|
Neuigkeiten, Tipps und Tricks
Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden
Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen.
Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.
Für weitere Infos, Ihre Anfrage oder Nachricht bitte mailto:
office@blaschka.at
aus unserem Archiv 02/2005
|
28.2.2005: Neue Beta von Opera 8 zum Download |
 |
Löst Probleme mit internationalen Domain Namen - Zahlreiche kleine Verbesserungen
Der norwegische Softwarehersteller Opera hat eine neue Beta-Version seines gleichnamigen
Browsers zum Download freigegeben. Zentral ist dabei vor allem eine Lösung für die kürzlich
aufgetauchten Sicherheitsprobleme mit Internationalen Domainnamen (IDN).
Wie auch in Firefox 1.0.1 werden der Großteil von entsprechenden Domainnamen im sogenannten
Punycode dargestellt, um sie von ähnlich aussehenden Domains zu unterscheiden, und so
Phishing-Attacken vorzubeugen. Allerdings geht Opera bereits einen Schritt weiter als die
Mozilla-EntwicklerInnen: So wurden Top Level Domains, in denen keine Verwechslungen möglich
sind, in eine Whitelist aufgenommen, auf diese Weise werden z.b. deutschsprachige Umlaute
bereits "normal" und nicht in Punycode-Form dargestellt.....
Zum Download
|
|
|
25.2.2005: Microsoft schränkt Windows-XP-Aktivierung per Internet ein |
 |
Microsoft will die Aktivierung frischer Installationen von Windows XP über das Internet
fallweise nicht mehr zulassen, um Raubkopierern das Handwerk zu legen. Betroffen von der
Änderung, die zum 28. Februar eingeführt werden soll, sind vorerst nur OEM-Versionen, die
von den 20 Top-OEM-Herstellern stammen. Wenn eine solche Version neu installiert wird und
anschließend eine Aktivierung fällig werden sollte, dann klappt das nicht mehr übers
Internet. Am Telefon müssen sich betroffene Käufer dann auf einige Extrafragen einstellen.
Anzeige
Die Informationen, die Microsoft hinsichtlich dieses Vorhabens bisher herausgibt, sind
spärlich. Die deutsche Niederlassung hat den Schritt gegenüber heise online bestätigt. Der
Grund für die Änderung der Aktivierungsgepflogenheiten soll darin liegen, dass trotz der mit
XP eingeführten Zwangsaktivierung zunehmend OEM-Lizenzen einzeln in den Handel gelangen.
Wie es sich gezeigt hat, lassen sich diese Versionen oft auch auf anderen Systemen
installieren und auch ohne weiteres übers Internet freischalten. Offenbar hat das dazu
geführt, dass ein schwunghafter Handel mit den Produkt-Keys dieser OEM-Versionen entstanden
ist. Damit dürfte nunmehr Schluss sein, wenn Microsoft wirklich durch die Abfrage von
Kaufdetails an der Aktivierungs-Hotline an die Quellen herankommt. Wie Microsoft dabei eine
privat weiter veräußerte Kopie einer OEM-Version behandeln wird, bleibt abzuwarten........
|
|
|
25.2.2005: Download: Firefox 1.0.1 veröffentlicht |
 |
Neue Version des Open Source Browsers bietet zahlreiche Sicherheitsupdates und
Fehlerbereinigungen
Die EntwicklerInnen des Mozilla-Projekts haben eine neue Version ihres Stand-Alone-Browsers
veröffentlicht: Mit Mozilla Firefox 1.0.1 werden vor allem bekannte Sicherheitslücken
geschlossen, zusätzlich bietet die neue Release Fehlerbereinigungen.
Unter den Sicherheitsupdates finden sich praktisch alle bekannten Probleme des Open Source
Browsers, so löst die neue Version die sicherheitsrelevanten Schwierigkeiten mit Tabbed
Browsing ebenso wie die in den letzten Wochen heftig diskutierten Probleme mit
internationalen Domain-Namen, die Phishing-Attacken ermöglichen.Vorerst werden diese in der
URL-Zeile in Punycode-Form dargestellt, um sie klar zu differenzieren, für die Zukunft soll
in Zusammenarbeit mit anderen Browserherstellern wie Opera noch nach einer besseren Lösung
gesucht werden.......
Zum Download
|
|
|
25.2.2005: Praxis-Tipp: Sauberer Durchblick – LCD/TFTs reinigen statt ruinieren |
 |
Ob auf Notebooks oder an Desktop-PCs – die Anzeige mit einem LCD/TFT-Display hat sich in
kürzester Zeit zum Standard entwickelt. Doch während das Reinigen eines konventionellen
CRT-Bildschirms eine unkomplizierte Angelegenheit ist, ist das Säubern eines LCD/TFTs
durchaus heikel, wenn sich auf dem Display hartnäckige Flecken oder ein Beschlag durch
Nikotin festgesetzt hat.
Drei Grundregeln sollten Sie insbesondere beherzigen, wenn Sie Ihr teures Display nicht
ruinieren möchten: Keinesfalls sollten Sie bei einer Reinigung punktuellen Druck ausüben.
Und keinesfalls sollten Sie aggressive Haushaltsreiniger verwenden. Ferner verhält sich ein
LCD/TFT-Display beim Kontakt mit Alkohol (Äthanol, Reinigungsalkohol) durchaus menschlich,
denn dessen Anwendung kann schwer vorhersehbare Schäden zur Folge haben.
Nach Tests in der Redaktion erzielen Sie die zuverlässigsten Ergebnisse, wenn Sie ein
weiches, nicht-fusselndes Tuch benutzen. Solche Tücher werden im Handel als
"Mikrofasertücher" angeboten. Stellen Sie dann mittels eines Spülmittels eine
Reinigungsflüssigkeit entsprechend dem Mischungsverhältnis her, das der Hersteller
empfiehlt. Tränken Sie dann das Tuch mit der Reinigungsflüssigkeit und wringen es gut aus.
Reinigen Sie dann Ihr Display nur "nebelfeucht" und auch auf Flecken nur mit kleinen,
kreisenden Bewegungen ohne viel Druck auszuüben.
