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Neuigkeiten, Tipps und Tricks
Anmerkung: Zur Wahrung einzelner Rechte sind die folgenden
Ausführungen Informationen über und Zitate aus seriösen Quellen.
Genauere Ausführungen dazu können Sie der entsprechenden Quelle entnehmen.
Für weitere Infos, Ihre Anfrage oder Nachricht bitte mailto:
office@blaschka.at
aus unserem Archiv 03/2006
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31.3.2006: Kein Fernschreiber mehr in Österreich; das Rattern hört endgültig auf |
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Ein ehemals unverzichtbares Mittel der Telekommunikation - den Fernschreiber - wird es in
Zukunft in Österreich nicht mehr geben. Mit 31. März um 24.00 Uhr wird der letzte "Ratterer"
seinen Dienst einstellen. Das teilte Legacy Communicaction Luze in einer Aussendung am
Donnerstag mit.
Früher stellten die Fernschreiber das erste wirklich globale Datennetz dar. 1987 wurden in
Österreich 26.000 Geräte registriert. Weltweit gab es "fuenf millionen fernschreiber", wie
eben die Schreibung ohne Groß und Klein sowie ohne Umlaute funktionierte. Texte konnten nach
einer langen technischen Entwicklung auf gestanzten Papierstreifen "gespeichert" werden.
Wenn man Fehler ausbesserte, musste man einen Leerstreifen stanzen und so die Fehler samt
neuer Eingabe überbrücken. Der Fernschreiber war aber vor allem langsam: Für eine A-4-Seite
ratterte das Gerät schon ein paar Minuten lang. Schreiben musste man gleichmäßig, sonst
stockte das Gerät.
Im Endeffekt machte schon das Fax den Fernschreiber obsolet, wenn Letzteres auch
rechtsverbindlich blieb. Als das E-Mail folgte, gab es im Jänner 2001 nur noch 500 Teilnehmer
in Österreich. Der Dienst von Datakom Austria Gmbh wurde eingestellt. Nach einem Management
Buy-Out führe Legacy den Service noch vier Jahre weiter. Jetzt ist endgültig Schluss.....
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29.3.2006: Premiere: Pay-TV-Piraten werden abgemahnt |
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Erwerb und Besitz von Hackerkarten aus Sicht der Anwälte schon ausreichendes Tatmotiv
Derzeit kämpft Milla Jovovic auf Premiere im Film "Resident Evil: Apocalypse" gegen
Killerviren und eine Horde "fleischhungriger Untoter" - Premiere geht den Rechtsweg - also
zunächst ohne Schusswaffen - gegen seine Kartenhacker.
Ende des vergangenen Jahres führte die Polizei Hausdurchsuchungen bei Anbietern der so
genannten "Cerebro"-Karten durch - der WebStandard berichtete. Im Zuge dieser Aktion kamen
die Behörden auch in Besitz einiger Kundenlisten. Die Daten aus eben diesen werden nun vom
Münchener Pay-TV-Sender Premiere genutzt, um KäuferInnen der Cerebro-Hackerkarten
kostenpflichtig abzumahnen.
Laut einer Meldung von Heise vertritt die von Premiere beauftragte Anwaltskanzlei die
Meinung, dass die "Cerebro"-Karten ausschließlich für illegale Zwecke genutzt werden würden
und daher Besitz und Erwerb gegen die Urheberrechtsbestimmungen verstoßen würden. Oder wie es
wortwörtlich heißen soll: "Schon der Erwerb und der Besitz einer Cerebro-Karte stelle die
ernsthafte und greifbare Besorgnis der Beeinträchtigung der Rechte" dar. Dem Schreiben liegt
eine Unterlassungserklärung bei; diese sieht bei Zuwiderhandlungen eine Strafe in der Höhe
von 5100 Euro vor. Die Abgemahnten sollen rund 1500 Euro bezahlen. Premiere bestätigte
gegenüber Heise die Vorgehensweise. Man wende sich in einem ersten Schritt zunächst "gegen
erkennbar gewerblich handelnde Käufer". Weitere Schritte nicht ausgeschlossen......
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29.3.2006: Nach den IE-Exploits: Microsoft überdenkt Sicherheits-Strategie |
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Es lässt Microsoft keineswegs kalt, dass Hacker eine neu aufgedeckte Schwachstelle im IE
derzeit massiv ausnutzen und viele Nutzer frustriert sind, weil ein Lösung für das Problem
noch zwei Wochen auf sich warten lassen könnte. Der Softwaregigant grübelt bereits über
seiner Sicherheits-Strategie: Sollte man die Bereitstellung von Sicherheitspatches forcieren?
Updates eventuell weniger ausgiebig testen? Und was für Folgen hätten derartige Maßnahmen?
Mehr als 200 Webseiten konnten bereits identifiziert werden, die die neueste Schwachstelle im
IE - die createTextRange()-Lücke - ausnutzen ( wir berichteten ). Ein offizieller Flicken für
das Sicherheitsloch wird aller Wahrscheinlichkeit nach aber erst am üblichen Patch-Day im
nächsten Monat, also am 11. April, bereitstehen. Die Debatte um Microsofts
Sicherheits-Strategie ist dadurch neu entfacht worden. In den Augen der Sicherheits-Community
ist der Softwaregigant einfach viel zu träge, um auf ernste Probleme schnell reagieren zu
können....
Microsoft lässt die wieder einmal entfachte Debatte um seine Sicherheits-Strategien
keineswegs kalt. Das Unternehmen untersucht bereits, wie man schneller Updates bereitstellen
könnte........
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29.3.2006: EU droht Microsoft mit Vista-Verkaufsverbot |
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Die EU wird langsam zum Albtraum für Microsoft: Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes droht
jetzt mit einem Verkaufsverbot für das kommende Windows Vista, falls dieses mit bestimmten
Features ausgeliefert wird.
