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Neuigkeiten, Tipps und Tricks

Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen. Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.

Für weitere Infos, Ihre Anfrage oder Nachricht bitte mailto: office@blaschka.at

aus unserem Archiv 03/2006

31.3.2006: Kein Fernschreiber mehr in Österreich; das Rattern hört endgültig auf

Ein ehemals unverzichtbares Mittel der Telekommunikation - den Fernschreiber - wird es in Zukunft in Österreich nicht mehr geben. Mit 31. März um 24.00 Uhr wird der letzte "Ratterer" seinen Dienst einstellen. Das teilte Legacy Communicaction Luze in einer Aussendung am Donnerstag mit.
Früher stellten die Fernschreiber das erste wirklich globale Datennetz dar. 1987 wurden in Österreich 26.000 Geräte registriert. Weltweit gab es "fuenf millionen fernschreiber", wie eben die Schreibung ohne Groß und Klein sowie ohne Umlaute funktionierte. Texte konnten nach einer langen technischen Entwicklung auf gestanzten Papierstreifen "gespeichert" werden.
Wenn man Fehler ausbesserte, musste man einen Leerstreifen stanzen und so die Fehler samt neuer Eingabe überbrücken. Der Fernschreiber war aber vor allem langsam: Für eine A-4-Seite ratterte das Gerät schon ein paar Minuten lang. Schreiben musste man gleichmäßig, sonst stockte das Gerät.
Im Endeffekt machte schon das Fax den Fernschreiber obsolet, wenn Letzteres auch rechtsverbindlich blieb. Als das E-Mail folgte, gab es im Jänner 2001 nur noch 500 Teilnehmer in Österreich. Der Dienst von Datakom Austria Gmbh wurde eingestellt. Nach einem Management Buy-Out führe Legacy den Service noch vier Jahre weiter. Jetzt ist endgültig Schluss.....


29.3.2006: Premiere: Pay-TV-Piraten werden abgemahnt

Erwerb und Besitz von Hackerkarten aus Sicht der Anwälte schon ausreichendes Tatmotiv
Derzeit kämpft Milla Jovovic auf Premiere im Film "Resident Evil: Apocalypse" gegen Killerviren und eine Horde "fleischhungriger Untoter" - Premiere geht den Rechtsweg - also zunächst ohne Schusswaffen - gegen seine Kartenhacker.
Ende des vergangenen Jahres führte die Polizei Hausdurchsuchungen bei Anbietern der so genannten "Cerebro"-Karten durch - der WebStandard berichtete. Im Zuge dieser Aktion kamen die Behörden auch in Besitz einiger Kundenlisten. Die Daten aus eben diesen werden nun vom Münchener Pay-TV-Sender Premiere genutzt, um KäuferInnen der Cerebro-Hackerkarten kostenpflichtig abzumahnen.
Laut einer Meldung von Heise vertritt die von Premiere beauftragte Anwaltskanzlei die Meinung, dass die "Cerebro"-Karten ausschließlich für illegale Zwecke genutzt werden würden und daher Besitz und Erwerb gegen die Urheberrechtsbestimmungen verstoßen würden. Oder wie es wortwörtlich heißen soll: "Schon der Erwerb und der Besitz einer Cerebro-Karte stelle die ernsthafte und greifbare Besorgnis der Beeinträchtigung der Rechte" dar. Dem Schreiben liegt eine Unterlassungserklärung bei; diese sieht bei Zuwiderhandlungen eine Strafe in der Höhe von 5100 Euro vor. Die Abgemahnten sollen rund 1500 Euro bezahlen. Premiere bestätigte gegenüber Heise die Vorgehensweise. Man wende sich in einem ersten Schritt zunächst "gegen erkennbar gewerblich handelnde Käufer". Weitere Schritte nicht ausgeschlossen......


29.3.2006: Nach den IE-Exploits: Microsoft überdenkt Sicherheits-Strategie

Es lässt Microsoft keineswegs kalt, dass Hacker eine neu aufgedeckte Schwachstelle im IE derzeit massiv ausnutzen und viele Nutzer frustriert sind, weil ein Lösung für das Problem noch zwei Wochen auf sich warten lassen könnte. Der Softwaregigant grübelt bereits über seiner Sicherheits-Strategie: Sollte man die Bereitstellung von Sicherheitspatches forcieren? Updates eventuell weniger ausgiebig testen? Und was für Folgen hätten derartige Maßnahmen? Mehr als 200 Webseiten konnten bereits identifiziert werden, die die neueste Schwachstelle im IE - die createTextRange()-Lücke - ausnutzen ( wir berichteten ). Ein offizieller Flicken für das Sicherheitsloch wird aller Wahrscheinlichkeit nach aber erst am üblichen Patch-Day im nächsten Monat, also am 11. April, bereitstehen. Die Debatte um Microsofts Sicherheits-Strategie ist dadurch neu entfacht worden. In den Augen der Sicherheits-Community ist der Softwaregigant einfach viel zu träge, um auf ernste Probleme schnell reagieren zu können....
Microsoft lässt die wieder einmal entfachte Debatte um seine Sicherheits-Strategien keineswegs kalt. Das Unternehmen untersucht bereits, wie man schneller Updates bereitstellen könnte........