Um zukünftigen Verschmutzungen vorzubeugen, sollten Sie generell Ihr Display nicht mit den
Fingern berühren, da das Hautfett Spuren hinterlässt. Rückstände wie Spritzer von
Flüssigkeiten sollten Sie am besten sofort entfernen, da eine spätere Reinigung nach dem
Eintrocknen deutlich schwieriger wird. Es empfiehlt sich zusätzlich eine monatliche, leichte
Reinigung des Displays, um Ablagerungen zeitnah zu entfernen und nicht erst zu einem
Schmutzfilm werden zu lassen, der nebenbei auch eine helle, kontrastreiche und farbfrische
Darstellung vermindert......
|
|
|
23.2.2005: Update für Burn4free |
|
Es muss nicht immer Nero sein. So oder so ähnlich hat wohl Simone Tasselli gedacht, als er
anfing Burn4free zu programmieren. Jetzt ist von dem durch Werbung finanzierten
Brennprogramm die Version 1.0.8.0 erschienen.
Mit Burn4free 1.0.8.0 lassen sich CDs und DVDs beschreiben. Die Software unterstützt hierzu
CD-R/CD-RW/DVD-R/DVD+R/DVD-RW/DVD+RW und DVD-RAM-Laufwerke sowie DVD Dual Layer-Medien.
Insgesamt soll die Software bis zu 1900 Brenner unterstützen.
Die neue Version soll von einigen Fehlern befreit worden sein. Zudem gibt es jetzt einen
"Paste"-Button.
Einen Haken hat das Freeware-Programm allerdings: Sie birgt Adware in sich, um Werbung auf
den Desktop des Anwenders zu zaubern. Das sei notwendig, um die Entwicklung der Software zu
finanzieren......
|
|
|
23.2.2005: Kein Patchday-Patch: Sicherheitsupdate für XP mit Service Pack 2 |
 |
Update behebt ein Problem, bei das System möglicherweise nicht mehr reagiert, wenn bestimmte
Firewall- oder Virenschutzprogramme installiert sind
Microsoft hat am Dienstag ein Sicherheitsupdate für Windows XP Service Pack 2 veröffentlicht
und zum Download bereit gestellt.
Dieser Patch behebt ein Problem, bei das System möglicherweise nicht mehr reagiert, wenn
bestimmte Firewall- oder Virenschutzprogramme installiert sind. Bei Troubles verabschiedet
sich Windows mit der Blue-Screen-Meldung "Stop 0x05 INVALID_PROCESS_ATTACH_ATTEMPT)". Neben
Windows XP ist auch Windows Server 2003 sowie Windows XP Tablet PC Edition
betroffen.......
|
|
|
22.2.2005: Niederländischer Portalbetreiber bekommt Schadensersatz von Microsoft |
 |
Microsoft zahlt an den niederländischen Internet-Dienstleister Ilse Media außergerichtlich
10.000 Euro Schadensersatz. Die Betaversion der neuen Anti-Spyware-Software der
Redmonder hatte eine der Websites der Niederländer, Startpagina.nl, blockiert und auf MSN
verwiesen. Mit dieser Seite steht Ilse Media als Portalbetreiber in den Niederlanden in
direkter Konkurrenz zu Microsoft.
Ilse Media hatte Microsoft eine Klage angedroht, falls das Problem nicht behoben werde. Nun
habe Microsoft seine Software angepasst, teilt Ilse Media mit. Die Redmonder haben demnach
zugesagt, auf ihrer niederländischen und belgischen Website vier Wochen lang einen Hinweis
anzubringen, dass die Microsoft-Software Startpagina.nl zu Unrecht blockiert habe.
Microsofts Anti-Spyware ist seit Januar in einer Betaversion erhältlich, drei Wochen nachdem
die Redmonder die Firma Giant Company Software gekauft hatten. An diesem Vorfall werde die
Macht Microsofts deutlich, heißt es aus dem Hause Ilse Media. Da viele Computer unter
Windows laufen, könne ein Fehler viel Schaden anrichten.......
|
|
|
22.2.2005: Statistisches Bundesamt bietet individuellen "Teuro"-Rechner |
 |
Das Statistische Bundesamt will Verbrauchern mit einem neuen Online-Rechner vermitteln,
warum die wahrgenommene Teuerung häufig höher liegt als die von der amtlichen Statistik
berechnete Inflationsrate.
So hänge die Inflationsrate nicht nur von der Preisentwicklung, sondern auch vom Gewicht
der einzelnen Waren im Gesamtindex ab, erläuterte Hahlen. Eine Erhöhung der Tabaksteuer
spiele zum Beispiel für Nichtraucher keine Rolle. Und wer kein Auto fahre, sei nicht von
höheren Benzinpreisen betroffen.
Beim Index-Rechner können Verbraucher ihre Konsumgewohnheiten angeben und sich die
Abweichung von der Durchschnittsrate errechnen lassen.......
|
|
|
22.2.2005: Download: Uninstall-Cleaner 1.0 |
|
Obwohl Windows-Programme eine Uninstall-Routine mitbringen, bleiben nach der Deinstallation
häufig Reste in der Registrierdatenbank zurück. Dieses Problem wird mit dem Tool
beseitigt.
Das Programm deinstalliert nicht nur Programme, sondern bereinigt auch die Uninstall-Liste
von fehlerhaften Einträgen, so daß keine Überreste Ihr System belasten.
UnInstall Cleaner 1.0 bereinigt die Uninstall-Liste von Windows, in dem es nicht nur die
Möglichkeit bietet, Programme zu deinstallieren, sondern auch fehlerhafte Einträge zu
entfernen.
Wird ein Programm nicht richtig deinstalliert oder treten bei der Deinstallation Fehler auf,
können die Uninstall-Einträge in der Registry gespeichert bleiben. Obwohl das Programm
bereits deinstalliert wurde, scheint sein Eintrag immer noch in der Liste der installierten
Anwendungen auf. UnInstall Cleaner kann diese Einträge löschen und man muss nicht mühsam die
Registrierungsdatenbank von Windows manuell ändern.....
Download
|
|
|
22.2.2005: WinXP Benutzerkonto: Nur für Mitglieder |
|
Problem: Ein Benutzerkonto scheint plötzlich verschwunden, so dass Sie sich unter seinem
Namen nicht mehr anmelden können. Es ist zwar in Systemsteuerung unter "Benutzerprofile"
noch sichtbar, taucht aber weder auf dem neueren Willkommensbildschirm von Windows XP auf
noch am gewöhnlichen Anmeldedialog.
