeinträchtigen bei Ihrer selbstgebrannten Musik-CD den Hörgenuß. Wie lassen sie sich vermeiden?
Die Knackgeräusche auf einer Audio-CD können zwei verschiedene Ursachen haben:
1. Treten sie innerhalb eines Musikstückes auf, dann ist meist das Auslesegerät (CD-ROM-Laufwerk oder Brenner) verantwortlich. Eventuell hilft es, wenn Sie die Lesegeschwindigkeit herabsetzen. Zur Kontrolle sollten Sie vor dem Brennen unbedingt die auf Festplatte gespeicherte Musik anhören.
2. Knackgeräusche zwischen den Titeln entstehen dagegen, wenn die Musikstücke im Track-at-once-Verfahren (TAO) gebrannt wurden. Der Brenner fügt dabei zwischen den Tracks Verknüpfungsblöcke von zwei Sekunden ein. Dieses Verfahren stammt aus der Phase der ersten Brenner, die etwas Zeit benötigten, um den nachfolgenden Track sauber schreiben zu können. Sensible Audio-Player quittieren diese Verknüpfungsblöcke jedoch mit Knacken.
Wollen Sie Musik-CDs in Profiqualität, dann müssen Sie diese im Disc-at-once-Verfahren (DAO) speichern.


12.5.2004: Scripts und Programme fürs Herunterfahren & Abmelden

Scripts oder Anwendungen beim Windows-Start mit auszuführen ist kein Problem - das geht über den Autostart- Ordner im Start-Menü oder über einschlägige Registry-Einträge. Wenn Sie jedoch beim Abmelden oder Herunterfahren zum Beispiel ein automatisches Backup ausführen oder das System von Benutzerspuren säubern wollen, suchen Sie vergebens nach einer passenden Funktion. Auch unter "Geplante Tasks" finden Sie nur Optionen für den Systemstart.
Windows 2000 und XP enthalten eine solche Möglichkeit, allerdings ziemlich versteckt. Loggen sie sich zunächst als Administrator ein. Öffnen Sie über "Start, Ausführen" die Datei GPEDIT.MSC, um den Dialog für die Gruppenrichtlinien aufzurufen. Im Fenster "Struktur" kommen Sie über "Computerkonfiguration, Windows-Einstellungen" zu "Skripts". Hier finden Sie im rechten Fenster neben "Starten" auch die gesuchte Option "Herunterfahren". Nach einem Doppelklick darauf erhalten Sie ein Dialogfenster, in dem Sie eine oder auch mehrere Shutdown-Aktionen "Hinzufügen" können. Sie dürfen jede ausführbare Datei eintragen – von den Typen EXE und COM über VB- und J-Scripts bis hin zu einfachen Batchdateien.
Die einzige, aber wichtige Bedingung ist, dass sich die Aktion automatisch beendet und hierfür keine Benutzereingabe oder Mausaktion verlangt.


12.5.2004: Verbraucherschützer besorgt über Zunahme von betrügerischen Lotterie-Mails

Verbraucherschützer besorgt über Zunahme von betrügerischen Lotterie-Mails
Die australische Verbraucherschutzorganisation Fraudwatch International ist außerordentlich besorgt über die Zunahme von Beschwerden wegen Identitätsdiebstahl im Internet. Im vergangenen Monat sind bei der Organisation mehr als 1000 Berichte von Betrogenen eingetroffen, heißt es in einer Stellungnahme von Fraudwatch. Die Betroffenen sind Phishing-Betrügern auf den Leim gegangen; in den meisten Fällen angelockt von falschen Nachrichten von angeblichen Geldgewinnen. "Wenn das nicht funktionieren würde, dann würde die Zahl solcher E-Mails nicht weiter zunehmen", warnt ein Vertreter der Organisation Internetsurfer, welche die Gefahr nicht ernst nehmen.
In der Regel läuft der Betrugsversuch folgendermaßen ab: Der User erhält die Fake-Nachricht von dem angeblichen Gewinn in attraktiver Höhe. Um diesen ausgezahlt bekommen zu können, soll er dann erst einmal eine Kopie seines Reisepasses oder eines anderen Dokuments faxen oder einsenden. Wer so gutgläubig ist, das zu tun, läuft Gefahr, dass sich Internet-Betrüger fortan unter seinem Namen im Netz bewegen......