29.3.2006: EU droht Microsoft mit Vista-Verkaufsverbot

Die EU wird langsam zum Albtraum für Microsoft: Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes droht jetzt mit einem Verkaufsverbot für das kommende Windows Vista, falls dieses mit bestimmten Features ausgeliefert wird.
"Wir erwarten, dass Microsoft Vista so designt, dass es dem europäischen Wettbewerbsrecht entspricht", zitiert das "Wall Street Journal" die oberste Brüsseler Wettbewerbshüterin aus einem Interview. "Es wäre ausgesprochen dumm, etwas anzubieten, das dies nicht tut." Kroes erklärte weiter, sie habe Microsoft-Chef Steve Ballmer in der vergangenen Woche einen Brief geschrieben und darin ihre Bedenken zum Ausdruck gebracht.
Microsoft-Sprecher Tom Brookes erklärte, ihm sei dieses Schreiben vom 20. März nicht bekannt und er könne die spezifischen Bedenken der Europäer daher auch nicht kommentieren. "Jedoch fordern die Verbraucher ein sichereres und funktionaleres Betriebssystem. Microsoft hat Vista diesen Bedürfnissen entsprechend entwickelt und dabei seine rechtliche Verantwortung berücksichtigt", so der Microsoft-Mann.
Jonathan Tood, Sprecher von Kroes, erklärte, die EU sorge sich unter anderem um Microsofts Pläne für die Internet-Suche. Er führte das nicht weiter aus; zuvor hatten aber bereits Google und andere Suchanbieter Bedenken geäußert, Microsoft könne seinen Browser Internet Explorer 7 dazu missbrauchen, Nutzer vornehmlich auf seinen eigenen Suchdienst zu lotsen. Microsoft hatte bereits erklärt, es werde den Browser so gestalten, dass sich auch konkurrierende Suchdienste voreinstellen lassen.
EU-Regulierer hätten Microsoft auch gewarnt, bestimmte Sicherheitsfunktionen in das Betriebssystem zu integrieren. Symantec befürchtet etwa, Microsoft könnte Vista ab Werk mit einem Virenscanner bestücken und so Symantecs Produkte benachteiligen. Microsoft hat bereits erklärt, Vista werde keinen Virenschutz enthalten. Es kommt aber mit dem Anti-Spyware-Tool "Windows Defender".
Im Februar hatte eine Gruppe von Microsoft-Wettbewerbern, darunter IBM, Sun und Oracle, bei der EU eine Beschwerde eingereicht mit dem Ziel, bestimmte Funktionen in Vista zu verhindern......


28.3.2006: Zeitraum zwischen zwei Daten in Jahren, Monaten und Tagen zuverlässig bestimmen

Die Berechnung der korrekten Spanne zwischen zwei Daten ist eine komplizierte Sache. Das liegt vor allem daran, dass die Monate eines Jahres unterschiedliche Tage besitzen. Um die Spanne zwischen zwei Datumswerten korrekt zu berechnen, können Sie die folgende Formel verwenden:
=JAHR(B2)-JAHR(B1)- WENN(ODER(MONAT(B2)<MONAT(B1); UND(MONAT(B2)=MONAT(B1); TAG(B2)<TAG(B1)));1;0)&" Jahr(e) "& MONAT(B2)-MONAT(B1)+ WENN(UND(MONAT(B2)<=MONAT(B1) ;TAG(B2)<TAG(B1));11; WENN(UND(MONAT(B2)<MONAT(B1); TAG(B2)>=TAG(B1));12; WENN(UND(MONAT(B2)>MONAT(B1); TAG(B2)<TAG(B1));-1)))&" Monat(e) "&B2-DATUM(JAHR(B2); MONAT(B2)-WENN(TAG(B2)<TAG(B1);1;0); TAG(B1))&" Tag(e)"
Die Formel geht davon aus, dass der Startwert (also beispielsweise Ihr Geburtsdatum) in Zelle B1 steht und das gewünschte Berechnungsdatum in Zelle B2 zu finden ist. Für das aktuelle Datum also bitte in Zelle B2 einfach
=HEUTE() eintragen.
Die Formel berechnet dann die Differenz zwischen B2 und B1 in Jahre, Tagen und Monaten. Die Formel oben rechnet auch dann korrekt, wenn andere Berechnungen wegen "kurzer" Monate (wie Februar) keine fehlerfreien Ergebnisse liefern. Damit Sie die Formel nicht abtippen müssen, können Sie folgendermaßen vorgehen:
- Den Formelausdruck aus dieser Mail mit der Maus markieren.
- Tastenkombination STRG C drücken.
- Die gewünschte Zelle in Excel auswählen.
- STRG V drücken.
Wenn Sie nur einzelne Komponenten der Differenz benötigen (also nur Jahre, nur Monate, nur Tage oder Kombinationen daraus), können Sie die entsprechenden Abschnitte der Formel als einzelne Ausdrücke verwenden. Der Ausdruck vor dem &" Jahr(e)" bestimt die Jahre, analog dazu der Ausdruck von da bis zu &" Monat(e)" die Monate und der Rest die Tage......


23.3.2006: Systemwiederherstellung aus der Eingabeaufforderung

Mit der "Systemwiederherstellung" können Sie Ihr System bei Problemen schnell und bequem auf den Stand eines früheren Zeitpunktes zurücksetzen. Doch bei einem gravierenden Windows-Fehler ist oft ein normaler Start oder sogar der Start im abgesicherten Modus nicht mehr möglich.
Lediglich ein Start mit der Eingabeaufforderung ist teilweise möglich, doch dabei haben Sie keinen Zugriff auf das Dienstprogramm "Systemwiederherstellung". Mit einem speziellen Befehl können Sie aber die Wiederherstellung aus der Eingabeaufforderung ausführen:
- Starten Sie Ihren Computer neu, drücken Sie während des Starts die Taste "F8"
- Wählen Sie im Startmenü den abegsicherten Modus mit einer Befehlszeileneingabe
- In der Eingabeaufforderung geben Sie den Befehl "C:\windows\system32\restore\rstui.exe" ein und drücken Sie anschließend die Enter-Taste
- Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm um mit der Wiederherstellung Ihren Computer in einem früheren, funktionsfähigen Zustand zu bringen.......