Die Symptome deuten darauf hin, dass die Benutzergruppe, zu der das Konto gehört,
verschwunden ist - etwa durch eine Fehlkonfiguration. Mit diesem Befehl in der
Eingabeaufforderung finden Sie heraus, ob hier wirklich der Grund für das Verschwinden des
Kontos liegt:
net user Konto
Den Platzhalter "Konto" ersetzen Sie durch den tatsächlichen Kontonamen. Sie erhalten eine
Auflistung der Konto-Eigenschaften und am Ende der Liste die Zeile "Lokale
Gruppenmitgliedschaften". Falls dahinter kein Gruppenname folgt, steht die Diagnose fest:
Dem Benutzer fehlt die Gruppe. Mit einem weiteren Befehl in der Eingabeaufforderung beheben
Sie das Problem im Handumdrehen:
net user localgroup Gruppenname Konto /add
Für "Gruppenname" geben Sie die Gruppe an, zu der das Konto gehören soll, beispielsweise
"Benutzer" oder "Administratoren". Eine Gesamtliste aller Gruppen gibt der Befehl
"net localgroup" aus. Standardgruppen, die für Benutzer in Frage kommen, sind
"Administratoren", "Benutzer" und "Gäste" - in dieser Aufzählung absteigend nach
Zugriffsrechten geordnet. Bei der nächsten Anmeldung ist das Konto wieder verfügbar....
|
|
|
21.2.2005: McAfee legt bei Stinger nach |
|
Bei McAfee geht es Schlag auf Schlag. Eine neue Stingerversion jagt die nächste. Jetzt steht
die 2.5.2 zum Download bereit.
Am Aussehen und an der Funktionsweise von McAfee Avert Stinger hat sich allerdings nichts
geändert. Die Änderungen beschränken sich wie gehabt auf die Aufnahme neuer Malware in die
Liste der von Stinger erkannten Malware.
Die Virenjäger von McAfee haben diesmal W32/Mydoom.be@MM und W32/Sober.l@MM hinzugefügt........
Zum Download
|
|
|
20.2.2005: Briten führend beim "TV-Download" |
 |
Es geht mal nicht um Musik oder DVDs, sondern um Direktmitschnitte aus dem Fernsehprogramm:
Schon kurz nach der Ausstrahlung in den USA stehen neueste Folgen von 24, Desperate
Housewives und Six Feet Under im Web -- natürlich bereinigt um die Werbeeinblendungen.
Und die Briten scheinen gemäß BBCs Meldung einfach nicht abwarten zu können, dass die Serien
erst einige Monate später ins Fernsehen des vereinigten Königreichs gelangen.
Die Rangliste beim Download führen die Briten laut der Firma Envisional, die Download-Ströme
analysiert, mit 18 Prozent Anteil vor den Australiern (16 Prozent) an. US-Bürger folgen erst
mit 7 Prozent. Dabei laufen angeblich 70 Prozent solcher Downloads über File-Sharing-Systeme
wie BitTorrent.
Digitales Fernsehen macht es Mitschneidern so einfach wie noch nie, werbebereinigte
TV-Serien ins Netz zu stellen. Die einzelnen Folgen sind kürzer als Spielfilme und lassen
sich schnell bearbeiten; oft vergeht nach Ende der Ausstrahlung nur eine halbe Stunde, bis
die ersten Kopien online sind. Die Zuschauer gewöhnen sich durch digitale TV-Rekorder und
Computer-Programme mit Timeshift-Funktion an die Unabhängigkeit von Sendezeiten. Viele
besitzen einen Breitbandzugang zum Internet und nutzen das Web wie einen riesigen digitalen
Videorekorder. Sie vergessen dabei allerdings, dass zwar die private Kopie der
Fernsehsendung erlaubt ist, nicht aber die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten
Inhalten übers Netz........
|
|
|
18.2.2005: Sicherheitsrisiko Mitarbeiter |
 |
Eine von der US-Regierung unterstützte Untersuchung bestätigt die inzwischen altbekannte
Tatsache, dass die eigenen Mitarbeiter die größte Sicherheitsgefahr für Unternehmen
darstellen. Laut der vom Secret Service in Zusammenarbeit mit dem Computer Emergency
Response Team (CERT) durchgeführten "Insider Threat Study" wird die Mehrheit der
Sicherheitsangriffe, die ihren Ursprung innerhalb der Unternehmensnetze haben, von
herkömmlichen Angestellten verübt. Dazu sei laut Untersuchung nicht einmal ein
besonderes technisches Know-how nötig: Bei den insgesamt 23 untersuchten Attacken waren
die Übeltäter zu 78 Prozent autorisierte Anwender mit aktiven Accounts. 87 Prozent
nutzten einfache und zulässige Eingaben, um sich Zugang zu sensiblen Daten zu
verschaffen. Außerdem wurden mehr als zwei Drittel der Attacken während der normalen
Geschäftszeiten verübt.
Wie der Secret Service und das CERT außerdem herausfanden, wollte nur ein Bruchteil der
Delinquenten ihrem Arbeitgeber mit den Aktionen Schaden zufügen, sondern verfolgte
vorwiegend finanzielle Interessen. Bei Firmen aus dem Bereich Banken und
Finanzdienstleister übertraf der Schaden in 30 Prozent der Fälle 500.000 Dollar......
|
|
|
18.2.2005: Software-Tipp: Gates Gratis-Gabe – Microsoft spendiert deutschsprachige "Photo Story 3" |
 |
Microsoft bietet ab sofort den Download der neuen, deutschsprachigen Version von "Photo
Story 3" als kostenlosen Download an. Mit Photo Story können Sie aus einzelnen Bildern
eine zusammenhängende Geschichte entwerfen, beispielsweise von einem Urlaubsaufenthalt oder
einer Familienfeier.