12.5.2004: CD-Brennen - Buffer Underrun: Rekalibrierung

Obwohl Sie über den smiulierten Schreibvorgang ausgelotet haben, ob Ihr System für das Brennen von CDs geeignet ist, kommt es hin und wieder zu einem Buffer Underrun. Dabei läuft der Zwischenspeicher im CD-Recorder leer, der vom PC kommende Datenstrom bricht ab und das Brennprogramm hält den Schreibvorgang an. Probieren Sie einmal folgende Gegenmaßnahmen aus:
1. Gehen Sie den Umweg über eine Image-Datei. Möglicherweise ist Ihr System nicht leistungsstark genug für ein direkte Kopieren von CD zu CD (on-the-fly). Oder Sie brennen viele kleine Dateien. In diesem Fall kann die Leistung der Platte sinken, weil sie den Schreib-/Lesekopf häufig neu positionieren muss. 2. Defragmentieren Sie die Festplatte. Wenn die Platte zu stark fragmentiert ist, kommt es ebenfalls zu heftigen Bewegungen der Schreib-/Leseköpfe. Defragmentieren Sie also die Festplatten mit Defrag, ehe Sie die Image-Datei anlegen. Am besten fahren Sie, wenn Sie auf Ihrer Festplatte eine Partition nur fürs Brennen einrichten und dort die Image-Datei speichern. Zugegeben, das ist zwar umständlich und belegt viel Speicherplatz, ist aber ein sicherer Weg........
Anmerkung:Bei Netzwerken genügt oft schon während des Brennvorganges die Netzwerkverbindung zu deaktivieren....


11.5.2004: Mehr als 23.400 Dissertationen online verfügbar

Mehr als 23.400 Dissertationen können ohne jede Einschränkung im Internet studiert werden. Diese Zahl nannte jetzt die Deutsche Bibliothek in Frankfurt am Main, die seit 1998 Online-Dissertationen sammelt und über ihren Internet-Katalog bereit stellt. Damit verfügt die staatliche Zentralbibliothek über die größte derartige Sammlung in Europa.
Jeden Monat verzeichnet der Bibliotheksserver rund 4.000 Volltext-Zugriffe auf die Dissertationen. Umgekehrt bedeutet dies, dass jede Doktorarbeit im Schnitt drei Mal im Jahr aufgerufen wird. An den Hochschulen in Deutschland werden im Jahr rund 25.000 Dissertationen eingereicht, die inzwischen nahezu vollständig auch digital erfasst werden.....


11.5.2004: Microsoft: SP2 wird vor der Installation Produkt-ID von XP überprüfen

Das Service Pack 2 wird sich auf illegalen Versionen von Windows XP installieren lassen können. Das hatte Computer Times berichtet und dabei den Microsoft Produkt Manager Barry Goffe zitiert. PC-WELT erreichte mittlerweile ein Statement von Microsoft USA zu diesem Thema. Ein Microsoft-Sprecher gegenüber PC-WELT: "Presse-Berichte darüber, dass sich Windows XP Service Pack 2 auf illegalen Versionen von Windows XP installieren lassen wird, sind nicht ganz richtig."
Der Microsoft-Sprecher, weist darauf hin, dass der Einsatz einer "echten Software" der wichtigste Teil dafür sei, dass das System sicher und flüssig läuft. Nur mit einer lizenzierten Version sei daher auch der Zugang zu den aktuellsten Sicherheitsverbesserungen und Produkt-Updates möglich.
"Ein lizenziertes Windows XP in Verbindung mit Service Pack 2 wird Microsofts sicherstes Desktop-Produkt sein", so der Microsoft-Sprecher. Vor der Installation des Service Pack 2 wird eine Routine die Produkt-ID des installierten Betriebssystems überprüfen. Der Microsoft-Sprecher gegenüber PC-WELT: "SP2 wird die Produkt-ID mit einer Liste von bekannten illegalen Produkt-IDs vergleichen........
Anmerkung: Da die Lizenznehmer in den meisten Fällen MS bekannt ist, lassen sich mögliche rechtliche Schritte von MS leicht vorstellen....(Lizenzvergehen)