22.3.2006: Word-Tipp: Grafiken und Bilder schnell in Originalgröße zeigen

Oft kommt es vor, dass man in einem Word-Dokument ein Bild einbindet und es zur Anpassung an das Layout skalieren muss, also vergrößern oder verkleinern. Möchte man nun allerdings wissen, wie das eingefügte Bild im Original aussieht, muss man normalerweise erst das dazugehörige Grafik- oder Bildbearbeitungsprogramm starten oder die Bildgröße über das Menü "Grafik formatieren" wiederherstellen.
Doch es geht auch sehr viel einfacher und schneller: Halten Sie die STRG-Taste gedrückt und klicken Sie das entsprechende Bild doppelt an. Daraufhin stellt Word das Bild in seiner Originalgröße dar. Mit STRG-Z machen Sie diesen Schritt rückgängig und setzen die Größe wieder auf den skalierten Wert.......


21.3.2006: PISA-Studie: Gewerkschaft verteilt Testhilfen

Bei der vergangenen PISA-Studie haben Österreichs Schüler nicht so gut abgeschnitten, nun will ihnen die Beamtengewerkschaft helfen: Sie verteilt Vorbereitungs-Broschüren mit PISA-Aufgaben und anderen Infos.
Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) bietet sie in Kooperation mit dem Bildungsministerium für alle Schüler jenes Jahrgangs an, die bei der PISA-Studie 2006 im April und Mai getestet werden.
Darin enthalten sind vom PISA-Zentrum bzw. der OECD freigegebene Beispiele sowie ähnliche Aufgaben.
Ein Heft richtet sich an die Schüler, ein anderes an die Eltern. Die Auflage liegt bei insgesamt 90.000 Stück.........
Download Schülerheft
Download Elternheft


21.3.2006: Bankkonten auch in Luxemburg, Österreich und anderen EU-Ländern nicht mehr sicher

Seit dem 1.4.2005 können Finanzämter mittels Kontenabrufverfahren erfahren, bei welchen Banken in Deutschland die Bürger Konten und Depots unterhalten und dann bei diesen Banken gezielt nach Kontenständen und Kontenbewegungen nachforschen. Bei aller Aufgeregtheit um diese Kontrollmöglichkeit blieb in der Öffentlichkeit völlig unbemerkt, dass eine entsprechende Regelung jetzt sogar europaweit gilt: Deutsche Finanzämter können seit dem 2.2.2006 auch Konten in Luxemburg, Österreich und anderen EU-Staaten aufspüren und Kontenbewegungen feststellen, darauf weist das Finanz-Onlineportal Steuerrat24 hin.
Das sind die neuen Regelungen:
Erste Stufe: Auf Anfrage eines EU-Staates muss jeder andere EU-Mitgliedstaat Auskunft geben, ob eine Person bei einer gebietsansässigen Bank Konten unterhält und - wenn dies der Fall ist - die entsprechenden Daten übermitteln. Gemeldet werden auch Konten, für die die Person nur eine Vollmacht hat. Um diese Konten aufspüren zu können, ist jeder Staat verpflichtet, hierzu geeignete Regelungen zu schaffen.
Ein solches Auskunftsersuchen ist allerdings nur zulässig, wenn gegen eine Person ein Strafverfahren - auch ein Steuerstrafverfahren - läuft, das mit Freiheitsstrafe in beiden Staaten bedroht ist........


21.3.2006: Download: Media Player Classic 6.4.9.0

Der Media Player Classic ist die Open Source-Weiterentwicklung des Windows Media Player von Microsoft.
Beschreibung: Die Freeware spielt Musik, Videos und Film-DVDs ab und beherrscht eine Vielzahl von Audio- und Videoformaten. Bei DVDs können Sie unterschiedliche Tonspuren abspielen, ebenso unterstützt das vielseitige Tool auch unterschiedliche Blickwinkel der entsprechend ausgestatteten Filme.......
Zum Download.....


20.3.2006: Windows 2000: Probleme bei Software-Installationen

Sie haben eine ältere Version eines Programms gekauft und wollen diese unter Windows 2000 installieren. Nachdem der Installations-Assistent die Dateien entpackt und kopiert hat, bricht das Setup aber regelmäßig ohne Fehlermeldung ab. Handelt es sich um einen Bug?
Lösung: Der Setup-Assistent kopiert die für die Installation benötigten Dateien in das von Windows vorgegebene temporäre Verzeichnis. Die Software sucht dabei entweder nach \tmp oder \temp. In beiden Fällen verweist die Variable auf den Pfad "Dokumente und Einstellungen\\ Anwendungsdaten\".
Einige ältere Installationsroutinen kommen mit den Leerzeichen im Pfadnamen nicht zurecht. Außerdem kann ein Umlaut im Benutzernamen Probleme verursachen.
Abhilfe schaffen Sie, indem Sie in der Systemsteuerung unter "System, Erweitert, Umgebungsvariablen, Bearbeiten" den Pfad für die beiden Variablen neu setzen, etwa auf "c:\winnt\temp". Der neu definierte Ordner muss natürlich existieren......