"Wir erwarten, dass Microsoft Vista so designt, dass es dem europäischen Wettbewerbsrecht
entspricht", zitiert das "Wall Street Journal" die oberste Brüsseler Wettbewerbshüterin aus
einem Interview. "Es wäre ausgesprochen dumm, etwas anzubieten, das dies nicht tut." Kroes
erklärte weiter, sie habe Microsoft-Chef Steve Ballmer in der vergangenen Woche einen Brief
geschrieben und darin ihre Bedenken zum Ausdruck gebracht.
Microsoft-Sprecher Tom Brookes erklärte, ihm sei dieses Schreiben vom 20. März nicht bekannt
und er könne die spezifischen Bedenken der Europäer daher auch nicht kommentieren. "Jedoch
fordern die Verbraucher ein sichereres und funktionaleres Betriebssystem. Microsoft hat Vista
diesen Bedürfnissen entsprechend entwickelt und dabei seine rechtliche Verantwortung
berücksichtigt", so der Microsoft-Mann.
Jonathan Tood, Sprecher von Kroes, erklärte, die EU sorge sich unter anderem um Microsofts
Pläne für die Internet-Suche. Er führte das nicht weiter aus; zuvor hatten aber bereits
Google und andere Suchanbieter Bedenken geäußert, Microsoft könne seinen Browser Internet
Explorer 7 dazu missbrauchen, Nutzer vornehmlich auf seinen eigenen Suchdienst zu lotsen.
Microsoft hatte bereits erklärt, es werde den Browser so gestalten, dass sich auch
konkurrierende Suchdienste voreinstellen lassen.
EU-Regulierer hätten Microsoft auch gewarnt, bestimmte Sicherheitsfunktionen in das
Betriebssystem zu integrieren. Symantec befürchtet etwa, Microsoft könnte Vista ab Werk mit
einem Virenscanner bestücken und so Symantecs Produkte benachteiligen. Microsoft hat bereits
erklärt, Vista werde keinen Virenschutz enthalten. Es kommt aber mit dem Anti-Spyware-Tool
"Windows Defender".
Im Februar hatte eine Gruppe von Microsoft-Wettbewerbern, darunter IBM, Sun und Oracle, bei
der EU eine Beschwerde eingereicht mit dem Ziel, bestimmte Funktionen in Vista zu
verhindern......
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28.3.2006: Zeitraum zwischen zwei Daten in Jahren, Monaten und Tagen zuverlässig bestimmen |
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Die Berechnung der korrekten Spanne zwischen zwei Daten ist eine komplizierte Sache. Das
liegt vor allem daran, dass die Monate eines Jahres unterschiedliche Tage besitzen. Um die
Spanne zwischen zwei Datumswerten korrekt zu berechnen, können Sie die folgende Formel
verwenden:
=JAHR(B2)-JAHR(B1)- WENN(ODER(MONAT(B2)<MONAT(B1); UND(MONAT(B2)=MONAT(B1); TAG(B2)<TAG(B1)));1;0)&" Jahr(e) "& MONAT(B2)-MONAT(B1)+ WENN(UND(MONAT(B2)<=MONAT(B1) ;TAG(B2)<TAG(B1));11; WENN(UND(MONAT(B2)<MONAT(B1); TAG(B2)>=TAG(B1));12; WENN(UND(MONAT(B2)>MONAT(B1); TAG(B2)<TAG(B1));-1)))&" Monat(e) "&B2-DATUM(JAHR(B2); MONAT(B2)-WENN(TAG(B2)<TAG(B1);1;0); TAG(B1))&" Tag(e)"
Die Formel geht davon aus, dass der Startwert (also beispielsweise Ihr Geburtsdatum) in Zelle
B1 steht und das gewünschte Berechnungsdatum in Zelle B2 zu finden ist. Für das aktuelle
Datum also bitte in Zelle B2 einfach
=HEUTE() eintragen.
Die Formel berechnet dann die Differenz zwischen B2 und B1 in Jahre, Tagen und Monaten. Die
Formel oben rechnet auch dann korrekt, wenn andere Berechnungen wegen "kurzer" Monate (wie
Februar) keine fehlerfreien Ergebnisse liefern. Damit Sie die Formel nicht abtippen müssen,
können Sie folgendermaßen vorgehen:
- Den Formelausdruck aus dieser Mail mit der Maus markieren.
- Tastenkombination STRG C drücken.
- Die gewünschte Zelle in Excel auswählen.
- STRG V drücken.
Wenn Sie nur einzelne Komponenten der Differenz benötigen (also nur Jahre, nur Monate, nur
Tage oder Kombinationen daraus), können Sie die entsprechenden Abschnitte der Formel als
einzelne Ausdrücke verwenden. Der Ausdruck vor dem &" Jahr(e)" bestimt die Jahre, analog dazu
der Ausdruck von da bis zu &" Monat(e)" die Monate und der Rest die Tage......
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23.3.2006: Systemwiederherstellung aus der Eingabeaufforderung |
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Mit der "Systemwiederherstellung" können Sie Ihr System bei Problemen schnell und bequem auf den
Stand eines früheren Zeitpunktes zurücksetzen. Doch bei einem gravierenden Windows-Fehler ist oft ein normaler Start oder sogar der Start im
abgesicherten Modus nicht mehr möglich.
Lediglich ein Start mit der Eingabeaufforderung ist teilweise möglich, doch dabei haben Sie keinen
Zugriff auf das Dienstprogramm "Systemwiederherstellung".
Mit einem speziellen Befehl können Sie aber die Wiederherstellung aus der Eingabeaufforderung ausführen:
- Starten Sie Ihren Computer neu, drücken Sie während des Starts die Taste "F8"
- Wählen Sie im Startmenü den abegsicherten Modus mit einer Befehlszeileneingabe
- In der Eingabeaufforderung geben Sie den Befehl "C:\windows\system32\restore\rstui.exe" ein und
drücken Sie anschließend die Enter-Taste
- Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm um mit der Wiederherstellung Ihren Computer in einem früheren,
funktionsfähigen Zustand zu bringen.......