Die Leistungsfähigkeit des Programms kann sich sehen lassen, denn Sie können alle Bilder
auch mit Effekten versehen, schwenken, zoomen oder verfremden und mit Audiomaterial wie
einem gesprochenen Kommentar unterlegen. Als Zugaben bietet Photo Story noch
Bildoptimierungs-Funktionen, die das Retuschieren des bekannten Rote-Augen-Effekts
ermöglichen, sowie mehrere Überblend-Effekte. Auch Text kann zu den Bildern hinzugefügt
werden. Abschließend wird aus Ihrer Photo Story eine Videodatei erstellt, die Sie lokal
nutzen, auf Datenträger brennen oder per E-Mail versenden können.
Damit Sie das Programm herunterladen können, ist eine "Windows-Gültigkeitsprüfung"
erforderlich, die prüft, ob auf dem PC wirklich eine Original-Windows-Version installiert
ist. Im Rahmen dieser Online-Überprüfung, für die ActiveX eingeschaltet sein muss, ist der
Registrierungscode einzugeben. Betriebsvoraussetzungen: Photo Story benötigt Windows XP,
den Media Player 10 und DirectX 9.0.
http://www.microsoft.com/ genuine/ offers/ default.aspx ?displaylang=de
|
|
|
17.2.2005: Gestohlener Computer fotografierte Dieb |
 |
Beute überführt Dieb: Während seines Einbruchs wurde ein 19-Jähriger mehrfach fotografiert -
von dem Computer, den er gestohlen hat. Mit den gestochen scharfen Fahndungsfotos direkt
vom Tatort im britischen Cambridge konnte die Polizei den Täter schnell fassen, berichteten
britische Zeitungen am Donnerstag.
Der Besitzer des Computers hatte nach mehreren Einbrüchen eine Kamera angeschlossen, die mit
einem Bewegungsmelder gekoppelt war. Sobald jemand den Computer bewegte, schoss die Kamera
Fotos. Die Bilder wurden per E-Mail automatisch an den Computerfreak weitergeleitet, der im
Urlaub war. Ein Gericht verurteilte den Wiederholungstäter zu elf Monaten Gefängnis. Die
Polizei bedankte sich bei dem cleveren Computer-Besitzer: "Das macht uns die Arbeit sehr
leicht.......
|
|
|
17.2.2005: Microsoft stopft Sicherheitslecks im Windows Media Player 10 |
 |
Microsoft hat klammheimlich in seinem Download-Center eine neue Version des Windows Media
Player 10 zum Download bereit gestellt, ohne über die darin vorgenommenen Änderungen zu
informieren. Nach US-Berichten werden damit gleich zwei Sicherheitslücken gestopft, die
bereits durch entsprechende Schadprogramme ausgenutzt wurden.
Das Verhalten Microsofts bei der Veröffentlichung der neuen Version des Windows Media
Player 10 ist ziemlich ungewöhnlich. Dann da mit dem Update Sicherheitslücken geschlossen
werden, hätte man hier ein passendes Security Bulletin erwartet, wie es Microsoft auch
sonst praktiziert, wenn Sicherheitslöcher in ihren Produkten beseitigt werden. Stattdessen
hat Microsoft die aktuelle Version ohne genaue Angaben im Download-Center zum Download
bereit gestellt und darüber auch nicht weiter informiert.
So schweigt sich Microsoft darüber aus, was sich in der aktuellen Fassung gegenüber den
Vorversionen geändert hat. Details liefert ein Artikel des US-News-Magazin eWeek.com,
wonach Microsoft erst auf Nachfrage Angaben zu den Änderungen gab. Demnach werden mit dem
Update gleich zwei Sicherheitslücken in der DRM-Komponente des Windows Media Player 10
geschlossen......
|
|
|
17.2.2005: Mcafee Avert Stinger 2.5.0 |
|
Die neue Version von Stinger trägt die Versionsnummer 2.5.0. Das kostenlose Utility erkennt
und beseitigt vier zusätzliche Schadprogramme........
Zum Download
|
|
|
17.2.2005: Excel 97/2000/2002: Nur sichtbare Zellen kopieren |
|
In einer umfangreichen Excel-Tabelle haben Sie aus Gründen der Übersicht einzelne Zeilen und
Spalten ausgeblendet. Jetzt möchte Sie nur die sichtbaren Zellen markieren und in eine
andere Arbeitsmappe kopieren. Excel fügt aber immer sowohl die sichtbaren als auch die
ausgeblendeten Zellen in die andere Arbeitsmappe ein. Wie können Sie das verhindern?
Mit einem versteckten Menübefehl lässt sich das Problem lösen: Markieren Sie zunächst den
gewünschten Bereich - mit sichtbaren und ausgeblendeten Zellen. Wählen Sie dann "Bearbeiten,
Gehe zu", und aktivieren Sie nach einem Klick auf die Schaltfläche "Inhalte" die Option "Nur
sichtbare Zellen". Wenn Sie jetzt die Zellen kopieren und an einer anderen Stelle wieder
einfügen, kopiert Excel nur die sichtbaren Zellen.......
|
|
|
17.2.2005: Internet Explorer: Ordner und Symbolleiste "Links" abschalten |
|
Der Internet Explorer enthält unter den Favoriten einen Ordner namens "Links". Alle URLs,
die Sie dort unterbringen, erscheinen zusätzlich in der gleichnamigen IE-Symbolleiste
"Links". Diese an sich praktische Leiste verliert ihren Wert dadurch, dass der IE dort bei
jedem Windows-Update Standard-URLs ablegt, die die meisten Anwender nicht benötigen,
beispielsweise zu Hotmail. Sie möchten daher den Favoriten-Ordner und die Symbolleiste
loswerden.
Die Symbolleiste "Link" blenden Sie einfach aus, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf
klicken und das Häkchen vor dem Menüpunkt "Links" entfernen. Falls Sie auf die
URL-Sammlung in den Favoriten verzichten wollen, können Sie den Ordner "Links" löschen.
Allerdings wird er bei jedem Start des Internet Explorers neu angelegt. Lästig ist das vor
allem, wenn Sie in Ihre Favoriten ein wohl durchdachtes System gebracht haben - ungefragt
auftauchende Ordner stören hier nur.