20.3.2006: Verdächtige Mailanhänge trotz Sperre speichern

Sie öffnen eine Mail mit Attachment in Outlook Express. Die Datei lässt sich allerdings nicht öffnen, stattdessen sehen Sie lediglich den Hinweis, dass Outlook Express "nicht-sichere Anlagen aus der E-Mail gelöscht" hat.
Sie öffnen eine Mail mit Attachment in Outlook Express. Die Datei lässt sich allerdings nicht öffnen, stattdessen sehen Sie lediglich den Hinweis, dass Outlook Express "nicht-sichere Anlagen aus der E-Mail gelöscht" hat.
Die Meldung ist etwas irreführend. Denn Outlook Express löscht die Anlagen nicht einfach, sondern unterbindet lediglich die Anzeige und das Speichern. Wenn Sie das Vorschaufenster über "Ansicht, Layout" einblenden, sehen Sie die Büroklammer, mit der das Mailprogramm eine Anlage symbolisiert, am rechten Fensterrand. Der Menüpunkt "Anlagen speichern" erscheint jedoch ausgegraut und ist nicht auswählbar. Ursache dafür ist eine neue Sicherheitsfunktion, die Microsoft in Outlook Express 6 eingebaut hat.
Um sie abzuschalten, gehen Sie auf "Extras, Optionen, Sicherheit". Deaktivieren Sie die Klickbox vor "Speichern oder Öffnen von Anlagen, die möglicherweise einen Virus enthalten könnten, nicht zulassen". Danach können Sie die Anlage speichern, wenn Sie sicher sind, dass Absender und Datei auch wirklich vertrauenswürdig sind.
Anschließend sollten Sie die Sicherheitsfunktion wieder aktivieren. Sie schützen Ihren PC damit besser vor gefährlichen Mailanhängen......


16.3.2006: Endlich: Ein kostenloses Imaging-Tool für Windows 2000/XP

Die meisten Experten empfehlen die Erstellung von Festplattenimages als Backup-Lösung. Besonders für die Boot-Partition "C:" ist dies die ultimative Notfalllösung. Mit "DriveImage XML" von "Runtime Software" steht Ihnen nun ein kostenloses Imaging-Tool zur Verfügung, das auch mit NTFS-Partitionen umgehen kann.
Sie können das Programm unter folgender Adresse herunterladen:
http://www.runtime.org/ dixml.htm
Außerdem können Sie das Tool in eine BartPE-Notfall-CD integrieren. Den Link zum entsprechenden Plug-In finden Sie ebenfalls auf der oben angegebenen Seite......


15.3.2006: Ein Computer-Virus für Katzen?

Wissenschaftler warnen vor Sicherheitslücken bei RFID-Chips - Befall der Etiketten durch Computerviren möglich
Potenzielle Sicherheitslücken könnten der jüngsten Euphorie um RFID-Funketiketten einen Dämpfer verpassen. Eine Gruppe europäischer Wissenschaftler habe erstmals einen möglichen Befall der Etiketten durch Computerviren demonstriert, berichtete die "New York Times" am Mittwoch.
"Es sollte nicht überraschen, dass ein System, das so billig wie möglich hergestellt werden soll, über keinerlei Sicherheitssysteme verfügt", zitiert die Zeitung Peter Neumann, Wissenschaftler bei dem kalifornischen Forschungsunternehmen SRI International.
Bisher habe man allerdings weitgehend ausgeschlossen, dass die RFID-Chips von solchen Schadprogrammen attackiert werden könnten. Schließlich verfügen sie nur über eine äußerst geringe Speicherkapazität von 128 Zeichen. Die Forschergruppe aus der Vrije Universität in Amsterdam haben nun gezeigt, dass ein solcher Angriff durchaus möglich ist. Vor allem Schadprogramme aus der Computerwelt, die einzelne Server durch eine Flut von Anfragen in die Knie zwingen (Buffer overflow), könnten auch RFID-Chips gefährlich werden, hieß es.
Die vielfältigsten Einsatzgebiete der RFID-Funketiketten (Radio Frequency Identification) waren zuletzt auf der CeBIT in Hannover ein großer Themenschwerpunkt. Allein die Handelskette METRO erhofft sich bereits bei ersten Einsatzbereichen in der Warenlogistik Einsparungen in Millionenhöhe. Doch nicht nur im Warenhandel, auch in der Medizin oder in Bibliotheken werden Einsatzszenarien erprobt. Vereinzelt wurden RFID-Chips sogar Menschen und Tieren zur Identifikation unter die Haut gepflanzt. Auch in Reisepässen sollen sie künftig verwendet werden.
In ihrer Studie mit dem Titel "Ist Ihre Katze durch einen Computer-Virus infiziert?" zeigen nun die Forscher auf, wie zum Beispiel Terroristen oder Schmuggler einen künftig mit RFID-Technik ausgestatteten Gepäck-Scanner im Flughafen manipulieren könnten. Gleichzeitig werden auch Sicherheitsmaßnahmen aufgezeigt, die solche Attacken verhindern können......


15.3.2006: Gratis-Tool: Webseiten mit WebSpeech vorlesen lassen

Dieses Plug-in liest Ihnen komplette Webseiten oder markierte Textpassagen im Internet Explorer vor.
Dabei stehen verschiedene Stimmen zur Verfügung: Selbst sächsischer, hessischer, schwäbischer oder französischer Akzent sind möglich.
Schließen Sie vor der Installation sämtliche Browser-Fenster. Das Plug-In finden Sie anschließend am unteren Fensterrand:
Der WebSpeech Reader lässt sich über die Option "Ansicht/Explorer-Leiste/WebSpeech Reader" ein- oder ausblenden.
Um sich eine bestimmte Passage vorlesen zu lassen, markieren Sie den Text mit der Maus und klicken auf das große "Play"-Symbol.
Mit der Taste "F9" wird Ihnen die gesamte aktuell geöffnete Webseite vorgelesen.
Download "WebSpeech"......