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22.3.2006: Word-Tipp: Grafiken und Bilder schnell in Originalgröße zeigen |
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Oft kommt es vor, dass man in einem Word-Dokument ein Bild einbindet und es zur Anpassung an
das Layout skalieren muss, also vergrößern oder verkleinern. Möchte man nun allerdings
wissen, wie das eingefügte Bild im Original aussieht, muss man normalerweise erst das
dazugehörige Grafik- oder Bildbearbeitungsprogramm starten oder die Bildgröße über das Menü
"Grafik formatieren" wiederherstellen.
Doch es geht auch sehr viel einfacher und schneller: Halten Sie die STRG-Taste gedrückt und
klicken Sie das entsprechende Bild doppelt an. Daraufhin stellt Word das Bild in seiner
Originalgröße dar. Mit STRG-Z machen Sie diesen Schritt rückgängig und setzen die Größe
wieder auf den skalierten Wert.......
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21.3.2006: PISA-Studie: Gewerkschaft verteilt Testhilfen |
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Bei der vergangenen PISA-Studie haben Österreichs Schüler nicht so gut abgeschnitten, nun
will ihnen die Beamtengewerkschaft helfen: Sie verteilt Vorbereitungs-Broschüren mit
PISA-Aufgaben und anderen Infos.
Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) bietet sie in Kooperation mit dem
Bildungsministerium für alle Schüler jenes Jahrgangs an, die bei der PISA-Studie 2006 im
April und Mai getestet werden.
Darin enthalten sind vom PISA-Zentrum bzw. der OECD freigegebene Beispiele sowie ähnliche
Aufgaben.
Ein Heft richtet sich an die Schüler, ein anderes an die Eltern. Die Auflage liegt bei
insgesamt 90.000 Stück.........
Download Schülerheft
Download Elternheft
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21.3.2006: Bankkonten auch in Luxemburg, Österreich und anderen EU-Ländern nicht mehr sicher |
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Seit dem 1.4.2005 können Finanzämter mittels Kontenabrufverfahren erfahren, bei welchen
Banken in Deutschland die Bürger Konten und Depots unterhalten und dann bei diesen Banken
gezielt nach Kontenständen und Kontenbewegungen nachforschen. Bei aller Aufgeregtheit um
diese Kontrollmöglichkeit blieb in der Öffentlichkeit völlig unbemerkt, dass eine
entsprechende Regelung jetzt sogar europaweit gilt: Deutsche Finanzämter können seit dem
2.2.2006 auch Konten in Luxemburg, Österreich und anderen EU-Staaten aufspüren und
Kontenbewegungen feststellen, darauf weist das Finanz-Onlineportal Steuerrat24 hin.
Das sind die neuen Regelungen:
Erste Stufe: Auf Anfrage eines EU-Staates muss jeder andere EU-Mitgliedstaat Auskunft geben,
ob eine Person bei einer gebietsansässigen Bank Konten unterhält und - wenn dies der Fall
ist - die entsprechenden Daten übermitteln. Gemeldet werden auch Konten, für die die Person
nur eine Vollmacht hat. Um diese Konten aufspüren zu können, ist jeder Staat verpflichtet,
hierzu geeignete Regelungen zu schaffen.
Ein solches Auskunftsersuchen ist allerdings nur zulässig, wenn gegen eine Person ein
Strafverfahren - auch ein Steuerstrafverfahren - läuft, das mit Freiheitsstrafe in beiden
Staaten bedroht ist........
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21.3.2006: Download: Media Player Classic 6.4.9.0 |
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Der Media Player Classic ist die Open Source-Weiterentwicklung des Windows Media Player von
Microsoft.
Beschreibung: Die Freeware spielt Musik, Videos und Film-DVDs ab und beherrscht eine Vielzahl
von Audio- und Videoformaten. Bei DVDs können Sie unterschiedliche Tonspuren abspielen,
ebenso unterstützt das vielseitige Tool auch unterschiedliche Blickwinkel der entsprechend
ausgestatteten Filme.......
Zum Download.....
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20.3.2006: Windows 2000: Probleme bei Software-Installationen |
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Sie haben eine ältere Version eines Programms gekauft und wollen diese unter Windows 2000
installieren. Nachdem der Installations-Assistent die Dateien entpackt und kopiert hat,
bricht das Setup aber regelmäßig ohne Fehlermeldung ab. Handelt es sich um einen Bug?
Lösung: Der Setup-Assistent kopiert die für die Installation benötigten Dateien in das von
Windows vorgegebene temporäre Verzeichnis. Die Software sucht dabei entweder nach \tmp oder
\temp. In beiden Fällen verweist die Variable auf den Pfad "Dokumente und
Einstellungen\\ Anwendungsdaten\".
Einige ältere Installationsroutinen kommen mit den Leerzeichen im Pfadnamen nicht zurecht.
Außerdem kann ein Umlaut im Benutzernamen Probleme verursachen.
Abhilfe schaffen Sie, indem Sie in der Systemsteuerung unter "System, Erweitert,
Umgebungsvariablen, Bearbeiten" den Pfad für die beiden Variablen neu setzen, etwa auf
"c:\winnt\temp". Der neu definierte Ordner muss natürlich existieren......
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20.3.2006: Verdächtige Mailanhänge trotz Sperre speichern |
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Sie öffnen eine Mail mit Attachment in Outlook Express. Die Datei lässt sich allerdings nicht
öffnen, stattdessen sehen Sie lediglich den Hinweis, dass Outlook Express "nicht-sichere
Anlagen aus der E-Mail gelöscht" hat.