Sie werden den Ordner zwar nicht endgültig los, können aber die Anzeige unterbinden: Klicken
Sie in den Favoriten mit der rechten Maustaste auf den Ordner, und wählen Sie aus dem
Kontextmenü den Punkt "Eigenschaften". Markieren Sie auf der Registerkarte "Allgemein" die
Checkbox "Versteckt", und bestätigen Sie mit "OK". Ab sofort wird der Ordner in den
Favoriten nicht mehr angezeigt......
|
|
|
17.2.2005: Kostenloser Sicherheitscheck von Microsoft für Windows 2000/XP |
 |
Fragen Sie sich auch manchmal: "Habe ich alle Updates installiert? Und was ist mit den
Einstellungen? Hoffentlich habe ich da nichts übersehen."
Um solche Fragen zu beantworten, bietet Microsoft Ihnen das kostenloses Tool Microsoft
Baseline Security Analyzer für Windows 2000 und XP an. Damit können Sie Ihr Betriebssystem
und andere Microsoft-Programme auf Sicherheitslücken überprüfen. Das Tool können Sie unter
folgender Adresse laden:
http://www.microsoft.com/technet/security/tools/mbsahome.mspx
|
|
|
15.2.2005: Bill Gates kündigt Internet Explorer 7 an |
 |
Erste Beta-Version des Internet Explorer 7 für Windows XP kommt im Sommer 2005
Auf der RSA Conference in San Francisco hat Bill Gates angekündigt, dass das Unternehmen
einen neuen Internet-Browser auf den Markt bringen will. Der Internet Explorer 7 soll
Sicherheitsmaßnahmen gegen Phishing, Virenbefall und Spyware umfassen und wird - wider
Erwarten - deutlich vor der nächsten Windows-Version Longhorn erhältlich sein.
Der Internet Explorer 7 soll als Beta noch im Sommer 2005 erscheinen und auf den
Sicherheitsbemühungen, die mit Windows XP SP2 Einzug gehalten haben, aufbauen. Kunden
würden Schutz fordern, der über den von Windows XP SP2 hinausgeht, begründet Microsoft seine
Kehrtwende.....
|
|
|
14.2.2005: Frauen überholten Männer bei Internet-Kompetenz |
 |
Frauen sind nach einem Bericht der EU-Kommission bei der Nutzung des Internets mittlerweile
kompetenter als Männer. Auch ältere Menschen scheuten immer weniger davor zurück, den
Computer einzuschalten, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit. "Es ist damit zu
rechnen, dass dieser Trend sich fortsetzt", hieß es weiter. Weniger gebildete Menschen und
Niedrigverdiener seien bei der Internetnutzung dagegen am wenigsten kompetent.
Und dies mindert ihre Fähigkeiten, neue Chancen wahrzunehmen", heißt es in dem Bericht. Vor
allem die hohen Anschaffungskosten für einen Computer seien ein Hindernis. Klar sei, "dass
Computerfähigkeiten den Menschen helfen können, der Armut zu entgehen". Erforderlich dazu
seien aber gezielte Programme vor allem auf lokaler Ebene. Als Beispiel verweist der Bericht
auf ein Projekt der Stadt Rom mit dem Software-Konzern Microsoft, in dem über 60-Jährige
"ermutigt wurden, online zu gehen, um der Einsamkeit zu entkommen......
|
|
|
11.2.2005: Silent Update für Zonealarm |
|
Wer seinen PC mit Zonealarm abschottet, kann sich jetzt ein neues Mini-Update vom Server
ziehen. Allerdings nur in englischer Sprache, für die deutsche Ausgabe der Firewall gibt
es keine Aktualisierung.
Die neue Version trägt jetzt die Bezeichnung Zone Alarm Free 55.062.011, die deutsche
Ausgabe hört auf die Nummer 51.039.004. Bei dem englischen Update handelt es sich um ein
kleines Bugfix-Release .
Übrigens: Zone Labs bietet Zonealarm in drei weiteren, unterschiedlich geschnürten Paketen
an. Wer Wert auf Schutz gegen Malware legt, kann zu Zonealarm mit Antivirus greifen. Ohne
ausgefeilten Schutz gegen Viren dafür aber mit zusätzlichen Mitteln für ein Mehr an
Privatsphäre an Bord ist Zonealarm Pro. Das Komplettpaket schließlich hört auf den Namen
Zonealarm Security Suite. Alle drei Produkte sind kostenpflichtig - 15-Tage-Testversionen
stehen zum Download bereit.....
|
|
|
10.2.2005: MS-Power Point: Sound - verknüpft, nicht eingefügt! |
 |
Wie alle Multimedia-Dateien werden auch Sound-Dateien mit der PowerPoint-Datei lediglich
verknüpft und nicht in diese eingebettet. Diese Tatsache ist vor allem dann wichtig, wenn
Sie eine Präsentation weitergeben wollen.
Eine Ausnahmen sind kleine WAV-Dateien, die zunächst bis zu einer Größe von 100 KB in die
Präsentation eingebettet werden. Tipp: Wählen Sie über Extras – Optionen – Registerkarte
Allgemein einen höheren Wert, wenn Sie auch größere WAV-Dateien direkt in die Präsentation
einbetten wollen.
Die eingebettete Sounddatei wird direkt in der PowerPoint-Datei gespeichert und Sie haben
daher kein Problem bei der Weitergabe der Präsentation an andere......
|
|
|
10.2.2005: Bedeutung der Wiener Straßennamen im Internet |
 |
6.200 Verklehrsflächen-Bezeichnungen online abrufbar
Wer schon immer wissen wollte, ob die Wiener Bartensteingasse etwas mit dem derzeitigen
Wirtschaftsminister zu tun hat oder warum der Achtundvierzigerplatz so heißt wie er heißt,
kann das nun im Internet nachschlagen. Das Service stammt von der Stadt Wien, insgesamt
6.200 Verkehrsflächen können unter
www.wien.at abgerufen werden.
Das neue Online-Service gibt Auskunft über das Jahr der Benennung sowie den Bezirk, in dem
sich die gesuchte Straße befindet. Zusätzlich wird wird die Lage mittels Stadtplanauszug
dargestellt. Dokumentiert wird auch die Geschichte des Wiener Hausnummernsystems und der
Straßentafeln......
|
|
|
10.2.2005: Sicherheitslücke "Administrator"-Konto bei XP Home |
 |
Bei jeder XP-Installation wird ein verstecktes "Administrator"-Konto angelegt, das im
Notfall unabhängig vom Status der eingerichteten Benutzerkonten den Vollzugriff auf alle
Dateien und Einstellungen ermöglicht. Windows kann so gegebenenfalls repariert und
Systemeinstellungen korrigiert werden.