15.3.2006: Profi-Tipp: Erinnerungstext bei PC-Start

Wollen Sie beim nächsten PC-Start eine Information ausgeben, die Sie an eine Arbeit oder etwas Wichtiges erinnert, so können Sie das mit der Autostart-Funktion leicht einrichten.
Mit dem nächsten Start des PCs erhalten Sie oder Ihr Kollege die hinterlegte Information in einem Textdokument.
Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Start" und wählen Sie "Öffnen".
- Wechseln Sie auf "Programme" und dort in den Ordner "Autostart".
- Im Ordner "Autostart" gehen Sie auf den Befehl "Datei", "Neu" und wählen dort den Typ "Textdokument".
- Geben Sie der Datei einen Namen und klicken Sie diese anschließend doppelt an.
Damit starten Sie den Notepad-Editor. Geben Sie hier nun die Nachricht ein, die Sie beim nächsten Start lesen wollen und speichern Sie die Datei. Beim nächsten Start von Windows wird Notepad automatisch gestartet und zeigt den gespeicherten Text an.......


15.3.2006: Sicherheits-Videos von Microsoft

Mit diesen kurzen Videos lernen Sie die größten Sicherheits-Probleme kennen, die auch Sie betreffen können.
Nutzen Sie die kostenlosen Informationen, um Ihr System noch sicherer zu machen.
Die folgenden Filme stehen zum Download bereit:
- Schützen Sie Ihren Computer vor Spyware (2:56 Minuten)
- Schützen Sie sich vor Online-Betrug, Phishing (3:32 Minuten)
- Schützen Sie sich vor Viren und Würmer (3:44 Minuten)
- Halten Sie Ihren Computer auf dem neuesten Stand (3:18 Minuten)
- Verringern von Spam (3:13 Minuten)
- Umfassender Datenschutz für Ihre persönlichen Daten im Internet (3:14 Minuten)
- Newsgroups – kostenlose Ratschläge und Hilfe im Internet (3:26 Minuten)
Hinweis: Alle Videos erfordern Macromedia Flash Player 7.0 .

Zum Download "Sicherheits-Videos"......


14.3.2006: Engländer brachte Tochter übers Internet zum Aufräumen

Stellte Fotos des unaufgeräumten Zimmers ins Internet
Mit einer ungewöhnlichen Methode hat der britische Familienvater Steve Williams seine Tochter Claire dazu gebracht, das Chaos im Kinderzimmer zu beenden: Der 48-jährige aus der nordwestenglischen Hafenstadt Whitehaven stellte einige Fotos des unaufgeräumten Zimmers ins Internet. Dazu richtete der Computer-Experte eigens eine Homepage ein.
Die Erziehungsmaßnahme hatte Erfolg. "Das Zimmer sieht jetzt viel ordentlicher aus", sagte Williams dem britischen Boulevardblatt "Daily Mirror" (Dienstag). Die 20-jährige Tochter wollte sich zu den Methoden ihres Vaters nicht äußern.......


13.3.2006: Zeitung enttarnt tausende CIA-Mitarbeiter

Mitarbeiter der US-amerikanischen Zeitung Chicago Tribune haben über gewöhnliche Online-Recherchen tausende CIA-Mitarbeiter identifiziert. Bei der Durchsicht und beim Abgleich von kommerziellen und frei zugänglichen Online-Datendiensten seien sie auf ein Verzeichnis von 2653 CIA-Mitarbeitern und 50 internen Telefonnummern sowie auf geheime Standorte des Geheimdienstes in den USA gestoßen, heißt es in einem Bericht vom Sonntag. Die Zeitung hat zugesagt, die Namen nicht zu veröffentlichen.
Unter den aufgedeckten Daten seien die Namen von Scheinfirmen der CIA sowie Flugzeuge, mit denen Terrorismusverdächtigte transportiert wurden, heißt es weiter. Nicht alle der 2600 Personen auf der Liste würden "under cover" arbeiten, beispielsweise seien 160 Analysten aufgeführt sowie auch der frühere CIA-Direktor George Tenet. Die CIA habe aber eingeräumt, dass einige der Personen verdeckt arbeiten würden. Unter den Einrichtungen, die die Chicago Tribune ausfindig machen konnte, sei auch das jahrzehntelang geheim gehaltene Trainingslager "The Farm" in Virginia......