Sie öffnen eine Mail mit Attachment in Outlook Express. Die Datei lässt sich allerdings nicht
öffnen, stattdessen sehen Sie lediglich den Hinweis, dass Outlook Express "nicht-sichere
Anlagen aus der E-Mail gelöscht" hat.
Die Meldung ist etwas irreführend. Denn Outlook Express löscht die Anlagen nicht einfach,
sondern unterbindet lediglich die Anzeige und das Speichern. Wenn Sie das Vorschaufenster
über "Ansicht, Layout" einblenden, sehen Sie die Büroklammer, mit der das Mailprogramm eine
Anlage symbolisiert, am rechten Fensterrand. Der Menüpunkt "Anlagen speichern" erscheint
jedoch ausgegraut und ist nicht auswählbar. Ursache dafür ist eine neue Sicherheitsfunktion,
die Microsoft in Outlook Express 6 eingebaut hat.
Um sie abzuschalten, gehen Sie auf "Extras, Optionen, Sicherheit". Deaktivieren Sie die
Klickbox vor "Speichern oder Öffnen von Anlagen, die möglicherweise einen Virus enthalten
könnten, nicht zulassen". Danach können Sie die Anlage speichern, wenn Sie sicher sind, dass
Absender und Datei auch wirklich vertrauenswürdig sind.
Anschließend sollten Sie die Sicherheitsfunktion wieder aktivieren. Sie schützen Ihren PC
damit besser vor gefährlichen Mailanhängen......
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16.3.2006: Endlich: Ein kostenloses Imaging-Tool für Windows 2000/XP |
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Die meisten Experten empfehlen die Erstellung von Festplattenimages als Backup-Lösung.
Besonders für die Boot-Partition "C:" ist dies die ultimative Notfalllösung. Mit "DriveImage
XML" von "Runtime Software" steht Ihnen nun ein kostenloses Imaging-Tool zur Verfügung, das
auch mit NTFS-Partitionen umgehen kann.
Sie können das Programm unter folgender Adresse herunterladen:
http://www.runtime.org/ dixml.htm
Außerdem können Sie das Tool in eine BartPE-Notfall-CD integrieren. Den Link zum entsprechenden
Plug-In finden Sie ebenfalls auf der oben angegebenen Seite......
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15.3.2006: Ein Computer-Virus für Katzen? |
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Wissenschaftler warnen vor Sicherheitslücken bei RFID-Chips - Befall der Etiketten durch
Computerviren möglich
Potenzielle Sicherheitslücken könnten der jüngsten Euphorie um RFID-Funketiketten einen
Dämpfer verpassen. Eine Gruppe europäischer Wissenschaftler habe erstmals einen möglichen
Befall der Etiketten durch Computerviren demonstriert, berichtete die "New York Times" am
Mittwoch.
"Es sollte nicht überraschen, dass ein System, das so billig wie möglich hergestellt werden
soll, über keinerlei Sicherheitssysteme verfügt", zitiert die Zeitung Peter Neumann,
Wissenschaftler bei dem kalifornischen Forschungsunternehmen SRI International.
Bisher habe man allerdings weitgehend ausgeschlossen, dass die RFID-Chips von solchen
Schadprogrammen attackiert werden könnten. Schließlich verfügen sie nur über eine äußerst
geringe Speicherkapazität von 128 Zeichen. Die Forschergruppe aus der Vrije Universität in
Amsterdam haben nun gezeigt, dass ein solcher Angriff durchaus möglich ist. Vor allem
Schadprogramme aus der Computerwelt, die einzelne Server durch eine Flut von Anfragen in die
Knie zwingen (Buffer overflow), könnten auch RFID-Chips gefährlich werden, hieß es.
Die vielfältigsten Einsatzgebiete der RFID-Funketiketten (Radio Frequency Identification)
waren zuletzt auf der CeBIT in Hannover ein großer Themenschwerpunkt. Allein die Handelskette
METRO erhofft sich bereits bei ersten Einsatzbereichen in der Warenlogistik Einsparungen in
Millionenhöhe. Doch nicht nur im Warenhandel, auch in der Medizin oder in Bibliotheken werden
Einsatzszenarien erprobt. Vereinzelt wurden RFID-Chips sogar Menschen und Tieren zur
Identifikation unter die Haut gepflanzt. Auch in Reisepässen sollen sie künftig verwendet
werden.
In ihrer Studie mit dem Titel "Ist Ihre Katze durch einen Computer-Virus infiziert?" zeigen
nun die Forscher auf, wie zum Beispiel Terroristen oder Schmuggler einen künftig mit
RFID-Technik ausgestatteten Gepäck-Scanner im Flughafen manipulieren könnten. Gleichzeitig
werden auch Sicherheitsmaßnahmen aufgezeigt, die solche Attacken verhindern können......
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15.3.2006: Gratis-Tool: Webseiten mit WebSpeech vorlesen lassen |
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Dieses Plug-in liest Ihnen komplette Webseiten oder markierte Textpassagen im Internet
Explorer vor.
Dabei stehen verschiedene Stimmen zur Verfügung: Selbst sächsischer, hessischer, schwäbischer
oder französischer Akzent sind möglich.
Schließen Sie vor der Installation sämtliche Browser-Fenster. Das Plug-In finden Sie
anschließend am unteren Fensterrand:
Der WebSpeech Reader lässt sich über die Option "Ansicht/Explorer-Leiste/WebSpeech Reader"
ein- oder ausblenden.
Um sich eine bestimmte Passage vorlesen zu lassen, markieren Sie den Text mit der Maus und
klicken auf das große "Play"-Symbol.
Mit der Taste "F9" wird Ihnen die gesamte aktuell geöffnete Webseite vorgelesen.
Download "WebSpeech"......
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15.3.2006: Profi-Tipp: Erinnerungstext bei PC-Start |
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Wollen Sie beim nächsten PC-Start eine Information ausgeben, die Sie an eine Arbeit oder
etwas Wichtiges erinnert, so können Sie das mit der Autostart-Funktion leicht
einrichten.