11.5.2004: Brockhaus: Vertonte Lexikonartikel zum Download

Der Brockhaus-Verlag bietet ab sofort vertonte Artikel aus der Brockhaus-Infothek zum Download an. Webnutzer können auf der Internet-Seite des Verlages eine Auswahl von Audiodokumenten als Stream anhören oder als MP3 herunterladen und auf portable Player überspielen.
Sämtliche Beiträge sind von Fachleuten verfasst und von professionellen Sprechern vertont worden. Zur Einführung steht dieser Service allen interessierten Internet-Nutzern bis Ende Mai gratis zur Verfügung.
Die Brockhaus-Infothek ist eine Online-Datenbank mit über 1.000 Artikeln zu Sachthemen und Biografien. In den kostpflichtig zum Download angebotenen PDF-Dateien sind mehr als 4.000 Schlagwörter und über 5.000 Seiten Texte, Literaturangaben und Weblinks enthalten.......


11.5.2004: HD-Cleaner

Die Freeware löscht unnötige Dateien von der Festplatte.
Das Tool befreit Ihre Festplatte von unnützen temporären Dateien und gibt so wieder Speicherplatz frei. Einzelne Ordner lassen sich im Suchvorgang ausschließen, so dass wichtige Systemdateien vom Löschvorgang ausgeschlossen werden.......


10.5.2004: Warner Music senkt Preise für Musik-CDs

Die Warner Music Group senkt in dieser Woche in den USA die Preise für 1776 Musik-CDs. Der Großteil der CDs soll dann für rund 10 Dollar erhältlich sein. Dies berichtet das " Wall Street Journal ". Das Unternehmen erhofft sich durch diesen Schritt bessere Verkaufszahlen.
Bei den Titeln handelt es sich um Alben, die seit mindestens 18 Monaten im Handel sind, darunter CDs von Chris Isaak, den Doobie Brothers oder Prince.
1200 der Musik-CDs sollen nach dem Preisschritt je 9,98 Dollar kosten, bisher lag die Preisspanne zwischen 13,98 und 18,98 Dollar. Die übrigen rund 500 Alben sollen dann zwischen 11,98 und 13,98 Dollar kosten, so die Zeitung........


10.5.2004: Windows-Service Pack auch für Raubkopien (Update)

Microsoft will das für Ende Juli angekündigte Service Pack 2 zu Windows XP auch für Raubkopien anbieten. "Wir haben ausdrücklich nichts in das SP2 eingebaut, um es für Raubkopien unbrauchbar zu machen" erklärte Firmensprecher Barry Goffe gegenüber der Computer Times. Das inzwischen schon selbst überarbeitete erste Service Pack für Microsofts aktuelles Betriebssystem verweigert die Installation, wenn das System mit Hilfe zweier inzwischen öffentlich gewordener Produkt-Keys eingerichtet worden ist. Laut Goffe war der Verzicht auf solche Maßnahmen beim SP2 "eine schwere Entscheidung, aber am Ende haben wir beschlossen, dass es, selbst wenn jemand eine Raubkopie von Windows hat, wichtiger ist, ihn sicher zu halten als sich nur um den Umsatz zu kümmern." ...