13.3.2006: So pfuscht Ihnen Word nicht mehr ständig dazwischen

Sie haben am Zeilenanfang ein Wort eingegeben und Word wandelt den klein geschriebenen Anfangsbuchstaben ungefragt in einen Großbuchstaben um? Sie geben den Text "1. Anfahrt" ein und drücken die Eingabe-Taste. Und Word? Rückt Ihren Text nach rechts ein und schreibt eine "2." darunter.
Diese eigentlich gut gemeinten AutoFunktionen können einem den letzten Nerv rauben. Denn Word überwacht ständig Ihre Eingaben und versucht "Fehler" zu korrigieren. Was aber je nach Eingabe leider kräftig fehlschlägt. Und Ihnen mehr Arbeit bereitet, als dass es Ihnen hilft. Wir haben Ihnen nachfolgend zusammengestellt, welche AutoFunktionen Sie für das reibungslose Arbeiten besser ausschalten sollten.
Das Dialogfenster zum Einstellen der AutoFunktionen rufen Sie in Word 97 und 2000 über das Menü "Extras", Befehl "Autokorrektur" auf. In Word 2002/XP und 2003 öffnen Sie das Dialogfenster über "Extras", "Autokorrektur-Optionen".
Folgende Einstellungen sollten Sie auf der Registerkarte "AutoKorrektur" unbedingt prüfen:
Großbuchstaben am Wortanfang nicht korrigieren
Schalten Sie das Kontrollkästchen "Jeden Satz mit einem Grossbuchstaben beginnen" aus. Denn sonst kommt Ihnen Word immer dann in die Quere, wenn Sie beispielsweise Zeilen einer Liste mit der Eingabe-Taste abschließen. Bei eingeschaltetem Kontrollkästchen wird automatisch jede neue Zeile mit einem Großbuchstaben begonnen – ob Sie wollen oder nicht!
Auto-Korrektur prüfen
Damit Word bereits beim Schreiben falsche Wörter korrigiert, muss das Kontrollkästchen "Während der Eingabe ersetzen" eingeschaltet sein. Prüfen Sie unbedingt die unterhalb des Kontrollkästchens vorhandene Liste. Hier sind alle Wörter aufgeführt, die automatisch ersetzt werden. Löschen Sie bei Bedarf Einträge bzw. fügen Sie neue hinzu.
Versehentliche Großschreibung vermeiden
Das Kontrollkästchen "Unbeabsichtigtes Verwenden der Feststelltaste korrigieren" sollten Sie unbedingt einschalten. So vermeiden Sie Fehler beim Wechsel zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Großbuchstaben in Tabellenzellen am Wortanfang nicht korrigieren
Nur in Word 2002/XP 2003 vorhanden: Schalten Sie das Kontrollkästchen "Jede Tabellenzelle mit einem Grossbuchstaben beginnen" aus. Denn sonst ändert Word automatisch beim Ausfüllen einer Tabelle das erste Wort in der Tabelle in Großschreibung, was nicht immer gewünscht ist und deshalb mehr stört als hilft.
Folgende Einstellungen sollten Sie auf der Registerkarte "Autoformat während der Eingabe" prüfen:
Automatische Nummerierung
Wenn das Kontrollkästchen "Automatische Nummerierung" eingeschaltet ist, wandelt Word eine Aufzählung, die beispielsweise mit "1.", "2." usw. beginnt, automatisch in eine Word-eigene Nummerierung um. Da dies auch dann passiert, wenn Sie beispielsweise in einer Aufstellung am Zeilenanfang mit Jahreszahlen oder dem Wochentag beginnen, sollten Sie auf diese Funktion verzichten und bei Bedarf manuell über das Symbol "Nummerierung" in der Format-Symbolleiste nummerieren.
Hyperlinks
Sie geben in Ihrem Text eine E-Mail- oder Internet-Adresse ein und Word wandelt diese sofort in einen Hyperlink (G) um? Was für wenige Dokumente, die nie ausgedruckt und ausschließlich am PC gelesen werden, vielleicht ganz hilfreich sein mag, stört für den Großteil der Dokumente. Schalten Sie deshalb das Kontrollkästchen "Internet und Netzwerkangaben durch Hyperlinks" (Word 97) bzw. "Internet- und Netzwerkpfade durch Hyperlinks" (Word 2000, 2002/XP, 2003) aus.......


10.3.2006: MS-Word-Tipp: Die letzten werden die ersten sein – so kehren Sie die Ausgabereihenfolge ganz praktisch um

Viele Drucker, insbesondere Tintenstrahldrucker, legen jede gedruckte Seite mit der Druckfläche nach oben ab ("face up"). Der Sinn dabei ist, die Trocknungszeit zu verlängern, bis ein Kontakt mit einer weiteren Seite erfolgt. Dadurch liegt dann aber bei mehrseitigen Dokumenten die letzte Seite oben auf dem Stapel. Bevor Sie so einen Druckstapel versenden oder zusammenheften können, müssen Sie ihn also umständlich von Hand umsortieren.
Sie sparen diese Zeitvergeudung ein, indem Sie in Word die Option "Umgekehrte Druckreihenfolge" einsetzen, die ab der Version Word 2000 verfügbar ist. Mit diesen Schritten sparen Sie sich das nervende Umsortieren:
- Öffnen Sie auf "Datei, Drucken".
- Sie sehen nun den Dialog "Drucken". Gehen Sie dort links unten auf "Optionen".
- Es erscheint ein weiterer Dialog mit dem Titel "Optionen". Aktivieren Sie dort die Einstellung "Umgekehrte Druckreihenfolge".
- Schließen Sie alle Optionen mit "OK". Möchten Sie Ihr Dokument sofort drucken, klicken Sie auf "Drucken", andernfalls wählen Sie "Abbrechen". Diese Einstellung bleibt gespeichert, bis Sie sie wieder ändern......


9.3.2006: MS-PowerPoint: Gute Überschriften sind der Beginn übersichtlicher Textfolien

Die übersichtliche Gestaltung einer Textfolie beginnt bereits beim Folientitel und dessen Formulierung und Layout. Hier einige Regeln:
Verwenden Sie nach Möglichkeit nur einzeilige Überschriften, die stets die gleiche Schriftgröße haben (28 pt reichen meist völlig aus) und auf allen Folien exakt an der gleichen Stelle beginnen (linksbündig eignet sich am besten). Damit erleichtern Sie den Zuschauern das Wahrnehmen der Überschrift.
Formulieren Sie die Überschrift möglichst so, dass darin die Hauptaussage der Folie sofort erkennbar wird. Also nicht: "Umsatzplan für das Jahr 2005", sondern "Umsatz im Jahr 2006 soll um 12 % ansteigen". Nicht "Marketingmaßnahmen für Produkt A", sondern beispielsweise "So bringen wir Produkt A unter die Top 3".
Eine Überschrift kann also durchaus motivierend sein, zum Nachdenken anregen oder gar provokant die Teilnehmer zum Dialog stimulieren.
Reicht der Platz nicht aus, um die Aussage der Folie in einer Titelzeile treffend zusammenzufassen, verwenden Sie einen Untertitel oder ein hervorgehobenes Fazit am unteren Folienrand, das Sie beispielsweise noch mit einem Rahmen umgeben oder in ein farbiges Rechteck setzen.......