Mit dem nächsten Start des PCs erhalten Sie oder Ihr Kollege die hinterlegte Information in
einem Textdokument.
Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf "Start" und wählen Sie "Öffnen".
- Wechseln Sie auf "Programme" und dort in den Ordner "Autostart".
- Im Ordner "Autostart" gehen Sie auf den Befehl "Datei", "Neu" und wählen dort den Typ
"Textdokument".
- Geben Sie der Datei einen Namen und klicken Sie diese anschließend doppelt an.
Damit starten Sie den Notepad-Editor. Geben Sie hier nun die Nachricht ein, die Sie beim
nächsten Start lesen wollen und speichern Sie die Datei. Beim nächsten Start von Windows wird
Notepad automatisch gestartet und zeigt den gespeicherten Text an.......
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15.3.2006: Sicherheits-Videos von Microsoft |
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Mit diesen kurzen Videos lernen Sie die größten Sicherheits-Probleme kennen, die auch Sie
betreffen können.
Nutzen Sie die kostenlosen Informationen, um Ihr System noch sicherer zu machen.
Die folgenden Filme stehen zum Download bereit:
- Schützen Sie Ihren Computer vor Spyware (2:56 Minuten)
- Schützen Sie sich vor Online-Betrug, Phishing (3:32 Minuten)
- Schützen Sie sich vor Viren und Würmer (3:44 Minuten)
- Halten Sie Ihren Computer auf dem neuesten Stand (3:18 Minuten)
- Verringern von Spam (3:13 Minuten)
- Umfassender Datenschutz für Ihre persönlichen Daten im Internet (3:14 Minuten)
- Newsgroups – kostenlose Ratschläge und Hilfe im Internet (3:26 Minuten)
Hinweis: Alle Videos erfordern Macromedia Flash Player 7.0 .
Zum Download "Sicherheits-Videos"......
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14.3.2006: Engländer brachte Tochter übers Internet zum Aufräumen |
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Stellte Fotos des unaufgeräumten Zimmers ins Internet
Mit einer ungewöhnlichen Methode hat der britische Familienvater Steve Williams seine Tochter
Claire dazu gebracht, das Chaos im Kinderzimmer zu beenden: Der 48-jährige aus der
nordwestenglischen Hafenstadt Whitehaven stellte einige Fotos des unaufgeräumten Zimmers ins
Internet. Dazu richtete der Computer-Experte eigens eine Homepage ein.
Die Erziehungsmaßnahme hatte Erfolg. "Das Zimmer sieht jetzt viel ordentlicher aus", sagte
Williams dem britischen Boulevardblatt "Daily Mirror" (Dienstag). Die 20-jährige Tochter
wollte sich zu den Methoden ihres Vaters nicht äußern.......
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13.3.2006: Zeitung enttarnt tausende CIA-Mitarbeiter |
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Mitarbeiter der US-amerikanischen Zeitung Chicago Tribune haben über gewöhnliche
Online-Recherchen tausende CIA-Mitarbeiter identifiziert. Bei der Durchsicht und beim
Abgleich von kommerziellen und frei zugänglichen Online-Datendiensten seien sie auf ein
Verzeichnis von 2653 CIA-Mitarbeitern und 50 internen Telefonnummern sowie auf geheime
Standorte des Geheimdienstes in den USA gestoßen, heißt es in einem Bericht vom Sonntag. Die
Zeitung hat zugesagt, die Namen nicht zu veröffentlichen.
Unter den aufgedeckten Daten seien die Namen von Scheinfirmen der CIA sowie Flugzeuge, mit
denen Terrorismusverdächtigte transportiert wurden, heißt es weiter. Nicht alle der 2600
Personen auf der Liste würden "under cover" arbeiten, beispielsweise seien 160 Analysten
aufgeführt sowie auch der frühere CIA-Direktor George Tenet. Die CIA habe aber eingeräumt,
dass einige der Personen verdeckt arbeiten würden. Unter den Einrichtungen, die die Chicago
Tribune ausfindig machen konnte, sei auch das jahrzehntelang geheim gehaltene Trainingslager
"The Farm" in Virginia......
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13.3.2006: So pfuscht Ihnen Word nicht mehr ständig dazwischen |
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Sie haben am Zeilenanfang ein Wort eingegeben und Word wandelt den klein geschriebenen
Anfangsbuchstaben ungefragt in einen Großbuchstaben um? Sie geben den Text "1. Anfahrt" ein
und drücken die Eingabe-Taste. Und Word? Rückt Ihren Text nach rechts ein und schreibt eine
"2." darunter.
Diese eigentlich gut gemeinten AutoFunktionen können einem den letzten Nerv rauben. Denn Word
überwacht ständig Ihre Eingaben und versucht "Fehler" zu korrigieren. Was aber je nach
Eingabe leider kräftig fehlschlägt. Und Ihnen mehr Arbeit bereitet, als dass es Ihnen hilft.
Wir haben Ihnen nachfolgend zusammengestellt, welche AutoFunktionen Sie für das reibungslose
Arbeiten besser ausschalten sollten.
Das Dialogfenster zum Einstellen der AutoFunktionen rufen Sie in Word 97 und 2000 über das
Menü "Extras", Befehl "Autokorrektur" auf. In Word 2002/XP und 2003 öffnen Sie das
Dialogfenster über "Extras", "Autokorrektur-Optionen".
Folgende Einstellungen sollten Sie auf der Registerkarte "AutoKorrektur" unbedingt prüfen:
Großbuchstaben am Wortanfang nicht korrigieren
Schalten Sie das Kontrollkästchen "Jeden Satz mit einem Grossbuchstaben beginnen" aus. Denn
sonst kommt Ihnen Word immer dann in die Quere, wenn Sie beispielsweise Zeilen einer Liste
mit der Eingabe-Taste abschließen. Bei eingeschaltetem Kontrollkästchen wird automatisch jede
neue Zeile mit einem Großbuchstaben begonnen – ob Sie wollen oder nicht!