ACHTUNG!
Bei Windows XP Home ist für das "Administrator"-Konto kein Passwort vergeben, so dass
Unbefugte sich über dieses Konto schnell und einfach vollständigen Zugriff auf Ihr System
verschaffen können!
Daher sollten Sie das "Administrator"-Konto mit einem Kennwort schützen:
Halten Sie während des Systemneustarts unmittelbar nach der Anzeige der BIOS-Meldungen und
noch vor Erscheinen des XP-Logos die Taste "F8" gedrückt. Dann wird Ihnen der erweiterte
Windows-Startbildschirm angezeigt.
Wählen Sie die Option "Abgesicherter Modus" aus.
Öffnen Sie die Benutzerkontenverwaltung, indem Sie in der "Systemsteuerung" das Symbol
"Benutzerkonten" auswählen.
Klicken Sie anschließend auf das Konto "Administrator" und wählen Sie aus den angezeigten
Aufgaben die Option "Kennwort erstellen" aus........
|
|
|
10.2.2005: Adware lädt Pornos auf (Schul)-PC |
|
Im englischen Buckinghamshire entdeckte der Direktor einer Grundschule auf einem auch von
Schülern genutzten PC Ordner mit pornografischen Bildern. Er beauftragte eine auf
forensische Datenanalyse spezialisierte Firma mit der Untersuchung des Computers. Diese
stellte fest, dass die Dateien zu einer Zeit angelegt worden waren, als Schüler im
PC-Raum unterrichtet wurden. Das Änderungsdatum verwies auf einen Zeitpunkt, zu dem Lehrer
dort an einer Weiterbildung teilnahmen. Es entstand daraus die Frage, ob diese Ordner von
Schüler oder Lehrern angelegt worden waren oder durch ein automatisches Programm.
Eine detaillierte Analyse des PCs durch die Spezialisten von Disklabs zeigte, dass nicht
Menschen sondern das Adware-Programm " IstBar " diese Dateien aus dem Web herunter geladen
und auf dem PC gespeichert hatte. Durch die Analyse der Spezialisten konnten Lehrer und
Schüler entlastet und eine peinliche offizielle Untersuchung durch die Polizei vermieden
werden......
|
|
|
10.2.2005: Neue Lücke: Finger weg von Netscape |
|
In Netscape 7.x ist mal wieder der Wurm drin. Erneut warnen die Sicherheitsexperten von
Secunia vor neuen Schwachstellen im Browser, deren drei an der Zahl.
Angreifer können die Schwachstellen zum Beispiel ausnutzen, um Malware auf einem fremden PC
einzuschmuggeln und Cross-Site-Scripting-Attacken zu starten.
Die jetzt in Netscape entdeckten Lücken sind technisch augenscheinlich mit den kürzlich
bekannt gewordenen Lecks in Mozilla und Firefox identisch beziehungsweise verwandt. Während
bei Mozilla und Firefox bereits Abhilfe unterwegs ist, rät Secunia bei Netscape lakonisch
dazu, einen anderen Browser zu nutzen, um das Problem zu "lösen".
Bereits vor einiger Zeit kam eine Sicherheitslücke in Netscape ans Licht. Auch damals rieten
die Fachleute mangels Updates oder Patches zum Benutzen eines anderen Browsers........
|
|
|
9.2.2005: Gericom stellt Notebook-Produktion in Linz ein |
 |
Die Produktion des börsenotierten Linzer Notebookherstellers Gericom in der Landeshauptstadt
wird geschlossen. Gericom bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Oberösterreichischen
Nachrichten" (OÖN). Noch im ersten Quartal würden dadurch 35 Mitarbeiter abgebaut, das
Unternehmen verlege sich vorwiegend auf den Verkauf von Flachbildschirmen. Nach einem
Nettoverlust von 17,2 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2003 werde Gericom am 31. März anders als
angekündigt ein "leicht negatives" Ergebnis 2004 vorlegen, wird Vorstand Patrick Prügger in
dem Bericht zitiert.
Das Unternehmen steige völlig aus der Endfertigung von Elektronikgeräten aus und hole sich
noch im Februar einen großen chinesischen Elektronikhersteller als Partner, der sich
mittelfristig auch am Aktienkapital beteiligen soll, schreiben die OÖN. Damit werde das
Unternehmen zum "Vertriebsarm" einer asiatischen Firma und sei künftig nur für Verkauf,
Controlling und Ersatzteilbeschaffung verantwortlich......
|
|
|
8.2.2005: 13 Patches für Windows und Office |
 |
Zum monatlichen Patch-Day stellt Microsoft insgesamt 13 Patches bereit, mehrere davon sind
als kritisch eingestuft. Die Lücken betreffen vom Internet Explorer über Messenger,
Media Player und Microsoft Office bis hin zum Netzwerkprotokoll SMB und die
Objektkommunikation via OLE/COM nahezu die gesamte Bandbreite von Windows und dessen
Schnittstellen und Applikationen. Auf einem normalen Windows XP System mit Service Pack 2
und allen bisherigen Patches installierte Windows-Update ganze neun Updates........
|
|
|
8.2.2005: Spionage durch Microsoft effektiv unterbinden |
 |
Sie haben Windows XP auf Ihrem PC installiert? Dann kennen Sie sicher auch die vielen
Meldungen, bei denen Sie aufgefordert werden, Informationen an Microsoft zu senden. Immer
mit dem freundlichen Hinweis, dass Ihre Informationen Windows optimieren sollen. Was da
aber im Detail verschickt wird, erfahren Sie nicht. Mit dem kostenlosen Programm XP-AntiSpy
in der neuesten Version 3.93 können Sie Windows das Schnüffeln austreiben. Das Programm, das
Sie auf der Internetseite http://www.xp-AntiSpy.org
finden, passt Ihre Windows-Einstellungen so an, dass keine Berichterstattung an Microsoft mehr
stattfindet.......
|
|
|
8.2.2005: Neue Gefahr im Internet durch internationale Domain-Namen? |
 |
Experten warnen vor einer neuartigen Bedrohung für Web-Surfer, die durch internationale
Domain-Namen entstehen könnte. Betrüger könnten dann eine Technik, die als
"Homografie-Attacke" bezeichnet wird, dazu benutzen, bekannte Web-Seiten zu fälschen.