13.2.2006: Bürgerrechtler raten von Googles Desktop-Suche ab

Noch nie in San Francisco oder Seatlle gewesen? Kein Problem, mit Microsofts Windows Live Local lässt es sich virtuell durch beide Städte spazieren oder mit dem Auto fahren. Der D ienst basiert auf Virtual Earth, verwendet aber keine Satellitenbilder, sondern Schnappschüsse aus der Fußgängerperspektive. Dank Ajax kann man recht flüssig via Maus oder Cursor durch die Straßen flanieren und sich auch mal um 360 Grad drehen.
Leider ist das Bildmaterial noch etwas spärlich gesäht, es werden lediglich die Innenstädte abgedeckt. Von populären Sehenswürdigkeiten wie der Golden Gate Bridge oder der Lombard Street gibt's beispielsweise noch keine Fotos. Gerade dort wäre es aber sicher am spassigsten virtuell herumzufahren oder zu laufen.
Amazons A9 bleibt also derzeit mengenmäßig mit Fotos von Straßen und Gebäuden in 24 US-Städten noch besser bestückt........


7.3.2006: Nie mehr Ärger mit der richtigen Spaltenbreite in Tabellen

Versionen: Word 97, 2000, 2002 und 2003
Werden die Wörter in Ihren Tabellenzellen völlig willkürlich auf zwei Zeilen verteilt? Dann ist die Spaltenbreite zu schmal und Word hat (auch bei eingeschalteter Trennhilfe) keine Möglichkeit, das Wort richtig zu trennen.
Abhilfe bringt die Funktion (nicht in Word 97) zum automatischen Anpassen der Spaltenbreite. Dabei wird die Spalte von Word automatisch verbreitert, sodass das längste Wort vollständig in einer Zeile Platz findet. Für den zusätzlich benötigten Platz verkleinert Word automatisch die restlichen Spalten. Die Tabelle selbst wird nicht breiter, lediglich die Breiten der Spalten in der Tabelle ändern sich. Und so gehen Sie dazu vor:
- Rufen Sie das Menü "Tabelle-Tabelleneigenschaften", Registerkarte "Tabelle" auf.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche "Optionen".
- Soll die Spaltenbreite automatisch vergrößert werden, schalten Sie das Kontrollkästchen "Automatische Größenänderung zulassen" ein. Soll die Breite der Spalte unabhängig vom Inhalt so bleiben, wie Sie diese anfangs definiert haben, dann schalten Sie das Kontrollkästchen aus.
- Bestätigen Sie alle Dialogfenster mit "Ok", wird die Änderung übernommen.
Beachten Sie: Schalten Sie die Funktion nachträglich aus, wird die Breite bereits vorhandener Spalten wieder auf den Anfangswert zurückgestellt.......


5.3.2006: Versteckte Informationen können alles verraten

Meta-Daten offenbaren Änderung an Dokumenten - Automatisierte Programme zum Entfernen der Hinweise auf dem Vormarsch
Es ist vielen schon passiert: Microsoft, dem Weißen Haus, den Vereinten Nationen und dem Büro des britischen Premierministers. Sie alle mussten sich zumindest kritische Fragen gefallen lassen, weil jemand die so genannten Meta-Daten von Texten untersucht hatte. In ihnen wird von den Textverarbeitungsprogrammen jede Änderung festgehalten, auch, wenn zum Beispiel bestimmte Details gelöscht werden.
Das Thema ist inzwischen so brisant, dass der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) im Dezember Richtlinien erließ, wie Dokumente zu veröffentlichen sind. In der Privatwirtschaft gibt es inzwischen etliche Unternehmen, die Programme anbieten, um Dokumente automatisch auf Meta-Daten zu untersuchen und diese entfernen.
Meta-Daten sind Daten über Daten. Hier steht zum Beispiel, wann ein Textdokument von wem erstellt und wann es abgespeichert wurde. Diese Informationen sollen dem Nutzer eigentlich bei der Organisation der Daten und bei der Zusammenarbeit mit anderen helfen. Beim Ausdruck sind sie nicht zu sehen......


4.3.2006: Übernahme von Inode durch UPC vollzogen

Die Übernahme des österreichischen Internet Service Provider (ISP) Inode durch UPC Austria ist am Donnerstag vollzogen worden. Diese noch unbestätigte Information machte am Freitag in Wien die Branchen-Runde. Demnach soll am kommenden Mittwoch eine offizielle Mitteilung folgen.
Bereits Ende Januar war die Frist abgelaufen, innerhalb derer die Bundeswettbewerbsbehörde und der Bundeskartellanwalt beim Kartellgericht einen Antrag auf Prüfung der Übernahme hätten stellen können. Damit hatte der Deal wettbewerbsrechtlich Grünes Licht erhalten. In der Folge dürften die beiden Unternehmen die für das so genannte Closing erforderlichen finanziellen Einzelheiten abgearbeitet haben.
Der zwischen den Jahren bestätigte Verkauf bewertet Inode mit etwa 95 Millionen Euro. Der ISP soll als eigene Firma bestehen bleiben und weiterhin unter der Marke Inode auftreten, auch die Entbündelung von Wählämtern (Vermittlungsstellen) soll voranschreiten. Das Tandem aus dem Kabelnetzbetreiber UPC und Österreichs größtem Entbündeler Inode soll den Wettbewerb mit dem Marktführer Telekom Austria verschärfen......