8.5.2004: Rathausuhr in Ulm, um Ulm und um Ulm herum

Funktionale astronomische Großuhr im Internet
Einem Software-Projekt der Fachhochschule Ulm ist es zu verdanken, dass sich der Internet-Auftritt der Stadt Ulm mit einer funktionalen astronomischen Großuhr schmücken kann. Entwickelt wurde die funktionale Nachbildung im Rahmen der Lehrveranstaltung "Präsentation und Projektmanagement" von Georg Schied, Professor der Technischen Informatik. Im Rahmen des Projekts entwickelte der Student Sebastian Busch gemeinsam mit seinen Kommilitonen eine internetfähige Version der Ulmer Rathausuhr.
Um eine hochwertige grafische Darstellung zu erzielen erfolgte die Implementierung auf Macromedia Flash. Die Einstellung der verschiedenen Funktionen kann entweder in Deutsch oder in Englisch vorgenommen werden. Neben der mitteleuropäischen Zeit, der mittleren Ortszeit, der temporalen Stunde können auch der Stand der Sonne im Tierkreiszeichen, der Sonnenauf- und Sonnenuntergang, der siderische und synodische Mondmonat, die Mondphase, Sonnen- und Mondfinsternis und das Mondsonnenjahr angezeigt werden. Primäres Ziel der Forschungsarbeit war die Funktionsweise der astronomischen Uhr zu erklären und den Stand d er Uhr zu frei wählbaren Zeitpunkten zu ermöglichen. Weiters kann die Uhr auch im Zeitraffer-Modus gestartet werden.....
Zur astronomischen Großuhr


7.5.2004: Surfen über das Handy: Modernes Raubrittertum

Seit Monaten reden die Mobilfunkbetreiber davon, mehr Geschäfte mit Datentransfers machen zu wollen. Und das Angebot klingt verlockend: Einfach den Laptop oder PDA per Infrarot, Datenkabel oder Bluetooth an das Handy andocken oder Datenkarte mit SIM Karte füttern, und los geht’s.
Der Schock allerdings kommt schon beim ersten Durchforsten der Angebote am Markt: Die fünf Anbieter bieten eine Unzahl an verschiedenen Varianten und Kombinationen, die – offenbar bewusst – jede Vergleichsmöglichkeit ausschließen sollen. Grundsätzlich gilt, dass für Gespräche via GSM per Minute abgerechnet wird, während Verbindungen mittels GPRS und UMTS am Datenvolumen festgemacht werden. Die meisten Anbieter bieten ein Paket mit Grundgebühr, in dem eine bestimmte Datenmenge bereits integriert ist. Verbraucht man mehr Daten, wird je nach Überschreitungs-Menge nachverrechnet. Und dort kommt schon der nächste Schock: Ein Megabyte Daten kann hier mit bis zu 6,40 Euro (A1 DATA Basis) zu Buche schlagen. Der billigste Anbieter Telering verlangt immerhin noch 80 Cent pro Megabyte......


6.5.2004: AK warnt vor Pyramidenspielen über Internet und E-Mail

Die AK Wien warnt vor Pyramidenspielen, die derzeit per Internet oder E-Mail verbreitet werden. Was wie leicht verdientes Geld aussieht, bringt nur den Betreibern viel Geld. Die Konsumenten haben nur Spesen und Ärger, sagt AK Experte Andreas Schieder. Außerdem sind Pyramidenspiele oder Gewinnerwartungssysteme laut Strafgesetzbuch verboten genauso wie ausprobieren und weiterschicken. Konsumenten sollen jedenfalls die Finger davon lassen. Die AK hat jetzt die Betreiber von zwei Pyramidenspielen beim Wiener Landesgericht für Strafsachen angezeigt........


5.5.2004: Excel 97/2000/XP: Einheitliche Spaltenbreiten und Zeilenhöhen

Problem: Sie haben Spalten oder Zeilen mit ähnlichem Inhalt und ähnlicher Formatierung mit der Maus verändert, um Platz und Übersicht zu schaffen. Jetzt sind die Spaltenbreiten oder Zeilenhöhen aber zu unterschiedlich. Sie möchten diese vereinheitlichen.
Lösung:
Nach einem Rechtsklick auf den Spaltenkopf (Zeilenkopf) jener Spalte (Zeile), die sich als Standardmaß für die übrigen eignet, wählen Sie "Spaltenbreite" ("Zeilenhöhe"). Den jetzt angezeigten Dialog bestätigen Sie mit "OK".
Danach klicken Sie bei gedrückter -Taste auf die Köpfe aller Spalten (Zeilen), die Sie angleichen wollen. Wenn Sie nun drücken, übernehmen Sie damit das Maß der ausgewählten Spalte oder Zeile für alle aktuell markierten.........