Auto-Korrektur prüfen
Damit Word bereits beim Schreiben falsche Wörter korrigiert, muss das Kontrollkästchen
"Während der Eingabe ersetzen" eingeschaltet sein. Prüfen Sie unbedingt die unterhalb des
Kontrollkästchens vorhandene Liste. Hier sind alle Wörter aufgeführt, die automatisch ersetzt
werden. Löschen Sie bei Bedarf Einträge bzw. fügen Sie neue hinzu.
Versehentliche Großschreibung vermeiden
Das Kontrollkästchen "Unbeabsichtigtes Verwenden der Feststelltaste korrigieren" sollten Sie
unbedingt einschalten. So vermeiden Sie Fehler beim Wechsel zwischen Groß- und
Kleinschreibung.
Großbuchstaben in Tabellenzellen am Wortanfang nicht korrigieren
Nur in Word 2002/XP 2003 vorhanden: Schalten Sie das Kontrollkästchen "Jede Tabellenzelle mit
einem Grossbuchstaben beginnen" aus. Denn sonst ändert Word automatisch beim Ausfüllen einer
Tabelle das erste Wort in der Tabelle in Großschreibung, was nicht immer gewünscht ist und
deshalb mehr stört als hilft.
Folgende Einstellungen sollten Sie auf der Registerkarte "Autoformat während der Eingabe"
prüfen:
Automatische Nummerierung
Wenn das Kontrollkästchen "Automatische Nummerierung" eingeschaltet ist, wandelt Word eine
Aufzählung, die beispielsweise mit "1.", "2." usw. beginnt, automatisch in eine Word-eigene
Nummerierung um. Da dies auch dann passiert, wenn Sie beispielsweise in einer Aufstellung am
Zeilenanfang mit Jahreszahlen oder dem Wochentag beginnen, sollten Sie auf diese Funktion
verzichten und bei Bedarf manuell über das Symbol "Nummerierung" in der Format-Symbolleiste
nummerieren.
Hyperlinks
Sie geben in Ihrem Text eine E-Mail- oder Internet-Adresse ein und Word wandelt diese sofort
in einen Hyperlink (G) um? Was für wenige Dokumente, die nie ausgedruckt und ausschließlich
am PC gelesen werden, vielleicht ganz hilfreich sein mag, stört für den Großteil der
Dokumente. Schalten Sie deshalb das Kontrollkästchen "Internet und Netzwerkangaben durch
Hyperlinks" (Word 97) bzw. "Internet- und Netzwerkpfade durch Hyperlinks" (Word 2000,
2002/XP, 2003) aus.......
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10.3.2006: MS-Word-Tipp: Die letzten werden die ersten sein – so kehren Sie die Ausgabereihenfolge ganz praktisch um |
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Viele Drucker, insbesondere Tintenstrahldrucker, legen jede gedruckte Seite mit der
Druckfläche nach oben ab ("face up"). Der Sinn dabei ist, die Trocknungszeit zu verlängern,
bis ein Kontakt mit einer weiteren Seite erfolgt. Dadurch liegt dann aber bei
mehrseitigen Dokumenten die letzte Seite oben auf dem Stapel. Bevor Sie so einen Druckstapel
versenden oder zusammenheften können, müssen Sie ihn also umständlich von Hand umsortieren.
Sie sparen diese Zeitvergeudung ein, indem Sie in Word die Option "Umgekehrte Druckreihenfolge"
einsetzen, die ab der Version Word 2000 verfügbar ist. Mit diesen Schritten sparen Sie sich das
nervende Umsortieren:
- Öffnen Sie auf "Datei, Drucken".
- Sie sehen nun den Dialog "Drucken". Gehen Sie dort links unten auf "Optionen".
- Es erscheint ein weiterer Dialog mit dem Titel "Optionen". Aktivieren Sie dort die Einstellung
"Umgekehrte Druckreihenfolge".
- Schließen Sie alle Optionen mit "OK".
Möchten Sie Ihr Dokument sofort drucken, klicken Sie auf "Drucken", andernfalls wählen Sie
"Abbrechen". Diese Einstellung bleibt gespeichert, bis Sie sie wieder ändern......
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9.3.2006: MS-PowerPoint: Gute Überschriften sind der Beginn übersichtlicher Textfolien |
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Die übersichtliche Gestaltung einer Textfolie beginnt bereits beim Folientitel und dessen
Formulierung und Layout. Hier einige Regeln:
Verwenden Sie nach Möglichkeit nur einzeilige Überschriften, die stets die gleiche
Schriftgröße haben (28 pt reichen meist völlig aus) und auf allen Folien exakt an der
gleichen Stelle beginnen (linksbündig eignet sich am besten). Damit erleichtern Sie den
Zuschauern das Wahrnehmen der Überschrift.
Formulieren Sie die Überschrift möglichst so, dass darin die Hauptaussage der Folie sofort
erkennbar wird. Also nicht: "Umsatzplan für das Jahr 2005", sondern "Umsatz im Jahr 2006 soll
um 12 % ansteigen". Nicht "Marketingmaßnahmen für Produkt A", sondern beispielsweise "So
bringen wir Produkt A unter die Top 3".
Eine Überschrift kann also durchaus motivierend sein, zum Nachdenken anregen oder gar
provokant die Teilnehmer zum Dialog stimulieren.
Reicht der Platz nicht aus, um die Aussage der Folie in einer Titelzeile treffend
zusammenzufassen, verwenden Sie einen Untertitel oder ein hervorgehobenes Fazit am unteren
Folienrand, das Sie beispielsweise noch mit einem Rahmen umgeben oder in ein farbiges
Rechteck setzen.......