4.3.2006: Vista bekommt kein Hintertürchen

Microsoft wird den Wünschen der britischen Behörden nach Umgehung der für Windows Vista angekündigten Sicherheits- und Kopierschutzfunktionen mit Namen "Bitlocker" offenbar nicht stattgeben. Microsoft Entwickler Niels Ferguson erteilt derartigen Plänen im MSDN-Blog eine Absage . Er versichert, kein Microsoft-Mitarbeiter wäre bereit, eine derartige Funktion einzubauen, was im Übrigen der offiziellen Linie entspreche. Bereits im Februar sagte ein Microsoft-Sprecher, der Konzern werde und wolle keine Hintertürchen in Windows, die BitLocker-Funktion oder irgendein anderes Produkt einbauen.
Das britische Innenministerium hatte sich Mitte Februar besorgt gezeigt, dass Bitlocker in Windows Vista den Festplatteninhalt verschlüssle, und Ermittler damit keinen Zugriff mehr auf die Dateien von Verdächtigen erlangen könnten. In dem Zusammenhang schlug die Regierung dem Software-Hersteller vor, eine Funktion einzurichten, welche den Zugang zum Rechner ohne Authentifizierung durch den Nutzer ermöglicht......


4.3.2006: Keine Entwarnung für Mobilkommunikation im Flugzeug

Neue Studie kritisiert sorgenlosen Umgang mit elektronischen Geräten an Bord
Tragbare elektronische Geräte wie Mobiltelefone, PDAs oder Notebooks besitzen in Flugzeugen ein weitaus größeres Störpotenzial als angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der US-amerikanischen Carnegie Mellon University, die in der März-Ausgabe des Magazin IEEE Spectrum veröffentlicht wurde. Die beteiligten Wissenschaftler wollen die präsentierten Ergebnisse als Warnung an internationale Flugaufsichtsbehörden und Airlines verstanden wissen, die derzeit gerade die Lockerung des Telefonieverbots in Flugzeugen vorbereiten.
In Absprache mit nicht näher genannten Fluggesellschaften sowie der US-Flugaufsichtsbehörde FAA analysierten die Wissenschaftler über einen Zeitraum von drei Monaten zahlreiche Flüge hinsichtlich der durch mobile Geräte verursachten elektromagnetischen Emissionen. "Wir haben herausgefunden, dass das Risiko durch diese tragbaren Geräte weitaus höher ist, als bisher angenommen", fasst Studienautor Bill Strauss die Ergebnisse zusammen. Vor allem GPS-Navigationssysteme, die Frequenzen zwischen 1200 und 1600 MHz nutzen, seien von den ausgesendeten Signalen der Elektrogeräte betroffen, so Strauss.
Im Zuge der Beobachtungstätigkeit fanden die Wissenschaftler außerdem heraus, dass Flugpassagiere sich nur selten an die derzeit noch geltenden Verbote halten. Im Schnitt registrierte das Mess-Equipment bis zu vier Handytelefonate pro Flug, wobei ein Großteil der Gespräche sogar während den als besonders kritischen Start- und Landephasen geführt wurden. Die Studienautoren haben die FAA sowie die Federal Communication Commission (FCC) nun aufgefordert, ihren Standpunkt bezüglich der ins Auge gefassten Lockerung des Handyverbots an Bord zu überdenken und elektronische Emissionsstandards zu entwickeln.
Indessen halten europäische Luftlinien weiterhin an ihrem Vorhaben fest, Passagieren das Telefonieren während des Fluges zu ermöglichen. So wollen British Midland und TAP Air Portugal bereits ab Herbst 2006 mit einer sicheren technologischen Lösung von OnAir, Siemens und Airbus aufwarten. "Unser System ist absolut unbedenklich, da das mobile Gerät direkt mit einer Sendestation im Flugzeug verbindet und nicht mit einem starken Emissionssignal eine Basisstation auf der Erde sucht", erklärt OnAir-Sprecher Charlie Pryor gegenüber pressetext. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die europäische Flugaufsichtsbehörde dem eingebrachten Antrag in Kürze zustimmen werde......


3.3.2006: Word-Tipp: Besser sicher – so erzeugt Word eine automatische Sicherungskopie für Sie

Wer lange Zeit mit Word arbeitet und noch nie einen Word-Crash hatte, der hat wirklich was verpasst – vor allem die erregende Spannung, wie viel von dem bearbeiteten Dokument denn durch die Dokumentenherstellung gerettet wird, oder aber verloren ist.
Bevor sich einer Ihrer Word-Texte ins Datennirvana verabschiedet, sollten Sie Word so einstellen, dass es beim Speichern automatisch eine Sicherungskopie Ihrer aktuell bearbeiteten Datei erzeugt. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
- Holen Sie dort das Register "Speichern" in den Vordergrund.
- Setzen Sie bei "Sicherungskopie immer erstellen" ein Häkchen.
- Schließen Sie die Optionenauswahl mit "OK".
Ab sofort wird im selben Bearbeitungsverzeichnis wie Ihr aktuelles Word-Dokument in einer Sicherungskopie Ihr vorletzter Bearbeitungsstand erhalten. Der Name der Datei ist "Sicherungskopie von [Dateiname]".......


1.3.2006: Tipp: Automatisches Ausschalten nach dem Herunterfahren

Wenn sich Ihr PC nach dem Herunterfahren nicht von selbst ausschaltet und dafür die Meldung anzeigt "Sie können den Computer jetzt ausschalten" ist eine Änderung in der Registry erforderlich.
Das manuelle Ausschalten nervt schnell und ist zeitraubend, doch mit dieser Einstellung fährt Ihr PC wieder sauber herunter:
- Über "Start" und "Ausführen" öffnen Sie mit "regedit" den Registrierungseditor.
- Wechseln Sie zum Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE \Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon".
- Suchen Sie den Eintrag "PowerdownAfterShutdown" und setzen Sie den Wert auf "1", damit der Computer automatisch ausgeschaltet wird ("0"= manuelles Ausschalten).
Starten Sie den PC anschließend neu, um die Änderungen in Kraft zu setzen......


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