3.5.2004: Informationen aus dem BSI zum W32.Sasser.Worm

W32.Sasser.Worm ist ein Internetwurm, der sich über eine nicht geschlossene Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows XP, Windows 2000 und Windows 2003 Server verbreitet.
Es handelt sich dabei um eine Schwachstelle im sog. Local Security Authority Subsystem Service (LSASS). Diese Schwachstelle ist seit dem 13. April 2004 bekannt. Durch einen Pufferüberlauf ist es einem Angreifer möglich, Programmcode auszuführen und somit volle Kontrolle über den angegriffenen Computer zu erlangen. Microsoft stellt eine deutsche Beschreibung dieser Sicherheitslücke zur Verfügung. Die Schwachstelle wird mit dem Sicherheits-Update KB835732 geschlossen.
Für die weitverbreiteten Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP stehen Updates bereit unter: Microsoft Windows 2000 (SP2, SP3 und SP4), Microsoft Windows XP und Microsoft Windows XP SP1
Updates für alle übrigen Windows-Betriebssysteme befinden sich in der Microsoft-Beschreibung zur Sicherheitslücke.
Der Wurm verbreitet sich nicht über E-Mail-Nachrichten. Computer mit der genannten Sicherheitslücke werden infiziert, wenn Sie Verbindung zum Internet haben. Sasser benötigt keine Aktion des Anwenders!
Sasser verwendet unterschiedliche Angriffsmethoden zur Infektion neuer Computer. Bei der Verwendung der falschen Methode kommt es auf dem angegriffenen Computer zu einem Fehler. Dies kann zu einer Fehlermeldungen mit anschließendem automatischen Neustart des Systems führen....
Anmerkung: weitere Details...


1.5.2004: Alles ausschalten - Steckerleiste mit Schalter

An einem PC hängen diverse Peripherie-Geräte - neben Monitor, Drucker und Modem ein Zip-Laufwerk, Sub-Woofer und Boxen. Es ist überaus lästig, nach Abschluß der Arbeit sämtliche Geräte abschalten zu müssen. Das Zip-Laufwerk muß man sogar ausstecken, weil es keinen Netzschalter besitzt. Gibt es einen einfacheren Weg?
Die einfachste Methode ist es, eine zentrale Steckerleiste mit Netzschalter zu verwenden und daran sämtliche Geräte direkt oder mittels weiterer Verteiler anzuschließen. Auf diese simple und kostengünstige Weise schalten Sie sämtliche Geräte mit einem einzigen Schalter aus und wieder ein. Den Netzschalter Ihrer Einzelgeräte können Sie danach ignorieren. Es gibt allerdings Tintenstrahldrucker, bei denen Sie vorher prüfen sollten, ob Sie sie ohne Vorbereitung an- und ausschalten dürfen. Sehen Sie im Handbuch nach.........
Anmerkung: Was sich auch empfiehlt wäre eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz und Masterdose!
So steckt man den PC an die Masterdose und alle anderen Geräte an die Slavedosen. So schaltet man, über den PC, alle anderen Geräte an und auch wieder aus.


1.5.2004: Studie: Neue Computermonitore geben zu viel Giftstoffe ab

Fabrikneue Computermonitore können nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel Krebs erregende Stoffe ausdünsten. So sonderten sie einen Stoff in die Raumluft ab, der auch im Verdacht stehe, das Erbgut zu schädigen. Ein Röhrenbildschirm sowie ein moderner Flachmonitor seien bei ersten Analysen mit einem neuen Prüfkammer-Verfahren durch unnötig hohe Emissionen von Phenol aufgefallen. Das Röhrengerät habe noch nach zweiwöchigem Betrieb weit mehr von der giftigen Chemikalie ausgedünstet, als für Fachleute nach dem Stand der Technik tolerierbar sei.
"Wir können nicht ausschließen, dass auch andere Bildschirme am Markt hohe Emissionsraten aufweisen", wird der Gefahrstoffexperte Helmut Blome vom Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz in St. Augustin zitiert, das die Studie initiierte. Die Prüfer halten dem Magazin zufolge Leiterplatten aus Phenolharzen für die Quelle des schädlichen Stoffes.......
Anmerkung: Eigentlich nichts Neues...


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