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13.2.2006: Bürgerrechtler raten von Googles Desktop-Suche ab |
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Noch nie in San Francisco oder Seatlle gewesen? Kein Problem, mit
Microsofts Windows Live
Local lässt es sich virtuell durch beide Städte spazieren oder mit dem Auto fahren. Der D
ienst basiert auf Virtual Earth, verwendet aber keine Satellitenbilder, sondern
Schnappschüsse aus der Fußgängerperspektive. Dank Ajax kann man recht flüssig via Maus oder
Cursor durch die Straßen flanieren und sich auch mal um 360 Grad drehen.
Leider ist das Bildmaterial noch etwas spärlich gesäht, es werden lediglich die Innenstädte
abgedeckt. Von populären Sehenswürdigkeiten wie der Golden Gate Bridge oder der Lombard
Street gibt's beispielsweise noch keine Fotos. Gerade dort wäre es aber sicher am spassigsten
virtuell herumzufahren oder zu laufen.
Amazons A9 bleibt also derzeit mengenmäßig mit Fotos von Straßen und Gebäuden in 24
US-Städten noch besser bestückt........
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7.3.2006: Nie mehr Ärger mit der richtigen Spaltenbreite in Tabellen |
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Versionen: Word 97, 2000, 2002 und 2003
Werden die Wörter in Ihren Tabellenzellen völlig willkürlich auf zwei Zeilen verteilt? Dann
ist die Spaltenbreite zu schmal und Word hat (auch bei eingeschalteter Trennhilfe) keine
Möglichkeit, das Wort richtig zu trennen.
Abhilfe bringt die Funktion (nicht in Word 97) zum automatischen Anpassen der Spaltenbreite.
Dabei wird die Spalte von Word automatisch verbreitert, sodass das längste Wort vollständig
in einer Zeile Platz findet. Für den zusätzlich benötigten Platz verkleinert Word automatisch
die restlichen Spalten. Die Tabelle selbst wird nicht breiter, lediglich die Breiten der
Spalten in der Tabelle ändern sich. Und so gehen Sie dazu vor:
- Rufen Sie das Menü "Tabelle-Tabelleneigenschaften", Registerkarte "Tabelle" auf.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche "Optionen".
- Soll die Spaltenbreite automatisch vergrößert werden, schalten Sie das Kontrollkästchen
"Automatische Größenänderung zulassen" ein. Soll die Breite der Spalte unabhängig vom Inhalt
so bleiben, wie Sie diese anfangs definiert haben, dann schalten Sie das Kontrollkästchen
aus.
- Bestätigen Sie alle Dialogfenster mit "Ok", wird die Änderung übernommen.
Beachten Sie: Schalten Sie die Funktion nachträglich aus, wird die Breite bereits vorhandener
Spalten wieder auf den Anfangswert zurückgestellt.......
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5.3.2006: Versteckte Informationen können alles verraten |
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Meta-Daten offenbaren Änderung an Dokumenten - Automatisierte Programme zum Entfernen der
Hinweise auf dem Vormarsch
Es ist vielen schon passiert: Microsoft, dem Weißen Haus, den Vereinten Nationen und dem Büro
des britischen Premierministers. Sie alle mussten sich zumindest kritische Fragen gefallen
lassen, weil jemand die so genannten Meta-Daten von Texten untersucht hatte. In ihnen wird
von den Textverarbeitungsprogrammen jede Änderung festgehalten, auch, wenn zum Beispiel
bestimmte Details gelöscht werden.
Das Thema ist inzwischen so brisant, dass der US-Geheimdienst National Security Agency (NSA)
im Dezember Richtlinien erließ, wie Dokumente zu veröffentlichen sind. In der Privatwirtschaft
gibt es inzwischen etliche Unternehmen, die Programme anbieten, um Dokumente automatisch auf
Meta-Daten zu untersuchen und diese entfernen.
Meta-Daten sind Daten über Daten. Hier steht zum Beispiel, wann ein Textdokument von wem
erstellt und wann es abgespeichert wurde. Diese Informationen sollen dem Nutzer eigentlich
bei der Organisation der Daten und bei der Zusammenarbeit mit anderen helfen. Beim Ausdruck
sind sie nicht zu sehen......
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4.3.2006: Übernahme von Inode durch UPC vollzogen |
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Die Übernahme des österreichischen Internet Service Provider (ISP) Inode durch UPC Austria
ist am Donnerstag vollzogen worden. Diese noch unbestätigte Information machte am Freitag in
Wien die Branchen-Runde. Demnach soll am kommenden Mittwoch eine offizielle Mitteilung
folgen.
Bereits Ende Januar war die Frist abgelaufen, innerhalb derer die Bundeswettbewerbsbehörde
und der Bundeskartellanwalt beim Kartellgericht einen Antrag auf Prüfung der Übernahme hätten
stellen können. Damit hatte der Deal wettbewerbsrechtlich Grünes Licht erhalten. In der Folge
dürften die beiden Unternehmen die für das so genannte Closing erforderlichen finanziellen
Einzelheiten abgearbeitet haben.
Der zwischen den Jahren bestätigte Verkauf bewertet Inode mit etwa 95 Millionen Euro. Der ISP
soll als eigene Firma bestehen bleiben und weiterhin unter der Marke Inode auftreten, auch
die Entbündelung von Wählämtern (Vermittlungsstellen) soll voranschreiten. Das Tandem aus dem
Kabelnetzbetreiber UPC und Österreichs größtem Entbündeler Inode soll den Wettbewerb mit dem
Marktführer Telekom Austria verschärfen......
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4.3.2006: Vista bekommt kein Hintertürchen |
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Microsoft wird den Wünschen der britischen Behörden nach Umgehung der für Windows Vista
angekündigten Sicherheits- und Kopierschutzfunktionen mit Namen "Bitlocker" offenbar nicht
stattgeben. Microsoft Entwickler Niels Ferguson erteilt derartigen Plänen im MSDN-Blog eine
Absage . Er versichert, kein Microsoft-Mitarbeiter wäre bereit, eine derartige Funktion
einzubauen, was im Übrigen der offiziellen Linie entspreche. Bereits im Februar sagte ein
Microsoft-Sprecher, der Konzern werde und wolle keine Hintertürchen in Windows, die
BitLocker-Funktion oder irgendein anderes Produkt einbauen.