Dabei werden einzelne Buchstaben in Web-Adressen durch ähnliche Zeichen aus
internationalen Alphabeten oder Zahlen ersetzt. Ein einfach zu erkennendes Beispiel
hierfür wäre das Austauschen des Buchstaben "o" und der Zahl Null, beispielsweise bei
"www.c0mputerw0che.de". Eine genaue Beschreibung dieses Phänomens durch Evgeniy
Gabrilovich und Alex Gonthmakher findet sich hier.
Wie die Experten in ihrem Papier erläutern, gibt es in kyrillischen Sprachen wie etwa Russisch
mehrere Buchstaben (zum Beispiel a, e, p und y), die denen in westlichen Ländern gebräuchlichen
zum Verwechseln ähnlich sind, aber anders gesprochen werden. Damit lassen sich völlig legal
Domains erzeugen, die den Originalen zum Verwechseln ähnlich sind. Auf diese Weise sei es
wesentlich einfacher als bisher, Phishing Attacken zu starten, etwa um Logins und Passwörter
von Bankkunden zu ergaunern......
|
|
|
8.2.2005: Kaspersky Lab spricht Deutsch |
 |
Das Informationsportal der Moskauer IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab steht ab sofort
auch in deutscher Sprache zur Verfügung.
Neben Informationen zu aktuellen IT-Bedrohungen finden sich unter www.viruslist.com/de
Beiträge über Schutzmechanismen sowie Hintergrundberichte zu Schädlingen aller Art und
Kommentare von Sicherheitsexperten. Des Weiteren umfasst die Virusenzyklopädie auf
Viruslist.com allgemeine Informationen, etwa zur Geschichte einzelner Viren, sowie
Ratschläge für Virenopfer.
Besucher der Website haben ferner die Möglichkeit, sich über ein Diskussionsforum direkt
mit den Kaspersky-Fachleuten auszutauschen. Im "Analytiker-Tagebuch" schreiben unter
anderem der Firmengründer Eugene Kaspersky sowie Costin Raiu. Sie gewähren laut Anbieter
virtuellen Einblick ins Antivirus-Labor, diskutieren über aktuelle Gefahren im Netz und
geben Prognosen zur Zukunft der Netzsicherheit ab......
|
|
|
7.2.2005: Sichere Signatur auf Bankomatkarte - Stranded Investments |
 |
Mit 31.1.05 wurde die Bankomatkarte mit Signaturfunktion vorgestellt - Betreiber hoffen bis
Ende 2005 auf 200.000 aktivierte Karten - Ziel dürfte nicht einmal zu 10% erreicht werden -
Prognostiziertes Ziel von 100.000 Bürgerkarten wurde 2004 klar verfehlt
Mit 31.1.05 wurde die Bankomatkarte mit Signaturfunktion vorgestellt
Um diese Funktion zu nutzen, muss die Bankomatkarte extra aktiviert werden. Für das Jahr 2005 hofft
der Bankomatbetreiber EUROPAY auf 200.000 aktivierte Signaturen. Mit 5 EUR je Aktivierung wird die
Aktion von der Bundesregierung subventioniert. Würde das Ziel erreicht, wären das immerhin 1 Mio.
EUR, etwas viel für eine Technologie, die angeblich sparen hilft.
Klassische Fehleinschätzung
Hans G. Zeger: "Nach unseren Analysen existiert kein Markt für derartige Signaturfunktionen.
Die Betreiber können froh sein bis Ende des Jahres 20.000 Aktivierungen zustande zu bringen.
Ich bin bereit mit jedem Befürworter eine entsprechende Wette einzugehen."
Für Privatpersonen gibt es keine sinnvollen Anwendungen, die Wirtschaft wiederum benötigt
flexible und automationsunterstützt einsetzbare Signaturlösungen zur Massensignatur von
Rechnungen. Dazu ist die Bankomatkarte ein denkbar schlecht geeignetes Medium....
Etabliert haben sich EU-weit sogenannte softwarebasierte Signaturfunktionen, die von den
Benutzern meist gar nicht mehr als Signaturdienst wahrgenommen werden. Bekanntestes Beispiel
ist die SSL-Verschlüsselung bei der sicheren Online-Kommunikation.
Absatzzahlen von 2004 eindeutig verfehlt
Eifrige IT-News-Leser werden sich noch daran erinnern. Noch im März 2004 versprach A-TRUST
für das Jahr 2004 100.000 Bürgerkartenzertifizierungen. Abgesehen von ein paar Tausend
verschenkten A-TRUST Bürgerkarten bewegte sich 2004 in Sachen Bürgerkarte rein gar
nichts.
Warum sollte es 2005 anders sein?.......
|
|
|
7.2.2005: Zweites Sicherheits-Update für Opera 7.54 |
|
Der Hersteller Opera Software hat für seinen Web-Browser Opera, Version 7.54, ein zweites
Sicherheits-Update zum Download bereit gestellt. Damit wird eine Schwachstelle
beseitigt, durch die Opera unter Umständen beim Download vermeintlicher Textdateien
fälschlich anzeigt, dass die Textdatei im Programm Notepad.exe geöffnet würde. Tatsächlich
wird das in der Datei enthaltene Programm gestartet
Ferner wird mit dem Update "7.54u2" ein auch mit anderen Browsern möglicher Phishing-Trick
vereitelt. Dabei können die Inhalte von Popup-Fenstern so manipuliert werden, dass der
Eindruck entstehen kann, der Inhalt des Popup-Fensters stamme von der gerade aufgerufenen
Website, während er tatsächlich von einer anderen Site, die in einem weiteren
Browser-Fenster geöffnet ist, manipuliert wurde. Dieses Problem betrifft nicht nur Windows
sondern alle unterstützten Plattformen.......
|
|
|
7.2.2005: Outlook: "Sicheres Löschen von Outlook-Daten" |
 |
Wenn Sie Elemente in Outlook löschen, so machen das die meisten Anwender sicher mit der
(dafür auch gedachten) Taste [Entf].