Das britische Innenministerium hatte sich Mitte Februar besorgt gezeigt, dass Bitlocker in
Windows Vista den Festplatteninhalt verschlüssle, und Ermittler damit keinen Zugriff mehr auf
die Dateien von Verdächtigen erlangen könnten. In dem Zusammenhang schlug die Regierung dem
Software-Hersteller vor, eine Funktion einzurichten, welche den Zugang zum Rechner ohne
Authentifizierung durch den Nutzer ermöglicht......
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4.3.2006: Keine Entwarnung für Mobilkommunikation im Flugzeug |
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Neue Studie kritisiert sorgenlosen Umgang mit elektronischen Geräten an Bord
Tragbare elektronische Geräte wie Mobiltelefone, PDAs oder Notebooks besitzen in Flugzeugen
ein weitaus größeres Störpotenzial als angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie
der US-amerikanischen Carnegie Mellon University, die in der März-Ausgabe des Magazin IEEE
Spectrum veröffentlicht wurde. Die beteiligten Wissenschaftler wollen die präsentierten
Ergebnisse als Warnung an internationale Flugaufsichtsbehörden und Airlines verstanden
wissen, die derzeit gerade die Lockerung des Telefonieverbots in Flugzeugen vorbereiten.
In Absprache mit nicht näher genannten Fluggesellschaften sowie der US-Flugaufsichtsbehörde
FAA analysierten die Wissenschaftler über einen Zeitraum von drei Monaten zahlreiche Flüge
hinsichtlich der durch mobile Geräte verursachten elektromagnetischen Emissionen. "Wir haben
herausgefunden, dass das Risiko durch diese tragbaren Geräte weitaus höher ist, als bisher
angenommen", fasst Studienautor Bill Strauss die Ergebnisse zusammen. Vor allem
GPS-Navigationssysteme, die Frequenzen zwischen 1200 und 1600 MHz nutzen, seien von den
ausgesendeten Signalen der Elektrogeräte betroffen, so Strauss.
Im Zuge der Beobachtungstätigkeit fanden die Wissenschaftler außerdem heraus, dass
Flugpassagiere sich nur selten an die derzeit noch geltenden Verbote halten. Im Schnitt
registrierte das Mess-Equipment bis zu vier Handytelefonate pro Flug, wobei ein Großteil der
Gespräche sogar während den als besonders kritischen Start- und Landephasen geführt wurden.
Die Studienautoren haben die FAA sowie die Federal Communication Commission (FCC) nun
aufgefordert, ihren Standpunkt bezüglich der ins Auge gefassten Lockerung des Handyverbots an
Bord zu überdenken und elektronische Emissionsstandards zu entwickeln.
Indessen halten europäische Luftlinien weiterhin an ihrem Vorhaben fest, Passagieren das
Telefonieren während des Fluges zu ermöglichen. So wollen British Midland und TAP Air
Portugal bereits ab Herbst 2006 mit einer sicheren technologischen Lösung von OnAir, Siemens
und Airbus aufwarten. "Unser System ist absolut unbedenklich, da das mobile Gerät direkt mit
einer Sendestation im Flugzeug verbindet und nicht mit einem starken Emissionssignal eine
Basisstation auf der Erde sucht", erklärt OnAir-Sprecher Charlie Pryor gegenüber pressetext.
Er zeigte sich zuversichtlich, dass die europäische Flugaufsichtsbehörde dem eingebrachten
Antrag in Kürze zustimmen werde......
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3.3.2006: Word-Tipp: Besser sicher – so erzeugt Word eine automatische Sicherungskopie für Sie |
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Wer lange Zeit mit Word arbeitet und noch nie einen Word-Crash hatte, der hat wirklich was
verpasst – vor allem die erregende Spannung, wie viel von dem bearbeiteten Dokument denn
durch die Dokumentenherstellung gerettet wird, oder aber verloren ist.
Bevor sich einer Ihrer Word-Texte ins Datennirvana verabschiedet, sollten Sie Word so
einstellen, dass es beim Speichern automatisch eine Sicherungskopie Ihrer aktuell
bearbeiteten Datei erzeugt. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
- Holen Sie dort das Register "Speichern" in den Vordergrund.
- Setzen Sie bei "Sicherungskopie immer erstellen" ein Häkchen.
- Schließen Sie die Optionenauswahl mit "OK".
Ab sofort wird im selben Bearbeitungsverzeichnis wie Ihr aktuelles Word-Dokument in einer
Sicherungskopie Ihr vorletzter Bearbeitungsstand erhalten. Der Name der Datei ist
"Sicherungskopie von [Dateiname]".......
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1.3.2006: Tipp: Automatisches Ausschalten nach dem Herunterfahren |
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Wenn sich Ihr PC nach dem Herunterfahren nicht von selbst ausschaltet und dafür die Meldung
anzeigt "Sie können den Computer jetzt ausschalten" ist eine Änderung in der Registry
erforderlich.
Das manuelle Ausschalten nervt schnell und ist zeitraubend, doch mit dieser Einstellung fährt
Ihr PC wieder sauber herunter:
- Über "Start" und "Ausführen" öffnen Sie mit "regedit" den Registrierungseditor.
- Wechseln Sie zum Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE \Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon".
- Suchen Sie den Eintrag "PowerdownAfterShutdown" und setzen Sie den Wert auf "1", damit der Computer
automatisch ausgeschaltet wird ("0"= manuelles Ausschalten).
Starten Sie den PC anschließend neu, um die Änderungen in Kraft zu setzen......
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