Das Element wird dadurch in den Ordner "Gelöschte Objekte" verschoben und dort weiter
aufbewahrt – bei manchen Anwendern bis zum "St. Nimmerleinstag". Der Ordner "Gelöschte
Objekte" wird also sozusagen als eine Art Zusatzarchiv verwendet.
Das lässt keinen Systemadministrator kalt, denn die Daten schlummern dadurch nicht nur im
Papierkorb und nehmen Platz weg, sondern sie werden bei einer Archivierung durch die
Standardeinstellungen der AutoArchivierung zusätzlich noch ins Archiv verschoben, also nie
endgültig gelöscht!
Wenn Sie das nicht wollen, löschen Sie Ihre E-Mails doch gleich endgültig und verwenden Sie
dafür zum Löschen [Shift]+[Entf]. Beantworten Sie die Outlook-Sicherheitsabfrage nach dem
endgültigen Löschen mit Ja!
Doch Sie können (und sollten!) ein Übriges tun: Kreuzen Sie in "Extras > Optionen >
Weitere" die Option an, dass bei Beendigung von Outlook auch der Ordner mit den gelöschten
Objekten geleert werden soll.
Und wenn Sie noch über die Schaltfläche "Erweiterte Optionen" angeben, dass Sie keine
Warnung haben möchten, wenn Elemente endgültig gelöscht werden, so geschieht das Ganze
unbemerkt im Hintergrund:
Doch gibt es hier noch einen Haken: Wie in jeder Datenbank werden die Elemente in der
PST-Datei (und auf dem Exchange Server – dort allerdings in anderer Weise) als gelöscht
markiert.
Erst, wenn Sie die PST-Datei komprimieren, indem Sie in der Ordnerliste die oberste Ebene
mit der rechten Maustaste anklicken und über "Eigenschaften > Allgemeines > Erweitert >
Jetzt komprimieren" die Daten reorganisieren und komprimieren, werden die "gelöschten"
Dateien endgültig gelöscht......
|
|
|
7.2.2005: Outlook: Sie müssen möglicherweise den Messenger abschalten! |
 |
Sie benutzen den Messenger nicht, sagen Sie? Also kann Ihnen auch nichts passieren?
Wenn Sie mit Outlook XP arbeiten, kann es sein, dass Sie den Messenger nutzen und nichts
davon wissen! Denn in Outlook XP gibt es eine (standardmäßig aktivierte!) Option, dass
der Messenger im Hintergrund läuft, ohne dass Sie es merken.
Wenn Sie also diese Form der Kommunikation ausdrücklich nicht wünschen, müssen Sie diese
Funktion deaktivieren:
Öffnen Sie "Extras > Optionen > Weitere".
Deaktivieren Sie die Option "Instant Messaging in Microsoft Outlook aktivieren".
Nach dem Hinweis, dass dies erst beim nächsten Start von Outlook gültig wird, schließen Sie
die Dialogbox und starten Outlook neu......
|
|
|
3.2.2005: buch.de übernimmt österreichischen Online-Shop lion.cc |
 |
Deutschlands zweitgrößter Internet-Buchhändler buch.de hat den österreichischen Online-Shop
lion.cc übernommen. Sowohl die Marken- und Domainrechte als auch der Kundenstamm seien von
der österreichischen MC Retail GmbH an die Münsteraner buch.de internetstores AG
übergegangen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Mit lion.cc, das Tickets, Bücher, Musik, Filme und Software anbietet, betreibt buch.de neben
bol.at und amadeusbuch.at nunmehr den dritten Online-Shop in Österreich und festigt damit
seine Position als zweitgrößter Online-Medienhändler im deutschsprachigen Raum. Insgesamt
betreibt die buch.de-Gruppe nun zwölf Online-Shops in Deutschland, der Schweiz und
Österreich.......
|
|
|
3.2.2005: Telefonieren im Auto macht alt |
 |
Laut einer neuen Studie der Universität Utah weisen Autofahrer, die während der Fahrt
telefonieren wesentlich schlechtere Reaktionszeiten auf, als andere Verkehrsteilnehmer.
Laut dieser Studie würde die Reaktionszeit bei einem telefonierenden Fahrer im Alter
zwischen 18 und 25 Jahren, jener eines 70-Jährigen entsprechen. Das Telefon ließe die Fahrer
im Nu altern, so die Studienautoren. Es sei auch egal, ob das Handy während des
Telefonierens am Ohr gehalten oder einer Freisprecheinrichtung genutzt werde. Ein
telefonierender Autofahrer sei am ehesten mit einem Lenker zu vergleichen, der 0,8 Promille
Alkohol im Blut hat, so die Studie.....
|
|
|
2.2.2005: Maus kaputt: Die Tastaturmaus für den Notfall |
 |
Ohne Maus ist Windows kaum zu bedienen. Ist die Maus aber defekt, so ist eine Bedienung
trotzdem möglich, und zwar mit der sog. Tastaturmaus. Diese können Sie jederzeit
aktivieren.
Drücken Sie dazu die Tastenkombination "Linke Alt-Taste" + "Linke Shift-Taste" +
"Num-Taste". Achten Sie auf den Hinweis am Bildschirm und bestätigen Sie mit "OK".
Die Tastaturmaus steuern Sie über die Tasten auf dem numerischen Block. Hinweis: Die "5"
steht für die linke Maustaste.....
|
|
|
1.2.2005: Wer suchet, der findet - jetzt auch Dank Microsoft |
 |
Die endgültige Version der neuen MSN Suche von Microsoft ist nach einer Erprobungsphase seit
dem heutigen Dienstag weltweit und in zehn Sprachen aktiv. Anwender in Österreich
finden den überarbeiteten Dienst, der nun noch schneller relevante Informationen liefert,
unter
http://search.msn.at
In Zukunft soll die MSN Suche nicht nur im Browser, sondern auch in anderen
Microsoft-Produkten wie Office oder Messenger zur Verfügung stehen. Der Konzern will aber,
bevor man derartige Dienste anbietet, mit Behörden zusammensetzen um etwaigen
Monopolvorwürfen die Luft aus den Segeln zu nehmen........
|
|
|
weiter zum Archiv 01/2005
|
|